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Autor Thema:  LM20 Cinnamon Installation. Wie BIOS Installation und Suspend to disk auswählen  (Gelesen 559 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Nach dem ich in der Vergangenheit LMDE4 verwendet habe möchte ich nun auf einem Rechner ein LM20 als alleiniges Betriebsystem installieren.

* Bei meinen früheren LMDE4 Installationen habe ich bisher erfolgreich die BIOS Installationsvariante ohne die vermeidbare FAT32 Partition installiert und aus Gründen der Vermeidung von Datenverlusten bei Stromausfall und leerem Akku, den Suspend to Disk Mode (Ruhezustand) konfiguriert.
* In der Art möchte ich nun auch LM20 Cinnamon installieren. Bei LM20, habe ich eine BIOS Installation und den Suspend to Disk Mode bisher nicht hin bekommen.

* Ich habe mir ein LM20_de Cinnamon von Linuxmintusers gedownloadet
* Die alten auf der Festplatte befindlichen Partitionen habe ich mit GParted gelöscht.
* Wenn ich nun LM20 Cinnamon per Stick installiere, habe ich bisher immer die nicht BIOS Installationsvariante, mit der extra FAT32 Partition und keinen Suspend to Disk Mode erhalten.

An welcher Stelle müsste ich ich bei der Installation was anders machen ?
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 20:19:41 von John.Miller »

Beim Booten vom USB-Stick kannst du normalerweise am Anfang zwischen UEFI und Bios Legacy Mode auswählen.

Seit Linux Mint 19 wird Suspend to Disk (Ruhezustand) nicht mehr im Standard zur Verfügung gestellt.
Ursache: Seit Linux Mint 19 gibt es keine SWAP - Partition mehr in der Standardinstallation, sondern es wird SWAP - File genutzt.

Für Suspend to Disk (Ruhezustand) ist jedoch eine SWAP - Partition erforderlich.

Es ist jedoch möglich, Suspend to Disk (Ruhezustand) nachträglich zu installieren.
Es empfiehlt sich, bei der Installation aber bereits eine SWAP - Partition zu nutzen.

Für Anleitungen nutze die Suche - Funktion des Forums.

Beim Booten vom USB-Stick kannst du normalerweise am Anfang zwischen UEFI und Bios Legacy Mode auswählen.
Ich werde das gleich noch mal installieren. Den Punkt habe ich die letzten Male scheinbar überlesen.

Zwischeninfo:
* Habe jetzt noch mal die Installation vom LM2 Cinnamon gestartet und versucht einen Menüonkt zu finden bei dem etwas von UEFI und Bios Legacy Mode oder ähnlich steht. So etwas ist mir auch dieses mal nicht begegnet. Habe jetzt an einer Stelle per Hand die komplette Platte als eine primaräre ext4 Partition angelegt. Mal sehen ob das das System davon abhält die mittlerweile sonst in 512 MB Größe angelegte FAT32 Partition an zu legen.
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 21:15:21 von John.Miller »

skoopy schrieb doch, beim booten kannst du.....
nicht bei der Installation

Habe jetzt an einer Stelle per Hand die komplette Platte als eine primaräre ext4 Partition angelegt. Mal sehen ob das das System davon abhält die mittlerweile sonst in 512 MB Größe angelegte FAT32 Partition an zu legen.

Nein!
Siehe meine Anleitung im Wiki. https://www.linuxmintusers.de/index.php?action=wiki;page=Installationsanleitung_Linux_Mint_20
Die Installation wird abgebrochen.

Zitat
Es könnte ein Betriebssystem auf der HDD/SSD sein, welches nicht im UEFI - Mode installiert ist.
Diese Meldung kommt aber auch, wenn auf der HDD/SSD keine EFI - Partition gefunden wurde,
bzw. zwar eine EFI - Partition vorhanden ist aber die Flag's boot, esp nicht gesetzt wurden.
Man kann, wenn man sich sicher ist mit "Im UEFI-Modus fortfahren" die Installation fortsetzen.
Es sollte jedoch beachtet werde, das alle System auf der HDD/SSD die nicht im UEFI - Mode
installiert sind nicht über Grub gestartet werden können.

skoopy schrieb doch, beim booten kannst du.....
nicht bei der Installation

Beim booten vom Stick oder wobei ?

Jetzt habe ich vermutlich den BIOS Mode hin bekommen. Zumindest ist bei der Installation jetzt keine FAT32 Partition entstanden die ich bei GParted sehen würde. Ich werde die Installation noch mal booten. Mal sehen wie das Bootmenü aus sieht.

Beim Booten vom USB-Stick kannst du normalerweise am Anfang zwischen UEFI und Bios Legacy Mode auswählen.
Beim booten vom Stick oder wobei ?
Ja

Ja
    Beim booten vom Stick oder wobei ?
Ja

Hmm. Das verstehe ich zwar nicht. Werde mir das gleich noch mal in einem nächsten Durchlauf an sehen. Wobei ich sagen muss, das ich in meinem Fall von einer ISO Datei boote und die Installation in einer virt-manager qcow2 Datei geschieht, was vmtl. KVM oder Quemm Quemu ist. Worin auch immer der Unterschied hierbei bestehen mag.
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 23:12:51 von John.Miller »

Wobei ich sagen muss, das ich in meinem Fall von einer ISO Datei boote und die Installation in einer virt-manager qcow2 Datei geschieht, was vmtl. KVM oder Quemm ist.
Das hätte vielleicht schon etwas früher erwähnt werden müssen. Der Normalfall ist das jedenfalls nicht.
Was ist "Quemm"? ???

Was ist "Quemm"?
Gemeint war wahrscheinlich "QEMU"?

Off-Topic:
Das Korrekturlesen des eigenen Beitrags vor dem Senden sollte hier eigentlich mal verpflichtend eingeführt werden. :D
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 22:03:23 von skoopy »

Off-Topic:
wahrscheinlich "QEMU"
Könnte ich mir auch vorstellen. :)
Ich gehe mal davon aus, dass der John.Miller weiß, was er macht.
Aber welchen Sinn hat es, irgendwelche Anfragen zu stellen, bzw darauf zu antworten, wenn der Fragesteller (offensichtlich kein blutiger Anfänger) es nicht mal schafft, wesentliche Voraussetzungen verständlich und korrekt mitzuteilen?
Dann wird die Sache bestenfalls zum fröhlichen Rätselraten oder zur Beschäftigungsmaßnahme.
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 22:11:49 von aexe »

Zitat von: skoopy am Heute um 21:57:26
    wahrscheinlich "QEMU"

Könnte ich mir auch vorstellen. :)

Ja sorry. Anscheinend sind dann Quemm und Quemu zwei unterschiedliche Dinge. Quemm war zu DOS Zeiten möglicher Weise so etwas wie ein RAM Treiber, möglicher Weise aber auch etwas aus den Anfängen der Virtualisierung. Wie auch immer, das was da heute in Verbindung mit KVM als Begriff auf taucht, ist wohl Quemu.

Das die Virtualisierung in dem Fall eine Rolle spielen könnte, habe ich nicht vermutet und diese deshalb nicht benannt, weil ich da erst einmal keinen besonderen Unterschied in den Abläufen vermute.

Absichtlich stelle ich keine unsinnigen Fragen. Aber es kann halt immer mal vor kommen, das sich heraus stellt das manche Detail doch wichtig gewesen wären.
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 23:17:34 von John.Miller »

Off-Topic:
Zitat
Quarterdeck Expanded Memory Manager (QEMM) is a memory manager produced by Quarterdeck Office Systems in the late 1980s through late 1990s. It was the most popular third-party memory manager for the MS-DOS and other DOS operating systems.

For the virtual machine monitor, see QEMU (short for Quick EMUlator).
sagt Wikipedia
Das die Virtualisierung in dem Fall eine Rolle spielen könnte, habe ich nicht vermutet
Das weiß ich auch nicht, würde es aber nicht von vornherein ausschließen.
« Letzte Änderung: 17.10.2020, 23:43:59 von aexe »

Zitat von: skoopy am Gestern um 20:30:34

    Beim Booten vom USB-Stick kannst du normalerweise am Anfang zwischen UEFI und Bios Legacy Mode auswählen.
Beim booten vom Stick habe ich zwar einige Menüpunkte erhalten als ich während des bootens F12 gedrückt habe, jedoch keine die mir mit "Legacy BIOS" oder "UEFI" im Zusammenhang zu stehen schienen.

Gefundene Lösungsvariante um LM20 Cinnamon als Legacy BIOS Variante zu installieren:
* von LM20 Cinamon Stick booten
* auf dem Desktop der gebooteten Live Version den Installationsbutton drücken
* dem Installationsprozess folgen
* bei der Wahl des Installationsortes folgendes per GParted an geben
     * bestehende Partitionen auf der Zielplatte löschen (sofern sie das auch so wollen)
     * Bootsektor neu schreiben
     * 2MB freien Speicher frei lassen
     * wenn gewünscht eine Linux-Swap Partition, gefolgt von einem 2 MB freien Speicherbereich fest legen
     * (die Swappartition habe ich nicht, wie in einer automatiisch erzeugten LMDE4 Installationen gesehen als Bootpartition fest gelegt)
     * Eine primäre ext4 Partition erzeugt, formatiert und als Boot fest gelegt
     * (die ext4 Pairtition habe ich nicht wie in einer gesehenen automatisch installierten LMDE4 Installation gesehen in einer erweiterten Partition angelegt und auch nicht als wie gesehen als "Nichtboot" markiert)

In dieser dem Geschmack meiner früheren per Hand Installationen anderer Betriebsystemtypen entsprechenden Installationen, scheint das erst einmal wie gewünscht als "Legacy BIOS" Installationstyp zu funktionieren.

Optimierungspotential:
* die beiden jeweils 2 MB großen freien Trennbereiche habe ich entsprechend den bisher gesehenen automatischen LMDE4 und LM20 Installationen übernommen. Die kann man vmtl. wie bei anderen Betriebsystemen auch weg lassen. Zumindest erschließt sich mir so auf die Schnelle kein Sinn in diesen. Aber vlt. werden die auch bei Vorhandensein von den Lastverteilungsmechanismen der heutigen SSD Platten als erstes bei Ausfall von Sektoren als Ersatz heran gezogen.
* Bei der Installation habe ich mich bisher nicht mit den vermutlich technologisch neueren (Menü)Punkten "LVM oder ähnlich" auseinander gesetzt wozu diese in welcher Konstellation sind. Eventuell sind diese beim Wunsch bestimmter Sicherungsvarianten oder Verschlüsselungsarten notwendig.

Jetzt muss ich noch heraus bekommen, wie ich die nun bei mir unter LM20 Cinnamon existierende Swapdatei für den bei z.B. möglichen Stromausfällen und leerem Akku sinnvollen Suspend to Disk Modus einrichte.
« Letzte Änderung: 18.10.2020, 17:02:45 von John.Miller »