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Autor Thema: [gelöst]  Beim Zugriff auf die externe Festplatte Fehlermeldung, der Ort sei kein Ordner  (Gelesen 1732 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Hallo,

ich nutze Linux Mint 19.2 mit dem Cinnamon-Desktop in der aktuellen Version und hab das System durch

sudo apt-get update sowie
sudo apt-get dist-upgrade

aktualisiert.

Desweiteren nutze ich zum Arbeiten nicht das Konto, das per Default installiert ist, sondern ein eingeschränkes Benutzerkonto, bei dem ich alle Berechtigungsgruppen entferne, mit ausnahme der Gruppe des Nutzers selbst.

Wenn ich mich unter einem Konto anmelde, egal ob nun Sudokonto oder Nutzerkonto, dann kann ich ganz normal auf die externe Datenfestplatte zugreifen. Sobald ich mich aber abmelde und mich auf das andere Konto anmelde, und dann versuche auf die externe Festplatte zuzugreifen im Dateimanager, bekomme ich folgende Fehlermeldung (Siehe Bild unten).  Er sagt, auf den Datenträger kann nicht zugegriffen werden. Der Ordt sei kein Ordner.  Melde ich mich dann wieder ab und gehe zum vorrigen Konto zurück, dann funktioniert das Zugreifen auf die externe Platte wieder.

Es spielt keine Rolle, welches Konto zuerst aktiv war (zuerst Sudokonto oder zuerst Nutzerkonte) bzw. in welche Richtung in mich ab- und wieder anmelde. Das Problem besteht in BEIDE Richtungen wie beschrieben  Auf dem zuerst angemeldeten Konto geht der Zugriff noch, aber sobald ich mich abmelde und neu anmelde auf dem anderen Konto, kommt die Meldung.

« Letzte Änderung: 07.11.2019, 18:55:28 von Cinnamon-Mint »

eine direkte Erklärung/Lösung für dein Problem habe ich nicht - ABER - warum benutzt du zwei Konten ?
Das bei der Installation eingerichtete Konto ist kein "Sudokonto" sondern ein "Benutzerkonto" -
und wann immer der Benutzer "Root-Rechte" benötigt wird er zur Eingabe des Passwortes aufgefordert -
werden im Terminal "Root-Rechte" benötigt - wird "sudo" vor dem Befehl eingegeben - was wiederum mit dem Passwort zu bestätigen ist.
« Letzte Änderung: 06.11.2019, 20:53:03 von billyfox05 »

Wenn ein Dateisystem, z.B. eine Partition auf einer externen USB-Festplatte, von einem Benutzer eingehängt wurde, kann es sein, dass ein anderer Benutzer nicht darauf zugreifen kann. Der muss die Partition erst aushängen, evtl. mit root-Recht, damit er sie anschließend selbst einhängen und verwenden kann. Oder der andere Benutzer muss sie explizit aushängen.
Von daher bringt diese von Windows gewohnte doppelte Benutzereinrichtung bei Linux nur Nachteile und keine Vorteile, zumal die Voraussetzungen ganz andere sind, was von billyfox05 bereits beschrieben wurde.

Persönlich finde ich es ein wenig schade, dass Du den Pfad, an dem die Platte eingehängt wurde, verdeckt hast.
Wo hattest Du die Platte den wie eingehängt?
Hast Du die zufällig sogar irgendwo ins home-Verzeichnis gemountet?

Off-Topic:
Persönlich finde ich es ein wenig schade, dass Du den Pfad, an dem die Platte eingehängt wurde, verdeckt hast.

Er will es den Helfern nicht zuleicht machen  ;)

ein eingeschränkes Benutzerkonto, bei dem ich alle Berechtigungsgruppen entferne, mit ausnahme der Gruppe des Nutzers selbst.
Halte ich für ziemlich unsinnig, das dürfte einige deiner Probleme auch im anderen Thread verursachen. Was versprichst du dir davon?

Hallo :-)

es ist tatsächlich so. Wenn man auf Konto a. eine externe Platte einhängt, dann ist sie auch dann noch eingehängt, wenn man sich abmeldet und auf einem anderen Konto anmeldet. 

Wenn ich vor dem Abmelden aber die Platte aushänge (einfacher Klick reicht), dann wird die Platte automatisch neu gemountet, wenn ich mich auf einem anderen Konto anmelde und dann bleibt die Fehlermeldung aus.

ein eingeschränkes Benutzerkonto, bei dem ich alle Berechtigungsgruppen entferne, mit ausnahme der Gruppe des Nutzers selbst.
Halte ich für ziemlich unsinnig, das dürfte einige deiner Probleme auch im anderen Thread verursachen. Was versprichst du dir davon?

Ich bin noch nicht so lange bei Linux.

Ich hab ein zweites Konto eingerichtet, weil ich dachte, dass das noch mehr Sicherheit bringt, dh das gleiche Grundkonzept zu fahren wie auf Windows.

Ihr schreibt, dass das nicht mehr Sicherheit bringen würde, als das normale Konto, das von Haus aus eingerichtet wird bei der OS-Installation.

Aber wenn ich mir das konkret ansehe.. Ich habe zB bei dem Defaultkonto nur die Benutzergruppe "sudo" angekreuzt, alle anderen Gruppen nicht angehakt. Bei meinem zweiten Konto hab ich nur die Benutzergruppe meines eigenen Nutzers angekreuzt bzw. die Gruppe mit dem Namen des Nutzerkontos. Und wenn ich die Dateien meiner externen Festplatte auf beiden Konten betrachte, dann haben auf dem noch weiter eingeschränkten Konto einige Ordner zB ein Schloss und ich kann nicht auf alle Ordner der externen Festplatte schreiben und kann zB die Ordner mit einem Schloss nicht kopieren.  Auf dem Default-Konto von Mint hat kein Ordner ein Schloss und ich kann überall schreiben und alles kopieren, ohne ein sudo-Passwort eingeben zu müssen.  Auf dem zweiten Nutzerkonto geht das nicht.

Das bedeutet also doch, dass ein so noch weiter eingeschränktes Konto defintiv weniger Rechte besitzt als das per Default eingerichtete Konto?!

das noch mehr Sicherheit bringt, dh das gleiche Grundkonzept zu fahren wie auf Windows.

Nur mal so zum verinnerlichen sonst wirst immer in die falsche Richtung denken.

https://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

Einige Gruppen-Zugehörigkeiten sind aber nun mal für normales arbeiten nötig. Du solltest dich über die Bedeutung der Gruppen mal informieren.

Ich bin noch nicht so lange bei Linux.
Dann würde ich bei den Rechten erstmal alles so lassen, wie es die Standard-Vorgabe ist.
Das gehört zur mentalen Umstellung von Windows auf Linux.
Als einziger Benutzer braucht man kein zweites Benutzerkonto zum Arbeiten.

Edit
Bevor man an den Zugriffsrechten etwas ändert, muss man wissen was man tut und die Grundlagen kennen.
« Letzte Änderung: 06.11.2019, 22:59:39 von aexe »

aber was ist denn jezt mit dem Umstand, dass ich auf dem Nutzerkonto zB bestimmte Ordner nicht kopieren kann und in bestimmte Ordner nicht schreiben kann... und auf dem Defaultkonto alles kopieren kann und überall rein schreiben kann ohne ein Sudopasswort eingeben zu müssen.

Also muss es ja da doch offenbar doch Unterschiede in den Rechten geben....

Bitte geht da rein faktisch mal ein...

Bitte geht da rein faktisch mal ein...
Siehe Antwort #3

Was erwartest du bei einem Nutzer, dessen Rechte du vollständig kastriert hast? Entferne ihn wieder und arbeite mit dem normalen Konto. Du befindest dich auf einem Holzweg.

Was erwartest du bei einem Nutzer, dessen Rechte du vollständig kastriert hast? Entferne ihn wieder und arbeite mit dem normalen Konto. Du befindest dich auf einem Holzweg.

Warum sollte ich auf dem Holzweg sein, wenn ich mit einem Konto arbeite, welches das was ich im Alltag brauche, ermöglicht und dabei noch mehr Einschränkungen bietet als das Default Konto? Ich merke das eben an Kleinigkeiten. ZB Kann ich neben dem bereits aufgeführten mit dem noch weiter eingeschränken Nutzerkonto wenn ich in den Punkt Drucker gehe in der Systemverwaltung, nicht per rechter Maustaste in die Druckereinstellungen kommen. 

Wenn ich mich entscheiden kann zwischen einem etwas mehr sicheren oder etwas weniger sicheren Weg, dann entscheide ich mich doch lieber für den, der etwas sicherer ist?!