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Autor Thema:  Andere Väter haben auch ganz hübsche Töchter (NICHT Linux Mint-Desktops)  (Gelesen 241123 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

…schon mal jmd. NETRUNNER 13.06 (Enigma) probiert?

Gentoo ist wahrlich keine leichte Kost - in Bezug zu anderen Distributionen. Aus diesem Grund hat ihm Sabayon ein benutzerfreundliches Mäntelchen verpasst und lässt ihn daherkommen mit einem Software-Manager, Konfigurationstool und allen gängigen Desktop-Umgebungen.
Bisher ist das (bei mir) die einzige Distri, mit der man mal fehlerfrei den Unterbau 'Gentoo' installieren und testen kann.
Laut Sabayon eignet sich dieses OS hauptsächlich für Gamer und 'Up-to-date-Freaks'. Eigenes compilieren ist natürlich hier keine Frage..
Bild:

Sabayon mit Gnome3 (Thumbnail)

Bisher ist das (bei mir) die einzige Distri, mit der man mal fehlerfrei den Unterbau 'Gentoo' installieren und testen kann.
versuch doch mal toorox :)
toorox ist ein fertig eingerichtetes gentoo, daß sich auch wie gentoo benutzen lässt. mit allen vor und nachteilen.
http://distrowatch.com/table.php?distribution=toorox
wenn man toorox versuchen will, müß man sich genug platz lassen, die build abhängigkeiten fressen reichlich platz...ich würde sagen, nicht unter 15GB.

dr.green

  • Gast
Off-Topic:
Sabayon ist gar nicht schlecht, ich das mal eine Zeit auf ner Partition. Vorallem es auch mit Mate erhâltlich.

guenter_q

  • Gast
…schon mal jmd. NETRUNNER 13.06 (Enigma) probiert?


Wäre hilfreich, wenn hier in den Beiträgen auch ein paar Argumente gestreut würden, warum man ausgerechnet diese oder jene Distrie ausprobieren sollte.  :D

Blindenhund

  • Gast
Zitat
Wäre hilfreich, wenn hier in den Beiträgen auch ein paar Argumente gestreut würden, warum man ausgerechnet diese oder jene Distrie ausprobieren sollte.  :D
Braucht man dafür Argumente?

Also... Eigentlich mach ich sowas, weil es Spass macht, sich mal umzusehen. Manchmal mache ich das aber auch, damit die HDD feingewuchtet wird. Nur mit Daten und Mint eiert die gern... ;D

Mönsch guenter...

guenter_q

  • Gast
Zitat
Wäre hilfreich, wenn hier in den Beiträgen auch ein paar Argumente gestreut würden, warum man ausgerechnet diese oder jene Distrie ausprobieren sollte.  :D
Braucht man dafür Argumente?

Also... Eigentlich mach ich sowas, weil es Spass macht, sich mal umzusehen. Manchmal mache ich das aber auch, damit die HDD feingewuchtet wird. Nur mit Daten und Mint eiert die gern... ;D

Mönsch guenter...

Hi Blindenhund,

fasse meine Beiträge doch nicht immer so ernst auf.  ;)

Meine Freizeit ist arg begrenzt....Job, Sport, Kontakte die gepflegt sein wollen, meine Kinder wo ich ab und an hin muss, wie jetzt gleich wieder....dieses mal zu meiner Tochter und ihrem neuen Vermieter.....usw. Da wären für mich ein paar Infos ganz nützlich um mal die eine oder andere Distrie anzutesten.

So gesehen war meine Anfrage ziemlich egoistisch...  ;D
 

Blindenhund

  • Gast
Und ich bin da auch ganz egoistisch... ;D

Mir macht es Spass, mal was anderes durchzukauen. Allerdings beschränke ich mich auf apt/aptitude. zypper, jum blabla ist bei mir wie der Hund zum Postboten...

Wenn schon "Argumente": Was unterscheidet XZY von Mint blablablubb... Das würde Sinn machen finde ich. Also Erfahrungsberichte.

Und nein - das war kein Angriff. Hier ist "miteinander" und nicht gegeneinander angesagt...

Um auf eure Arguemente zu kommen will ich euch doch mal ein paar liefern für verschiedene Distros die ich so nutze geben. ;)
Vorweg: ich hab schon (fast) jede große Distri verwendet und getestet. (OpenSuse, Debian, Ubuntu, Arch, Gentoo, Mageia, Fedora Puppy, CentOS, FreeBSD :D )
LinuxMint:
Super gut für Einsteiger und ein stabiles, OOTB laufendes System.
.. naja bei Mint muss ich euch glaub ich keine Arguemente liefern.. Das nutzen ja viele von uns :D

ArchLinux:
meine wieder liebste Distri.. weil:
es ist richtig, richtig schnell :)
du hast volle Kontrolle über das System
du lernst sehr viel über Linux/Unix (das erfordert teilweise viel Zeit..  )
generell läuft nur das im Hintergrund, was du auch wirklich haben willst. ;)
du hast nur Programme installiert, die du wirklich brauchst und aktiv nutzt
die HDD wird nicht mit nicht-genutzten Programmen/Daemonen, etc. "belagert"
ich hab das Gefühl das der Akku meines Notebooks länger hält.. Kann mich da aber auch täuschen.

Nachteile:
man braucht teilweise viel Zeit.. Vor allem für die Installation.. (da helfen dann Skripting-Kentnisse.. ;) )
für Einsteiger nicht zu empfehlen
evtl. als "Produktiv"-System nicht zu empfehlen. (Bei mir läuft Arch schon seit Jahren immer mal wieder als Produktivsystem)
WLAN-Einrichtung teilweise wesentlich komplexer als in anderen Distros.. (LinuxMint = OOTB)

Gentoo:
kann man übrigens auch ohne Sabayon etc installieren und es läuft ;) lediglich für die Bootloader-Installation hab ich dann doch ne Live-CD verwendet
gilt fast das selbe wie für Arch..
angeblich sei es schneller als andere Systeme wegen dem compilieren für den eigenen PC
kleinere Pakete durch die USE-FLAGS
auf jeden Fall ein Experiment für Linux-User, die tiefe Kenntnisse in Linux erlernen möchten

.. Ich mach mal hier Schluss, da den langen Text vermutlich eh kaum jemand liest. :D
Ich kann nur jedem empfehlen ArchLinux oder Gentoo mal zu testen.. Wenn man Zeit hat und Spaß am basteln hat ;)

lupu

  • Gast
guenter schreibt :
Zitat
"Wäre hilfreich, wenn hier in den Beiträgen auch ein paar Argumente gestreut würden, warum man ausgerechnet diese oder jene Distrie ausprobieren sollte"
Für mich das Argument Nr.1 :
- Das OS muss sich ohne Terminalorgie und IT-Kurzstudium installieren lassen.
  Also textbasiert reicht mir, Diashow muss nicht sein.

Dann:
- Es sollte eine gute Auswahl an Anwendungen und Codecs mitbringen (damit es ootb läuft)

- Es sollte auch als Live-System funktionieren und falls Passworte gesetzt sind, diese leicht aufindbar mitteilen.

- Eine gut konfigurierbare Benutzeroberfläche, die nicht die halbe Prozessor-Leistung frisst.

- Es sollte für mittelfristigen Support/Aktualisierung gesorgt sein, deutschsprachige Community im Hintergrund,
  reichhaltiges Softwareangebot über die Repos

Fällt mir jetzt spontan ein ...
trifft für mW für Netrunner 13.06 Enigma alles zu, für Mint allerdings auch
« Letzte Änderung: 23.10.2013, 18:48:49 von lupu »

angeblich sei es schneller als andere Systeme wegen dem compilieren für den eigenen PC
wie mans nimmt^^
wenn man die zeit zum kompilieren mit einrechnet, dann können die selbst komplierten programme in 100 jahren das nicht ausgleichen.
allerdings geil is schon, und march=native bemerkt man schon wenn das programm dann läuft :)

…naja, es kann keiner Wissen :P
Bei der Auswahl von Distributionen gehe ich immer davon aus, das @All Multimedia, HP/CUPS, Mozilla, LOffice & Gnome2Mate moeglich ist…
Was will man mehr, wenn man Basteln will soll man hier hin gehen linuxfromscratch;D

Nachtrag: Ich bezog mich auf @guenter_q Aussage  ;)
…schon mal jmd. NETRUNNER 13.06 (Enigma) probiert?
Wäre hilfreich, wenn hier in den Beiträgen auch ein paar Argumente gestreut würden, warum man ausgerechnet diese oder jene Distrie ausprobieren sollte.  :D

 
angeblich sei es schneller als andere Systeme wegen dem compilieren für den eigenen PC
wie mans nimmt^^
wenn man die zeit zum kompilieren mit einrechnet, dann können die selbst komplierten programme in 100 jahren das nicht ausgleichen.
allerdings geil is schon, und march=native bemerkt man schon wenn das programm dann läuft :)

Also bei Gentoo mag ich das auch sehr zu bezweifeln das das System dann schneller ist. Ich finde es nur eine sehr interessante alternative, die Programme als Quellcode auszuliefern. ;)
Welche Distri zu einem passt muss eh jeder selbst entscheiden. Ich bin generell offen für neue Wege und Ideen.
Apropoz:
Kann mir einer erklären (rein Interesse halber) wie man Manjaro installieren soll? Der Installer bricht bei mir immer ab.. Auch wenn ich genau die nacharbeiten mache, die angegeben werden... :D (Bug (?) ) Ich habs allerdings bis jetzt nur mit der erw. Installation probiert. Nicht die automatische, die die gesammte HDD für Manjaro einrichtet.

dr.green

  • Gast
Also bei Manjaro hatte ich keine Probleme beim installieren. Vielleicht hast dich nur wo vertan?

@daemon:
Ja, ich kann mich erinnern, dass auch meine Manjaro-Version nicht ordentlich lief. Was da jetzt genau war, weiß ich nicht mehr genau - ich sag mal: der Paket-Manager war nicht in Ordnung (pacman oder pamac).
Letztendlich habe ich auf die (User)-Version mit Gnome3-Desktop zurückgegriffen. Du findest die unter:
http://sourceforge.net/projects/manjarofrance/ (Reiter: files)
Achtung: die Jung's haben leider die md5-Prüfsumme vergessen. Außerdem geht in dieser Distro die rechten Fensterflächen nicht ordentlich... vielleicht kann man das aber einstellen?

Nachtrag: bei der Installation hatte ich auch keine Probleme. Aber micht deucht, dass du genau an dem selben Punkt 'nicht PC-gerecht' denkst - so wie ich bei der Installation von Mint: ERST mußt du die (GANZE) Festplatte auswählen, DANACH kommen die einzelnen PARTITIONEN.
Also bitte keine manuelle Installation wählen - das wäre falsch und funktioniert nicht.
« Letzte Änderung: 23.10.2013, 22:52:23 von Mannaro »