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Autor Thema: [erledigt] Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen  (Gelesen 1395 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[erledigt] Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #15 am: 19.08.2020, 22:39:13 »
...Dann bist Du wohl nicht so "naturbedingt fehlerbehaftet" wie ich.
Was immer du damit sagen willst? Jeder geht da seinen eigenen Weg. Linux Berichte über "Verdammt, ich habe ein Update versäumt und nun hat es mich erwischt" können wir gerne im Internet gemeinsam suchen. Ich habe bislang keinen einzigen gefunden. Ganz im Gegenteil: Aus der Vergangenheit wissen wir, wie oft nach einem voreiligen Update z.B. Firefox Add-Ons oder Thunderbird Extensions nicht mehr funktionierten. Da warte ich lieber die Erfahrungsberichte der "ich muss unbedingt die aktuellste Version haben Leute" ab.

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #16 am: 19.08.2020, 22:57:21 »
Linux ist kein Windows!!! Dort werden die Updates zentral gesteuert, die dann häufig das gesamte System lahm legen. Bei Linux ist das eben nicht so. Die Paketbasis wird teilweise von unterschiedlichen Teams betreut. Deshalb kann es schon sein, dass wenige Stunden später ein relevantes Update reinkommt.
Auch deine Ausführungen bzgl. der Virendatenbanken ist Windows-Denke.

Unter LM Cinnamon und Mate war schon immer die Aktualisierungs-Automatik abgestellt. Wenn ich mal daran dachte stieß ich die Aktualisierung manuell an, sah welche Updates anstanden und führte die Updates je nach Gefährdung oder Wichtigkeit sofort oder später durch. Dazu nutze ich immer das Terminal.
Das fluppt sehr gut.
Unter LMDE4 kann man schon etwas unruhig werden, da der dezente Hinweis auf Updates sehr, sehr selten erscheint......=> Stable!
Aber auch hier vertraue ich dem Terminal.
@pingunux
Jetzt liegen dir mehrere Lösungen vor und es liegt an dir, für welche Lösung du dich entscheidest.
Egal welche, es wird wohl immer die richtige Entscheidung sein.

gruß
limintius

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #17 am: 19.08.2020, 23:58:39 »
Vielleicht wäre eine kurze Info zu Deinem "vorher" sinnvoll, bzw./und was ist Deine Erwartung, was möchtest Du erreichen?

Hier mal meine Situation:
Ich habe meine Familie im Januar zu Umstieg "gezwungen", da ich mit w10 aus verschiedenen Gründen so gar nicht einverstanden bin. (Das Thema möchte ich gar nicht diskutieren.)
Ich arbeite zwar nicht im IT-/IM-Bereich, habe aber dazu reichlich Wissen, wenn auch oft nur theoretischer Natur.
Beruflich arbeite ich intensiv mit dem üblichen MS-Office, Vorlagen, Makros etc.

Bei W7/W10 kenne ich geplante Aktualisierung nur aus der Firma, weil dort Updates von den Admins frei gegeben werden (können/müssen).
Privat installiert Win Updates dann, wenn es der MS-Server sagt, Update planen gibt es im Grunde nicht. Mal abgesehen, davon das man es in Grenzen verzögern kann oder auch ganz ausschalten kann.

Das ist nun bei Linux anders, wie so vieles. Das Planen von Updates ist eins von tausenden "kann" bei Linux. Es ist _möglich_ das System automatisiert nach Updates suchen zu lassen, oder man macht das nach eigenem Gusto "von Hand". Jeden Montag, jeden 15. des Monats etc. was auch immer der Kalender (Elektrisch/Papier?) sagt... Aber das ist erst mal nur die Suche nach Updates, nur eine Info.

Ob/welche/wann Updates dann installiert werden, ist dann das nächste "kann". Auch die Installation der Updates _kann_ automatisiert werden. Um daraus entstehende Probleme, nachträglich wieder zurückbiegen zu können, _kann_ (empfohlen! ;)) man "Timeshift" verwenden...

Mit dem Umstieg auf LM habe ich Freiheit meiner Daten (zurück) bekommen. Aber um diese Freiheit muss ich mich nun selbst kümmern, da ist niemand mehr, der für mich entscheidet was das Beste ist.

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #18 am: 20.08.2020, 00:31:54 »
Die Verallgemeinerung auf Linux ist jedoch falsch.
Wie wäre es denn, wenn Linux Mint oder Linux Mint Debian Edition das Programm Aktualisierungsverwaltung nicht hätte.
Und es gibt im Linux Mint Ultimate Bereich zig ISO's oder Versionen, die keine Aktualisierungsverwaltung haben. Und was jetzt?

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #19 am: 20.08.2020, 00:58:54 »
Wie wäre es denn, wenn Linux Mint oder Linux Mint Debian Edition das Programm Aktualisierungsverwaltung nicht hätte....
Das will doch niemand in Frage stellen. Die Frage betrifft doch alleinig deren Aktualisierungszyklen.

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #20 am: 20.08.2020, 01:05:08 »
Ich beziehe mich auf die Verallgemeinerung "bei Linux"
Das ist nun bei Linux anders
Das Planen von Updates ist eins von tausenden "kann" bei Linux

Bitte Zitate nicht aus dem Zusammenhang reißen!!

Denn eine Installation der Linux Mint Aktualisierungsverwaltung in Ubuntu ist ja möglich, aber was soll das bei Ubuntu bringen?

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #21 am: 20.08.2020, 01:18:03 »
Bitte Zitate nicht aus dem Zusammenhang reißen!!
Ich kann gerade nicht mehr folgen. Es gelingt mir nicht, in dem obigen Beitrag #17 von @Cybertron ein Zitat zu sehen.

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #22 am: 20.08.2020, 02:08:24 »
Die Paketbasis wird teilweise von unterschiedlichen Teams betreut. Deshalb kann es schon sein, dass wenige Stunden später ein relevantes Update reinkommt.

Heißt das, dass noch andere Betriebssystemteile von sich aus Updates machen, worauf ich dann aber keinen Einfluss mehr habe?

Nutze keine Fremdquellen, ...

Darauf bin ich aber manchmal angewiesen, denn ich benutze auch Programme, die nicht in der Anwendungsverwaltung vorkommen, aber trotzdem unter Linux Mint laufen.

"Nutze keine Fremdquellen" klingt für mich genauso wie "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit". Ich gehe mal davon aus, dass diejenigen Linux-Nutzer, die nicht aus Fremdquellen installieren, auch nicht rauchen. Sonst kann ich nur sagen: "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen".

Jeder geht da seinen eigenen Weg. Linux Berichte über "Verdammt, ich habe ein Update versäumt und nun hat es mich erwischt" können wir gerne im Internet gemeinsam suchen. Ich habe bislang keinen einzigen gefunden. Ganz im Gegenteil: Aus der Vergangenheit wissen wir, wie oft nach einem voreiligen Update z.B. Firefox Add-Ons oder Thunderbird Extensions nicht mehr funktionierten. Da warte ich lieber die Erfahrungsberichte der "ich muss unbedingt die aktuellste Version haben Leute" ab.

Heißt das, dass normale Linux-Nutzer träger updaten, als empfohlen?

Unter LMDE4 kann man schon etwas unruhig werden, da der dezente Hinweis auf Updates sehr, sehr selten erscheint......=> Stable!

Heißt das, dass Updates für das ubuntubasierte Mint nicht automatisch an LMDE weitergeleitet werden? Hat das bezügl. der Sicherheit irgendeine Relevanz?

Bei W7/W10 kenne ich geplante Aktualisierung nur aus der Firma, weil dort Updates von den Admins frei gegeben werden (können/müssen).
Privat installiert Win Updates dann, wenn es der MS-Server sagt, Update planen gibt es im Grunde nicht. Mal abgesehen, davon das man es in Grenzen verzögern kann oder auch ganz ausschalten kann.

Bei Windows Home Edition habe ich zu Hause immer eingestellt, dass täglich um 6:00 nach Updates gesucht, aber nicht heruntergeladen und installiert werden soll. Nicht, dass ich jeden Tag um 6 Uhr aufstehe, aber wenn ich meinen Rechner später anschalte, merkt das Betriebssystem, dass es einen Update-Zeitpunkt "versäumt" hat, und holt dies nach. Das meinte ich meiner "naturbedingten Fehlerhaftigkeit" nach mit planen.

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #23 am: 20.08.2020, 08:35:57 »
Zitat
"Die Paketbasis wird teilweise von unterschiedlichen Teams betreut. Deshalb kann es schon sein, dass wenige Stunden später ein relevantes Update reinkommt."
Heißt das, dass noch andere Betriebssystemteile von sich aus Updates machen, worauf ich dann aber keinen Einfluss mehr habe?

Nein nicht von sich aus, sondern wenn du es manuell anstößt oder automatisch nach Updates suchen lässt. Du hast Einfluss darauf, wann du die Updates installierst.

Deine Analogie bzgl. des Rauchens ist hier absolut unpassend. Jeder muss für sich entscheiden, ob er Fremdquellen nutzt. Man muss sich halt darüber bewusst sein, dass damit immer ein Sicherheitsrisiko einhergehen kann. Wenn du welche benötigst, nutze sie - andere Linux Nutzer tun das auch. Ich habe dir das nur empfohlen, weil du dir Gedanken um deine Sicherheit machst und du diesbezüglich offenbar Linux misstraust.

Heißt das, dass normale Linux-Nutzer träger updaten, als empfohlen?
Nein!

Heißt das, dass Updates für das ubuntubasierte Mint nicht automatisch an LMDE weitergeleitet werden? Hat das bezügl. der Sicherheit irgendeine Relevanz?
Nein! LMDE basiert auf Debian und bekommt auch von da die Updates - abgesehen von den Mint-Paketen, die aus den gleichen Quellen kommen, wie beim ubuntubasierten Mint. Gerade Debian Systeme gelten als sicher, nicht ohne Grund laufen weltweit viele Server damit.
« Letzte Änderung: 20.08.2020, 08:48:36 von skoopy »

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #24 am: 20.08.2020, 09:19:23 »
@pingunux:

Der Rechner schaut nach Updates und wenn welche da sind, zeigt er sie an.
Wenn man der Meinung ist, daß der Zeitpunkt günstig ist, führt man die Updates aus. Oder man läßt sie halt liegen.

Ob der Rechner alle 15min oder alle 2h nach Updates sucht, ist allenfalls bei einer langsamen Internetverbindung oder / und einem langsamen Rechner relevant.

Was ist daran das Problem? Sei froh, daß Updates kommen wenn sie fertig sind und nicht erst zu einem Patchday.


MfG
Munzel

Re: Aktualisierungsverwaltung richtig einstellen
« Antwort #25 am: 20.08.2020, 09:46:34 »
@Munzel:
Ich wollte auch nur fragen, wie man täglich genauer einstellen kann und ob jemand etwas besseres als die Voreinstellung empfehlen kann. Aber wenn der Zeitpunkt nicht eingestellt werden kann und es sowas wie eine Empfehlung für optimale Intervalle gar nicht gibt, dann kann dieses Thema geschlossen werden.