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Autor Thema:  Einführung in Cinnamon  (Gelesen 121697 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #15 am: 03.01.2012, 18:59:26 »
Es ist ein Fork von Gnome, anders als die MGSE. Fork = eigenes System = braucht keine fremden Bibliotheken mehr.

Nicht zwingend. Es ist "based on Gnome 3". Wo ist da auch eigentlich das Problem? Sollen die die Sachen, die sie brauchen, umbenennen? Was sollte das bringen? Weiterentwickeln können sie sie ja bei Bedarf.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #16 am: 03.01.2012, 19:01:14 »
Dann ist es kein "Fork". Forks arbeiten autark.

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #17 am: 03.01.2012, 19:03:39 »
Mir ist es völlig wurscht, ob es ein Fork ist oder nicht. Aber ich glaube nicht, dass das in dieser Weise unbedingt essentielles Definitionskriterium von "Fork" ist? Wo hast Du das denn her?

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #18 am: 03.01.2012, 19:04:49 »
Ein "Fork" ist p.d. eine vom Ursprungswerk unabhängig (!) entwickelte Abspaltung des Codes.

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #19 am: 03.01.2012, 19:11:50 »
Unabhängig ENTWICKELT, ja. Aber deswegen nicht von Anfang an anders oder "autark". Außerdem auch möglicherweise nur teilweise unabhängig entwickelt, nur in den Teilen, bei denen das den Entwicklern auch nötig scheint. Es besteht m.E. nur aus dem Grund, dass dann andere Teile übernommen werden, nicht von einer Abspaltung zu sprechen.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #20 am: 03.01.2012, 19:13:17 »
Was unterscheidet Cinnamon dann von den MGSE?

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #21 am: 03.01.2012, 19:16:47 »
M.E. das, dass es sich eben vorbehält, eben doch Teile ganz zu verändern (und dies auch da und dort schon getan hat?) und nicht nur mit diesen rein additiven Erweiterungen zu arbeiten.

Korfox

  • Global Moderator
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Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #22 am: 03.01.2012, 19:42:46 »
Nett wäre es jedenfalls die Bibliotheken und Pakete umzubenennen, um in Zukunft Gnome und Cinnamon parallel installiert haben zu können (so, wie es MATE eben auch vorlebt). Das umginge Kompatibilitätsprobleme, sollten essentielle Teile des Codes aus der Gnome-Basis verändert werden.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #23 am: 03.01.2012, 19:53:39 »
Einiges (z.B. Erweiterungen) ist ja, immerhin, bereits umbenannt.

DeVIL-I386

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Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #24 am: 03.01.2012, 19:56:39 »
Vielen Dank für die hervorragende Übersetzung!

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #25 am: 03.01.2012, 19:57:56 »
Nichts zu danken.

neo67

  • Administrator
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Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #26 am: 03.01.2012, 21:49:08 »
Ein Fork wäre es, wenn man ab jetzt den Quelltext nimmt und es in einem separatem Zweig weiterentwickeln würde.
Beide, das "normale" originale Gnome 3 und Cinnamon.
Wie bei OO und Libre Office.
Und Clem ist ja wieder eindeutig uneindeutig und schreibt: "new desktop called Cinnamon".
Wie das jetzt zukünftig aussieht bleibt offen... denn neu ist es nicht. Neu heißt für mich: Von der ersten Zeile an neu.
Also ist die Diskussion ob Fork oder nicht erst einmal egal.
Wenn es auf der Gnome 3 Technik basiert und man das gewohnte und bewährte Arbeitsfeeling hinbekommt, dann..wer weiß ob man dann nicht zusammen an dem Teil arbeitet. Das Gnome Team, was auch teilweise von Red Hat kommt und die Coder von Canonical. Das wäre mal eine Zusammenarbeit ohne die Ressourcen in x Projekten, die das gleiche wollen zu verheizen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt... :-) 

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #27 am: 03.01.2012, 22:34:41 »
Ui, das ist aber schick! Habs gerade mal instaliert. Da könnte mir ja G3 direkt gefallen! 8)
Hier und da noch bischen fein schliff und das könnte echt gut werden!
Aber ich glaube kaum das canonical etwas daran machen wird, die haben ja nun ihren "eigenen" desktop (unity).

Christian Ba.

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #28 am: 03.01.2012, 22:51:15 »
Wie auch immer, mir hat der Doppelhelix-Hintergrund gefallen, den habe ich jetzt auch als Hintergrund :)
Es ist auf jedem Fall um ein vielfaches besser als Unity und auch besser als Gnome 3 im Urzustand.
Was die Übersetzung angeht, die ist wirklich sehr gut und lässt auf Gutes hoffen. Die Aussage, dass man sich Zuhause fühlen soll,
den finde ich besonders gut. So ging es mir mit Ubuntu, bis eben Unity kam, das war ein echter Absturz.
Ich nutze meinen Rechner privat und für berufliche Zwecke, da muss alles passen, das heißt auch die Arbeitsumgebung muss so sein,
das man gerne mit dem Rechner arbeitet, Unity hat das Gegenteil bewirkt.
« Letzte Änderung: 03.01.2012, 23:08:09 von Christian Ba. »

neo67

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Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #29 am: 03.01.2012, 23:15:06 »
Aber ich glaube kaum das canonical etwas daran machen wird, die haben ja nun ihren "eigenen" desktop (unity).
Nun, das sind politische Entscheidungen. Canonical wird es nicht entgangen sein, dass sie wegen "unity" Abwanderungen zu verzeichnen haben. Hält dieser Trend an, wird man sich dort auch überlegen müssen, was man tut.
Ubuntu sollte irgendwann mal auf eigenen Beinen "Geld" stehen und das ist jetzt in Gefahr.
Die Überlegung von Mark Shuttlewort, dass, weltweit die Benutzer auf eine Oberfläche umsteigen, die die Eine-Anwendung-zur-gleichen-Zeit der Smartphones auf den PC vertritt, sinnvoll ist, könnte ins Auge gehen. Zuerst war die Idee: "eine Anwendung pro zu erfüllende Aufgabe" ja nicht schlecht, aber nun ist es etwas anderes. Ich kann hier natürlich nur mutmaßen, dass diese Idee von Maintainer und Geldgeber stammt. Dieser Schritt war äußerst radikal und ich selbst habe es länger damit probiert. Mehrmalige Wutanfälle, extreme Verschlechterung der Effektivität bei der Arbeit waren das Resultat. Ich weiß, dass Canoncial hier reagieren muss und wird.
Anders handelt hier das kleine Team von LM und hat sein Ohr und seine Augen im Web. Sprich: bei uns. :-)