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Autor Thema:  Booten in UEFI und BIOS Mode  (Gelesen 1003 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #30 am: 10.01.2019, 10:58:33 »
@aexe

Das ist richtig!
Bei mir ist es auf den anderen Laptop's auch so, das ich keine bios_grub habe nur die gpt.
Ich hatte erst auf der virtuellen Platte eine msdos - Partitionstabelle erstellt und mit "Platte löschen und installieren" gearbeitet.
Dabei wurde aus der msdos eine gpt.
Dann habe ich EFI für die VM abgeschaltet und LM19 im BIOS - Mode über den Zweig "Neben Linux Mint installieren" genutzt.
Dabei ist dann bios_grub erstellt worden.
Wenn es euch interessiert, versuche ich es nochmal mit "etwas anderes"?!

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #31 am: 10.01.2019, 17:46:40 »
Bei der Installation ohne bios_grub kommt eine Fehlermeldung:


Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #32 am: 10.01.2019, 20:21:40 »
Hier mal meine Konfiguration: UEFI, Legacy mode, 2 Platten und  auf beiden grub installiert
ssd-baer@ssd-desktop ~ $ sudo fdisk -l

Medium /dev/sda: 238,5 GiB, 256060514304 Bytes, 500118192 Sektoren
Einheiten: sectors von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorengröße (logisch/physisch): 512 Bytes / 512 Bytes
I/O Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
Typ der Medienbezeichnung: dos
Medienkennung: 0x2f3ec8b1

Gerät      Boot     Start      Ende  Sektoren Größe Id Typ
/dev/sda1  *         2048  71741439  71739392  34,2G 83 Linux
/dev/sda2        71741440  81754111  10012672   4,8G 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sda3        81754112 143253503  61499392  29,3G 83 Linux
/dev/sda4       143253504 500117503 356864000 170,2G 83 Linux


Medium /dev/sdb: 931,5 GiB, 1000204886016 Bytes, 1953525168 Sektoren
Einheiten: sectors von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorengröße (logisch/physisch): 512 Bytes / 4096 Bytes
I/O Größe (minimal/optimal): 4096 Bytes / 4096 Bytes
Typ der Medienbezeichnung: dos
Medienkennung: 0x31a5e214

Gerät      Boot     Start       Ende   Sektoren Größe Id Typ
/dev/sdb1            2048  102402047  102400000  48,8G 83 Linux
/dev/sdb2  *    102402048  204802047  102400000  48,8G 83 Linux
/dev/sdb3       204802048  512002047  307200000 146,5G 83 Linux
/dev/sdb4       512002048 1953523711 1441521664 687,4G 83 Linux

ssd-baer@ssd-desktop ~ $ blkid

/dev/sda1: LABEL="SSD_Cinnamon" UUID="6d5d5b4a-e7a9-49ef-9922-3e30e78bc51a" TYPE="ext4" PARTUUID="2f3ec8b1-01"
/dev/sda2: UUID="a0880224-d8ca-43c8-b6cf-e2c9b25da569" TYPE="swap" PARTUUID="2f3ec8b1-02"
/dev/sda3: LABEL="SSD_Ultimate" UUID="5f5a3087-9e85-499e-90b6-18d53f86c0ec" TYPE="ext4" PARTUUID="2f3ec8b1-03"
/dev/sda4: LABEL="SSD_Daten" UUID="adbbe114-910b-43b2-8a74-681ec41ef708" TYPE="ext4" PARTUUID="2f3ec8b1-04"
/dev/sdb1: LABEL="Test-LM19-1-Cin" UUID="70ff55c0-a75a-4430-9552-70fb69174f3b" TYPE="ext4" PARTUUID="31a5e214-01"
/dev/sdb2: LABEL="Test-LM18-3-Cin" UUID="4fd8f440-2467-474e-8439-9735bd6592db" TYPE="ext4" PARTUUID="31a5e214-02"
/dev/sdb3: LABEL="Linux-alt" UUID="ab9c5922-2eb1-45c1-8c9a-3aea8fbffc58" TYPE="ext4" PARTUUID="31a5e214-03"
/dev/sdb4: LABEL="Datengrab" UUID="4afba4d7-f09a-43a1-9a40-a9e9b0fcbed3" TYPE="ext4" PARTUUID="31a5e214-04"
Da ich keine logischen Partitionen mag, verzichte ich auf eine Bootpartition und /home kommt mit zum System. Die sda ist im BIOS die erste Bootoption und alle Systeme nutzen die sda2 als swap.
Wichtig bei Kernelupdates: Auf sdb muss zum Schluss update-grub auf sdb2 ausgeführt und update-grub auf sda1 ausgeführt werden, ansonsten sind die Bootmenues nicht aktuell bzw. können Doppeleinträge beinhalten.

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #33 am: 10.01.2019, 20:43:07 »
Auf sdb muss zum Schluss update-grub auf sdb2 ausgeführt und update-grub auf sda1 ausgeführt werden, ansonsten sind die Bootmenues nicht aktuell bzw. können Doppeleinträge beinhalten.

Verstehe ich nicht! Oder da stimmt was nicht.

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #34 am: 10.01.2019, 21:36:13 »
Verstehe ich nicht!
Einfach die Erfahrung die ich mit dem System gemacht habe. Wenn ich z.B. einen Kernel auf der sda3 update, wird da update-grub ausgeführt, jedoch ist dadurch nicht der neue Kernel im Grubmenue vorhanden und es kann passieren, dass memtest eventuell doppelt vorhanden ist oder weitere doppelte Einträge zu finden sind. Führe ich ein update-grub auf der sda1 aus dann ist alles so wie es ein soll.

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #35 am: 11.01.2019, 06:19:14 »
Off-Topic:
…  Führe ich ein update-grub auf der sda1 aus dann ist alles so wie es ein soll.
schon mal über "chainload" nachgedacht?

Damit ersparst du dir das permanente "update-grub" auf deiner sda1 - einmal eingerichtet (dauert 2 Min.) starten auch deine Nebensysteme immer automatisch mit dem zuletzt installierten Kernel.

(als OT markiert da es mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun hat)  :)

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #36 am: 11.01.2019, 07:00:51 »
Off-Topic:
… es kann passieren, dass memtest eventuell doppelt vorhanden ist oder weitere doppelte Einträge zu finden sind.
Die lassen sich vermeiden, wenn man im Nebensystem der Datei /etc/grub.d/30_os-prober die Ausführbarkeit nimmt.
Chainload klingt schon elegant, aber den muss man auch erstmal einrichten (können) und wenn sich die Nebensysteme ändern (was bei mir öfter vorkommt, weil das meist Testsysteme sind) vermutlich wieder neu anpassen. Bisher erscheint mir das gelegentliche "sudo update-grub" im Hauptsystem letztlich einfacher zu sein.

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #37 am: 11.01.2019, 16:19:10 »
Off-Topic:
Off-Topic:
… 
Chainload klingt schon elegant, aber den muss man auch erstmal einrichten (können) und wenn sich die Nebensysteme ändern (was bei mir öfter vorkommt, weil das meist Testsysteme sind) vermutlich wieder neu anpassen. Bisher erscheint mir das gelegentliche "sudo update-grub" im Hauptsystem letztlich einfacher zu sein.
Ich mach das bereits aus dem Livesystem heraus via Chroot - kurz ins Hauptsystem, in /etc/grub.d/40_custom die UUID anpassen/ändern und ein update-grub (das Einzige für das neue Sytem jemals nötige) hinterher schieben und dann wird neu gebootet direkt über den Chainload.
Hat auch den Vorteil, dass nach der Erstaktualisierung, die ja sehr häufig gleich einen neuen Kernel mitbringt, nicht wieder erst das Hauptsystem gebootet werden muss, um den neuen Kernel im Nebensystem zu starten.  ;)

Re: Booten in UEFI und BIOS Mode
« Antwort #38 am: 11.01.2019, 17:49:48 »
Off-Topic:
Vielen Dank für die Hinweise. Werde mich diesbezüglich belesen und gegebenenfalls es ausprobieren. Sollte ich dann noch Unterstützung benötigen, dann mache ich einen neuen Fred auf