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Autor Thema:  Linux Mint 17.1 Mate - Vermeintlich verlorene Dateien wieder vorhanden  (Gelesen 345 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Hallo zusammen,

zurückblickend auf meinen Beitrag vom 25.10.2017 mit dem Thema "Linux Mint startet nicht mehr vollständig" möchte ich allen hilfsbereiten Mitlesern mitteilen und danken, das ich an meine verloren geglaubten Dateien wieder dran gekommen bin. Hat alles ziemlich lange gedauert, wobei ich aber dazu sagen muß, das ich mich um diese Sache ein paar Monate nicht weiter gekümmert habe. Im Frühjahr hatte ich mir eine neue Festplatte zugelegt und Linux Mint neu installiert. Meine Dateien speichere ich seit dieser Misere nur noch ausschließlich auf einer externen USB-Platte. Rechnerintern werden keine Dateien mehr gespeichert. Sollte mir nochmal so ein Lapsus passieren wie im Oktober 2017, dann ist es keine Katastrophe mehr. Jetzt aber: wie bin ich an meine Dateien gekommen? Das war purer Zufall und zwar insoweit, das ich hier im Forum ein ähnliches Thema gefunden habe mit dem Thema "Linux Mint 17 Cinnamon 64 bit" startet nicht mehr von Lonimoni vom 21.5.2015. Natürlich habe ich diesen Beitrag mit großem Interesse gelesen in der Hoffnung, das ich hier fündig werde. Und TATSÄCHLICH - ich konnte es nicht fassen - das Zauberwort hieß "startx" von ethron (hallo ethron, Du hast mir damals auch Ratschläge gegeben, um mir aus der Patsche zu helfen). Linux Mint startete wieder und konnte sofort auf meine gespeicherten Dateien zurück greifen. Ich habe sie dann sofort auf die besagte USB-Festplatte gesichert. Ich hatte auch sofort nach dem Start Internetzugang. Allerdings war der Menübutton nicht mehr vorhanden und an die installierten Anwendungen kam ich auch nicht mehr ran. Ein paar Tage später kaufte ich mir eine Linuxzeitschrift, der auch eine DVD mit den neuesten Ubuntu Distributionen beigelegt war. Und eine von diesen habe ich dann auf das geschrottete Mint drüber installiert einfach zu um zu wissen, wie ich mit einer anderen Distribution klar komme. Jedenfalls bin ich froh, das diese Geschichte ein gutes Ende genommen hat - dank Eurer Hilfe. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bernd

... Meine Dateien speichere ich seit dieser Misere nur noch ausschließlich auf einer externen USB-Platte. Rechnerintern werden keine Dateien mehr gespeichert. Sollte mir nochmal so ein Lapsus passieren wie im Oktober 2017, dann ist es keine Katastrophe mehr...

Dieses Konzept wird dich auch nicht vor einem Datenverlust schützen, da nun deine Daten ausschließlich auf der einen externen Platte liegen. Diese kann man genau wie die interne löschen/korrumpieren/verschlüsseln/töten/...

Du benötigst eine Datensicherung!

Wenn dein internes Laufwerk technisch in Ordnung ist, würde ich meine Arbeitsdaten dort speichern und die externe USB Festplatte regelmäßig als Sicherungslaufwerk verwenden. Nach der Datensicherung immer schön abklemmen und an einem sichern Ort verwahren.

PS: Als Datensicherungslaufwerk halte ich SSDs für absolut ungeeignet, da sie gerne mal komplett ausfallen (Controller) und eine Datenrettung meist aussichtslos oder richtig teuer ist. Bei drehenden Scheiben gibt es andere, preisgünstigere Möglichkeiten zudem kündigt sich ein HDD Ausfall oft an.

Na ja, absolute Datenverlustsicherheit gibt es sowieso nicht. Ich halte die externe Festplatte deshalb für sinnvoller, weil hier ausschließlich die erzeugten Dateien (TIF, JPEG, PDF, TXT u.a.) Dateien gespeichert sind. Auf ihr befindet sich kein Betriebssystem, was man an die Wand fahren kann, so wie mir das passiert ist und ich nicht mehr an die Daten ran kam. Passiert irgend wann noch mal ein Crash auf der internen HDD, dann ist das zwar ärgerlich, aber auf die Daten  der externen Platte komme ich immer ran, wenn ich den Crash auf der internen behoben habe oder das Betriebssystem neu installiert habe. Bezüglich Datensicherheit hast Du natürlich recht. Zu diesem Zweck besorge ich mir noch eine weitere externe HDD, auf der sämtlich Dateien kopiert werden und die steckt dann nicht am Rechner. Sie wird dann von Zeit zu Zeit aktualisiert. Auf internen HDD befindet sich nur das Betriebssystem und die Anwendungen, nix anderes. Ausserdem kann ja auch Hardwaremäßig was kaputt gehen, was es mir dann unmöglich macht, an meine Daten zu kommen. Oder ich brauche schlicht und einfach einen neuen Rechner. USB-Aschlüsse sind immer vorhanden und kann auf die extern gesicherten Daten immer zugreifen. Im Moment scheint mir das erst mal die beste Lösung zu sein. Danke für Deine Ausführungen.

Matrix

  • Gast
Zitat
Na ja, absolute Datenverlustsicherheit gibt es sowieso nicht.
alles eine Frage der Strategie
Zitat
Ich halte die externe Festplatte deshalb für sinnvoller, weil …
… dann kann man seine Daten auf der Externen ja bedenkenlos löschen und das vorhandene Betriebssystem zur Wiederherstellung nutzen  :P

Scherz beiseite, eine Externe nützt dir nur dann was, wenn sie ausschließlich der Sicherung dient und nicht im Alltag benutzt wird.

Zusätzlich sollte man auch noch die Sicherungsdatei sichern und des weiteren noch Feuer, Diebstahl und Hardwareschaden als Gefahr in Erwägung ziehen.

Und wirklich Unwiederbringbares wie eigene Bilder/Filme und die Steuererklärung kann man noch zusätzlich als DVD sichern

. . . eine Externe nützt dir nur dann was, wenn sie ausschließlich der Sicherung dient und nicht im Alltag benutzt wird.

So will ich das auch machen. Eine für den laufenden Gebrauch die zweite nur zur Sicherung, die von Zeit zu Zeit nur aktualisiert wird.

Und wirklich Unwiederbringbares wie eigene Bilder/Filme und die Steuererklärung kann man noch zusätzlich als DVD sichern

Das habe ich auch schon vor ein paar Jahren gemacht. Nur: Ich habe schon mehrfach gehört/gelesen und auch aus eigener Erfahrung, das Datensicherung auf CD's/DVD's auch mit Vorsicht zu genießen ist. Zwischenzeitlich sind auch von meinen CD's bzw. DVD's 1 oder 2 nicht mehr lesbar.
« Letzte Änderung: 29.12.2018, 09:50:18 von 19Bernd54 »

...Datensicherung auf CD's/DVD's auch mit Vorsicht zu genießen ist. ...

CD ist die schlechteste Variante, "normale" DVD schon wesentlich besser.

Gut sollen DVD-RAM sein:

https://de.wikipedia.org/wiki/DVD-RAM

CD ist die schlechteste Variante, "normale" DVD schon wesentlich besser.
Gut sollen DVD-RAM sein:

Über das Thema, welches Speichermedium zur Datensicherung das derzeit beste ist, war vor gar nicht langer Zeit mal ein Beitrag im Fernsehen zusehen.
Da wurden praktisch alle gängigen Medien auf Lesbarkeit der dort abgespeicherten Daten getestet. Am besten schnitt eine externe USB-Festplatte ab. Sie wurde hohen und niedrigen Temperaturen über einen gewissen Zeitraum ausgesetzt und zu guter Letzt von 1 Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Die Daten auf dieser Testplatte ließen sich nach diesen Extremtests einwandfrei lesen. Das war übrigens auch die Entscheidungshilfe für mich, zu diesem Speichermedium zu greifen.