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07.07.2020, 18:16:34

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Autor Thema:  Linux Mint deutsche ISO-Dateien - Veränderungen gegenüber offiziellen ISO?  (Gelesen 895 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

VLC ist bei mir auch in jedem System dabei. Er hat eigene Codecs. Zudem kennen ihn viele Windows Nutzer und ich bevorzuge auch gerne Software, die es für beide Systeme gibt.

Meiner Meinung nach ist genau das in vielen Foren weit verbreitete oberlehrerhafte Zurechtweisen und Beharren, dass die eigene bevorzugte Distribution viel besser als alle anderen sei, einer der Gründe für den geringen Marktanteil von Linux.

Liegt halt daran, dass dieses Forum halt ein LMU ist und somit diese Distribution ja auch einen besonderen Status hier genießt. Bis dahin ist das schon o.k, dennoch hinterfrage ich Entscheidungen bei Linux Mint genauso, wie die von Canonical. Ich finde es zudem auch richtig, generell möglichst objektiv zu bleiben.

Linux Mint macht vieles gut aber auch nicht alles. Ich erinnere mal an diese Update-Ebenen, die es mal gab. Ferner kommen irgendwann neue Versionen von Desktopumgebungen dazu (MATE, Xfce), nur haben sie dann nicht alle Pakete in ihrem Repo, was zu Inkonsistenzen mit der Basis Ubuntu führt. Sowas kann ich dann nicht für gut heißen. Im Debian Forum ist Linux Mint ein "Franken"-Debian bzw. Ubuntu. Da ist in der Tat was dran, ohne jetzt so tolle Errungenschaften wie den Cinnamon-Desktop in Frage zu stellen. Der ist schon top bei reichlich RAM.

vntThreadstarter

  • *
@DEVIL-I386
Vielen Dank für die Erstellung, Anpassung und Optimierung der deutschen ISOs!
So etwas ist eine Menge Arbeit.

Ich hatte bisher immer die offiziellen englischsprachigen ISOs zur Installation verwendet, werde jetzt für LM20 aber auf Deine Version zurückgreifen, weil ich dadurch weniger Nacharbeiten habe und GParted zur Vorbereitung der EFI-Installation benötige.

@Tommix
Danke für den Hinweis in der Installationsanleitung/GParted-Anleitung betreffend die EFI-Installation ... So etwas ist wirklich sehr hilfreich!

Gruß,
vnt

Ich bin ein Fan von VLC media player.
Benutze ihn unter Windows sowie unter Linux.

Ist aber das einzige Programm was es, in meiner noch jungen Linux Karriere, geschafft hat dem Cinn. Desktop zum Absturz zu bringen

DeVIL-I386

  • Administrator
  • *****
haste also in der neuen ISO nur die Updates mit eingepflegt
Siehe hier: https://www.linuxmintusers.de/index.php?msg=826206


Der "aufmerksame Leser" erkennt aber auch den Widerspruch zu Deiner wirklich sehr guten Installationsanleitung, denn auch in der deutschen ISO muss die Installation der Multimedia-Codecs explizit angehakt werden ...

Für LM 20 gibt es noch keine Installationsanleitung, die ist erst in Arbeit!
DeVIL-I386 hat erst einmal die von LM 19.X verlinkt.
Ist aber informiert, daß die für LM 20 in Arbeit ist.

vntThreadstarter

  • *
Hallo,

leider wurde dieses Thema kommentarlos in den nicht-öffentlichen Bereich des Forums verschoben, weshalb ich als Themenersteller den Moderator um Darlegung der Gründe gebeten habe.

@DeVIL-I386
Dir nochmals ausdrücklich vielen Dank für die Erstellung, Anpassung und Optimierung der deutschsprachigen ISO-Dateien!

@Tommix
Meine Kritik bezog sich ausschließlich auf den Tonfall, wie Deine Antwort bei mir ankam ... möglicherweise habe ich diesen aber auch überinterpretiert, obwohl Du es gar nicht so gemeint hattest.
Auch Dir nochmals ausdrücklich vielen Dank für die Erstellung der Installationsanleitung und der Anleitung zur Partitionierung mit GParted!

@dphn
Ok, mein von Dir zitierter Satz war war etwas missverständlich formuliert.
Ich hatte den Tonfall der Antworten von tommix und Pseudonym kritisieren wollen und meine Kritik dabei allerdings zu allgemein formuliert; es ist nach meiner Erfahrung leider in der Linux-Welt häufiger der Fall, dass bei Problemen anstelle konstruktiver Hilfe von manchen Zeitgenossen lieber die verwendete Distribution in Grund und Boden gestampft wird ... was aber in der Tat mit meiner eigentlichen Kritik an dieser Stelle nichts zu tun hatte, mich aber ziemlich nervt, weil es eben nicht hilfreich ist. Gleiches gilt nach meiner Meinung aber auch für Antworten die im Tonfall belehrend von oben herab wirken, weil damit dem Fragenden das Gefühl vermittelt wird, dass dieser im Forum nicht willkommen ist ... gut, manche Fragen gehen mir zugegebenermaßen auch gelegentlich auf die Nerven  ;D
Ich selber bin mit Linux Mint absolut zufrieden und sehe für mich keinen Grund eine andere Distribution zu benutzen, wenn jemand anders zu einer anderen Entscheidung kommt wird derjenige seine Gründe haben, was auch völlig in Ordnung ist. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom und die Geschmäcker sind unterschiedlich!
Ich gebe Dir absolut recht, dass man aber trotzdem sachliche Kritik äußern kann und auch sollte - ohne Kritik keine Verbesserung!

Gruß,
vnt

Off-Topic:
@vnt

Ohne konstruktive Kritik und ohne Hinterfragen kommt man ja selber nicht weiter im Leben und auch nicht mit den Pinguinen. Ganz bestimmt bin ich öfter mal etwas umtriebig, aber mich hat überhaupt der Entschluss Linux zu benutzen auch dazu ermutigt eigene Ideen umzusetzen. Wäre ich nicht so, würde ich heute noch mit vorgekauten Systemen a la Canonical arbeiten.
Ich versuche eben, dass Gute an den Systemen auszuloten und mir dann selber was schönes daraus bauen. Als ich damit angefangen habe, war ich von der Methode wie man Arch Linux aufsetzt sehr angetan und dachte mir, das Prinzip geht doch ganz sicher auch mit Debian/Ubuntu. Und es geht auch. Nur eben mit debootstrap im chroot anstelle pacstrap.
Ich selbst fühle mich in erster Linie zu Debian hingezogen, weil den allerletzten Schrei in Form von Rolling-Releases brauch ich halt nicht. Von daher gefällt mir die LMDE Ausgabe am besten.
Ich mag es nur nicht, wenn angefangen wird, gewisse Dinge "heilig" zu sprechen bzw. wenn das so rüberkommt. Alle Distributoren sind auch nur Menschen und machen vieles gut, aber eben auch nicht alles. Kritikfähig sollte man durchaus sein, denn das eröffnet neue Möglichkeiten. Sonst wäre Weiterentwicklung nicht möglich.

In diesem Sinne... einen schönen Dienstag. :)