Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
20.09.2020, 22:13:11

.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 683465
  • Themen insgesamt: 55332
  • Heute online: 651
  • Am meisten online: 2287
  • (22.01.2020, 19:20:24)
Benutzer Online

Autor Thema:  HP-All in One Drucker zum laufen bringen, so geht es.. ein Tutorial  (Gelesen 1403 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Moin,

um die vielen Fragen zur Installation von nicht oder nur teilweise funktionierenden HP All in One Druckern zu vermeiden habe ich ein Tutorial zur Verwendung von solchen vornehmlich neueren HP All in One Druckern erstellt.

Zunächst einmal eine Grundsätzliche Anmerkung zu diesen Druckern.

All diese Geräte sind als Standlone Gerät über WIFI-Direkt und als Drucker+Scanner über WLAN, LAN und USB konzipiert, haben aber unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten, die unterschiedliche Vorbereitungen und Betriebsmodi bieten.

Damit auch ohne das ein Netzwerk mit I-Net Anschluss vorhanden ist, also kein Router, mit dem Drucker kommunizieren kann, stellen diese Geräte via WIFI-Direkt einen Druckserver mit eigenen Nummernkreis bereit. Damit aber ist auch der WLAN Port des Druckers blockiert. Ist ein Netzwerk vorhanden, ist die WIFI-Direkt Funktion überflüssig! Die App funktioniert dann auch so.   

Das im den LinuxMint-Systemen installierte hplip ist gegenüber der Original Version von HP modifiziert. Beide Versionen mit gleichem Namen sind nicht kompatibel, wie auch neuere Updates. Für LinuxMint 20 z.b wurde die Version 3.20.3 angepasst. Der Knackpunkt ist die Funktion Faxen direkt aus dem PC, bei der es offensichtlich nicht gelingt den Inhalt der Faxe wieder sichtbar zumachen. So werden mit dem HPLIP Fax Untility in Ubuntu 20.4, auf der LinuxMint20 beruht, modifiziert auf hplip 3.20.6, nur die Faxheader übertragen, das Fax aber trotzdem als okay markiert. Um das unter LinuxMint 20 zu verhindern haben die Programmierer wohl Pakete unterdrückt oder modifiziert ohne die hplip 3.20.6 nicht lauffähig ist.

Was nun tun? Ich habe viel gelesen und probiert. Was mich ärgerte da steht soviel, mit dem Newbies kaum zurecht kommen. Ich habe versucht das ganze Prozedere so Schrittweise aufzubauen, das es auch Newbies verstehen.

Damit der Drucker überhaupt funktioniert muss der PC diesen erkennen können, dazu sind einige Vorbereitungen notwendig.

1. USB, hier muss zunächst in LinuxMint das Paket → ippusbxd deinstalliert werden, da es den USB Betrieb behindert. Dazu ein Terminal öffnen und mit sudo apt purge ippusbxd löschen.

2. Sollte der Drucker über einen LAN Anschluss verfügen muss der Drucker selbst eingerichtet werden. Dazu wird am Drucker eine freie IP gemäß dem Router IP-Nr. Kreis (z.b. 192.168.178.xxx) vergeben. Diese IP sollte im Router als feste IP eingestellt werden, um Fehler zu vermeiden.

3. WLAN dazu muss am Drucker die WLAN Verbindung (wie bei 2 +Passwort), nicht WIFI direkt, eingerichtet werden. Hier ist darauf zu achten, das der Router via WLAN neue Geräte erkennen kann.
Achtung! Danach ist WIFI-Direkt, also die Funktion Druckserver, um bei ausschließlicher Nutzung von Mobilgeräten über Apps nicht mehr möglich, was bedeuten könnte das der Drucker auch unter Win oder Apple nicht mehr funktioniert.

4. WIFI-Direkt. um über Mobilgeräte und App zu drucken ist nur notwendig, wenn das Gerät ohne Netzwerk als Stand Allone Gerät benutzt wird. LAN und USB Anschluss sind dann trotzdem möglich, WLAN nicht. Ist ein Anschluss z.b. durch einen Router vorhanden, das Mobilgerät via WLAN mit dem Router verbunden funktioniert das drucken über die App auch. Wie erklärt dann die HP-App.

5. Drucker mit LAN Anschluss können als WLAN Netzwerkdrucker so genutzt werden, dass WIFI Direkt trotzdem noch funktioniert. Hier der Workaround, am Beispiel der Fritzbox: Fritzbox-mesh per WLAN einrichten, den Drucker mit Lankabel an die Repeater-Fritzbox oder den Fritz-Repeater anschließen und über WLAN des Rechners auf das WLAN Meshnetz der Fritzbox zugreifen. WIFI-Direkt, fürs drucken aus dem Mobilgerät funktioniert so immer noch, das könnte bei Problemen im Parallelbetrieb LINUX -> WIndows oder Apple von Bedeutung sein.

Wurden alle diese Schritte nach den eigenen Anforderungen gemacht, erkennt LinuxMint einem Drucker. Dieser funktioniert und ist als Postscriptdrucker eingerichtet, kann aber nicht scannen, dient aber hplip als Ausgangskonfiguration.

Die nachfolgende Installation beschreibe wie unter Nutzung der Synaptic Paketverwaltung und unter der Voraussetzung das LinunxMint neu installiert und upgedatet wurde.

Dann Menue → Systemverwaltung → Synaptic Paketverwaltung  aufrufen, Systempasswort eingeben. Suchen hplip. Die nicht markierten Dateien vormerken. Suche xsane. Die nicht markierten Dateien vormerken. Aktualisieren.

Rechner neu starten. Terminal öffnen. hp-setup eingeben. USB oder WLAN/ LAN auswählen (Pos.1 oder Pos.2). Next. Es wird der installierte Drucker angezeigt. Anklicken und Next. Jetzt soll das  hplip >version< plugin installiert werden, automatisch installieren lassen, nicht manuell! Das dauert ein wenig. Auf der nächsten Seite werden nun ein Drucker und ein Faxdrucker angezeigt. Nur den Drucker installieren lassen, da der Fax-Drucker keine Funktion hat, dort also den Haken raus. Im Terminal scanimage -L eingeben, hier sollte jetzt die Adresse des scanqueue erscheinen. 

Was ist nun passiert? Es wurden 2 neue Druckerqueues angelegt, ein zusätzlicher HP Druckerqueue sowie der Scanqueue Hpaio.

Sollten im Menue Hplip Fax Utility und Fax Adressbook angezeigt werden sind diese Punkte komplex mit der hplip-gui installiert worden und nicht separat zu entfernen. Lösung: Menue Button mit rechter Maustaste anklicken, → Einrichten →  Button Menue → Button Menuebearbeitung  → Büro  und dort deaktivieren.

Bei den beiden anderen Druckern solltet ihr im Druckermenue die Papierzufuhr überprüfen und gegeben Falls einstellen, ansonsten muss die wohl jedes Mal manuell eingegeben werden. Beide Drucker werden benötigt. 

Ich hab das alles mit einem Laptop unter LinuxMint 20 und diversen älteren 19er Versionen als auch Ubuntu 20.4 mit einen HP-MFPM375nw durchprobiert. Es war nicht möglich, Faxen aus dem PC zum laufen zu bringen. Der Knackpunkt sind wohl Versionskonflikte in Phyton oder fehlende Pakete bzw. der nicht behebbare Bug das Faxinhalte von PC aus verschickt, für den Empfänger nicht lesbar sind. 

Anmerken möchte ich noch, das xsane zwar viel kann, aber leider auch große Datenmengen produziert. Bei einfachen sw. Dokumenten und Stapelscans ist simple-scan (ist bereits installiert Menue → Grafik → Dokumenten Scanner) die bessere Wahl.

Noch ein Tipp, dem ich nicht testen konnte. Ist euer Druckermodell sehr neu, so könnte es über die Standardinstallation als postscriptdrucker erkannt werden, wird aber über hplip nicht installiert. Die Lösung könnte dann WIFI-Direkt sein, um z.b. gescannte Texte via Mobilgerät per Email an den PC oder das Laptop zu schicken.

Ich hoffe das Tutorial bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Zu wünschen wäre das diese Eierlegendenwollmilchsäue zukünftig kompatibler gestaltet werden.   





« Letzte Änderung: 13.08.2020, 00:32:06 von Alter Mann »

Ich hab zwar keinen HP-Drucker, aber trotzdem "Danke" für die Arbeit die du dir gemacht hast um dieses Tutorial zu erstellen.

Hallo,
Die nachfolgende Installation beschreibe wie unter Nutzung der Synaptic Paketverwaltung und unter der Voraussetzung das LinunxMint neu installiert und upgedatet wurde. Terminal öffnen.
sudo apt synaptic install
den gezeigten Befehl solltest du anpassen, er funktioniert so nicht...

...und zeigt diese Meldung zu möglichen Optionen:
sudo apt synaptic install
[sudo] Passwort für kuehhe1:     
apt
Usage: apt command [options]
       apt help command [options]

Commands:
  add-repository   - Add entries to apt sources.list
  autoclean        - Erase old downloaded archive files
  autoremove       - Remove automatically all unused packages
  build            - Build binary or source packages from sources
  build-dep        - Configure build-dependencies for source packages
  changelog        - View a package's changelog
  check            - Verify that there are no broken dependencies
  clean            - Erase downloaded archive files
  contains         - List packages containing a file
  content          - List files contained in a package
  deb              - Install a .deb package
  depends          - Show raw dependency information for a package
  dist-upgrade     - Upgrade the system by removing/installing/upgrading packages
  download         - Download the .deb file for a package
  edit-sources     - Edit /etc/apt/sources.list with your preferred text editor
  dselect-upgrade  - Follow dselect selections
  full-upgrade     - Same as 'dist-upgrade'
  held             - List all held packages
  help             - Show help for a command
  hold             - Hold a package
  install          - Install/upgrade packages
  list             - List packages based on package names
  policy           - Show policy settings
  purge            - Remove packages and their configuration files
  recommends       - List missing recommended packages for a particular package
  rdepends         - Show reverse dependency information for a package
  reinstall        - Download and (possibly) reinstall a currently installed package
  remove           - Remove packages
  search           - Search for a package by name and/or expression
  show             - Display detailed information about a package
  showhold         - Same as 'held'
  showsrc          - Display all the source package records that match the given package name
  source           - Download source archives
  sources          - Same as 'edit-sources'
  unhold           - Unhold a package
  update           - Download lists of new/upgradable packages
  upgrade          - Perform a safe upgrade
  version          - Show the installed version of a package

Ausserdem kannst du das "sudo" vor dem "apt" weglassen da es in APT seit LM19.x integriert ist.
« Letzte Änderung: 10.08.2020, 11:02:05 von kuehhe1 »

@Alter Mann
Zitat
den gezeigten Befehl solltest du anpassen, er funktioniert so nicht...
apt install synaptic ;)

@sidewinder,
schon klar,
ich frag mich nur wieso der TE überhaupt Synaptic installieren will bzw. muss? Keine der LM20 Desktop-Versionen (Cinnamon, Xfce und Mate) kommen ohne Synaptic daher.
« Letzte Änderung: 10.08.2020, 13:40:45 von kuehhe1 »

ja, ist synaptic nicht mehr Bestandteil von Linux Mint?

Doch, ist es: user@debbie-x1:~$ apt install synaptic
[sudo] Passwort für user:           
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.       
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
synaptic ist schon die neueste Version (0.84.6mint1+debbie).
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.

Ich denke das es @AlterMann einfach etwas zu warm war.  ;)
Für welchen Desktop dieses spezielle Tuturial gilt ist auch nicht angegeben.

Moin,

Den Fehler habe ich korrigiert.

Zitat
ich denke das es @AlterMann einfach etwas zu warm war.  ;)
Für welchen Desktop dieses spezielle Tuturial gilt ist auch nicht angegeben.

Ich habe das Tutorial unter verschiedenen LinuxMint Versionen ab 19.2 und einem Dell Latitude E4300 getestet. Warum die Synaptic Installation drin steht? Schadet die etwas? Bei mir konnte ich sie nicht finden! Oh, man braucht den Sudo Befehl nicht mehr in 20, aber in 19?

Ihr wollt das sich Newbies Linux zuwenden? Nur die Mentalität das man froh sein sollte, das Drucker und Scanner irgendwie funktionieren, ist im 21ten Jahrhundert keine Lösung mehr. ich kenne genug Newbies die nicht annähernd wissen was im Rechner abläuft. Ich hab viel gelesen in den Foren, was auffällt ist eine gewisse Arroganz einiger, gegenüber denen die Schnauze voll von Windows haben, aber immer wieder auf Probleme Stoßen die dann via Terminal individuell gelöst werden. Vielleicht sollten einige von euch mal über den Tellerrand schauen, dann würden sie feststellen, das sich auch in Linux das Terminal langsam verabschiedet.

Die Frage die ich mir stelle ist wie hoch die Anzahl der Fehlerquellen ist, die immer umfangreicheren Pakete so bereitzustellen, das sie immer funktionieren? Warum sucht man hier keine Lösung? Flatpack könnte eine sein. Weder Speicherkapazität noch Geschwindigkeit spielen selbst für über 10 Jahre alte Rechnern nicht mehr die Rolle.

Jeder Hersteller kocht seine eigene Suppe. Womit man diese einfangen kann, ist ein Standard. Und der sollte zumindest bei Treibern für Grafik, USB, Sound, Multifunktionsdruckern, Bildbearbeitung und Datenverwaltung gegeben sein.   



Das meiste davon ist Wunschdenken leider. Im Gegensatz zu den beiden großen "Mitbewerbern" lässt sich bei Linux nichts von oben herab befehlen, etwas muss sich in der Community der tausenden Mitwirkenden langsam durchsetzen... Das mal so als allgemeine Anmerkung zur Andersartigkeit von Linux. Wenn man auf diese keine Lust hat, muss man wohl oder übel bei Windows oder MacOs bleiben. Linux will in erster Linie ein FREIES BS sein, nicht unbedingt das Einfachste. ;)
Ferner ist der Linuxsupport der Hersteller auch im 21. Jahrhundert leider Gottes immer noch nicht so, wie es wünschenswert wäre.
Warum die Synaptic Installation drin steht? Schadet die etwas?
Ja, insofern, als sie dein Tut unnötig kompliziert aussehen lässt. Den Schritt kannst du definitiv weglassen.
Oh, man braucht den Sudo Befehl nicht mehr in 20, aber in 19?
Nein, schon seit 18.x braucht man für apt kein sudo mehr bei Mint.
Achtung! Danach ist WIFI-Direkt, also die Funktion Druckserver, um bei ausschließlicher Nutzung von Mobilgeräten über Apps nicht mehr möglich, was bedeuten könnte das der Drucker auch unter Win oder Apple nicht mehr funktioniert.
Das ist falsch! Wenn der Drucker im Heim-Netzwerk registriert ist, braucht man erstens kein Wifi-Direkt mehr (den Sinn dessen hast du selber oben erklärt!) und zweitens können natürlich auch Windows und MacOS so den Drucker ansteuern. Die Mobil-Apps zum Drucken brauchen auch kein Wifi-Direkt!

Noch eine Kleinigkeit zum Schluss: du benutzt "DSL" als Synonym für Internetanschluss, das ist aber irritierend für all die vielen, die kein DSL haben, statt dessen ihr Internet aber z.B. per Kabel, Satellit oder LTE bekommen... ;)

Insgesamt aber danke für die Mühe, die du dir gemacht hast! :)
Lass dich von der Kritik nicht entmutigen, aber es nun mal immer schon einfacher gewesen, Fragen zu stellen, als eine gute Anleitung zu schreiben. ;)
« Letzte Änderung: 11.08.2020, 10:51:13 von toffifee »

Ich geb dir ja völlig recht, das sich so was von unten durchsetzen muss, aber wenn es nicht gefordert wird, weil die einen das mit Terminals lösen, die anderen nix sagen, um nicht als dumm dar zu stehen und lieber die Finger von Linux lassen. Wobei eine Frage kann nie dumm sein, höchstens bequem was aber auch ein dehnbarer Begriff ist.

Es geht übrigens nicht nur um die Andersartigkeit, sondern auch darum, sich nicht am, durch Apple und MS erzwungenem Hardwarekonsumrausch beteiligen zu wollen oder zu können.

Auf den Support bin ich eingegangen, es gibt zu viele Individuelle Lösungen die mit wachsendem Markt nicht weniger werden. Das braucht Lösungen. Dieses ist ein Anregung keine Forderung.   

Zitat
Achtung! Danach ist WIFI-Direkt, also die Funktion Druckserver, um bei ausschließlicher Nutzung von Mobilgeräten über Apps nicht mehr möglich, was bedeuten könnte das der Drucker auch unter Win oder Apple nicht mehr funktioniert.

Das ist falsch! Wenn der Drucker im Heim-Netzwerk registriert ist, braucht man erstens kein Wifi-Direkt mehr (den Sinn dessen hast du selber oben erklärt!) und zweitens können natürlich auch Windows und MacOS so den Drucker ansteuern. Die Mobil-Apps zum Drucken brauchen auch kein Wifi-Direkt!


Was ist an einer Vermutung falsch? Die Formulierung ist zugegeben etwas unglücklich. Ich kann es nicht verifizieren, weil ich keine solchen Geräte habe. Für jemanden der hier Probleme hat, weil erz.b. bisher WIFI Direkt genutzt hat, ist es ein Hinweis.

Zitat
Noch eine Kleinigkeit zum Schluss: du benutzt "DSL" als Synonym für Internetanschluss, das ist aber irritierend für all die vielen, die kein DSL haben, statt dessen ihr Internet aber z.B. per Kabel, Satellit oder LTE bekommen...

Richtig wird korrigiert.

[MOD: falschen Codeblock durch Zitat ersetzt.]

« Letzte Änderung: 11.08.2020, 12:10:10 von toffifee »

Hallo,
soll nur eine Ergänzung bzw. konstruktive Kritik sein.
Nein, schon seit 18.x braucht man für apt kein sudo mehr bei Mint.
man könnte allerdings auch heute noch bei LM20 den Befehl: sudo apt-get [Optionen] [Paket] verwenden, bezogen auf dein Beispiel würde er so lauten: sudo apt-get install synaptic
Edit: aufgrund der Antwort #12 und Test von @toffifee,
der Vorteil von apt-get liegt in einer möglichen Simulation durch ein angehängtes -s :
sudo apt-get install synaptic -s Soweit mir bekannt funktioniert in apt eine Simulation mit angehängtem -s nicht.
apt install synaptic -sSowohl apt-get als auch apt bieten die Möglichkeit einer Simulation durch ein an die Befehlskette angehängtes -s .

Und noch etwas,
1. USB, hier muss zunächst in LinuxMint das Paket → ippusbxd deinstalliert werden, da es den USB Betrieb behindert. Dazu ein Terminal öffnen und mit
Code: [Auswählen]
sudo apt purge ippusbxd
löschen.
Du könntest (solltest) noch im Tutorial ergänzen das die Deinstallation eines Paketes normalerweise mit dem Befehl remove ausgeführt wird. In deinem Fall wird durch purge nicht nur das Paket deinstalliert sondern auch die Config-Datei gelöscht. Eventuell wäre im Fall des Paketes ippusbxd auch ein remove ausreichend.  ;)
« Letzte Änderung: 11.08.2020, 16:13:01 von kuehhe1 »

Soweit mir bekannt funktioniert in apt eine Simulation mit angehängtem -s nicht
Doch, tut es, zumindest bei 18.3, habe ich gerade probiert. :)

Was ist an einer Vermutung falsch? Die Formulierung ist zugegeben etwas unglücklich. Ich kann es nicht verifizieren, weil ich keine solchen Geräte habe.
Ich ja. Und es ist so, wie du es zu Beginn schon sagtest: Wifi-Direkt macht nur bei jemand Sinn, der kein lokales Netz per Router aufgespannt hat! Nur dafür braucht man es. Suggeriere den Ratsuchenden nicht, sie müssten sich zwischen Pest und Cholera entscheiden. ;) ("Entweder funktioniert mein HP unter Linux, dann hab ich aber Probleme woanders!")

Du könntest (solltest) noch im Tutorial ergänzen das die Deinstallation eines Paketes normalerweise mit dem Befehl remove ausgeführt wird. In deinem Fall wird durch purge nicht nur das Paket deinstalliert sondern auch die Config-Datei gelöscht. Eventuell wäre im Fall des Paketes ippusbxd auch ein remove ausreichend. 

Warum? Ich habe das so aus dem UbuntuUserForum übernommen, dort wurde erklärt das ippusbxd eine Option ist die automatisch mitinstalliert wird, aber für die Probleme bei der USB Installation in verantwortlich ist.