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Autor Thema:  System zeigt "initramfs" - LM19 Tessa/ 64Bit/ Intel 4 Prozessor/ 8 GB  (Gelesen 1493 mal)

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Hallo ich wer kann mir bitte helfen. Mein System fährt hoch bis zum kurzen Anzeigen des Linuxsymboles. Das dann nach ca. 1 Sekunde wegschaltet zur Anzeige "Bussybox-initramfs". Ich habe dann GRUB überprüft, der ist OK, und hier im Chat schon mal gegoogelt und nach Anleitung Terminalbefehle in die Bussybox eingegeben. Das hat leider alles nichts genützt. Nun habe ich eine zweite Platte mit dem gleichen System und das immer über "CLONEZILLA" identisch gehalten. Nur das ich halt auf der fehlerhaften Platte Dateien für 1 Woche mehr drauf habe. Ist auch nicht unbedingt das Problem, denn 99,7% meiner Daten sind auf der funktionierenden Platte drauf und auf einer 3. Platte mit "Timeshift" zusätzlich gesichert. Trotzdem hätte ich doch diese paar Daten gerne wieder, aber wichtiger ist für mich zu lernen wie ich so einen Fehler reparieren kann. Also ich hätte die Platte gerne wieder zum Laufen gebracht.
« Letzte Änderung: 10.05.2019, 23:11:38 von Butterklatscher »

Zwei verschiedene Sachen

– Datensicherung
sollte mit einem Live-System möglich sein

– Bootproblem, BusyBox
erst mal exit eintippen und schauen, ob es dann Meldungen gibt, die bei der Fehlersuche helfen könnten.
Ein Live-System ist dazu auch nützlich, z.B. um Log-Dateien anzusehen.

Ohne die Ursache zumindest ansatzweise zu kennen, ist eine gezielte Reparatur schwer zu machen.
« Letzte Änderung: 06.05.2019, 20:40:04 von aexe »

Mein System fährt hoch bis zum kurzen Anzeigen des Linuxsymboles. Das dann nach ca. 1 Sekunde wegschaltet zur Anzeige "Bussybox-initramfs
Interessant wäre z. B., was du unmittelbar davor als letztes gemacht hast.

Gemacht habe ich Folgendes und das mache ich seit Jahren erfolgreich ohne Fehlermeldungen. Ich halte immer zwei Platten über "Clonezilla" zeitmäßig fast immer identisch. Aber neuerdings kam auf der einen Platte beim Hochfahren diese Meldung. Dann habe ich eben die zweite Platte (SATA1) reingetan und es kam der selbe Fehler. Was halt früher nie war. Habe dann eine der beiden Platten mal auf SATA2 eingestöpselt und siehe da es funktionierte. Aber halt nur 1-2 Mal. Dann kam die Fehlermeldung wieder. Auch die zweite Platte kam mal kurz wieder, aber nun seit vielen Tagen war nichts mehr möglich. Aber auch auf allen beiden Boardanschlüssen nicht mehr. Ich habe die Reihenfolge im "BIOS" überprüft und ob auch "RAID" ausgeschaltet ist. Da ich Raid nie benutzt habe war es auch nicht eingeschaltet. Und auf dem Board falsch anstöpseln geht auch nicht. Der Anschluss ist Schwarz und an einer vollkommen anderen Stelle als die vier SATA-Anschlüsse. Was ich aber bemerkt habe und irgendwie mit in Zusammenhang bringe ist dass das ganze passiert wenn ich meine Windows7 HDD einhänge. Dabei ziehe ich aber immer die Kabel von den Linux HDD vorher ab. Das hat immer monatelang funktioniert. Ich habe auf eine Platte dann das System Linux neu aufgespielt und die Daten per "Timeshift" wieder drauf geladen. Alles funktionierte wieder hervorragend. Habe ich die andere Platte, die ebend noch den "initramfs" drauf hatte, eingehängt und probiert lief die natürlich nicht hoch und zeigte den Fehler weiterhin an. Aber nachdem ich die ausgehängt hatte lief die neu aufgespielte Platte ordnungsgemäß wieder hoch. Also dachte ich das jetzt alles OK ist und stöpselte meine Windows wieder an. Vorher natürlich die Linux ab und die Windows auf SATA2, nicht auf SATA1 wie die funktioniernde Linux. Nachdem ich meine gut funktionierende Windows wieder abgestöpselt habe und Linux wieder ran...so ein Shit. Wieder das gleiche Problem. Nichts fuhr mehr hoch. Habe ich das System nochmals neu gemacht und es funktioniert wieder hervorragend. Also hat mein Rechner seit einiger Zeit konsequent etwas gegen die Konkurrenz. Den Zusammenhang verstehe ich nicht. So jetzt lege ich die fehlerhafte Linux bis initramfs ein und sage euch dann was passiert wenn ich exit eingebe. Bis dann.

So hier kommt jetzt der Snapshot. Ging nicht anders. Musste mit der Kamera vom Desktop abfotografieren.

Da sehe ich zwei Sachen: 

– ein beschädigtes Dateisystem  (erfordert eine Reparatur)
das passiert z.B. durch Fastboot bei Windows, bin aber nicht sicher, ob das hier der Grund ist.
Aber auch egal, ohne fs-check wird es wohl nicht anders werden.
(nicht der Rechner hat was gegen Konkurrenz, sondern Windows)

– offenbar eine verschlüsselte Systemplatte (dev-mapper)
das ist riskant, aber vermutlich nicht ursächlich für den Boot-Hänger.

Deine Plattentauscherei kann auch eine Ursache sein, wenn sich u.U. danach die Bezeichnungen ändern. Habe aber nicht weiter darüber nachgedacht.
Verstehe auch den Sinn der Praxis nicht.
Der Grub-Bootloader kann problemlos mit mehreren internen Festplatten umgehen.
« Letzte Änderung: 07.05.2019, 01:23:08 von aexe »

Ja leider kann ich mit deinen gut gemeinten Hinweisen gar nichts anfangen. Das sind mir teilweise Böhmische Dörfer für mich
. Die Festplatte habe ich nicht verschlüsselt. Das System habe ich schon des öfteren neu installiert und am Anfang der Installation immer darauf geachtet die Verschlüsselung nicht einen Haken rein zumachen. Ich habe nur einen Rechner, aber ein Game auf Windows dass ich sehr gerne spiele. aus diesem Grunde wechsle ich die Platten jeden Abend. aber wie gesagt das Game spiele ich seit Jahren und immer habe ich die Platten getauscht. Ohne jegliche Schwierigkeiten. Natürlich habe ich dabei immer darauf geachtet die Linuxplatten nicht an der Strippe zu lassen. Was mir auffällt ist dass ich diese Schwierigkeiten so mit LM18 nie hatte. Erst ab LM19. Kannst du mir bitte sagen wie ich einen fs-check mache? Gebe ich diesen Befehl in das Terminal ein oder über Bussyboxterminal der fehlerhaften Platte? Können sich denn durch diese Tauscherei die Bezeichnungen automatisch ändern? Aber wie gesagt, wie kommt sowas auf einmal urplötzlich? Könnte nicht auch eine Hardware dran schuld sein? Ab und zu habe ich mal etwas an Meldung von RAM gelesen. Kann aber das nicht zuordnen und damit etwas anfangen.
« Letzte Änderung: 07.05.2019, 14:02:34 von Butterklatscher »

leider kann ich mit deinen gut gemeinten Hinweisen gar nichts anfangen
Das ist schade, aber dann halt nicht zu ändern. Jedenfalls kann ich es nicht.
« Letzte Änderung: 07.05.2019, 14:32:23 von aexe »

Hier noch einmal zwei Snapshots von dem fs-check der betroffenen Platte. Falls Du dann nicht weiterhelfen kannst muss ich warten bis sich doch noch jemand meldet. Vorerst danke dir.

Hier noch der zweite Snap

Hi :)
wenn er im initram steht

sudo touch /forcefsck
und dann
sudo reboot

Hallo Ehtron, danke dass auch Du mir helfen möchtest. Nun weiss ich aber nicht wen du mit "ER" meinst. Ich habe aber die betroffene Platte hochgefahren bis zur Bussybox und habe dann nach (initramfs)
eingegeben: sudo touch /forcefsck. Aber da passiert nichts. Eigentlich wollte ich die betroffene Platte einhängen und dann die Daten zur anderen Platte rüberziehen. Aber diese betroffene Platte wird nicht erkannt. Nur in Gparted wird sie angezeigt. Jetzt habe ich mein System, nachdem ich erfolglos die andere Platte drinn hatte, wieder hochgefahren....und es laust mich der Affe...steht doch auf einmal blinkend "GRUB" da und die Hauptplatte fährt nicht mehr hoch. Habe ich 3x erfolglos probiert. Nun habe ich die funktionierende Platte immer an SATA1 hängen. In meiner Verzweiflung habe ich die dann an blau-SATA2 gehängt. Und siehe da mein System ist wieder da. Nun bin ich langsam mit meinem Latein am Ende. Was bedeutet den "initramfs"? Hat das etwas mit den RAM Speichern zu tun? Könnte nicht auch das Board eine Macke haben?

Hi :)
wenn er (der rechner.. oder der cursor) ;)

du solltest eigentlich nur den check fahren... befehl und reboot... dann sollte das system einen checkdisk beim boot ausführen.

es gab einfach einen crash, der mit check(disk) wieder behoben wurde.
wenn das regelmässig vor kommt, musst du deine hardware checken... memtest von der live ausführen.

Zitat
Was bedeutet den "initramfs"?
wie wärs mit eigeninitiative?
https://de.wikipedia.org/wiki/Initramfs
« Letzte Änderung: 08.05.2019, 15:41:39 von ehtron »

Danke Ehtron, aber als Laie verstehe ich da wenig. Über "initramfs" habe ich schon gegoogelt und gelesen. Aber leider nicht viel davon verstanden. Ausserdem weiss ich nicht wie der Check gefahren wird. Du hast mir doch die Vorgabe in Form von Eingabebefehlen gegeben. Und diese habe ich dann in die Bussybox eingegeben. Woanders ist es doch garnicht möglich diese Befehle einzugeben. Jedenfalls habe ich eingegeben: fs-check und es kommt die Ausgabe: not found. auch bei: sudo touch /forcefsck  kommt immer not found. Nur wenn ich  "help" schreibe kommen jede Menge Befehle, mit denen ich aber nichts anzufangen weiss. Nur wenn ich "exit" eingebe dann liefen Informationszeilen runter. Das habe ich Euch aber schon per Snapshot geschickt. Ich werde jetzt mal memtest ausführen.

initramfs:fsck -y /dev/sda einegben sda natürlich anpassen, hat bei mir schon geklappt