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Autor Thema:  nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen  (Gelesen 948 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #15 am: 08.03.2020, 22:28:11 »
Ich bezog mich nicht auf "Spieler", sondern auf Anwender, die ein lauffähiges stabiles System wollen. ;)
Ich bezog mich auch nicht auf "Spieler".
Sondern auf Spieltrieb. Der natürlich zum Menschen gehört.

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #16 am: 08.03.2020, 22:30:59 »
Ich bezog mich nicht auf "Spieler", sondern auf Anwender, die ein lauffähiges stabiles System zum Arbeiten wollen. ;)
Ich fahre auch kein Auto nur um zu fahren.
Natürlich steht die Funktion im Vordergrund.
Mir reicht das allerdingsa nicht.
Ich fahre nur Autos, die ich selbst verstehe und auch reparieren kann.
Und so ist es mit allem was ich mache.
Und dazu gehört ein normaler Spiel und Lerntrieb.

Und überall wo ich das nicht kann, lasse ich die Finger weg.

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #17 am: 08.03.2020, 22:37:02 »
Dann hättest du ja nie Win benutzen dürfen.... ;D

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #18 am: 08.03.2020, 22:42:55 »
Dann hätte ;)st du ja nie Win benutzen dürfen.... ;D

Na ja... ::)
Irgendwo fängt jeder mal an.  8)
Und ab WIN8 ist WIN eben absolut inakzeptabel/unbrauchbar.

Die "Masse" ist eben nicht i.d.L. sich aus dem Sumpf rauszubewegen.  ;)

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #19 am: 08.03.2020, 22:59:33 »
Dann hättest du ja nie Win benutzen dürfen.... ;D
Außerdem...warum nicht ?

Ich habe 13 Jahre aktiv Windows XP genutzt.
Und tue das zum Teil heute noch (Office + Archiv)
Und war + bin damit sehr zufrieden, da es sich sehr gut selbst konfigurieren und überblicken lässt.

WIN 7 habe ich fast verpennt...erst seit 2019 angefangen. Um eine Übergansfrist zu schaffen.

Ab 2014 fing ich an paralell Mint Cinnamon zu testen/nutzen.
Und nun teste ich seit ca. 1 Jahr alles was stabil mit Cinnamon läuft.
Und was Anderes will ich gar nicht mehr haben.
Es sei denn, die Google + Facebookpest dringt so weit ein, das es stinkt und sich nicht mehr vermeiden lässt.

Ich hoffe das sich die Linux Entwickler nicht schmieren lassen, wie die Firefox-Leute.

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #20 am: 09.03.2020, 00:03:26 »
Off-Topic:
Was war nochmal die Frage?
Konnte sie schon beantwortet werden?

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #21 am: 09.03.2020, 08:19:42 »
Der 4.15er Ubuntu - Distributionskernel wird bis 04/2023 mit Aktualisierungen versorgt.
Der 4.15er Mainline - Kernel ist schon EOL.

Im allgemeinen werden bei Ubuntu und Linux Mint die für Ubuntu erstellten Ubuntu Distributionskernel genutzt.
Die Mainline-Kernel können über bestimmte Programme (z.B, UKUU siehe:https://www.linuxmintusers.de/index.php?action=wiki;page=Das_Programm_UKUU) oder in der Aktualisierungsverwaltung per PPA genutzt und installiert werden.
Ist aber in der Regel nicht erforderlich.
Danke, sehr interessant.

Version    Veröffentlichung    Support-Ende (EOL)
3.16    3. Aug. 2014    April 2020
4.4    10. Jan. 2016    Februar 2022
4.9    11. Dez. 2016    Januar 2023
4.14    12. Nov. 2017    Januar 2024
4.19    22. Okt. 2018    Dezember 2020
5.4    24. Nov. 2019    Dezember 2021
OK.
Bedeutet dann, das die oben genannten Kernel Mainline sind.
Und nur diese LTS haben ?? Ohne Ubuntu-Kernel zu sein ?
« Letzte Änderung: 09.03.2020, 08:26:29 von Maya Andy »

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #22 am: 09.03.2020, 10:54:07 »
Die Ubuntu-basierten Distros übernehmen die Ubuntu-Kernel.
Es gibt unterschiedliche Support-Zeiträume:
LTS = Long-Term-Support 5 Jahre
STS = Short-Term-Support 9 Momate

Ubuntu-LTS-Kernel sind diejenigen, die mit einer Ubuntu-LTS-Version ausgerollt werden:
Ubuntu 16.04 / Linux Mint 18      Kernel 4.4
Ubuntu 18.04 / Linux Mint 19      Kernel 4.15
Ubuntu 20.04 / Linux Mint 20      Kernel 5.4

Auch bei den Mainline-Kernels gibt es LTS:
https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_(Kernel)#Versionen_mit_Langzeitunterst%C3%BCtzung

Auch andere Distros betreiben eine eigene Kernelpflege.
Beispielsweise Debian-Kernel 4.19 für Debian Buster, damit kommt auch LMDE 4.

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #23 am: 09.03.2020, 11:11:18 »
Um welche Art von Kernel es sich handelt, erkennt man an den vollständigen Namen der Pakete, Einzelheiten kann man in der Synaptic-Paketverwaltung sehen. 

Beispiele:

linux-image-5.4.0-4-amd64_5.4.19-1_amd64.deb  (Debian-Distributionskernel)

linux-generic_4.15.0.88.80_amd64.deb (Ubuntu-Distributionskernel, Metapaket)

linux-image-unsigned-5.5.0-050500-generic_5.5.0-050500.202001262030_amd64.deb (Ubuntu-Mainline-Kernel)

linux-headers-5.3.0-40-generic_5.3.0-40.32~18.04.1_amd64.deb (Headers für Ubuntu-Distributionskernel)

oder weder Debian  noch Ubuntu aber LTS:
linux-lts-5.4.24-1-x86_64.pkg.tar.zst
« Letzte Änderung: 09.03.2020, 17:00:19 von aexe »

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #24 am: 10.03.2020, 10:30:01 »
Ja, das Thema Kernel ist nicht so ohne und taucht deshalb mindestens halbjährlich hier auf.
… Ein 18.04.1 kann ich bis zum Ende betreiben.
Ein 18.04.2/3/4 nicht.  …
Natürlich kann man die höheren Punkt-Releases auch bis zum Ende nutzen. Nur starten sie mit einem Kernel, der Kurzzeitunterstützung hat und daher wird im Laufe der Zeit immer auf die nächst höhere Kernellinie (ggf. wieder mit Kurzzeitunterstützung) gewechselt, bis man schlussendlich wieder auf einer Kernellinie mit Langzeitunterstützung landet. Das ist dann die Kernelversion, die auch das nächste LTS-Ubuntu mitbringt.

siehe auch:
https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support/#Point-Releases-Snapshots
https://wiki.ubuntuusers.de/LTS_Enablement_Stacks/

Zitat
Auch die Aktualisierungspolitik ist für Anfänger nicht unbedingt verständlich.
Somit ist das bewiesen, aber von unserer Seite nicht zu ändern. Wir können nur immer und immer wieder aufklären und Missverständnisse ausräumen.
« Letzte Änderung: 10.03.2020, 10:33:16 von {°-°} »

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #25 am: 12.03.2020, 21:14:47 »
Somit ist das bewiesen, aber von unserer Seite nicht zu ändern. Wir können nur immer und immer wieder aufklären und Missverständnisse ausräumen.
Ok. Danke dir.
So wie ich das verstanden habe, kann ich bei Ubuntu nicht auswählen, welche Aktualisierungen ich nutzen will.
Entweder alles oder gar nichts. Auf jeden Fall sehr versteckt...
Bei Mint habe ich die Übersicht darüber...

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #26 am: 12.03.2020, 22:26:50 »
Was dir aber in der Praxis nichts nützt, weil du nicht genau weißt, was denn nun genau die Aktualisierung von x.xx.x.xx.32   auf x.xx.x.xx.34 mit sich bringt und im System bewirken wird. ::)

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #27 am: 13.03.2020, 11:12:14 »
Was dir aber in der Praxis nichts nützt, weil du nicht genau weißt, was denn nun genau die Aktualisierung von x.xx.x.xx.32   auf x.xx.x.xx.34 mit sich bringt und im System bewirken wird. ::)
Wie bitte? Es gibt in den Changelogs Einträge zu allen Änderungen. Ob man die als Nicht-Kernelentwickler versteht, ist eine andere Sache. Welche Auswirkungen sie haben können, wiederum eine anderes Ding.

Ich denke, wenn man konservativ sich verhält nach dem alten Grundsatz "never change a running system", d.h. wenn man auf ein eindeutig funktionierendes System angewiesen ist, weil daran Einkommen oder ein Produktivsystem dran hängt, dann wird man so handeln. Als privater Computernutzer, der auch an der Technik interessiert ist und bei dem kaum etwas kaputt gehen kann, kann man ruhig mit "clever change a running system" umgehen.

Ich meinerseits verwende seit vielen Monate UKuu, bekomme i.d.R. 1 mal wöchtenlich den aktuellsten Mainline-Kernel angeboten, schaue mir kurz die Changelogs an, deinstalliere den Vorgänger meines running kernel und installiere den Neusten. Nach dem Reboot ist der zuvor verwendete Kernel immer noch als Rückfallmöglichkeit vorhanden. Ich bin damit sehr gut gefahren; es ging nie etwas kaputt.

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #28 am: 14.03.2020, 21:51:03 »
Ich nutze schon lange nicht mehr die empfohlene Kernel, sondern neuere.
Die empfohlene Kernel kommen nicht mit meiner Hardware zurecht ....

Re: nicht mehr aktuelle Kernel in aktuellen Linux Systemen
« Antwort #29 am: 15.03.2020, 10:50:05 »
Was dir aber in der Praxis nichts nützt, weil du nicht genau weißt, was denn nun genau die Aktualisierung von x.xx.x.xx.32   auf x.xx.x.xx.34 mit sich bringt und im System bewirken wird. ::)
Klar nützt mir das was !
Schließlich bräuchten wir dann auch niemanden in die Schule schicken, weil wir ja nicht wissen was daraus wird.

Das ganze hat für mich klar viel mit "Selbständigkeit" und Mündigkeit zu tun, seinen Weg selbst auswählen zu "können".
Auch dann, wenn es nicht zu überblicken oder für mich (noch) nicht verständlich ist.
Probieren geht über Studieren. Hat meine Oma immer gesagt...
Oder: Aus Schaden wird man klug (Was natürlich nur bei "selbständig + unabhängiig denkenden Individuen möglich ist).

Wer diese kreative Ader nicht hat, ist langfristig nicht überlebensfähig (außer es wird denjenigen von einem System abgenommen).
Die Förderung von Unselbständigkeit ist ja klar das, womit überall der Profit generiert wird.

Die sogenannte "Masse" ist längst so "konditioniert, das sie es schön findet überall unter Generalbeobachtung zu stehen
und dann noch meint "das wäre Demokratie".

Und irgendwie hat all das für mich explizit mit Linux + auch Mint zu tun.
Meine Entscheidungen sowie meinen eigenen Weg (Lernprozeß) bestimme ich selbst.

Wenn ein System so aufgebaut ist, das ich das Stück für Stück selbst erlernen kann,
dann unterliegt das alles allein "meiner" Kontrolle.

Auch unpassende Entwicklungen zu beobachten und dann evtl. nach Alternativen zu suchen,
wenn sich etwas nicht lösen lässt.
Ich nenne das "kreative Freiheit".

Und was "die Anderen" angeht...schützt Unwissenheit vor Strafe nicht.