Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
24.09.2020, 10:31:49

.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 24546
  • Letzte: ChrisAT
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 684099
  • Themen insgesamt: 55378
  • Heute online: 431
  • Am meisten online: 2287
  • (22.01.2020, 19:20:24)
Benutzer Online

Autor Thema: [gelöst]  Schadsoftware suchen  (Gelesen 664 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[gelöst] Schadsoftware suchen
« am: 11.09.2020, 15:51:19 »
Hallo Leute,

Leider wurde mein eBay Konto gehackt . Der Service meinte ich muss eine Schadsoftware auf dem Rechner haben.
Da ich nur den Rechner nutze bleibt ja nicht viel .

Gibt es eine Software die hier nach dem Rechten schauen kann.
Oder ist es besser das System neu zu machen ?
« Letzte Änderung: 13.09.2020, 10:53:29 von einsamer Wolf »

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #1 am: 11.09.2020, 15:57:07 »
Der Service meinte ich muss eine Schadsoftware auf dem Rechner haben.
Ob der eBay-Service das per Ferndiagnose beurteilen kann, daran sind Zweifel erlaubt.

Falls aber tatsächlich die Wahrscheinlichkeit besteht, dass dein System kompromittiert sein könnte, würde ich in jedem Fall neu installieren.

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #2 am: 11.09.2020, 16:04:49 »
Welches System hat denn der einsame Wolf???

mfg -Lumpi -

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #3 am: 11.09.2020, 16:14:09 »
Hallo ,
mein System ist wie folgt.

DISTRIB_ID=LinuxMint
DISTRIB_RELEASE=20
DISTRIB_CODENAME=ulyana
DISTRIB_DESCRIPTION="Linux Mint 20 Ulyana"

Ich weiß auch nicht wie die das bewerten , oder ob die von sich selber ablenken wollen. Wer weiß das schon .
Jedenfalls ist die Sache ernst !

Wenn es was gibt um sein System zu checken dann bitte her damit . Bevor ich alles neu mache.

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #4 am: 11.09.2020, 16:32:53 »

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #5 am: 11.09.2020, 16:39:10 »
Um einen Ebayaccount zu "hacken" ist manchmal nicht viel nötig, z.B. wenn man schlechte Passwörter verwendet oder dasselbe auf mehreren Seiten... Schadsoftware ist unwahrscheinlich. Ebay versucht natürlich die Schuld erstmal abzuschieben... ;)

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #6 am: 11.09.2020, 17:06:23 »
Ebay versucht natürlich die Schuld erstmal abzuschieben...
Ich sehe diese Antwort ganz deutlich in der 1. Zeile auf dem Antwortzettel der Callcentermitarbeiter: ;D
Zitat
Gehacktes eBaykonto = Ursache ist immer Schadsoftware auf dem Gerät des Kunden.

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #7 am: 11.09.2020, 17:20:28 »
Ja das liebe eBay , die werden das nie zugeben das die ein Problem haben.

Mein PW hatte 37 Zeichen incl der ALT-GR Taste , ich denke das war sehr gut.

Ich nutze seid einiger Zeit zusätzlich den Opera Browser , seid dem gibt es auch Vorkommnisse die ich so noch nie hatte.
Ich will hier auch nichts behaupten aber den werde ich wieder löschen.

Im Moment läuft noch ein
clamscan -r /
Ich Wette da wird nichts sein .

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #8 am: 11.09.2020, 17:32:46 »
Gibt es eigentlich eindeutige Belege dafür, dass dein Konto gehackt wurde?

Ein Passwort mit 37 Zeichen könnte dazu verleiten, es per copy and paste einzufügen. Dann würde es allerdings im Zwischenspeicher stehen, der nach meinem Kenntnisstand möglicherweise von Dritten ausgelesen werden kann.
Nur so ein Gedanke...

Einem Browser würde ich wichtige Passwörter generell nicht anvertrauen (Zugangsdaten und Passwörter automatisch ausfüllen).
« Letzte Änderung: 11.09.2020, 17:35:48 von Parmenides »

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #9 am: 11.09.2020, 17:43:18 »
Zum Prüfen, ob eine E-Mail-Adresse irgendwo gehackt wurde, kann man z.B. diesen Dienst testen:
https://haveibeenpwned.com/

Weitere Infos dazu:
https://www.chip.de/downloads/webapp-Have-I-Been-Pwned_164049980.html

Alternative aus DE:
https://sec.hpi.de/ilc/search?lang=de

Zum Überprüfen des Systems, würde ich eher ein Rescue System von einem externen Datenträger verwenden:
https://www.kaspersky.de/downloads/thank-you/free-rescue-disk

Ein evtl. kompromittiertes System im laufenden Betrieb zu prüfen, macht m.E. wenig Sinn.

Hylli
« Letzte Änderung: 11.09.2020, 17:46:39 von hylli »

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #10 am: 12.09.2020, 11:31:43 »
Danke hylli,

das sind ja gute Infos.
Dann gibt es also doch noch eine Rettung.

LG

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #11 am: 12.09.2020, 13:32:02 »
Zitat
Ich nutze seid einiger Zeit zusätzlich den Opera Browser , seid dem gibt es auch Vorkommnisse die ich so noch nie hatte.
Interessant, den probiere ich gerade aus. Eigentlich kein schlechter Browser auf den ersten Blick. Bei Avira wird Opera inzwischen automatisch mitinstalliert, natürlich ohne Nachfrage, wie das bei Windows manchmal üblich ist.

Hast du eigentlich ein Smartphone? Dein Ebay-Konto könnte auch über das Smartphone geknackt worden sein.

https://www.giga.de/unternehmen/ebay/tipps/ebay-account-gehackt-das-muss-man-tun/
« Letzte Änderung: 12.09.2020, 13:53:18 von Fritze »

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #12 am: 12.09.2020, 13:56:20 »
Ich nutze seid einiger Zeit zusätzlich den Opera Browser , seid dem gibt es auch Vorkommnisse die ich so noch nie hatte.
Aus welcher Quelle installiert?

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #13 am: 12.09.2020, 14:24:30 »
Hallo Parmenides,

Gibt es eigentlich eindeutige Belege dafür, dass dein Konto gehackt wurde?

Die Frage ist noch offen ... Wie wurde darüber informiert? Und kam die Nachricht auch wirklich von eBay? Irgendwie kommt das nicht so klar rüber ?

MfG Jang

Re: Schadsoftware suchen
« Antwort #14 am: 12.09.2020, 15:00:29 »
eBay wird ja gerne als vermeintlicher Absender von Phishing-Mails missbraucht.

Obgleich ich bei eBay gar kein Konto habe, gab es schon einige Male "Warnmails", dass mein Konto "aus Sicherheitsgründen" gesperrt worden sei und ich nur diesen Button drücken müsse um ganz rasch meinen Kontozugang wieder zu aktivieren.
Ähnlich lautende Mails habe ich auch schon von Paypal, der Deutschen Bank, der Sparkasse, der Postbank, amazon und weiteren Absendern erhalten.

Unterhält man dort gar kein Konto, ist der Phishingversuch schnell entlarvt. Kommt hingegen die Warnung vorgeblich von einem Absender, bei dem man tatsächlich Kunde ist, dürfte der Eine oder Andere auf den billigen Trick reinfallen.
Das lohnt sich offenbar selbst dann, wenn nur einer von Tausend darauf reinfällt. Bei einer Million versendeter Phishingmails erreicht man damit schon 1000 "Opfer".