Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
19.05.2019, 16:53:58

.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 22023
  • Letzte: elok
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 590296
  • Themen insgesamt: 47787
  • Heute online: 393
  • Am meisten online: 992
  • (17.11.2018, 20:17:55)
Benutzer Online

Autor Thema:  Welches Linux für schwachen Rechner mit Player für mp3,wav für Natur aufnahmen  (Gelesen 1912 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Ich frage mich obs dafür überhaupt einen PC braucht.
Hat er überhaupt schon was in der Richtung?
Er muss ja die mp3-Aufnahmen bisher irgendwie bearbeiten, benennen, auf andere Datenträger kopieren.
Da muss doch schon was vorhanden sein.
Und abspielen kann man dann am TV, Bluray Player, Smartphone, Tablet...
Was ist denn der genaue Sinn der Aktion?
« Letzte Änderung: 13.03.2019, 19:09:57 von zitzi »

Ich habe mir die Tage mal virtuell Antergos in der Base-Variante - also ohne Desktop - installiert. Das geht wunderbar über die grafische Oberfläche, man kann bei der Auswahl was man alles mit installieren möchte, erst einmal alles abwählen. In der Minimal ISO Variante ist das nur die Druckerunterstützung in der vollen Variante entsprechend mehr.

Anschließend Antergos ohne Desktop gestartet und mich mit meinen Anmeldedaten am System angemeldet.

Da mir derzeit Deepin als Desktop sehr zusagt, weil ich den sehr modern und trotzdem relativ Ressourcen schonend finde, habe ich Deepin einfach nachinstalliert.

Zuvor musste ich aber noch eine Datei löschen:
sudo rm /etc/lightdmDa haben die irgendwie einen Bock geschossen. Dauerte eine Weile bis ich das geblickt habe.

Dann Deepin installiert und zwar entweder einfach über das Komplettpaket "deepin" gemäß...
https://wiki.archlinux.de/title/Deepin

...oder nur die allernötigsten Pakete aus dem Gesamtpaket, damit der Desktop sauber funktioniert:
https://www.archlinux.org/groups/x86_64/deepin/

Bei der Installation von Deepin wird man nach den Paketen gefragt die man einzeln nacheinander installieren kann.

LightDM wird automatisch mit installiert, und muss dann nur noch gemäß...
https://wiki.archlinux.de/title/Deepin#.C3.9Cber_einen_Fenstermanager
...konfiguriert werden. Alles hinter [Seat:*] muss im Übrigen entfernt werden, sonst startet LightDM nicht!

Schon hat man ein relativ schmales Arch basierendes System, welches bei mir unter VirtualBox bei installierten Guest Additions < 300MB im Leerlauf braucht.

Als Audioplayer kann man dann z.B. Deepin Music (Paket deepin-music) oder einen anderen Player nach Wahl installieren, im Prinzip fertig.

Für MP3 o.ä. musste ich im Übrigen keine weiteren Codecs installieren.

Über das Deepin-Menü kann man den Audioplayer per rechter Maustaste direkt in den Autostart eintragen, finde ich ein cooles Feature, auch wenn ich es nicht unbedingt brauche.

Wenn man noch Updates regelmäßig installieren möchte, würde ich wohl noch Pamac installieren, ansonsten eben alles was man noch so haben möchte.

Hylli :)

Linux From Scratch vielleicht?
Zitat
Einige LFS-Mitglieder haben an einem sehr kleinen Embedded-Linux gearbeitet. Sie haben einen Apache-Webserver auf einem Linux From Scratch mit gerade mal 8 MB belegtem Festplattenspeicher installiert. Durch weitere Einschränkungen könnte das System auf bis zu 5 MB oder weniger schrumpfen. Versuchen Sie das mal mit einer herkömmlichen Linux-Distribution.

http://oss.erdfunkstelle.de/lfs-de/6.4/online/index.html
http://oss.erdfunkstelle.de/lfs-de/6.4/online/prologue/foreword.html
https://distrowatch.com/table.php?distribution=lfs

Der Reiz könnte ja auch darin bestehen, alte aber noch funktionsfähige Geräte sinnvoll zu verwenden, anstatt sie einfach wegzuwerfen.
Ich schmeiße mal meine Standardlösung für solche Lebenslagen in den Ring  ;) (läuft bei mir sehr schön und noch schneller als Lubuntu auf zwei 13 bzw. 15 Jahre alten Reserve-Notebooks mit lausigen 512 MB Arbeitsspeicher): Debian 9 bzw. 10 (das läuft bei mir schon rund) mit einer LXDE- und zusätzlich (noch schlanker) einer IceWM-Oberfläche.
Das oben schon erwähnte Audacious wäre als Abspiel-Knecht auch meine erste Wahl.

Michael

@hylli

Klasse. Von den Chinesen kann man ja jetzt mal halten was man will, aber auch das Original finde ich inzwischen sogar vorbildlich. Ein solides Grundsystem ohne Balast. 2,2 GB sind es zwar, da sind eben auch Videos zur Einführung mit dabei.

Und es gibt einen guten deutschen Spiegelserver.

deb http://ftp.fau.de/deepin/ panda main contrib non-free
« Letzte Änderung: 24.03.2019, 11:43:35 von dphn »

Was mir mit Antergos und Deepin nicht gelingen will, ist die Nutzung eines zweiten Benutzerkontos.

Ich kann in den Einstellungen von Deepin ein weiteres Konto anlegen mit Benutzername und Passwort. Möchte ich mich mit dem neuen Benutzernamen anmelden, so erhalte ich eine Fehlermeldung bzgl. falschem Passwort.

Hylli

Also wenn es tatsächlich auf eine minimale Installation raus laufen soll tendiere ich zu TinyCore, bootet selbst von CD in 8 Sekunden, auf der Platte installiert ...

Alles was an Bord ist ist ein grafischer Desktop, die Software-Verwaltung und ein Terminal, alles zusammen 16Mb  :) http://tinycorelinux.net/

https://distro.ibiblio.org/tinycorelinux/install.html

Einen minimalen Player mit entsprechender Suchfunktion baue ich mir wenn nötig auch per Script, mit Zenity eine grafische Oberfläche drauf ... https://www.linux-bibel.at/scripte.html

Hallo,
Was mir mit Antergos und Deepin nicht gelingen will, ist die Nutzung eines zweiten Benutzerkontos.
Mit Deepin kenne ich mich nicht aus, bei Antergos könnte es so sein, wenn du Sonderzeichen verwendest, oder z y das du dich deshalb nicht einloggen kannst.
Bevor du in den userspace kommst, wird noch das US-Tastaturlayout verwendet. Das kanst du ändern, wenn du in der Datei /etc/mkinitcpio.conf den hook keymap hinzufügst.
~$ mkinitcpio -H keymap
==> Help for hook 'keymap':
This hook loads keymap(s) specified in vconsole.conf during early userspace.

==> This hook has runtime scripts:
  -> pre-mount hook
und die Ramdisk neu erstellst.

Bei pamac kann ich dir pamac-classic empfehlen.
https://aur.archlinux.org/packages/pamac-classic/
Bei pamac 7 habe ich festgestellt, das Pakete gar nicht angezeigt werden, cinnamon z. B.   
« Letzte Änderung: 28.03.2019, 12:30:58 von sc44 »

@sc44:
Das mit der Tastatur dachte ich auch zuerst, hatte auch ein entsprechendes Passwort mit z bzw. y. Aber ich konnte mich trotzdem nicht einloggen, wenn ich die Tasten gemäß amerikanischer Tastatur verwendet habe.

Weitere Tests mit neuen Usern habe ich z.B. mit den komplexen Passwörtern "start", "pass" und "1234" gemacht, aber auch hier Fehlanzeige.

Pamac-classic liegt im AUR, was mir nicht so zusagt.

Hylli
« Letzte Änderung: 28.03.2019, 13:18:35 von hylli »

@hylli

Es gibt von Erik Dubois auch arcolinuxB mit dem deepin-Desktop.

Diese B-Reihe von arcolinux erlaubt dir per Skript auch ein angepasstes System direkt aus den Arch-Quellen zu ziehen. Eriks ISOs sind halt immer fett, auch die Minimal Edition hat bei ihm noch 1,9 GB.

https://arcolinuxb.com/how-to-create-your-own-arcolinuxb-deepin-minimal/


Arcolinux hatte ich schon getestet, auf Basis der "fetten ISOs". An eine Script basierte Installation habe ich mich noch nicht heran gewagt.

Vielleicht werde ich es mal bei Gelegenheit testen.

Hylli

@hylli
angesehen hab ich mir das mal. Bei Eriks mini-Version ist nicht viel Software drauf. Er geizt eben nicht mit Icons und Wallpaper. Seine Sardi-Dinger sind halt immer mit dabei.
Zudem kommt, dass er als Overlay für die Live-Umgebung überall Xfce nimmt, was aber wohl nicht installiert wird und deepin selbst ist natürlich auch sehr umfangreich.

Zitat
ArcoLinuxD is a stripped down ArcoLinux. No applications (firefox, vlc, ...) No desktop environments.
 1 GB iso  64 bits 
You will learn …
https://arcolinux.info/arcolinux-editions/
« Letzte Änderung: 29.03.2019, 17:22:21 von aexe »

@aexe:
Ist mir bekannt, nur habe ich das so noch nicht getestet.

---

@all:
Ich habe mir nun mal in meinem virtuellen System einen weiteren Benutzer gemäß dieser Anleitung angelegt:
https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einen_Benutzer_hinzuf.C3.BCgen_und_Gruppen_w.C3.A4hlen

Dabei habe ich die Sache mit der /etc/sudoers weggelassen, so dass der User keine Adminrechte hat.

Nach einem Reboot kann ich mich mit dem neuen User nun auch problemlos einloggen, auch mit einem "z" im Passwort.

So werde ich das dann auch mal am "Live-System" auf meinem HP625 machen.

Hylli

Ich habe dieses ArcoLinuxD mal getestet, läuft ganz gut.
Partitioniert habe ich so,
512Mb fat32               Einhängepunkt   /boot/efi  Markierung esp und boot
40Gb  ext4  System    Einhängepunkt   /
100GB ext4  home      Einhängepunkt    /home
8Gb Linux swap

Nach der Installation und Neustart kommt man dann auf einen schwarzen Bildschirm mit Archlogo, dort kann man sich mit Benutzernamen und Passwort anmelden.
Dann habe ich
startx ausgeführt, der xserver läuft auf Anhieb, es braucht nichts nachinstalliert werden. Raus kommt man, wenn man in ein Feld klickt und
exit eingibt.
Dann habe ich ein Vollupdate gemacht,
pacman -Syuund neu gestartet. Als DE habe ich Cinnamon genommen, weil ich weiß, wie ich das am schnellsten installiere.
pacman -S cinnamon nemo-fileroller lightdm lightdm-gtk-greetersystemctl enable lightdm.serviceNach dem Neustart steht einem Cinnamon zur Verfügung. Einiges ist schon vorinstalliert z. B. die arc-gtk-theme.
Die pamac Paketverwaltung habe ich mal angehängt, damit man nicht erst im AUR suchen muss, installieren kann man mit (das .doc vorher entfernen)
pacman -U pamac-classic-6.7.0-3-x86_64.pkg.tar.xzDanach kann man sich sein System einrichten, wie man es haben möchte. Die gesamte Installation dauert etwa 15 Min., wenn man eine schnelle Platte benutzt, noch weniger.
Viel Spass beim testen.
 
« Letzte Änderung: 29.03.2019, 21:24:36 von sc44 »