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Autor Thema: [erledigt] DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager  (Gelesen 485 mal)

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[erledigt] DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager
« am: 29.05.2020, 11:31:49 »
Hallo,

bei meinem Win-Rechner kann ich innerhalb meines interner Netzwerkes "ping fritz.box" ausführen und bekomme auch die entsprechende Antwort (Bei Win ist in der Netzwerkkonfiguration als DNS die FritzBox hinterlegt)

Das selbe habe ich nun mit meinen Mint-Rechner (19.3 cinnamon) versucht. Es erfolgt keine Antwort. Ping über Adresse funktioniert.
(Ping ins internet geht sowohl über Adresse als auch Name).

Meine Netzwerkkonfiguration wird komplett über den NetworkManager geregelt. Einstellung hier: IP Statisch (ausserhalb des DHCP-Bereichs der FritzBox); DNS: automatisch.
Ersetzte ich nun DNS=automatisch gegen die IP der FritzBox funktioniert auch der Ping über den Name der FritzBox

Was mich dabei allerdings stört, ist das als Antwort zurückkommt: "....wpad.fritz.box.....". Nach Recherchen im Internet habe ich gelesen, dass wpad doch sicherheitskritisch zu hinterfragen ist.

1) Wenn ich keinen eigenen internen DNS-Server habe, welche Einstellungen im NetworkManager (beim DNS-Eintrag) sind denn nun für ein Heimnetzwerk richtig (IP der FritzBox, ein komplett anderer oder doch automatisch?), wenn auch die Namensauflösung intern funktionieren sollte.
2) Muss ich mir bzgl. Sicherheit und wpad Gedanken machen, (Zugriff von aussen nicht eingerichtet und auf der Fritz-Box ist der wpad-Filter aktiv)?

Blick trotz Lesen div. Lektüre nicht so ganz durch  :(

Danke und Gruss
Frank
« Letzte Änderung: 02.06.2020, 18:51:19 von Frank73 »

Re: DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager
« Antwort #1 am: 29.05.2020, 12:57:23 »
(Bei Win ist in der Netzwerkkonfiguration als DNS die FritzBox hinterlegt)
...); DNS: automatisch.
Also wenn wenn in Windows die FritzBox als DNS eingetragen ist, du das selbe in Linux haben willst, wirst du wohl das selbe eintragen müssen.

Re: DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager
« Antwort #2 am: 30.05.2020, 09:06:18 »
(Bei Win ist in der Netzwerkkonfiguration als DNS die FritzBox hinterlegt)
...); DNS: automatisch.
Also wenn wenn in Windows die FritzBox als DNS eingetragen ist, du das selbe in Linux haben willst, wirst du wohl das selbe eintragen müssen.

Nur weil ich es bei Win so habe, heisst es ja nicht, dass es so richtig ist. Für mich ist es wichtig, es richtig und sicher (Anspruch eines Heimanwenders) zu machen.

Sati

  • Gast
Re: DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager
« Antwort #3 am: 30.05.2020, 11:36:16 »
Bei meiner Fritzbox ist die 192.168.178.1 (DNS automatisch, Routen automatisch) eingetragen und funktioniert ohne Probleme.

Re: DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager
« Antwort #4 am: 30.05.2020, 15:49:34 »
1) Wenn ich keinen eigenen internen DNS-Server habe, welche Einstellungen im NetworkManager (beim DNS-Eintrag) sind denn nun für ein Heimnetzwerk richtig (IP der FritzBox, ein komplett anderer oder doch automatisch?), wenn auch die Namensauflösung intern funktionieren sollte.
Das kommt drauf an, was Du genau erzielen willst. Im einfachsten Fall läßt Du die Adreßzuweisung per DHCP erledigen, dann bekommt der Computer durch die Fritzbox mitgeteilt, daß die Fritzbox für DNS-Anfragen genutzt wird, die dann entsprechend weitergeleitet werden. In der FB kannst Du dann DNS-Server nach Wunsch einstellen oder die durch den Provider vorgegebenen nutzen.
Wenn Kinder an den Rechner dürfen, dann kannst Du direkt am PC auch DNS-Server mit Jugendschutzfilter einstellen.
Wenn Du im Netz z.B. einen pi-hole betreiben willst, mußt Du dann dessen IP-Adresse einstellen bzw. per Fritzbox mitteilen lassen.

Eine Anmerkung noch: ich würde nach Möglichkeit IP-Adressen für Netzwerkgeräte nicht im Gerät fest einstellen, sondern per DHCP erfragen lassen und im Router anhand der MAC-Adressen fest einstellen. Wenn man mal im Netzwerk was umsortieren muß, braucht man nur am Router zu ändern und beim nächsten Start der Geräte hat jedes die gewollten Adressen.


MfG
Munzel

Re: DNS-Eintrag Linux Mint über den NetworkManager
« Antwort #5 am: 30.05.2020, 18:53:17 »
In meinem Heimnetzwerk bekommen alle Endgeräte IP-Adressen über DHCP zugewiesen. Nur die eigentlichen Netzwerkkomponenten, wie Switche, NAS, PIs usw. erhalten direkt bei der jeweiligen Einrichtung eine feste IP-Adresse ausserhalb der DHCP-Range (nicht über die FB; hatte vorher einen alten Speedport und da war das nicht möglich).
Einzig ein Rechner hat eine statische Adresse, da dieser für die Administration der Netzwerkkomponenten dient und nur dieser durch Firewallregeln Zugriff darauf hat (z. B. SSH).

Auf der FB sind die Standard-DNS der Telekom eingetragen (habe ich auch so belassen). Ausserdem kann man bei der FB noch einen DNS für das lokale Netzwerk eintragen und hier ist die IP der FB selbst hinterlegt (war glaube ich auch standardmässig so).

Im NetworkManager ist aktuell kein DNS eingetragen. Bei einem Ping "server.fritz.box" kommt eine Antwort zurück "wpad.server.fritz,box". Das besagt ja, dass der in der FB hinterlegte DNS für das lokale Netzwerk (ist sie ja selber; unabhängig ob DHCP oder statisch) die lokalen Netzwerkgeräte anhand der Namen kennt und auflösen kann. Ist für mich auch logisch, da die FB ja alles verwaltet.

Bzgl. dem wpad (hängt irgendwie mit einer automatischen Proxykonfiguration zusammen) komme ich allerdings ins Grübeln, da ich nicht weiss, ob dies jetzt eine Sicherheitslücke darstellen kann oder nicht.

Wenn ich keinen Proxy nutze, betrifft mich dann dieses wpad überhaupt?.
Bei Win ist mir das so nie aufgefallen, da als Antwort nie "wpad.server.fritz.box" geliefert wurde.

Gruss und schöne Pfingsten
Frank