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Autor Thema:  Mint versus Manjaro  (Gelesen 9005 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

sc44

  • Gast
Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #45 am: 04.12.2018, 13:14:59 »
Generic ist so ein Ubuntu Ding. Arch Stable/LTS sind Vanilla Kernel mit ein paar Patches.
https://wiki.archlinux.org/index.php/kernel
Wenn du z. B. die media_build kompilieren möchtest, wird immer empfohlen, den Vanilla Kernel zu benutzen.
Das war auch mit ein Grund warum ich umgestiegen bin, hatte irgendwo mal gelesen, das Ubuntu viel gepatchet hat,
ob Kernel oder Pakete weiß ich nicht, nur um ihren Unity Desktop ans laufen zu bekommen.
Hier steht es sogar.
https://wiki.archlinux.org/index.php/unity
« Letzte Änderung: 04.12.2018, 13:32:10 von sc44 »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #46 am: 04.12.2018, 17:52:30 »
Wenn du z. B. die media_build kompilieren möchtest, wird immer empfohlen, den Vanilla Kernel zu benutzen.
warum sollte man da einen vanilla kernel nehmen? patches können zeit sparen 8)

#ein kleiner compilier versuch
4.19.5-1-ck-core2 4.19.5-2-ck1-CHAKRA 4.18.12-1-CHAKRA 4.19.5-1-ck-core2 4.19.5-2-ck1-CHAKRA 4.18.12-1-CHAKRA
upx
real 37,893 43,549 46,6 81,32 % 93,45 % 100,00 %
f2fs
real 40,811 41,227 43,027 94,85 % 95,82 % 100,00 %


@brikler:
Ich hatte häufiger Probleme mit dem DisplayManager diverser (!!!) Arch basierenden Systeme. Ich erhielt nur einen weißen oder schwarzen Bildschirm, und konnte mich nicht einloggen.

Da war die Lösung die ich gefunden habe per chroot glaube ich einen anderen DisplayManager zu installieren.
wenn dich die DM gern mal ärgern, warum nimmst dann einen her? mir wär das zu blöd 8)
https://wiki.archlinux.de/title/X#Xorg_starten
« Letzte Änderung: 04.12.2018, 17:57:38 von brikler »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #47 am: 04.12.2018, 18:41:08 »
Also:
Zunächst einmal - wer unter Versionitis leidet und damit ständig den letzten Schrei eines OS auf dem Rechner haben muss, der darf sich auch nicht wundern, wenn "Kinderkankheiten", die man nicht sofot bei der Entwicklung des OS entdeckt hat, auch den eigenen Rechner befallen. Es mag ja sein, dass die Entwickler von Ubuntu und/oder Mint das eine oder andere übersehen haben und eben mehr Rechner als gewünscht "angesteckt" haben. Sie werden das in den Griff bekommen, wie eigentlich die vielen Male zuvor auch. Wer aber deshalb gleich das einst geliebte OS verteufelt und zu einer anderen Distribution wechselt, der darf das gerne machen, muss sich aber schon fragen lassen, ob er nicht - dank seiner eigenen Versionitis - diesen Weg aus eigenem Verschulden beschritten hat. Allgemein über Ubuntu/Mint herzufallen und mit der Gießkanne und fast zwanghaft Fehler zu suchen, die das eigene Verhalten rechtfertigen. ist nicht die feine Art.

Ich persönlich habe immer noch Mint 17.3, welches schon zum wiederholten Male ein Update genossen hat, aber bisher nicht ein einziges Mal seinen Dienst versagt hat. Meine Updates werden auch stets über Terminal erledigt (und nicht über die Aktualisierungsverwaltung). Somit wird stets alles, was gerade an "Neuerungen" anfällt, aktualisiert. Es läuft stabil und somit brauche ich nicht in Versionitis zu verfallen. Wenn es Zeit wird - in einigen Jahren (genauer gesagt im Frühjahr 2019), dann werde ich eine neuere Version von Mint wählen und genau diesen Weg wieder gehen, den ich auch bisher gewählt habe. Somit haben  irgendwelche Neuerungen der Entwickler auch Zeit, auszureifen und können dann gerne mit dem nächsten Versions-Update auf meinen Rechner kommen.

Und außerdem:
Wer bei einem Rolling Release wie Manjaro nicht stets am Ball bleibt, der wird ebenfalls sehr schnell Überraschungen erleben. Die Basis Arch ist nun mal sehr nah an der Hardware konzipiert und hat auch Auswirkungen auf Manjaro, ähnlich der Entscheidungen, die bei Ubuntu getroffen werden und damit auch Linux Mint betreffen. Aktualisierungen laufen in der Regel - dank der Entwickler von Manjaro, die für mich eine außerordentlich gute Arbeit leisten - ohne Probleme ab und hinterher hat man dann tatsächlich "den neuesten Schrei" auf dem Rechner. Aber dennoch muss man die Mitteilungen zu jeder Aktualisierung sehr genau lesen und entscheiden, ob das eigene System von der einen oder anderen Entwicklung betroffen sein könnte. In der Regel liefern die Entwickler von Manjaro gleich die nötigen Arbeitsschritte mit, die auf Fallstricke hinweisen und das installierte Manjaro eben dann nicht in die Knie zwingen. Trotzdem entbindet - trotz aller Vorteile, die Manjaro wegen des Rolling Release-Gedankens mit sich bringt - den Nutzer ebenfalls nicht davon, die Augen offen zu halten.

Womit wir grundsätzlich bei "Linux" wären und nicht beim "anderen Allerweltssystem", das einfach aktualisiert wird, ohne vorher die Nutzer zu fragen, aber dennoch nicht frei von Fehlern bleibt. Auch bei diesem OS gibt es bekanntlich Rückschläge, über die sich die ganze Welt aufregt. Es gibt kein OS, das man als absolut fehlerfrei einstufen kann.

Daher:
Nicht immer gleich das neueste Linux-OS zu installieren, sondern die Sache mit Gelassenheit anzugehen und Aktualisierungen dann zu machen, wenn es mit sichtbar weniger Risiken verbunden ist als gegenwärtig, bringt mehr, als gleich alles zu verteufeln. Seinem berechtigten oder vorgetäuschten Ärger Luft zu machen, ist der leichteste und bequemste Weg, den man gehen kann. Bei Linux im allgemeinen hat man eine Vielzahl von Entscheidungsmöglichkeiten. Man kann sich aber auch in Geduld üben und später immer noch einen Wechsel vollziehen. Es besteht definitv kein Zwang, in Versionitis zu verfallen.

« Letzte Änderung: 06.12.2018, 17:23:55 von Hubsi_Gberg »

sc44

  • Gast
Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #48 am: 04.12.2018, 18:46:07 »
warum sollte man da einen vanilla kernel nehmen? patches können zeit sparen

Ich hätte schreiben müssen, wenn es zu Problemen kommt, ich habe das auch schon lange nicht mehr gemacht, wenn man den Kompiliervorgang
startet kommt das.
If you are experiencing problems building the v4l-dvb tree, please try
building against a vanilla kernel before reporting a bug.

Vanilla kernels are available at http://kernel.org

Könnte mir vorstellen, das bei manchen Distros die Kernel so verpatcht wurden, das das Kompilieren damit nicht mehr geht.
Ist aber nur eine Vemutung, oder das eben nicht alle Module oder headerfiles die benötigt werden zur Verfügung stehen.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #49 am: 04.12.2018, 21:05:45 »
Könnte mir vorstellen, das bei manchen Distros die Kernel so verpatcht wurden, das das Kompilieren damit nicht mehr geht.
Ist aber nur eine Vemutung, oder das eben nicht alle Module oder headerfiles die benötigt werden zur Verfügung stehen.
als distro kernel ist eigentlich blos der linux-clear bös gepatcht  https://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=void-linux-2018&num=1 und seit neuestem bekommt auch der chakra kernel den ck1-patch https://community.chakralinux.org/t/linux-kernel-4-19-with-ck-patch-enabled/8090

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #50 am: 04.12.2018, 21:21:53 »
hier haben überwiegend "alte Linux Hasen" sich zu Wort gemeldet, dann ist mein Beitrag hier vielleicht auch interessant für den ein - oder anderen. Ich komm aus der Windows Welt , bin dort sehr vertraut, logo, wenn ich an all die Stunden denke, die ich seit Dos 3.1 dort verbracht hab. Aber , wenn man sich so überlegt, was passiert eigentlich genau unter windows, bestimmt nichts gutes , wenn ich an "nach Hause telefonieren" denke, dass seit win 10 noch mehr in den Vordergrund gerückt ist. ( Stichwort cortana ) Nun bin ich seit ca 2 Monaten mit Mint cinnamon unterwegs, zuvor Ubunutu, open suse, manjaro, Kali probiert, Linux Mint kommt m.M. nach der Benutzerfreundlichkeit von Leuten die von Windows kommen am nächsten.
Mein Chessbase Problem, ( Schach Daten Bank aus dem hause chessbase GmbH ) welches bisher immer den Wechsel  nach Linux verhindert hat, konnte ich nun durch Scid und das Engine Stockfish lösen, zwar nicht ganz so komfortabel wie chessbase aber ich kann damit leben, und endlich hab ich nix mehr mit windows zu tun. Rechner fährt ungleich schneller hoch und runter ( hab natürlich ne SSD , aber die hatte ich unter Windows auch ) , keine ellenlangen upgrades mehr, wo man danach damit rechnen muss, dass der rechner überhaupt nicht mehr läuft, Stichwort Rollback. Nur noch software auf dem Rechner die open source ist. Kein Virenscaner mehr nötig. Kein Neustart bei Programminstallationen  und und und

Mag sein, dass Manjoro auch ein schönes System ist, aber Mint erfüllt meine Bedürfnisse auch sehr, und wenn ich mal ne Frage hab, wird mir hier fast immer geholfen. Darüberhinaus ist es auch schön, wenn man sich eben nicht ganz so gut mit Linux auskennt, dass es jede Menge Youtube Videos über Linux Mint gibt, was ja auch nicht schaden kann. Was ich auch ganz gut finde ist timeshift, gibts unter Manjaro auch nicht.

hadisch

  • Gast
Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #51 am: 05.12.2018, 04:20:16 »
Was ich auch ganz gut finde ist timeshift, gibts unter Manjaro auch nicht.
Doch, ist habe Timeshift schon unter Manjaro genutzt. Ist nur nicht vorinstalliert.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #52 am: 05.12.2018, 05:56:52 »
https://aur.archlinux.org/packages/timeshift/
https://wiki.archlinux.org/index.php/Synchronization_and_backup_programs

 :-*

Off-Topic:
@Nuki
Zum Windows bashing schreib ich jetzt mal nichts, hat auch wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun.

Mint hat dahingehend den Vorteil das fast alles was man brauchen könnte gleich OOTB an Bord ist.
Das wiederum vereinfacht den Einstieg immens.

Nur noch software auf dem Rechner die open source ist.
Stimmt so nicht. > https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
Adobe Flash, MP3, H.264 usw, sind nicht open source bzw. nicht-frei.
 
« Letzte Änderung: 05.12.2018, 06:26:57 von Moridian »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #53 am: 05.12.2018, 10:11:55 »
ok ich formuliere anders: bei Linux Mint gibts überwiegend open source  :D

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #54 am: 05.12.2018, 20:37:05 »
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Denn die Nutzerzahlen in den deutschsprachigen Foren sprechen eindeutig für Mint.
Die Downloads z.B. auf Chip.de ebenfalls...
Sie sind zwar nicht 100% aussagekräftig, aber einen Trend lassen sie schon erkennen.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #55 am: 05.12.2018, 20:59:48 »
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Ha,ha, bestimmt nicht. Ich will nicht zu viel Aufmerksamkeit für mein System. Es wird hat gut promotet.
Ich will nicht zu viele Anfänger im Marjaroforum, die sich ihr System (mit AUR) zerschießen.
Rolling Release bedarf allein höhere Aufmerksamkeit und OS-Wissen.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #56 am: 05.12.2018, 21:13:12 »
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Ha,ha, bestimmt nicht. Ich will nicht zu viel Aufmerksamkeit für mein System. Es wird hat gut promotet.
Ich will nicht zu viele Anfänger im Marjaroforum, die sich ihr System (mit AUR) zerschießen.
Rolling Release bedarf allein höhere Aufmerksamkeit und OS-Wissen.

Ach, da hab ich ja jemanden gefunden, der scheinbar meine Frage beantworten kann. Super. Ich habe folgendes Image gezogen; https://osdn.net/projects/manjaro/storage/architect/18.0/manjaro-architect-18.0-stable-x86_64.iso/. Dieses läuft an 2 PC's nicht durch. Bei einem PC bleibt es hängen, an diesem PC hier geht es durch bis zur Auswahl, was ich installieren möchte. Eine Auswahl für eine life System Boot habe ich nicht gesehen, auch alles durchgeklickt. Geht nicht.
Irgendwas sollte ich immer einhängen, warum, wird nicht erklärt. Soll ich jetzt für ein Live-Systemboot auch vorher schon was einhängen müssen? Wenn ja was und wo und bitte das installierte Produktivsystem nicht beeinflussen.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #57 am: 05.12.2018, 22:07:51 »
Eine Auswahl für eine life System Boot habe ich nicht gesehen,
Das ist eine Net-Install-Version.
Zitat
With our console-based net-installer Manjaro-Architect you can either install any of Manjaro’s official or Community maintained editions or alternatively configure freely your custom built system.
https://forum.manjaro.org/t/installation-with-manjaro-architect-iso/20429
Nimm dir lieber eine der offiziellen Manjaro-Desktop-Version (Xfce, KDE, Gnome) oder eine der vielen Manjaro-Community-Versionen.
https://manjaro.org/get-manjaro/
https://manjaro.org/community-editions/

https://www.manjaro-forum.de/
https://forum.manjaro.org/
https://forum.manjaro.org/c/support-for-official-editions/installation
Wenn dann bitte nur in eines der Foren dein Thema posten.
« Letzte Änderung: 05.12.2018, 22:21:01 von peter_deister »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #58 am: 06.12.2018, 07:26:32 »
Zitat
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Denn die Nutzerzahlen in den deutschsprachigen Foren sprechen eindeutig für Mint.
Die Downloads z.B. auf Chip.de ebenfalls...
Sie sind zwar nicht 100% aussagekräftig, aber einen Trend lassen sie schon erkennen.

Jetzt könnte ich aber auch mal kacke frech behaupten das Manjaro weniger Nutzerzahlen im deutschen Forum hat liegt allein daran weil alles so gut läuft.
Also Vorsicht mit solchen Äußerungen. Kann schnell nach hinten losgehen.

Welches System besser oder schlechter ist muss jeder für sich entscheiden. Ich selbst bevorzuge bei Manjaro die Netinstall Version. Ich habe es lieber selbst zu bestimmen was ich auf der Platte habe. Wenn jemand lieber alles vorinstalliert haben möchte nimmt sich eben Mint oder Manjaro. Und wenn hier jemand sagt die Netinstall lief bei ihm nicht weil er "Irgendwas einbinden" sollte dem kann ich nur sagen: "Binde doch dann irgendwas ein. Schuhe z.B., oder Toaster". Lesen und genau sagen was hilft da schon einmal ungemein.
Das bei manchen so verteufelte AUR verstehe ich auch nicht. Bisher lief alles rund wenn ich mir was kompiliert habe. Im Gegenzug muss aber auch gesagt werden dass Mint kein aktuelles GIMP hat und ich irgendwelche Fremdquellen einsetzen muß, was auch nicht gerade empfohlen wird.

Ergo. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Ist halt wie bei der Musik. Der eine liebt Helene Fischer, der andere Slipknot.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #59 am: 06.12.2018, 07:53:43 »
Was ich auch ganz gut finde ist timeshift, gibts unter Manjaro auch nicht.
Doch, ist habe Timeshift schon unter Manjaro genutzt. Ist nur nicht vorinstalliert.

ist ja nur ein grafisches Frontend für rsync, welches auch bei Manjaro vorinstalliert ist. Mit der Nachinstallation von timeshift ist das grafische Tool dann dabei, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen.

Was ich an manchen Distributionen nicht so mag, ist wenn ich das Gefühl habe ich werde jetzt "an die Hand genommen" bzw. das System will mir sagen, welche Software ich benutzen soll. Das will ich schon noch selbst entscheiden. Deshalb nehme ich ja auch Linux und nicht dieses "Allerweltssystem". :)