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Autor Thema:  HP Laserjet 6 MP wird manchmal lahmgelegt  (Gelesen 94 mal)

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HP Laserjet 6 MP wird manchmal lahmgelegt
« am: 03.08.2020, 18:00:39 »
Unter Linux Mint 18.3 Cinnamon gibt es immer wieder Probleme beim Drucken mit meinem Postscript-Laserdrucker HP Laserjet 6MP, der unter Windows 7 weiterhin problemlos arbeitet. Das Erscheinungsbild ist für mich sehr verwirrend, zeitraubende Experimente und Recherchen haben mich nicht viel weitergebracht. Ich weiß nicht, wonach ich noch fahnden muß und ggf. wo welche Installationen oder Einstellungen verändern.

Der Drucker hängt am Parallelport, wurde dort auch gefunden und installiert mit der Adresse hp:/par/HP_Laserjet_6MP?device=/dev/parport0 (im Folgenden "Erstdrucker"). Wegen fehlender Einstellmöglichkeit für die Druckdichte (anderes Thema) habe ich später noch hplip-gui installiert, das aber wegen Qt statt GTK+ unter Linux Mint 18.3 nicht richtig arbeiten soll und mich jedenfalls weder bei der Druckdichte noch bei den anderen Problemen weitergebracht hat, inzwischen wieder deinstalliert. Kürzlich habe ich den Laserdrucker nochmals unter anderem Namen (im Folgenden "Zweitdrucker" genannt) mit der Adresse parallel:/dev/lp0 hinzugefügt, soll laut https://wiki.ubuntuusers.de/CUPS/ u.U. schnelleren Druck liefern, tut aber das Gegenteil.

1. Aktuelles Hauptproblem ist, daß (heute bei Tests hartnäckig, in der Vergangenheit manchmal auf den Druck von mehr als einer Seite, manchmal auf bestimmte Seiten beschränkt) bei Druck aus odt-Dokumenten aus LibreOffice Writer nach kurzer Meldung des Drucks und entsprechend leuchtenden LEDs am Drucker der stehenbleibt mit der Anzeige eines schwerwiegenden Fehlers (die vier obersten LEDs leuchten). Am Rechner wird er weiterhin als aktiviert angezeigt, seine Warteschlange ist leer und die Auflistung der vergangenen Aufträge nennen die so gescheiterten als abgeschlossen.

Beim Versuch, in diesem Zustand des Druckers eine Mail aus Thunderbird heraus zu drucken (das sind die Druckaufträge, die bisher jedenfalls bei Reintext keinerlei Probleme machen und deshalb testgeeignet sind), wird er als deaktiviert angezeigt mit entsprechenden weiteren Fehlermeldungen und läßt sich auch nicht aktivieren. Nur durch Aus- und Wiedereinschalten wird er wieder betriebsbereit, läßt sich aktivieren und druckt die Mail. Wiederholung der odt-Druckversuche setzt ihn dagegen wieder außer Gefecht.

Wahl von "PostScript (Level des Treibers)" statt des Standards "Automatisch: PDF" als Druckersprache beim Druckauftrag hilft nicht. Wahl des Zweitdruckers ebenso nicht.

2. Auch beim Druck von PDFs aus dem Dokumentenbetrachter heraus gab es bisher bei manchen Dokumentenseiten Probleme, die aber etwas anderer Art sind. Z.B. scheiterte der Ausdruck einer bestimmten PDF-Seite bei Wahl von 600 dpi (mit 300 dpi dagegen unproblematisch): nach drei Minuten hält Drucker an mit laut Handbuch vorübergehendem Fehler (es leuchten die beiden LEDs oben, keine an der Seite), nach etwa einer Minute kurzes Blinken der unteren LED, dann normale Bereitschaft, kein Ausdruck. Meldung am Rechner: "Es gibt ein Problem beim Senden des Dokuments [...] an den Drucker." Die Diagnose liefert die Meldung: "The queue 'Hewlett-Packard-HP-Laserjet-6MP' is not enabled. The reason given is: 'Backend failed'." Tatsächlich ist der Drucker dann deaktiviert worden, Aktivierung führt aber nur zur Wiederholung des Problems.

Bei diesem Beispiel gelang mir heute aber mit viel Geduld der Ausdruck zunächst am Zweitdrucker (Dauer 15 Minuten!), dann nach Zurücksetzen der Bildeinstellungen in den Auftragsoptionen auch am Erstdrucker (Dauer 5 Minuten). Solche Dauern sind aber kein Zustand, und wieso veränderte Werte von Bildhelligkeit und -sättigung ein Problem darstellen, erschließt sich mir ebensowenig.

Irgendeine Idee, wo und weshalb es hakt?