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Autor Thema:  Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina  (Gelesen 972 mal)

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Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« am: 13.01.2020, 19:17:03 »
Seit 12/2019 fahre ich Linux Mint:
System updated auf Linux Mint Cinnamon Tricia (19.3), aber das beim Hochfahren sichtbare Boot-Menu gehört ausschließlich zu 19.2 (Kernel höchstens(!) 4.15.0-70-generic.
Synaptic: installiert sind linux-generic 4.15.0.74.76, 5.0.0-32 - und einen 5.3 habe (hatte?) ich auch installiert, "aktiviert" und "aktiv".

Alle Updates eingefahren, Paketquellen:
Haupt(Tricia): ftp-stud.hs-esslingen.de
Basis(bionic): ftp.uni-mainz.de/ubuntu

Prinzipiell funktioniert Mint sonst ja ... aufgefallen ist mir erst etwas, als ich den Kernel 5.3 installiert und aktiviert hatte  - er war nicht startbar.

Einträge in die Boot-Dateien werden strikt ignoriert, das, was zu Hibernate z.B. in https://www.ehlertronic.de/en/linux/tipps-tricks/ruhezustand.html steht, wirkt bestenfalls kurzzeitig. Der Boot wird offenbar anderswo gesucht.
Mein (jetzt Zweit-)System ist OpenSuse 15.0, Mint habe ich statt Tumbleweed installiert (litt an letztlich unbeherrschbarer Speicherblähung für System-Stützpunkte).

Ruhezustand nach obiger Beschreibung eingestellt - klappte beim Hochfahren 1x, das 2.Mal nicht, dann wieder, inzwischen wird "Ruhezustand" zwar im Menu immer angeboten, aber nie ausgeführt.
Das andere, was zu Hibernate z.B. in https://www.ehlertronic.de/en/linux/tipps-tricks/ruhezustand.html steht, wirkt bestenfalls kurzzeitig.
uname -a
Linux leo 4.15.0-70-generic #79-Ubuntu SMP Tue Nov 12 10:36:11 UTC 2019 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
cat /proc/version
Linux version 4.15.0-70-generic (buildd@lgw01-amd64-055) (gcc version 7.4.0 (Ubuntu 7.4.0-1ubuntu1~18.04.1)) #79-Ubuntu SMP Tue Nov 12 10:36:11 UTC 2019
cat /proc/version
Linux version 4.15.0-70-generic (buildd@lgw01-amd64-055) (gcc version 7.4.0 (Ubuntu 7.4.0-1ubuntu1~18.04.1)) #79-Ubuntu SMP Tue Nov 12 10:36:11 UTC 2019
root@leo:/boot/grub/x86_64-efi# cat /etc/lsb-release
DISTRIB_ID=LinuxMint
DISTRIB_RELEASE=19.3
DISTRIB_CODENAME=tricia
DISTRIB_DESCRIPTION="Linux Mint 19.3 Tricia"
cat /etc/issue
Linux Mint 19.3 Tricia \n \l

Was kann da los sein?
So ein Durcheinander sah ich noch in keinem Linux-System in den letzten 40 Jahren ...

Nachtrag zu: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #1 am: 13.01.2020, 20:22:54 »
Soeben wollte ich herunterfahren - überraschenderweise wird jetzt Hibernate, also der Ruhezustand, im Menü nicht wieder angeboten. Wenn er nicht schon mehrfach funktioniert hätte ...
Irgendetwas steht da grob falsch, warum auch immer.

Eine halbe Stunde später,, und ohne dass ich irgendetwas am System verändert hätte, wird "Ruhezustand" im Menü wieder angezeigt ...


Kann "boot-info" oder ein Partition-Listing(welches Programm?) nützlich sein (wie ggf. übermitteln?)
In Mint sind installiert: grub-efi-amd64, grub-efi-amd64-bin
Noch etwas evtl. Entscheidendes: aufgrund der Vorgeschichte wird der Boot letztlich über den OpenSuse-Boot aufgerufen.
Ich werde den jetzt mal neu einspielen ...
« Letzte Änderung: 13.01.2020, 20:26:42 von minthz »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #2 am: 13.01.2020, 20:32:27 »
Willkommen hier im Grünen!

Das Update von 19.2 auf 19.3 und auch die Installation des Kernels wird mit dem Updates des Grubs abgeschlossen. Du schreibst was von "Suse", verwaltet Suse den Grub? Hat Suse auch den Grub?
Zeig mal bitte hier im Codeblock
sudo parted -lDen Text mit der Maus markieren, kopieren und hier einfügen, wieder markieren und mit dem Doppelkreuz "#" formatieren.


Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #3 am: 13.01.2020, 21:05:58 »
O.k.- das letztere war's ersteinmal - nach dem Einspielen eines neuen Boots von OpenSuSE aus tut's -  das erklärt mir zwar mitnichten alle seltsamen Reaktionen, aber jetzt habe ich tatsächlich den Kernel 5.3.0-24 ..

Habe mich leider durch das "neue" System etwas in die Irre führen lassen ...

uname -a
Linux leo 5.3.0-24-generic #26~18.04.2-Ubuntu SMP Tue Nov 26 12:34:22 UTC 2019 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
(wie ich hier "gelöst" anzeige, muss ich noch lernen ...) :o :'(

Bevor ich mich zu früh bedanke:
Etwas Wichtiges bleibt über, das ich nicht weiß :
- wie kremple ich den Boot so um, dass ich ihn nicht mehr von OpenSuSE Leap aus modifizieren muss, ich wie früher immer ein normales System mit 2 gleichberechtigten Linux-Systemen bekomme:

# parted -l
Modell: ATA ST4000DM005-2DP1 (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  4001GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags: pmbr_boot

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem     Name     Flags
 1      1049kB  165MB   164MB   fat16           primary  bios_grub
 2      165MB   34,0GB  33,8GB  linux-swap(v1)  swap
 3      34,0GB  76,9GB  43,0GB  btrfs           s2       legacy_boot
 4      76,9GB  4001GB  3924GB  xfs             big      msftdata


Modell: Samsung SSD 960 EVO 250GB (nvme)
Festplatte  /dev/nvme0n1:  250GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags: pmbr_boot

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem  Name     Flags
 1      1049kB  165MB   164MB   fat16        primary  boot, esp
 2      165MB   75,3GB  75,2GB  ext4         s1       legacy_boot, msftdata
 3      75,3GB  250GB   175GB   xfs          ssd      msftdata


Und noch etwas: immer noch ändert sich das Shutdown-Menü, mal ist es mit, mal ohne Hibernate. Welche Gründe kann es dafür geben?
« Letzte Änderung: 13.01.2020, 21:14:37 von minthz »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #4 am: 14.01.2020, 11:04:01 »
Zitat
... mit 2 gleichberechtigten Linux-Systemen bekomme
Das gibt es nmK nicht - es gibt immer ein "Erst-System" das "grub" verwaltet.
Zitat
O.k.- das letztere war's ersteinmal - nach dem Einspielen eines neuen Boots von OpenSuSE aus tut's
das ist m.E. der Hinweis darauf, das SuSE das "Erst-System" ist.

Wenn ich die Ausgabe von "parted -l" sehe - bin ich sprachlos - für mich ein Gewirr aus UEFI- und BIOS- Installationen.
Hinzu kommen noch Dateisysteme wie "btrfs" oder "xfs" - mich wundert das da überhaupt noch etwas bootet ?!
Bei Linux Mint sind diese Dateisysteme wohl eher unüblich - von OpenSuSe weiß ich es nicht.

Würde ich vor dem Rechner sitzen - wäre meine Vorgehensweise
- Daten sichern
- Entscheidung treffen - für  UEFI- oder BIOS-Bootmode
- Rechner entsprechend neu aufsetzen
« Letzte Änderung: 14.01.2020, 11:30:50 von billyfox05 »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #5 am: 14.01.2020, 11:28:46 »
Das gibt es nmK nicht - es gibt immer ein "Erst-System" das "grub" verwaltet.
So ist es!
Will man den Grub-Verwalter wechsel:
1. neuen Grub-Verwalter starten
2a. im UEFI:
sudo grub-install2.b im Bios
sudo grub-install /dev/sdX3. sudo update-grub
Immer das System, wo zuletzt "sudo grub-install..." ausgeführt wurde ist Grub-Verwalter.

Wobei UEFI noch etwas komplizierter werden kann.
z.B.: Linux Mint legt Grub im Verzeichnis/efi/ubuntu ab
Linux Mint Debian Edition 3 im Verzeichnis /efi/linux  :o :o

Da kommt dann: efibootmgr zum Zuge.
« Letzte Änderung: 14.01.2020, 11:37:10 von tommix »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #6 am: 14.01.2020, 11:45:37 »
Zitat
Will man den Grub-Verwalter wechsel:
dann sollte man wissen in welchem Boot-Modus der Rechner arbeitet / arbeiten soll ?!
Bei der hiesigen Ausgabe von "parted -l" ist die Entscheidung nicht einfach.

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #7 am: 14.01.2020, 11:46:33 »
Ich verstehe dieses ganze durcheinander nicht:
1      1049kB  165MB   164MB   fat16           primary  bios_grub

bios_grub und fat16   :o :o
bios_grub ist unformatiert, wenn schon.

3      34,0GB  76,9GB  43,0GB  btrfs           s2       legacy_boot

überhaupt keine Ahnung legancy ---> BIOS - MODE ---> MBR!?

1      1049kB  165MB   164MB   fat16        primary  boot, esp

Jetzt sind wir bei UEFI!?

2      165MB   75,3GB  75,2GB  ext4         s1
      legacy_boot, msftdata

Und hier wohl wieder im BIOS-MODE!?
was da msftdata soll?  ms...  ---> Microsoft

Da sage ich nur: 
Zitat
Sehr hochwürdig, euer Merkwürden
« Letzte Änderung: 14.01.2020, 11:52:58 von tommix »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #8 am: 14.01.2020, 11:55:23 »
Und der ganze Thread ist auch noch bei Linux Mint Debian Edition gelandet.

auf Linux Mint Cinnamon Tricia (19.3)

Ich rufe toffifee, toffifee bitte kommen.  ;D ;D ;D

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #9 am: 14.01.2020, 12:07:18 »
Off-Topic:
Zitat
Ich verstehe dieses ganze durcheinander nicht:
Dann sind wir ja schon 2  ;D

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #10 am: 14.01.2020, 12:28:59 »
Off-Topic:
So ein Durcheinander sah ich noch in keinem Linux-System in den letzten 40 Jahren ...
Ist aber leicht übertrieben.
Linux gibt es erst seit ~1992 (max. 28 Jahre).

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #11 am: 14.01.2020, 19:20:26 »
 Hallo miteinander ;D
Off-Topic:
Zitat
Ich verstehe dieses ganze durcheinander nicht:
Dann sind wir ja schon 2  ;D
.. ich ja auch nicht ...

Der zweifellos ungewöhnlich erscheinende Mix stammt aus der openSuSE-Welt und deren Zusammenarbeit mit Mickersaft - mit MS hatte mein PC aus der ersten Serie sonst nie etwas zu tun. Sind also nie mehr als zwei Systeme draufgewesen: Tumbleweed und Leap.

Tumbleweed: Standard-Installation ohne Extras. Für die allererste Serie des AMD Ryzen***) waren System-Snapshots völlig unverzichtbar - einige Monate lang war (nicht nur!) Linux damit die reine Hölle - nicht selten ein halbes Dutzend Abstürze am Tag, und das war beileibe nicht das Schlimmste. Ich wartete sehnlich auf den ersten für Ryzen brauchbaren Kernel, und die (3D-)Grafiktreiber dafür sind selbst für einigermaßen neue AMD-Grafikkarten bis heute mangelhaft. Erst mit 4.11 begann das System langsam zu funktionieren. Und Snapshots setzten damals - wohl nicht nur auf OpenSuSE - XFS voraus.
XFS wiederum benötigte eine EFI-Partition in einem fat16 ... Leap kam danach, es war recht nützlich, um von dort aus Tumbleweed wieder funktionsfähig zu machen.
Beides 0/8/15-Installation - also nichts von mir erfunden :-X
Das einzige "neue", das ich darübergepinselt habe, ist Mint. Es liegt jetzt auf dem Platz, auf dem Tumbleweed saß. Da hatten sich im Lauf von Updates - u.a. einigen hundert(!) neue Kernel - die Snapshots wie ein Krebsgeschwür bis zur Funktionsunfähigkeit breit gemacht, selbst wenn man alles davon löschte, was sich davon löschen ließ ... Zumindest 120 GB hätte ich gebraucht für System + Snapshots, 40 GB reichten anfangs, 70 später nicht mehr, und XFS läßt sich weder verkleinern noch vergrößern (ist eben von MS).

(Auf meinem alten Rechner hatte ich übrigens drei Systeme - XP (beruflich) und zwei Linuxe von unterschiedlichen Distros. Mit klassischem Bios waren die Linux vom Boot her gleichberechtigt, nur  XP nicht ...)

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem     Name     Flags
 1      1049kB  165MB   164MB   fat16           primary  bios_grub   .... das ist nichts als die EFI-Partition *)
 2      165MB   34,0GB  33,8GB  linux-swap(v1)  swap
 3      34,0GB  76,9GB  43,0GB  btrfs           s2       legacy_boot  ... für Leap  ... mit Snapshots**)
 4      76,9GB  4001GB  3924GB  xfs             big      msftdata   ,,, das bevorzugte Filesystem von OpenSuSE  (von MS) **)

*) UEFI stammt ursprünglich von MS. Im übrigen: auch für Tumbleweed ist's ein Legacy-Boot, zumindest nichts, was MS-Systeme erlaubt.
**) Snapshots waren damals noch nicht allgemein verbreitet
***) Natürlich hatte ich auf Testberichte für meinen 2017 beschafften PC gewartet - aber die waren - auch für Linux - geradezu himmelstürmend für das, was ich erlebt habe, sonst hätte ich mir das nicht angetan.
« Letzte Änderung: 14.01.2020, 22:30:50 von minthz »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #12 am: 14.01.2020, 19:42:08 »
1      1049kB  165MB   164MB   fat16           primary  bios_grub   .... das ist nichts als die EFI-Partition *)

*) UEFI stammt ursprünglich von MS.
Das glaube ich dir nicht. MS Windows10 legt dafür eine fat32 mit 105 MB an mit den Flag's boot,esp.
Legacy-Boot ist BIOS - Mode und nicht UEFI

BIOS - MODE, Legacy - Mode packen den Bootloader in den MBR der Partitionstabelle egal ob gpt oder msdos.
Bei einer UEFI - Insattaltion kommen die Bootloader in die EFI-Partition.
Hast du 2 Systeme in unterschiedlichen Modi installiert, sieht die Platte so aus:
test@test-VirtualBox:~$ sudo parted --list
[sudo] Passwort für test:       
Modell: ATA VBOX HARDDISK (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  42,9GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem  Name  Flags
 1      1049kB  538MB   537MB   fat32        EFI   boot, esp
 2      538MB   18,4GB  17,8GB  ext4
 3      18,4GB  18,4GB  1049kB                     bios_grub
 4      18,4GB  42,9GB  24,6GB  ext4

test@test-VirtualBox:~$

Wie soll jetzt dein System aussehen?
und zeige bitte mal:
inxi -Fz

« Letzte Änderung: 14.01.2020, 19:46:20 von tommix »

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #13 am: 14.01.2020, 20:06:10 »
Da scheint ein Konvolut von Altlasten vorhanden zu sein, da würde ich mir Gedanken machen wie soll die Kiste in Zukunft aussehen, Daten sichern, die Kiste platt machen und neu aufbauen.

Re: Cinnamon Mint Tricia - aber Boot von Tina
« Antwort #14 am: 14.01.2020, 20:14:48 »
Da scheint ein Konvolut von Altlasten vorhanden zu sein, da würde ich mir Gedanken machen wie soll die Kiste in Zukunft aussehen, Daten sichern, die Kiste platt machen und neu aufbauen.

Genau so ist es!  8) 8)