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Autor Thema:  Live USB Stick wird in Gparted nur als graue ISO9660 Partition angezeigt  (Gelesen 637 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Hallo Leute,

ich hoffe ich schreibe jetzt hier ins richtige Forum.
Mein Problem ist folgendes:
Ich möchte mir mit meinem Linux Mint 19.3 (Cinnamon) einen Live USB-Stick erstellen mit persistenz. Um eine Persistente Partition zu erstellen muss ich eine zweite Ext4 Partition mit dem Namen persistence erstellen und darauf die persistence.conf mit dem Inhalt  / union erstellen.
Das ganze Prozedere habe ich schon öfter gemacht, nun wollte ich vor kurzem wieder einen Stick erstellen und nach dem Beschreiben wird mir der Stick in Gparted einfach grau und als Dateiformat ISO9660 angezeigt. Egal mit welchem Programm, ob mit dd oder etcher. Ich kann die Iso-Partition auch nicht verkleinern um die Ext4 Partition zu erstellen und sonst war auch immer der erste Teil des Sticks auf FAT geschrieben und der Rest des Sticks war unpartitioniert (woraus ich dann die EXT4 Partition erstellt habe).
Ich habe auch schon mit Windows Programmen wie rufus oder anderen tools versucht einen live Stick zu erstellen, immer mit dem gleichen Resultat, der Stick ist danach komplett mit einer grauen Partition im ISO 9660 Dateisystem belegt.

Vielleicht weiß ja jemand weiter.

Ist der Stick ausgehängt?

@Vito81, bei solchen und ähnlichen Problemen hilft einen neue Partitionstabelle für den Stick zu erstellen.
Versichere dich, dass du den richtigen Datenträger ausgewählt hast (oben rechts in gparted).
Dann im Programm oben im Menü Gerät anklicken und "Partitionstabelle erstellen" wählen.
Danach kannst du den stick neu formatieren. So wie du das willst.


Ist der Stick ausgehängt?

Ausgehängt und eingehängt wird er so angezeigt.

@Vito81, bei solchen und ähnlichen Problemen hilft einen neue Partitionstabelle für den Stick zu erstellen.
Versichere dich, dass du den richtigen Datenträger ausgewählt hast (oben rechts in gparted).
Dann im Programm oben im Menü Gerät anklicken und "Partitionstabelle erstellen" wählen.
Danach kannst du den stick neu formatieren. So wie du das willst.

ich habe mit Gparted und über die Konsole mit Parted (sudo parted /dev/sdb mklabel msdos) eine neue Partitionstabelle erstellt. Danach auch alles auf Fat 32 formatiert.
Nachdem ich aber die ISO auf die den Stick mit dd oder mit anderen tools beschrieben habe sieht gparted so aus wie auf dem folgenden Bild.



Auch mit anderen Abbildern wie Ubuntu, Mint, Debian sieht der Stick nach der Livemediumerstellung so aus.
Das Problem ist ich kann keine persistente Partition erstellen ohne den Stick zu formatieren, dann ist aber logischerweise auch das Betriebssystem weg.
« Letzte Änderung: 05.02.2020, 14:54:28 von Vito81 »


Hallo
Da musst Du wohl noch mal von vorn beginnen.
ISO download, Partitionen erstellen, dann USB Medium schreiben.
Gruß

Also mit keinem Linuxtool was ich getestet habe geht es. Etcher, dd, Startmedienersteller und Rosa image writer. Es war immer ISO9660 als Partition, wenn ich vorher partitioniert habe und dann auf die ISO9660 das bootflag gesetzt habe ging es auch nicht.
Jetzt habe ich meinen Windows PC, den ich eigentlich nur zum Spielen nutze, angeschaltet und mir die neueste Version von Rufus geladen und jetzt geht es.
Es ging auch mal mit Linux, und es geht nicht mehr. Ich will nicht glauben dass man um einen persistenten Linux Stick zu erstellen ein Windows braucht.
Hat nicht jemand vielleicht noch ein Tool was nicht als ISO9660 schreibt? Bei Unetbootin gefaellt mir das Menue was er immer davor haut nicht.
Danke nochmal fuer all Eure Antworten.

Hat nicht jemand vielleicht noch ein Tool was nicht als ISO9660 schreibt? Bei Unetbootin gefaellt mir das Menue was er immer davor haut nicht.
Genau das ist aber das Werkzeug, welches Deinen Wunsch erfüllen kann.
Unetbootin schreibt im Gegensatz zu den meisten anderen USB-Tools nicht einfach die ISO-Datei (ISO 9660) auf das Ziellaufwerk, sondern entpackt diese auf eine vorher angelegte Partition (FAT32, auch ext2 ist möglich) und erstellt (notwendigerweise) einen eigenen Bootloader.
Das ermöglicht die Anlage eines zusätzlichen persistenten Bereichs "casper-rw" und die Partition braucht das Boot-Flag.

So ist es außerdem auch möglich, auf dem freien Speicherplatz des Datenträgers eine weitere Partition zu erstellen, zum Beispiel als normalen Datenspeicher.
Das Unetbootin-Menü musst Du halt zähneknirschend in Kauf nehmen, wenn Du es so  (Persistenz) haben willst, oder ein eigenes entwickeln.

Ein weiteres Werkzeug in dieser Richtung ist MultiSystem, welches noch mehr Möglichkeiten bietet.

Da musst Du wohl noch mal von vorn beginnen.
ISO download, Partitionen erstellen, dann USB Medium schreiben.
Das hat er doch bereits gemacht: 
ich habe mit Gparted und über die Konsole mit Parted (sudo parted /dev/sdb mklabel msdos) eine neue Partitionstabelle erstellt.
was der wesentliche Akt ist, um den Datenträger anderweitig verwenden zu können.

Edit
Im Forum gibt es bereits etliche Threads zu den Themen "Live-USB-Stick mit Persistenz", "Unetbootin", "Multisystem" usw.
« Letzte Änderung: 05.02.2020, 18:07:55 von aexe »

Hallo
Unetbootin getestet auf 16GB Stick, funktioniert nicht. Man hat zwar 2 Laufwerke aber es übernimmt keine Installation von Anwendungen oder Änderungen.
Was hier definitiv super funktioniert ist USB-Abbilderstellung, macht zwar nicht diese Option aber das funktioniert.
Gruß
« Letzte Änderung: 05.02.2020, 20:43:34 von Win32netsky »

Unetbootin getestet auf 16GB Stick, funktioniert nicht. Man hat zwar 2 Laufwerke aber es übernimmt keine Installation von Anwendungen oder Änderungen.
???
Was hast Du denn gemacht?
Funktioniert nicht … was soll man dazu sagen?

"Self-fulfilling prophecy" (Selbsterfüllende Prophezeiung).

"Kaum macht man es richtig, schon funktioniert es."
« Letzte Änderung: 05.02.2020, 21:17:33 von aexe »

Also einen normalen Live USB Stick erstellen geht ja mit den Tools. Die Rufus Variante funktioniert ja auch. Die einzige Möglichkeit die ich mit meinen Fähigkeiten auf Linux sehe ohne das Unetbootin Menü sind zwei USB Sticks. Einen als live, PC runter fahren, beide Sticks rein und vom Live booten. Dann auf installieren klicken und das Betriebssystem auf den zweiten Stick installieren als wäre er eine Platte, dann ist er auch persistent. Danke für all Eure sachlichen Ratschläge. So einen höflichen Umgangston kenne ich von Linuxforen nicht.

das Betriebssystem auf den zweiten Stick installieren als wäre er eine Platte
ist eine sehr gute Idee, insbesondere wenn man längere Zeit damit arbeiten will.

Unetbootin erstellt übrigens normalerweise keine zweite Partition für die Persistenz, sondern eine Datei (casper-rw) die maximal 4 GB groß sein kann.
Das geht nur mit der Linux-Variante, von Windows aus nicht.
 
« Letzte Änderung: 06.02.2020, 09:34:50 von aexe »

Nach 10 Stunden Tests, um mein System von Mint 19 auf Debian 10 einfach zu portieren, kann ich Dir folgendes sagen:

1. Es ist tatsächlich ein Fehler bzw Verhalten in gparted. Was immer Du mit dem Stick erfolgreich machst, Gparted ist nach dem Aufspielen
der iso Datei nicht mehr zu gebrauchen.

2. Zumindest für Debian Buster rate ich von allen verfügbaren gui tools ab. Probiert habe ich mkusb, usb-creator, mintstick.
3. Folgende sehr einfache Schritte haben am Ende zu Erfolg geführt (ich verzichte hier bewusst auf Detail Anweisungen für copy/paste)
a) Kopiere Deine ISO auf den Stick, egal wie
b) ich habe vorher isohybrid xxx.iso angewandt (ob das wirklich nötig ist, kann ich nicht beurteilen, scheint aber nichts zu schaden)
c) dann mit terminal, fdisk einfach eine zweite Partition erstellen (sdx2) und wirklich nur das machen, keineswegs an irgendetwas anderem herumschrauben
d) die zweite Partition mit mkfs.vfat -F 32 /dev/sdb2 formatieren
Thats it
Optional kannst Du mit mlabel deiner wiederbeaschreibbaren Partition noch einen Namen geben.  Alles funktioniert bestens, nur Gparted wird aber auf dem USB oder Live USB nichts erkennen ausser die ISO

Was immer Du mit dem Stick erfolgreich machst, Gparted ist nach dem Aufspielen
der iso Datei nicht mehr zu gebrauchen.
Das kommt ganz darauf an, was man gemacht hat bzw machen will.

Gegenbeispiele:
(unteres Bild mit LMDE4 Live, übertragen mit Unetbootin; beide Partitionen vorher erstellt mit GParted)
« Letzte Änderung: 25.03.2020, 23:12:53 von aexe »