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Autor Thema: [gelöst]  Mintreport (Systemberichte) : "Problem : root-Passwort festlegen" LM 19.2 Xfc  (Gelesen 2503 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[gelöst] Re: Mintreport (Systemberichte) : "Problem : root-Passwort festlegen" LM 19.2 Xfc
« Antwort #15 am: 21.12.2019, 12:01:13 »
… Vermutlich hat da das berüchtigte Wechselspiel der Pakete von Ubuntu den Mint-Machern mal wieder nicht in die Hände gespielt. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich muss mal schauen, woher mintreport seine Weisheiten bezieht. …
Meine erste Eingebung war falsch. Es handelt sich um ein reines Mint-Produkt. Die Macher wollen, dass man sich darüber Gedanken macht. Mit Erfolg wie man an diesem Thread sieht.
Zitat von: Clem
… You're not expected to set a password, you can decide not to. The report is there to make you aware of this, that's all.

https://github.com/linuxmint/mintreport/issues/33



der Hinweis über Systemberichte wird trotzdem noch angezeigt ?
Genau das habe ich auch gerade festgestellt. Es findet nur eine Prüfung statt, ob es ein Linux Mint ab Version 13 ist. Auf ein vorhandenes root-Passwort zu prüfen würde root-Rechte benötigen, mintreport läuft aber nur mit Benutzerrechten.
Zitat von: Clem
We don't have root access within the check.

https://github.com/linuxmint/mintreport/issues/32


Zitat
Wie werde ich das Passwort eigentlich wieder los ?
sudo passwd -l root

EDIT:

...
Zumal seit dem einmaligen Klick auf den "Ich verstehe" -Button hier nichts mehr nach kam.
...

Unter LM 19.3 taucht es aber immer wieder auf ... Hab eins vergeben und dann war Ruhe ... ::)
Seltsam, seltsam. Rechte im Benutzerverzeichnis verdreht? Wird in in der Binärdatei ~/.config/dconf/user gespeichert. Abfrage:
gsettings get com.linuxmint.report ignored-reportsErgebnis bei mir:
['root-password-not-set'](Es könnten auch mehrere Einträge sein.)
« Letzte Änderung: 21.12.2019, 12:39:18 von get_well(soon) »

Wie werde ich das Passwort eigentlich wieder los ?
Mit der Option  "-d" oder "--delete"  für "passwd" (Passwort für den Benutzerzugang löschen) sudo passwd -d root Ohne Gewähr, noch nie getestet.
Oder ist ein  "-l" ("--lock", Sperren des Benutzerzugangs) besser/sicherer?
« Letzte Änderung: 21.12.2019, 12:32:09 von aexe »

Zitat
Oder ist ein  "-l" ("--lock", Sperren des Benutzerzugangs) besser/sicherer?
Es stellt den Standard wieder her (so wie nach der Installation).

Ist das besser? Die Diskussion findet sich bestimmt schon hier irgendwo. ;)

Die Macher wollen, dass man sich darüber Gedanken macht. Mit Erfolg wie man an diesem Thread sieht.
Mich hat's jedenfalls nachhaltig verwirrt. Als Neuling im Umgang mit Linux weiß ich gerade tatsächlich nicht, welcher Weg der richtige für mich wäre. Passwort für Root vergeben, oder nicht? Was sind die Entscheidungskriterien?

Früher war das Root-PW das sudo-PW.  Also habe ich mein sudo-PW  per Terminal eingegeben und gut ist.
Erscheint mir als guter Kompromiss. Denn wie schon mehrfach geschrieben, braucht man das Root-Passwort nicht unbedingt, normalerweise überhaupt nicht. Wenn es mit dem Benutzer-Passwort identisch ist, vergisst man es wenigstens nicht so leicht – weil es dann völlig nutzlos wäre.
Meine Meinung.

Zitat
Was sind die Entscheidungskriterien?
z. B. ob du ein mobiles Gerät hast und es auch als solches benutzt oder ob dein Rechner zu Hause stehen bleibt (mal von Einbrechern abgesehen).

Es geht laut Meldung – wenn auch im englischen nicht die richtigen Worte gewählt wurden, was bei der Übersetzung dann noch unverständlicher wurde – um den Recovery-Modus. Ist kein root-Paswort gesetzt, kann jeder, der das Gerät startet ohne Passwort auf das System zugreifen. Darauf soll aufmerksam gemacht werden.

Allerdings könnte man auch andere Maßnahmen ergreifen

https://wiki.ubuntuusers.de/Recovery-Modus/#Den-Recovery-Modus-schuetzen

oder
https://wiki.ubuntuusers.de/Recovery-Modus/#Deaktivieren
bzw.
https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration/#Bedeutung-der-Variablen zu GRUB_DISABLE_RECOVERY

hi :)
wenn man es los werden will braucht man es nur aus
startprogramme
nehmen.... und ruhe nach dem nächsten boot ;)

Doppelt gemoppelt hält besser. :D

Aus Antwort # 1
Zitat
Oder im Startmenü , deaktivieren (so hab ich es gemacht) dann ist Ruhe .

Es geht laut Meldung – wenn auch im englischen nicht die richtigen Worte gewählt wurden, was bei der Übersetzung dann noch unverständlicher wurde – um den Recovery-Modus. Ist kein root-Paswort gesetzt, kann jeder, der das Gerät startet ohne Passwort auf das System zugreifen. Darauf soll aufmerksam gemacht werden.
So geschrieben ergibt die Meldung wesentlich mehr Sinn für mich, danke.

Hi :)
nicht doppelt gemoppelt.. denke die meisten werden nicht automatisch startmenü und startprogramme gleich setzen... so wie ich auch nicht.
sonst hätte ich es nicht geschrieben.

Off-Topic:
Ja ja, unverzeihlicherweise wurde verabsäumt, den User soyo wegen seines folgenschweren Fehlgriffs bei der Wahl des korrekten Terminus' zu teeren und zu federn. ;D
« Letzte Änderung: 21.12.2019, 17:14:05 von Parmenides »

Ich für meinen Teil bevorzuge: su - oder sudo -s Weil ich mir damit einen Befehl spare.
Verstehe ich jetzt nicht, was man sich damit spart.
Wenn kein Root-Passwort gesetzt ist, funktioniert bei Mint "su" nicht, egal, was man anhängt.

Und wenn ein Root-Account existiert, ist das auch nicht dasselbe wie "su" ohne Schalter.
"su -" ist fast dasselbe wie "su -l" oder "su --login" aber mit Einschränkungen, die sog. Login-Shell (eine Umgebung, die der entspricht, die der Benutzer nach einer direkten Anmeldung erwartet).
"su -s" (--shell) ist wieder etwas anderes (/bin/bash zum Beispiel).

Siehe man su
Ich muss da immer wieder nachsehen. Den komplizierten Root-Kram kann ich mir nicht merken, weil ich den zu selten benutze. "su" praktisch nie, weil ich normalerweise keinen Root-Account eingerichtet habe.
« Letzte Änderung: 21.12.2019, 21:33:43 von aexe »

Ist kein root-Paswort gesetzt, kann jeder, der das Gerät startet ohne Passwort auf das System zugreifen …
Also auch der Benutzer, der sein Passwort vergessen hat, oder irgendetwas anderes verbastelt hat und sich nicht mehr anmelden kann.
Sollte man vielleicht auch bedenken bei der Entscheidung.

Das ist halt das bekannte Dilemma zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, ähnlich wie bei Verschlüsselung. Die schützt unbarmherzig die Daten, unter Umständen auch vor dem Benutzer selbst.
« Letzte Änderung: 21.12.2019, 21:57:25 von aexe »

Zitat von: billyfox05 am Heute um 10:54:52
Wie werde ich das Passwort eigentlich wieder los ?

Mit der Option  "-d" oder "--delete"  für "passwd" (Passwort für den Benutzerzugang löschen)

der Befehl
sudo passwd -d roothat funktioniert - DANKE  :-*
« Letzte Änderung: 21.12.2019, 23:03:26 von billyfox05 »

Gut, wenn es funktioniert hat.
Ich hatte etwas Bedenken, dass nach dem Löschen vielleicht ein Zugang mit leerem Passwort herauskommt, was es ja auch gibt.
Deshalb die Frage, ob nicht die Lösung von get_well(soon) mit der Sperre (-l, --lock) evtl. besser/sicherer sein könnte.
Kann das im Moment nicht testen.