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Autor Thema:  Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst  (Gelesen 2620 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Korfox

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Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #45 am: 27.11.2019, 15:37:39 »
Ich habe noch nie davon gelesen, dass eine VPN-Anbieter zwingend auch ISP sein muss. Ein ISP/IAC ist im Wortlaut ein Anbieter, der dir einen Zugang zum Internet zur Verfügung stellt.

Ansonsten wäre ich dankbar, wenn der Thread hier jetzt nicht weiter derailed. Die Wortklauberei ist doch völlig egal.

Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #46 am: 27.11.2019, 15:58:08 »
Ich habe noch nie davon gelesen, dass eine VPN-Anbieter zwingend auch ISP sein muss.
Nein, das hat auch keiner behauptet. Es ist eben falsch zu sagen, dass NUR Internet-Zugangs-Anbieter Internet-Dienstleistungs-Anbieter sind. Dazu gehört auch Web-Hosting, Mail-Hosting, Domain-Hosting, Server-Hosting, usw....losgelöst von grundsätzlichen Internet-Zugangsmöglichkeiten...  und eben auch solche VPN-Dienstleister. Die tun allesamt nichts anderes als Services im oder für das Internet anzubieten... genau das was eben Internet-Service-Provider aussagt.

Zitat
Ein ISP/IAC ist im Wortlaut ein Anbieter, der dir einen Zugang zum Internet zur Verfügung stellt.
Ja, korrekt... aber es ist genauso korrekt zu sagen, ein Internet-Zugangs-Anbieter ist auch nur einer von vielen anderen Anbietern von Dienstleistungen für das Internet

Zitat
Ansonsten wäre ich dankbar, wenn der Thread hier jetzt nicht weiter derailed. Die Wortklauberei ist doch völlig egal.
Das liegt aber nicht an mir, sondern an den üblichen bekannten Hetzern und Brandstiftern hier im Forum, dessen unbestrittene Nummer 1 in Hinterhältigkeit und Boshaftigkeit sich jetzt hier auch wieder zu Wort gemeldet hat. Bezeichnend ist für diese Leute immer wieder, dass sie sich nie sachlich am Thema beteiligen, sondern immer nur auf ätzende Weise Streit forcieren, das Klima vergiften und sich bei ihren Aktionen gegenseitig mit Applaus pushen. EOD
« Letzte Änderung: 27.11.2019, 16:03:10 von Patchpanel »

Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #47 am: 27.11.2019, 16:08:17 »
Off Topic: Narzisten sind hoch verletzlich. Es wird kein friedliches Ende geben. Evtl. Thema schließen.

Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #48 am: 27.11.2019, 16:14:46 »
Off-Topic:
Das liegt aber nicht an mir, sondern an den üblichen bekannten Hetzern und Brandstiftern hier im Forum,
Sicher doch. Schuld sind immer die anderen.

Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #49 am: 27.11.2019, 16:17:11 »
Off Topic: Narzisten sind hoch verletzlich.
Wenn man fachlich argumentiert, ist man narziss?  Was sind denn die, die gar nicht argumentieren?

Evtl. Thema schließen.
Nein, es wäre besser, wenn die Moderatoren schlicht und einfach ihre Arbeit tun würden, um damit zu verhindern, dass Beiträge außerhalb des Sachthemas, allein mit dem Ziel zu provozieren, das Thema völlig unsining eskalieren.... Beiträge entfernen und Benutzer 5 Tage sperren wäre die deutlich bessere Alternative, statt einen Thread auf miesen Wirken von genau 2 Personen zu sperren und alle anderen damit zu bevormunden.


Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #50 am: 27.11.2019, 16:18:16 »
Off-Topic:
Im Gegensatz zu anderen "Beiträgen" sind die von Patchpanel wenigstens von einer gewissen Sachkenntnis geprägt und interessant, damit für den TE vllt. nützlich. Andere dagegen sind bestenfalls überflüssig. Wer sich angesprochen fühlt ist gemeint. ;D

Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #51 am: 27.11.2019, 21:38:56 »
Um so mehr man sich mit dem Thema VPN und Anonymität befasst,
wird doch hier im Forum immer klarer eine Meinung sichtbar.
Für mich würde mMn ein VPN nur Sinn ergeben, wenn ich in öffentlichen Netzen
unterwegs bin.
https://www.goldenfrog.com/blog/de/myths-about-vpn-logging-and-anonymity
https://www.youtube.com/watch?v=mgOzmlJNrq0
« Letzte Änderung: 27.11.2019, 22:48:19 von Hollex »

Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #52 am: 28.11.2019, 11:16:22 »
Für mich würde mMn ein VPN nur Sinn ergeben, wenn ich in öffentlichen Netzenunterwegs bin.
Ich bin etwas unsicher, ob ich Dich richtig verstehe, denn sobald man im Internet surft, ist man ja im öffentlichen Netz untwegs. Deshalb vermute (?) ich, Du meinst öffentliche WLAN-Zugänge, wie z.B. in Gaststätten, oder in der City, oder in Hotels/Motels/Pensionen, wo auch immer. Und ja, ich halte die Traffic-Verschlüsselung an solchen Orten durch ein VPN für extrem wichtig, insbesondere auch dann, wenn man mobil Emails abruft, oder Mitteilungen aus nem Messenger, oder aus Social-Media-Accounts... also immer da, wo Account- und Anmeldedaten übertragen werden. Und man muss wissen, das Service-Hoster manchmal auch keine ausreichend verschlüsselten Pasworter zulassen und z.B. Passworte im Klartext übertragen. Das wäre eigentlich auch nicht weiter tragisch, wenn man unterstellt, dass die Verbindung TLS-Verschlüsselt sicher ist, womit das erneute Verschlüsseln einer verschlüsselten Übertragung eigentlich quatsch wäre. Aber das ist nicht sicher, im Gegenteil... das mögliche Problem dabei ist nämlich, das gerade bei Mail-Hostern immer noch opportunistisches TLS oder gar unverschlüsselte Verbindungen verwendet werden können, wegen vielleicht notwendiger Unterstützung von Uralt-Geräten oder sehr alten Betriebsystem-Installationen, und das moderne Client-Geräte aufgrund falscher Einstellungen das sogar zulassen oder weil Hoster zwingendes TLS 1.3 gar nicht erst anbieten. Sich vor solchem Hintergrund des fremden Netzes zu schützen ist also enorm wichtig. 

Sich selber als Person mit Namen hingegen muss man dabei allerdings nicht zwingend anoynmisieren, weil man als zufälliger und ortsfremder WLAN-Client bei diesem Access-Point sowieso völlig anonym ist und wo der DHCP-Server die für mein Gerät verwendete IP-Adresse sowieso zigmal am Tag neu an andere Clients vergibt. Aber es ist wichtig zu verstehen, dass das VPN hierbei als Schutzmaßnahme eben nicht gegen das Internet gerichtet ist, sondern gegen den Accesspoint, dessen Charakter bzw. Seriosität man als fremder Client gar nicht einschätzen kann. Ich denke mal, wenn man sich bei McCafe einloggt oder ein kommunales City-Angebot in DE nutzt, wird das ziemlich sicher und integer sein, aber wie siehts irgendwo im Ausland im "Cafe Dubiosus" oder nem drittklassigen Hotel aus? Und wie das in England oder Frankreich nach den Terror-Anschlägen ausgesehen hat, weiss ich auch  nicht... ich denke, da war überhaupt nichts mehr unüberwacht. Aber egal, keine Ahnung, wir wissen es nicht und können das auch nicht prüfen. Fazit: Zur Sicherheit verwende ich immer ein VPN an solchen unbekannten APs.

Ich selber nutze in solchen Situationen dafür allerdings keinen VPN-ISP, sondern eine VPN-Verbindung auf meinen eigenen Server, um dann über den DLS-Router zuhause eine sichere Leitungs ins Internet zu haben. Was letztlich billiger ist, ein eigener 24/7-Server oder ein bezahlter ISP weiss ich nicht, für mich ist der Server nur alternativlos, weil ich weiss wie's geht und weil ich den sowieso für andere Zwecke brauche. Aber was m.M.n. noch viel wichtiger ist, wenn man sich  z.B. mit dem eigenen Laptop in fremde Netze einloggt, das man sich des Umstands bewusst ist, dass der Laptop in diesem Moment genauso im fremden LAN sichtbar ist, wie er das ist, wenn ich mich zuhause mit meinem LAN verbinde. Das heisst, alle lokalen auf dem Laptop laufenden Dienste wie samba, nfs, ssh, usw. stehen möglicherweise auf "Hallo, komm rein"... und zwar dann, wenn sie nicht ordentlich konfiguriert sind. Nur mal so als metaphorisches Beispiel, wenn ein Raspberry Pi als "mobiler Laptop" noch den Default-User und das Default-PWD des Installers hätte und SSHD aktiviert ist, könnte er aus dem fremden Netz ungebremst attackiert werden. Solche Gefahren bereiten  mir jedenfalls deutlich größere Sorgen, wewegen ich meinen Laptop in solchen Fällen immer als Border-Device deklariere, also als direkten Client im  Internet ohne die blockierende Firewall meines Routers zu hause.

Bei regelmäßiger Nutzung fremder Netzwerkszugänge sichere ich meinen Laptop jedenfalls grundsätzlich mit einem Verbots-Paketfilter, der quasi alles vo außen kommende kompromisslos verbietet. Für Surfen ohne Anmeldungen (was weiss ich wofür, Wetterbericht, Hotelsuche, Tankstellensuche, Fernsehprogramm, egal) brauch ich kein VPN, ich bin ja als fremder da eh völlig anonym und habe da nur 'touristisches' Interesse. Sobald aber Anmeldedaten ins Spiel kommen, passiert das immer nur via VPN. Das ist übrigens auch ein Grund für mich, auf Reise den automatischen Sync im Android-Gerät zu deaktivieren... denn auch das überträgt Anmeldedaten.... und bei den Geräten habe ich noch deutlich weniger Möglichkeiten als mit meinen Linux-Systemen.

« Letzte Änderung: 28.11.2019, 11:23:31 von Patchpanel »

Korfox

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Re: Deutscher VPN dienst oder Proxy Dienst
« Antwort #53 am: 02.12.2019, 06:20:41 »
Daher
Ansonsten wäre ich dankbar, wenn der Thread hier jetzt nicht weiter derailed. Die Wortklauberei ist doch völlig egal.

Und aufgrund der Bitte des TE ist hier zu.