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Autor Thema: [erledigt] Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen  (Gelesen 1135 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[erledigt] Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #45 am: 25.03.2020, 08:08:31 »
Wahrscheinlich war die Frage zu blöd?
Ich habe mittlerweile Probleme von denen ich nicht zu träumen wagte. Mit meiner ominösen Fehlermeldung habe ich mich ins Netz auf die Suche nach Lösungen gemacht, da gibt‘s so einiges. Zum Beispiel, man soll die Datei „grubx64.efi“ von der ISO in „mmx64.efi” umbenennen. Nach einigem hin und her ist mir das mittlerweile gelungen. Schreibe ich jetzt die ISO mit den Bordmitteln hier auf den USB-Stick wird aus „mmx64.efi” ein “mmx64-efi” auf dem Stick und ich bekomme die Fehlermeldung beim booten wie gehabt, logisch, der Rechner will ja .efi!
Was sich geändert hat, im Bootmenu erscheint die UEFI Option des USB-Sticks jetzt nur noch ein Mal und nicht wie bisher als 2 Partitionen.
Ich weiß nicht ob mir die korrekte Umbenennung letztendlich was bringen würde, aber wieso wird beim Schreiben der ISO auf den USB aus dem Punkt ein Minus? Und wie könnte ich das verhindern?

Hier nochmal die Fehlermeldung
Failed to open \EFI\BOOT\mmx64.efi – Not Found
Failed to load image \EFI\BOOT\mmx64.efi: Not Found
Failed to start MokManager: Not Found
Something has gone seriously wrong: import_mok_state() failed
: Not Found

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #46 am: 25.03.2020, 08:24:17 »
Noch ein Foto, vorher mit Punkt, nachher mit Minus

Da steig ich nicht durch

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #47 am: 25.03.2020, 09:20:22 »
Also ich habe nur die letzten posts "überflogen", "MokManager" und Konsorten sind Dinge von Secure Boot.
Da Secure Boot oftmals mehr Ärger schafft, als es nützt, schalte es ab.
Seit 5 Jahren habe ich das erfolgreich in die Jagdgründe geschickt. Auch an anderen Rechnern. Ist auch besser, insofern man nicht signierte Treiber installieren muss, aber auch Virtualbox kann mit Secure Boot streiken. Das hängt sicher von der Firmware ab, sprich dem UEFI.

Insofern du das nicht hinbekommst, dann mache mit Windows einen neuen Installationsstick, falls mit jetzigen etwas nicht stimmt. Mit den Mint isos geht das wie folgend beschrieben (mit Manjaro bspw. nicht):

- Windows hochfahren
- Datenträgerverwaltung öffnen, Stick in fat 32 formatieren
- ist das erfolgt, Explorer öffnen und Doppelklick auf formatierten Stick, Explorerfenster so offen lassen - nach rechts schieben
- neues Explorerfenster öffnen, das Mint iso "bereit stellen" (Rechtsklick drauf bereitstellen wählen)
- im gleichen Fenster das bereit gestellte iso öffnen und alle Dateien markieren und ins andere Explorerfenster kopieren (markieren und "rüber ziehen".

Klappt übrigens auch mit Win10 isos. Vorteil, danach sind jene Sticks änder-und beschreibbar.
Des Sticks Inhalt sieht dann so aus.

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #48 am: 25.03.2020, 09:53:02 »
Secure Boot ist bei mir auch schon seit 1,5 Jahren abgeschaltet.
Vielen Dank für den Tipp, dann mach ich mich mal ran.

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #49 am: 25.03.2020, 12:40:38 »
Also, ich melde mich hier von der Live Version

mint@mint:~$ [ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo BIOS
UEFI

Frohlocken!

Vielen Dank BR01, ich geb Dir einen aus! Danke aber auch den anderen fürs Mitdenken, das war ein Martyrium, ich scheine solche Sachen anzuziehen

Und wenn ich wieder Nerven habe werde ich dran machen, sda5 und sda6 "einfach"  ;) zu löschen und nochmal installieren, davor braucht's aber nochmal eine aktualisierte Sicherung

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #50 am: 25.03.2020, 13:35:51 »
Erstes Problem, sda6, die SWAP-Partition, lies sich nicht löschen, war ein Schlüsselsymbol dran.

GParted starten rechte Maustaste klicken auf SWAP und Verzeichnis aushängen.
Ein Live-System krallt sich eine vorhandene SWAP leider automatisch.

P.S.: jetzt sollte auch das löschen funktionieren.  ;)

Also ich war eindeutig im UEFI unterwegs, auf die SWAP, rechte Maustaste, keine Option "Verzeichnis aushängen"

Ich hatte weiter oben schon gefragt, "Auslagerungsspeicher ausschalten" ist wohl nicht das was Du meinst?

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #51 am: 25.03.2020, 14:07:50 »
Ich habe die Befürchtung, du bist zu aufgeregt und solltest noch warten mit der Install.
Ja "Auslagerungsspeicher ausschalten" wählen...

Am besten du veränderst nichts weiter...
Die swap Partition nur ausschalten. Denn wenn sich das Live iso den swap "krallt", kann die Installation nicht darauf zugreifen. Während der Installation müssen die Partitionen die für Install verwendet werden, ausgehangen sein.
Der Bootloader muss bei dir auf sda2, macht aber eigentlich der Installer (bei uefi Install) von selbst. Soll heißen, jenes geschieht im Normalfall automatisch. Selbst bei Fehleingabe.

Hier das Wiki, wenn du es später installieren willst. https://www.linuxmintusers.de/index.php?action=wiki;page=Mint_installieren:_Etwas_anderes_machen

Re: Bei DualBoot mit Windows10 Linuxversion austauschen
« Antwort #52 am: 26.03.2020, 08:20:18 »
Nein, ich bin nicht zu aufgeregt, aber wenn mir jemand minutiös erklärt was zu tun sei und es dann nicht so ist wie beschrieben frag ich lieber nochmal nach, ich denke das ist angesichts meines Martyriums verständlich.
Also, ich habe mich streng an tommix Hinweise gehalten und beide Partitionen gelöscht, nachdem ich geschnallt habe dass ich bei der sda6 zuerst „Auslagerungsspeicher ausschalten“ mit rechter Maustaste aktivieren muss.
War ich froh als ich dann bei der Installation dann tatsächlich die Option „neben Windows installieren“ bekam. Alles lief glatt durch, beim ersten Neustart tauchte dann vor dem Booten etwas in der Art „mok-manager aktivieren“ auf und es lief ein Countdown durch, das hat meine aktuell schwache Nerven wieder etwas in Aufruhr versetzt, aber nach einem wie weiter oben empfohlenem Grub-update läuft hier jetzt alles wie  es soll. Das war eine harte Nuss!
Also falls jemand mal in die gleiche Situation kommen sollte wie ich, nochmal kurz zusammengefasst:

Wenn bei jemandem das Problem auftritt dass bei UEFI-Bootversuch einer Live Version das hier auftaucht:

Failed to open \EFI\BOOT\mmx64.efi – Not Found
Failed to load image \EFI\BOOT\mmx64.efi: Not Found
Failed to start MokManager: Not Found
Something has gone seriously wrong: import_mok_state() failed
: Not Found

hat mir der hier vorgeschlagene Weg geholfen
https://askubuntu.com/questions/1085550/cant-install-ubuntu-18-10-on-xps-15-efi-boot-mmx64-efi-not-found
Zitat
The problem was that in the bootable USB the file mmx64.efi didn't exist, so the workaround was to copy the file grubx64.efi under the name mmx64.efi (so the USB Drive folder /EFI/BOOT now contains three files: BOOTx64.EFI, grubx64.efi and mmx64.efi). Then, reboot and the installation should work.

Unter Linux kann man Dateien einer ISO auf dem eingesteckten USB-Stick nicht umbenennen, zumindest bei mir, das also wie BR01 beschrieben unter Windows machen, oder aber die ISO auf dem Rechner bearbeiten, da darf man umbenennen

Und da ich das nicht jeden Tag mache und weißgott kein Computercrack bin ist mir dann bei meinen ersten Versuchen auch wohl aufgrund einer Unkonzentriertheit ein Fehler unterlaufen.
Kopiert und dann unbenannt werden soll die Datei
\EFI\BOOT\grubx64.efi
Dies nicht verwechseln mit dem Ordner
BOOT\GRUB\grubx64-efi
 ;)

Nochmals Danke in die Runde, ohne das Forum hier hätte ich das Ganze sicher nicht hinbekommen!