Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
06.04.2020, 01:26:29

.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 23748
  • Letzte: klmp
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 651466
  • Themen insgesamt: 52741
  • Heute online: 367
  • Am meisten online: 2287
  • (22.01.2020, 19:20:24)
Benutzer Online
Mitglieder: 6
Gäste: 339
Gesamt: 345

Autor Thema:  Mint-Blog zu LMDE4-beta  (Gelesen 1347 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #15 am: 27.02.2020, 11:11:21 »
Offen gesagt sehe ich auch keine Notwendigkeit für LMDE4 mit alternativem Desktop MATE oder Xfce.

Das liegt aber daran, dass du eingefleischter Cinnamon-Nutzer bist. ;)

Ist aber auch o.k. Von mir aus könnte es auch Cinnamon nur bei LM geben und sonst nix weiteres. Da sind die Entwickler und Cinnamon mit Linux Mint ist toll. Kein Frage. Cinnamon unter anderen Distributionen ist eher dürftig. Bei reinem Debian gibt's bei mir dann MATE-Tee bzw. den Mäusedesktop.

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #16 am: 27.02.2020, 11:17:25 »
Meiner Meinung nach sollten sich Clem und seine Mitstreiter nach dem Release von LMDE4 (Cinnamon) wieder darauf konzentrieren, was die erste Priorität hat, nämlch Linux Mint 20 mit immerhin 3 verschiedenen Desktops.

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #17 am: 27.02.2020, 11:23:07 »
Meiner Meinung nach sollten sich Clem und seine Mitstreiter nach dem Release von LMDE4 (Cinnamon) wieder darauf konzentrieren, was die erste Priorität hat, nämlch Linux Mint 20 mit immerhin 3 verschiedenen Desktops

nur erschließt sich mir die Bevorzugung des Ubuntu-Unterbaus nicht wirklich.

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #18 am: 27.02.2020, 11:33:57 »
nur erschließt sich mir die Bevorzugung des Ubuntu-Unterbaus nicht wirklich.
Lies die Kommentare zum Blog. Clem äußert sich mehrfach (englich und französisch) genau zu diesem Punkt.
Einen habe ich oben übersetzt:
… der Grund, warum wir LMDE machen, ist, mehr über die Paketbasen, die wir benutzen, zu erfahren, einen Plan B zu haben und eine Gelegenheit, Linux Mint weiter zu verbessern.
Sehr wenige Projekte betreuen Distributionen auf zwei verschiedenen Paketbasen, das ist eine Menge Arbeit.
Was wir von LMDE lernen und bekommen, hängt nicht von der DE ab.
Wenn wir mehrere DEs unterstützen würden, wie wir es in der Vergangenheit getan haben, ginge das auf Kosten für die Entwicklung und die Ressourcen, die wir in das Hauptprojekt stecken.

Dies ist eine Entscheidung, die wir vor Jahren getroffen haben.
Wir haben uns entschieden, weniger und das besser zu machen.
Wir behielten das LMDE-Projekt bei, weil es uns langfristig wichtig war, aber wir mussten um seiner selbst willen die Diversifizierung einschränken.

Daher auch die Entscheidung, bei LTS zu bleiben, LXDE und KDE einzustellen und kürzlich auch die LMDE-Varianten (MATE), und aus dem gleichen Grund setzen wir keine Ressourcen für eine GNOME-Edition ein.
Wir sind wirklich glücklich mit den drei DEs, die wir unterstützen, unserem Hauptziel, eine großartige Linux-Mint-Distribution bereitzustellen, und dem Nebenprojekt LMDE.


Ein weiteres Statement:
Zitat
Clem
25. Februar 2020 um 17:17 Uhr

Qualität beiseite, Debian wird nicht so gut unterstützt wie Ubuntu, es fehlt ihm an Führung und Engagement.

Es wurde auch eine Menge Arbeit in Ubuntu gesteckt, die es nie in Debian geschafft hat, einige davon mit grundlegenden Funktionen (wie die PPA-Infrastruktur, Treiber-Management...etc), aber es gibt eine Menge Arbeit von Canonical- und Ubuntu-Entwicklern, die ständig die Debian-Basis mit Patches und Korrekturen verbessern, die bei Debian fehlen.


Während der Arbeit an Buster haben wir kaum an der Oberfläche gekratzt, aber wir haben viele fehlende Pakete gefunden... libzonetimemap, xawtv, ecryptfs, um nur einige zu nennen.

Abhängig davon, was Du brauchst, könnte Buster für Dich in Ordnung sein oder auch nicht... es steht jedoch außer Frage, dass es ein Team gibt, das täglich an einer der beliebtesten Distributionen arbeitet und dass ein Großteil seiner Arbeit in Ubuntu und nicht in Debian fließt.

Wenn wir LMDE veröffentlichen, reduzieren wir diese Lücke ein wenig und wir bekommen eine bessere Vorstellung davon, wie viel Arbeit damit verbunden wäre, wenn wir jemals wechseln müssten.

Es sieht nicht unmöglich aus, es sieht nicht so aus, als würde es Jahre dauern, aber es gibt definitiv eine Lücke zwischen den beiden.
Zu sagen, dass Ubuntu nichts auf den Tisch bringt oder Debian alles macht, was Ubuntu macht, nur besser, spiegelt nicht das wider, was wir sehen, wenn wir diese beiden Grundlagen verwenden und daran arbeiten.

Soweit es Mint betrifft, ist Ubuntu die beste Basis, auf der wir aufbauen können. Die Anerkennung geht natürlich auch an Debian, ohne das es überhaupt kein Ubuntu (oder Mint) gäbe.
« Letzte Änderung: 27.02.2020, 11:39:30 von aexe »

Markus67

  • aka NeuerMintUser67
  • *****
Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #19 am: 27.02.2020, 12:28:16 »

Moin
sieht so aus Als ist es mit Debian nichts  geworden, so verstehe ich es in einen Blog  von Clem
 Deutsche Übersetzung
Wir haben es in der Vergangenheit getan und es war nicht gut genug, wir mussten aufhören. Zuerst dachten wir, es wäre eine sehr gute Idee, da Debian-Testing eine rollende Natur hat. In der Praxis war es ein Albtraum. Erstens ist Debian Testing nicht für diesen Zweck konzipiert, es ist nicht dafür gedacht, als stabiles System verwendet zu werden, es ist im Grunde ein sich entwickelndes Repository, das für die nächste stabile Veröffentlichung verwendet wird. Es erfüllt auch strenge Regeln, die es auf den ersten Blick wie eine Version von Debian aussehen lassen, die stabiler ist als Sid... aber ich würde eigentlich dagegen argumentieren, dass es das ist. Aufgrund dieser Regeln können ganze Pakete über Nacht entfernt werden und Korrekturen für bekannte Fehler können lange in Sid bleiben und nicht nach Testing gelangen. Debian Sid entwickelt sich natürlicher und ohne diese fehlenden Pakete und Verzögerungen, wenn Sie daran interessiert sind, eine rollende Version von Debian zu betreiben, würde ich stattdessen diese empfehlen. Und dann noch die rollende Natur der Basis macht es schwer, darauf zu bauen... sobald eine Bibliothek, die wir verwenden, aktualisiert wird, müssen wir viele unserer Pakete neu bauen, Code-Änderungen könnten involviert sein usw. Wir könnten das tun, aber es würde viel mehr Ressourcen erfordern und wir müssten weniger Zeit in die Entwicklung investieren. Unsere Zuhörer erwarten auch, dass das Betriebssystem nicht über Nacht kaputt geht. Wenn man eine gute rollierende Verteilung durchführt, akzeptiert man Regressionen, Konflikte, Hürden auf dem Weg dorthin, weil man weiß, dass dies der Preis dafür ist, dass man ständig auf dem Laufenden ist, und man weiß, dass Lösungen für diese Regressionen oft auch schnell kommen (ich denke hier insbesondere an Arch).

Eine letzte Sache... als wir ein LMDE hatten, das auf Debian Testing basierte, haben wir aufgrund der Tatsache, dass es oft kaputt oder unvollständig war, ein Schnappschuss-System für die Aktualisierungen, Aktualisierungspakete oder Systempakete verwendet, wenn Sie es wünschen. Es half uns, diese Probleme zu überwinden und eine Zeit lang darauf zu reagieren, aber zu einem enormen Preis und für ein Ergebnis, das auf lange Sicht nicht zufriedenstellend war. Es war ein Kompromiss in Bezug auf die Sicherheit (weil es Verzögerungen mit sich brachte), und es hat nicht wirklich zur Stabilität beigetragen, so dass es aufhören musste. Soweit ich weiß, verwendet Manjaro derzeit etwas Ähnliches und investiert Ressourcen nicht nur in die Entwicklung, sondern auch in die Wartung dieses Schnappschusssystems. Ich wünsche ihnen viel Glück und vielleicht ist es einfacher oder bringt bessere Ergebnisse auf Arch als auf Testing. Was uns betrifft, so werden wir uns aber nie wieder daran wagen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Gruß Markus

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #20 am: 27.02.2020, 15:01:15 »
Debian wird nicht so gut unterstützt wie Ubuntu, es fehlt ihm an Führung und Engagement.

So ne Aussage ist schon harter Tobak. Debian ist ein Community-Projekt, wenn nicht das größte im Linux-Bereich. Ist sowas wie eine Übermutter und Canonical baut aus Teilen von Testing und Sid sein Ubuntu zusammen und trifft bekanntlich nicht nur gute Entscheidungen.

Zitat
Debian Sid entwickelt sich natürlicher und ohne diese fehlenden Pakete und Verzögerungen, wenn Sie daran interessiert sind, eine rollende Version von Debian zu betreiben, würde ich stattdessen diese empfehlen.

Das stimmt. Deshalb setzt der erfahrene Debianer auch das unstable (sid) Repo in die sources.list und händelt das per apt-pinning. (Pin:100). Dadurch läuft Debian Testing fluffig und bezieht nur dann Pakete aus sid, wenn es gerade in Testing nicht verfügbar ist.

Dafür hat Debian das Instrument des Apt-Pinnings geschaffen.

Wie gesagt. Die gesamte Infrastruktur stellt nunmal Debian. Canonical pflegt einen Teil der Debian-Pakete selbst für die Ubuntu Versionen, ein Großteil wird aber nur von Debians Repos kopiert und bei Ubuntu nach Universe gesteckt. Das interessiert auch niemand bei der "Führung" Canonical, ob das alles funktioniert, was da drin ist.

Debian Stable aber ist ein Garant, dass die zur Verfügung stehenden Pakete funktionieren, sofern keine Fremdquellen dazugeschaltet werden. Sicherlich hat der geneigte Desktop-User etwas andere Präferenzen, da das System eben doch schnell angegraut wirkt und auch weniger "hübsch" OOTB ist. Geht mir auch nicht anders. Wer aber produktiv arbeiten möchte und auf mint-****-irgendwas-Pakete verzichten kann, findet in Debian ein sehr gutes OS in der stable VÖ.




Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #21 am: 27.02.2020, 17:00:06 »
Off-Topic:
Wozu soll die Diskussion jetzt eigentlich gut sein?
Die Aussage von clem mag hart sein, aber sie ist doch gut verständlich formuliert.
Man muss seine Meinung ja nicht teilen, wobei die für mich schon glaubwürdig und vor allem für Mint relevant ist.

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #22 am: 27.02.2020, 17:15:24 »
Wozu soll die Diskussion jetzt eigentlich gut sein?

Muss ich jetzt in einem Diskussionsforum darüber diskutieren, für was eine Diskussion gut ist???

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #23 am: 27.02.2020, 17:26:29 »
Off-Topic:
LMU - Das Hilfe Forum für Linux Mint »Forum »Mint Community »LinuxMint News » Mint-Blog zu LMDE4-beta
Fällt mir schwer, in diesem Bereich ein "Diskussionsforum" zu sehen.
Man kann sich natürlich überall ein Stichwort herausgreifen und damit eine Diskussion anfangen.
Das ist möglich, aber nicht immer sinnvoll.
Eine beliebte Unsitte.
« Letzte Änderung: 27.02.2020, 17:33:47 von aexe »

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #24 am: 27.02.2020, 18:03:46 »
@aexe

passt schon. Ich bin nur kein Schönreder und versuche objektiv zu bleiben. Wenn Clem "Führung" bei Linux in den Vordergrund stellt, sollte er nochmal drüber nachdenken. Sehe ich halt so. ;)

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #25 am: 27.02.2020, 18:04:56 »
Offen gesagt sehe ich auch keine Notwendigkeit für LMDE4 mit alternativem Desktop MATE oder Xfce.
Es gibt ja die entsprechenden LinuxMint Editionen.

Subjektiv gesagt finde ich die LMDE MATE Versionen etwas flotter als das Pedant. Klar wer Cinnamon mag, braucht MATE net .... Ich mag es aber ueberhaupt NET .... (lieber benutze ich KDE ...lol)

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #26 am: 27.02.2020, 18:19:04 »
Off-Topic:
Subjektiv gesagt finde ich die LMDE MATE Versionen etwas flotter
Schon bemerkt, dass es ein neues LMDE mit MATE nicht gibt?

Falls der Drang zum Diskutieren und sonstige Absonderungen unwiderstehlich wird …  macht halt an geeigneter Stelle ein eigenes Thema auf, anstatt dieses Thema weiter zu vermüllen.
« Letzte Änderung: 27.02.2020, 18:24:15 von aexe »

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #27 am: 28.02.2020, 21:30:31 »
Off-Topic:
Subjektiv gesagt finde ich die LMDE MATE Versionen etwas flotter
Schon bemerkt, dass es ein neues LMDE mit MATE nicht gibt?

Falls der Drang zum Diskutieren und sonstige Absonderungen unwiderstehlich wird …  macht halt an geeigneter Stelle ein eigenes Thema auf, anstatt dieses Thema weiter zu vermüllen.

MOD: Entfernt wg. Wortwahl....!

Zurueck zum Theme .... Insbesondere finde ich diee Reaktionszeit um 1ms besser, ausser das das verschluesseln der SSD umstaendlicher war als bei den StandardEditionen...
« Letzte Änderung: 15.03.2020, 11:06:48 von toffifee »

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #28 am: 14.03.2020, 22:46:29 »
LMDE 4 Status: Approved for Stable release

Re: Mint-Blog zu LMDE4-beta
« Antwort #29 am: 15.03.2020, 11:08:24 »
Off-Topic:
Hier soll vornehmlich das Mint Blog in deutscher Übersetzung gebracht werden, so verstehe ich den TE. Also Diskussionen bitte sachlich im Cafe oder so führen.