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Autor Thema:  Andere Väter haben auch ganz hübsche Töchter (NICHT Linux Mint-Desktops)  (Gelesen 304222 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Zitat
Da das Glas ja meißt wärmer
Glas? Echte Kerle trinken aus Flaschen. ;D

Blindenhund

  • Gast
Genau - nach der Brust die Flasche und dann wieder ..... :D

Aber die sollte dann schon 37° haben - nicht wie Wishbones Susie....

Mein neues Spielzeug http://i3wm.org

Passenger

  • Gast
Ich bin hin und weg  ;D

... nicht nur daß Sabayon endlich mit allen Schikanen bei mir reibungslos läuft ... nun auch noch mit Mate
... und dann auch noch mitsamt allen Compiz Effekten inklusive Emerald auf Anhieb ....




Korfox

  • Global Moderator
  • *****
Dass das Sabayon-Team es schafft, nach wie vor Emerald mit Compiz am Leben zu halten ist eine garnicht so üble Leistung. Fragt sich halt, welche "veralteten" libs da genau verwendet werden und wo die noch so drin hängen...

Ahtan

  • Gast
Ich habe mir auch SolusOS 1.2 installiert.

Screenshot:


Was ist das?
SolusOS ist ca. ein halbes Jahr alt. Hinter dem Projekt steht ein ehemaliges Mitglied des Linux-Mint-Teams. Es basiert nicht auf Ubuntu, sondern auf Debian Stable. Der Look&Feel ist ähnlich wie bei Linux Mint.

Vorteile?
Es benötigt weniger System-Ressourcen als Linux Mint und ist insgesamt stabiler. Und es benutzt noch das originale Gnome2, während man sich unter Mint mit dem Fork Mate begnügen muss. (sofern man nicht Cinnamon nutzt)
Wine, PlayonLinux und Dropbox (inkl. Nautilus-Integration) sind vorinstalliert.

Nachteile?
In Debian Stable sind bedeutend ältere Programmversionen vorhanden als in Ubuntu. Dementsprechend hat man halt nicht immer die neuesten Funktionen die man vielleicht gerne hätte.

Unterschiede?
Die Installation ist etwas komplizierter als bei Linux Mint. Linux Mint benutzt den Ubuntu-Installer, der auf Wunsch eine automatische Partitionierung der Festplatte durchführt. SolusOS hat einen ähnlich komfortablen Installer - mit einem Unterschied: Es gibt keine automatische Partitionierung! Diese muss man manuell durchführen. Hatte man vorher Ubuntu oder Linux Mint auf der Platte ist das kein Problem, einfach die bestehende Partitionierung beibehalten und SolusOS drüber installieren. Ist die Festplatte aber "jungfräulich" werden viele User überfordert sein.
SolusOS nutzt logischerweise das Deb-Paketformat. Allerdings muss man sich die Pakete hier zur Zeit von Debian Squeeze ziehen, da Ubuntu-Pakete nicht funktionieren.

Wohin geht SolusOS?
SolusOS nutzt zur Zeit Debian Stable. In den nächsten Monaten wird allerdings SolusOS 2 erscheinen. Hier geht man von der Debian-Basis ab, und wird nicht mehr das deb-Format sondern das PiSi-Format benutzen, was derzeit in der türkischen Distribution Pardus zum Einsatz kommt. Es sollen dann alle Debian-Pakete in dieses Format überführt und im SolusOS-Repository direkt gehostet werden.
Ob das eine gute Idee ist, wird die Zeit zeigen.

Mein persönlicher Eindruck:
Es sieht bedeutend geiler aus als Linux Mint, und verhält sich auch weniger träge, das kann ich definitiv bestätigen. Probleme hatte ich eigentlich nur bei der Partitionierung, habe das aber dann auch hingekriegt. Bisher kannte ich nur Ubuntu und Linux Mint, und da gibt es in der Tat einigen Komfort, den man erst merkt wenn man eine andere Distribution ausprobiert.
Beispielsweise:
- Unter SolusOS (Debian Stable) muss man sich deutsche Sprachdateien für Firefox, Thunderbird, LibreOffice über die Paketverwaltung manuell zusammensuchen, es gibt keinen "Language-Selector" wie bei Ubuntu-basierten Distributionen.
- Bei Problemen mit Ubuntu, Linux Mint, gibt es zig hochfrequentierte deutschsprachige Foren mit sehr hilfsbereiten Usern. Und VOR ALLEM das geniale Ubuntu-Wiki! Bei Problemen mit Debian steht man als deutschsprachiger User schnell im Regen, da es keine wirkliche Anlaufstelle gibt.
- Ubuntu, Linux Mint ist also definitiv für Linuxeinsteiger gedacht. Ich habe 2 Jahre Erfahrung mit diesen Distributionen gesammelt, das hat gereicht um die "Startschwierigkeiten" mit einem reinen Debian-System alleine zu beseitigen.
- Während ich unter Linux Mint die interne WLAN-Karte meines Notebooks per Modul wistron_btns zum Laufen bringen konnte, gibt's dieses Modul unter SolusOS leider nicht. Ich musste mir mit einem Workaround behelfen. Im Bios WLAN-Save last State aktivieren, und mit gestarteter Linux-Mint-Live-DVD das Modul wistron_btns laden, den WLAN-Hardwareschalter betätigen und Live-DVD runterfahren. Danach war die WLAN-Karte unter SolusOS aktiv. Darf ich halt nur nicht auf den WLAN-Schalter kommen, weil dann geht er aus.
- Auf meinem Laptop hat mir SolusOS automatisch einen propietären ATI-Treiber für meine ATI-Karte installiert. Unter Linux Mint war das nicht möglich. (warum auch immer O.o) Hier also ein eindeutiger Pluspunkt an SoluOS.

Ansonsten kann ich nur sagen: SolusOS ist echt genial, auch wenn ich manchmal die neueren Programmversionen von Ubuntu vermisse. Auf meinem 7 Jahre alten Laptop läuft es jedenfalls merklich schneller als Linux Mint.


Hier noch eine weitere gute Review der Distribution:
http://scharfekritik.wordpress.com/2012/05/17/solusos-der-neue-stern-am-linux-desktophimmel/

Hi Ahtan,

danke für den Tipp, wieder was neues zum Spielen.  ;D

Zitat
Bei Problemen mit Debian steht man als deutschsprachiger User schnell im Regen, da es keine wirkliche Anlaufstelle gibt.

Gibt es schon:  http://debianforum.de/forum/index.php

Ahtan

  • Gast
Hallo gas103,

danke für den Link. Genau sowas hatte ich gesucht, aber nicht gefunden.  ;)

Gerne  ;)

Passenger

  • Gast
Mir gefällt Solus ausnahmslos gut. Ich nutze es seit geraumer Zeit als einzigstes "stabiles" System.

Im Regen steht man damit nicht, es ist einfach nur ein aufgemotztes Debian, von daher findest du alles im Debian Forum.
oder hier ... suche ich wirklich mal was, schaue ich hier, oder frage sogar hier, denn außer Mint nutzen hier etliche noch andere Systeme.

Wermutstropfen an der Sache ist, SolusOS so wie es jetzt aussieht, ist halt ein aussterbendes System. Leider.


Ahtan

  • Gast
Ja, das habe ich auch gedacht als Ikey Doherty heute ankündigte das Solus OS 2 einen totalen Umbruch mit Debian herbeiführt.  :(

Na ja, man muss ja nicht auf Solus OS 2 updaten.  ;D

Und wer weiss wie es in ein paar Jahren aussieht, welcher Desktop sich durchsetzt: Gnome 2, Gnome 3, Cinnamon, Mate oder E17.

Ja, das habe ich auch gedacht als Ikey Doherty heute ankündigte das Solus OS 2 einen totalen Umbruch mit Debian herbeiführt.  :(
warum nicht? wenn es das paketmanagement geht...PiSi: http://en.wikipedia.org/wiki/Pardus_(operating_system)#PiSi_package_management
die fetten deb pakete gehn mir eh auf den wecker  :-[

Ahtan

  • Gast
Ich sehe ehrlich gesagt keinen Sinn darin, alles aus Debian zu übernehmen, in ein anderes Paketformat umzuwandeln und dann selbst zu hosten. Bei Debian "arbeiten" viele Entwickler, Sicherheitsaktualisierungen werden schnell eingepflegt. Warum soll man diese Änderungen dann wieder in das PiSi-Format umwandeln?

Wahrscheinlich fehlt mir da der Horizont - aber ich erkenn da irgendwie keinen nennenswerten Sinn drin.  :(

Ja, SolusOs ist schon eine feine Sache. Glaube der Peppermint-Macher steckt mit dahinter. Aber das Gnome-Team wird keine Zeit und Arbeit mehr in Gnome 2 investieren!

Gleiches gilt hier auch für Stella u.a. http://distrowatch.com/table.php?distribution=stella Gnome 2. Stella ist auch top. Rest kann man ja nachlesen.

was sagt dir das? (als verteter von PiSi)
Zitat
Pardus 2009 is the best friend of users with limited internet connectivity, preserving their quota, and as such is a model of efficiency
schau dir doch mal die aufgeblähten deb container an, was da zeit für den download drauf geht...zb 1gb für einen lmde snapshot, dies ginge auch spielend mit 500mb oder noch weniger.
...vielleicht hängt man sich dann ans pardus repositorium, was wohl der türkische staat sponsort, man schlägt also zwei fliegen mit eiinem schlag, kleine pakete und ein gesposertes repo^^

...jedenfalls könnts ein neuer spielpinguin werden^^