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Autor Thema:  Noch einmal zu Manjaro  (Gelesen 660 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Noch einmal zu Manjaro
« am: 26.01.2019, 12:43:09 »
Hallo Forum,

ich habe mir einige Zeit Manjaro KDE angesehen und muß sagen, es ist gar nicht so schlecht. Problem ist nur, daß bei Manjaro viele Pakete fehlen: sox, xsel und noch viele andere mehr. Gut, es gibt ja AUR, kann man leicht nachinstallieren, dann hat man alles und es ist Ruhe.

Dann kam mir der Gedanke, daß mir bei AUR (Arch User Repository) irgendwer ja sonstwas an Software unterjubeln kann. Also sah ich nach, und fand bei DuckDuckGo viele Beiträge zum Thema AUR und Malware.

Man redet immer davon, daß es bei Linux keine Viren gibt, aber ganz so einfach sollte man die Sache wohl doch nicht sehen. Man kann alles überprüfen, ehe man was installiert, ja. Aber beim nächsten Update fängt man dann wieder von vorn an. Da habe ich keinen Bock drauf.

Ich bin immer noch bei Mint, aber schade, KDE hat mir gefallen. Manjaro flog wieder von der Platte.

Was denkt Ihr darüber?

Michael

hadisch

  • Gast
Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #1 am: 26.01.2019, 15:12:13 »
Was denkt Ihr darüber?
Ich denke mal, zumindest im Vergleich zu Windows, ist die Wahrscheinlichkeit sich, auch mit Software aus dem AUR, Malware einzufangen, immer noch verhältnismäßig gering. Im AUR vorhandene Schadsoftware dürfte auch relativ schnell publik werden. Die Möglichkeit besteht natürlich. Für mich persönlich wäre das Risiko tragbar, aber letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.
« Letzte Änderung: 27.01.2019, 12:26:20 von hadisch »

Matrix

  • Gast
Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #2 am: 26.01.2019, 15:21:46 »
Was denkt Ihr darüber?
Meine Meinung dazu:

wer meint, er brauch ein auf Arch-Linux basiernendes RR, der sollte sich auch Arch-Linux installieren und versuchen, damit zurecht zu kommen.

Der Lerneffekt ist immens, das Forum ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr kompetent - aber mach niemals den Fehler, mit einer Frage zu einem, nur auf Arch basierenden System,  in deren Forum eine Frage zu stellen.  ???

Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #3 am: 26.01.2019, 15:46:35 »
Der Lerneffekt ist immens

Das ist heute nichts mehr für mich. Früher, zu meinen Anfangszeiten mit Debian (2004), war das anders. Wie hat man sich da gefreut, als ISDN samt Anrufbeantworter und Fax lief, oder die TV-Karte bei Kaffeine, oder wenn man eine DVD mittels Konsolen-Befehl gebrannt hat ... Braucht man heute alles nicht mehr.

Heute bin ich faul geworden, es soll alles einfach nur funktionieren.  ::)


@hadisch
Für mich persönlich wäre das Risiko tragbar, aber letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.

Ja, es wurden auch keine wichtigen Daten "gestohlen". Nur Infos über Hardware, glaube ich. Vielleicht bin ich wegen meiner (früheren) Windows-Zeit etwas zu übervorsichtig geworden.  ;)

Matrix

  • Gast
Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #4 am: 26.01.2019, 16:24:12 »
Heute bin ich faul geworden, es soll alles einfach nur funktionieren.  ::)
so so  ;D  :P

Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #5 am: 26.01.2019, 16:41:25 »
Hallo,
normalerweise sollten die genannten Pakete im Repo vorhanden sein.
https://www.archlinux.de/packages?search=sox
https://www.archlinux.de/packages?search=xsel
Das Arch Repo ist riesig, und vieles, was man sich bei anderen Distries erst zusammensuchen muss (ppa's), ist schon vorhanden.
Zum AUR, es kommt darauf an, wie man es benutzt, mit AUR-helper oder ob man sich die Pakete manuell erstellt.
Ich benutze grundsätzlich keine AUR-helper. Habe zwar auch Pamac-Classic installiert, aber das AUR nicht freigeschaltet.
https://wiki.archlinux.de/title/AUR_Hilfsprogramme
Wenn ich etwas aus dem AUR benötige, lade ich mir den Snapshot herunter.
Beispiel, alsi
https://aur.archlinux.org/packages/alsi/
auf der rechten Seite steht "View PKGBUILD" da kann man sich das Skript ansehen darunter "Download snapshot" darin ist die PKGBUILD
enthalten, entpacken, noch mal ansehen ob alles in Ordnung ist, und zum Erstellen des Paketes einfach ein "makepkg" eingeben,
und das Paket wird erstellt. Installieren dann mit pacman -U <Paketname> wenn Pamac installiert ist, reicht auch ein Doppelklick.
Ich habe "nur" 49 selber erstellte Pakete und viele davon sind meine eigenen. Update mache ich je nach Bedarf, es sind ja keine
offiziellen Pakete davon abhängig, spielt also keine Rolle.
Zu Manjaro, hatte ich mir letztens mal angesehen, was mir nicht gefällt, es basiert zwar auf Arch, die verwenden aber ihre eigenen Repos.
Eine bessere Wahl denke ich, wäre Antergos, anarchy oder ein reines Arch, so wie ich es verwende.
Brikler, verwendet glaube ich, Chakra
https://www.chakralinux.org/

LG
« Letzte Änderung: 26.01.2019, 17:12:35 von sc44 »

Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #6 am: 26.01.2019, 17:21:17 »
Eine bessere Wahl denke ich, wäre Antergos, anarchy oder ein reines Arch, so wie ich es verwende.

Arch hatte ich mal versucht, nach Anleitung

https://www.youtube.com/watch?v=XiCfWPxqjEs

es wurde aber kein Grub-Ordner erstellt. Ich glaube, ich habe es insgesamt dreimal so gemacht, wie im Video beschrieben. Immer haperte es an Grub. Grub manuell installieren brachte irgendwie auch nichts. Keine Ahnung, was ich verkehrt gemacht habe.

Antergos sehe ich auch als Möglichkeit. Ich hatte es mal kurz probiert, aber irgendwie ging die Installation auch hier nicht. Ich werde mir das aber noch mal angucken.

Deine Tips zu AUR sind aber sehr interessant. Soweit war ich noch nicht in die Materie vorgedrungen. Ich werde mir diese Seite mal wegspeichern.

Anarchy hielt ich immer für einen Witz, weil es bei DistroWatch nicht zu finden ist. Dann gibt es das also tatsächlich.  :)

Michael

Matrix

  • Gast
Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #7 am: 26.01.2019, 17:34:45 »
Anarchy hielt ich immer für einen Witz, weil es bei DistroWatch nicht zu finden ist.
es gibt viele lustige Distris => https://ubuntusatanic.org/ 

Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #8 am: 26.01.2019, 17:45:29 »
Im Prinzip ist eine reine Arch Installation nicht besonders schwierig, wenn man Grundkenntnisse hat, dauert nur ein wenig länger, zumindest beim ersten mal.
Der Fehler mit Grub wurde behoben, siehe hier.
https://www.archlinux.de/
https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=32218
In der https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_für_Einsteiger wurde es auch berichtigt. Ich habe mir vor Jahren mal selber eine erstellt da sieht der Abschnitt so aus
pacman -S grub os-prober

grub-install /dev/sda

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

exit

exit

umount /mnt/home

umount /mnt

reboot

https://github.com/deadhead420/anarchy-linux


Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #10 am: 26.01.2019, 20:04:00 »
Brikler, verwendet glaube ich, Chakra
https://www.chakralinux.org/
genau, und seit sieben jahren bin ich damit zufrieden …auf jeden fall, hab ich mir da das "distro hopping" abgewöhnt^^
wer RR, plasma und pacman gut findet, sollt sichs mal anschauen.

das nächste release wird sehr wahrscheinlich so aussehen:


Der Lerneffekt ist immens
Das ist heute nichts mehr für mich.



Heute bin ich faul geworden, es soll alles einfach nur funktionieren.  ::)
warum schaust dir dann was anderes an? was weniger action verursacht als mint, wird sich schwerlich finden lassen …debian old stabile vielleicht^^

Matrix

  • Gast
Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #11 am: 26.01.2019, 20:20:58 »
… wer RR, plasma und pacman gut findet, …
… sollte sich unbedingt an Arch versuchen  :P

Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #12 am: 26.01.2019, 23:59:19 »
warum schaust dir dann was anderes an?

Wegen RR.  :) Bei einigen Programmen ist das für mich schon vorteilhaft: MuseScore, Tuxguitar - um mal zwei zu nennen, wo mir aktuelle Versionen sehr lieb sind.

Re: Noch einmal zu Manjaro
« Antwort #13 am: 27.01.2019, 09:16:19 »
… wer RR, plasma und pacman gut findet, …
… sollte sich unbedingt an Arch versuchen  :P
kann man machen, blos hat arch keinen so schicken installer :P
warum schaust dir dann was anderes an?

Wegen RR.  :) Bei einigen Programmen ist das für mich schon vorteilhaft: MuseScore, Tuxguitar - um mal zwei zu nennen, wo mir aktuelle Versionen sehr lieb sind.
wenns blos ein paar programme sind, dann baue dir die pakete doch selbst ;)
dpkg kann das auch, ist hald ned sooo bequem wie mit pacman/makepkg 8)
« Letzte Änderung: 27.01.2019, 11:26:55 von brikler »