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Autor Thema:  Mint versus Manjaro  (Gelesen 2696 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #30 am: 03.12.2018, 14:18:50 »
jo,

ich habe mich von Arch und Konsorten wieder gelöst. Sehr gut gefällt mir das, was kalle123 dazu geschrieben hat. DE bei mir auch Xfce und ne stabile Basis. Das hat einfach mehr wert.

Ich hätte es nicht geglaubt, dass ich da meine Meinung mal ändere. Rolling Release ist schon geil, aber... es ist nicht unbedingt nachhaltig, es sei denn du investierst ne Menge Energie und liesest erst im Forum, bevor du updatest.

Ich glaubte zuletzt, ich beschäftige mich nur noch mit dem OS als solches und musste immer dran denken Updates einzuspielen, auch wenn ich mit dem besagten Rechner sonst gar nichts machen wollte. Meistens ist eben mein Läppi mein treuer Schoßhund... Verpassest du einen Update-Zyklus kann es durchaus sein, dass das System nicht mehr reparabel ist.

Ich nutze Debian Stable mit Backports. Sehr gerne auch MX-Linux, aber ich stelle mir die Komponenten die ich will immer selbst aus den Repos zusammen. Das LMDE3 Repo habe ich natürlich auch eingebunden und nutze somit auch einiges von Linux Mint.

Ein weiter Vorteil. deb-Pakete gibt es oft von Drittanbietern. Pacman-Pakete in aller Regel nicht. Hier musst du aus dem AUR mit dem PKGBUILD kompilieren. Es dauert einfach ziemlich lange und manchmal hat der Maintainer auch das Skript nicht ordentlich gepflegt und du darfst dich selbst auf die Suche nach dem Fehler machen.
« Letzte Änderung: 03.12.2018, 14:25:04 von dphn »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #31 am: 03.12.2018, 14:25:03 »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #32 am: 03.12.2018, 14:28:47 »
Ich lade mir auch schon mal andere Distributionen runter.
Aber heißt das, daß ich damit arbeite?
Nein ich mache nur mal einen Test damit in einer VM!
 

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #33 am: 03.12.2018, 14:47:24 »
Zitat von: Michelle_Br
4. absoluter Vorteil dieses Procederes: das System soll wohl einiges fluffiger sein!

Hallo Michelle,
was schneller geht, ist die Installation der Pakete. Der Update-Prozess mit Entpacken ist bei Debian/Ubuntu langsamer. Die Performance des Systems liegt aber immer daran, was man da alles so reinklatscht.

Nimm dir mal die mini.iso von Ubuntu oder auch ein Debian-Netinstall. Installiere dir eine schlanke DE und die Software die du haben willst via Synaptic. Dein System wird rasend schnell sein.

Von Debian Testing als RR rate ich im Übrigen auch ab. Da ist nicht alles drin, was Debian Stable vorhält. Manchmal fliegt da auch wieder was raus, wie zuletzt das Tool Shutter (erweiterter Screenshooter), weil die Debian Maintainer GTK3 wollen und das Programm noch auf GTK2 aufsetzt. Sogar Ubuntu hat es daraufhin aus 18.04 und später entfernt.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #34 am: 03.12.2018, 15:39:10 »
du investierst ne Menge Energie und liesest erst im Forum, bevor du updatest.
Nö, habe ich noch nie gemacht.
Was mir allerdings aufgefallen ist, ich habe eben mal ein Manjaro live gebootet, und es ist tatsächlich so, auch wenn es auf Arch basiert,
es gibt Unterschiede hadisch schrieb ja wegen den Nvidia Treibern Manjaro macht da seine eigene Suppe.
Da gibt es z. B. das nvidia-dkms Paket das ich verwende gar nicht. Manjaro ist eben doch kein reines Arch.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #35 am: 03.12.2018, 15:51:55 »
Ich selbst verwende Linux Mint schon seit Jahren als stabiles Betriebssystem auf meinem Hauptrechner und meinem Hauptnotebook. Früher nutzte ich noch Ubuntu mit Gnome 2.x als Desktop, womit ich damals eigentlich auch sehr zufrieden war. Gerade das mit dem Upgrade auf die Folgeversionen, fand ich einen guten Kompromiss zu einem reinen Rolling Release.

Alles andere teste ich eigentlich nur virtuell oder auf meinem älteren Notebook HP625 und einem Jumper EZBook 2 aus China.

Auf beiden habe ich nun schon eine ganze Weile Solus als Rolling Release genutzt, welches mir an sich sehr gut gefiel. Lediglich fehlt es hier und da noch an Programmen oder Paketen, die ich mir in den offiziellen Repost wünsche. Beispielhaft einige Kodi AddOns (z.B. PVR).

Nun wollte ich aber mal Bluetooth nutzen, aber das wollte einfach nicht funktionieren und im Netz fand ich auch nicht wirklich eine Lösung für mein Problem.

Also habe ich nun mal wieder Manjaro auf meinem HP625 installiert. Damit läuft Bluetooth, aber auch nur wenn das LAN abgeklemmt ist?!?

Als Desktop habe ich mich für Mate entschieden, weil mir bei Manjaro Xfce schon immer nicht gefällt, dass die Programmbezeichnung unter den Desktop-Symbolen immer abgehackt ist. Auch die angebliche Lösung mit der einen Konfigurationsdatei scheint da nicht mehr zu funktionieren?!?

Egal ob Manjaro, Arch, Antergos oder andere Arch basierende Systeme:
Ich habe die immer wieder mal eine Weile getestet, aber habe mich zumeist nur darauf beschränkt, die Updates hin und wieder einzuspielen.

Wenn es dann Probleme nach einem Update gab, musste ich immer wieder mal recherchieren woran es liegt/lag, und wie man das Problem beheben kann.

So werde ich das mit Manjaro nun auch wieder machen. So lange es läuft, bleibt es auf dem HP625 drauf.

Wenn es wieder Probleme gibt, dann wird es wieder durch ein anderes System ersetzt.

Hylli
« Letzte Änderung: 03.12.2018, 15:55:37 von hylli »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #36 am: 03.12.2018, 16:05:59 »
du investierst ne Menge Energie und liesest erst im Forum, bevor du updatest.
Nö, habe ich noch nie gemacht.
Was mir allerdings aufgefallen ist, ich habe eben mal ein Manjaro live gebootet, und es ist tatsächlich so, auch wenn es auf Arch basiert,
es gibt Unterschiede hadisch schrieb ja wegen den Nvidia Treibern Manjaro macht da seine eigene Suppe.
Da gibt es z. B. das nvidia-dkms Paket das ich verwende gar nicht. Manjaro ist eben doch kein reines Arch.

stimmt schon, was du schreibst.

Ich meinte hier auch Manjaro im speziellen. Die rollen Updates wöchentlich, manchmal auch nur alle 2 Wochen aus. Dann kommt ein fetter Brocken und da hab ich dann im Forum gelesen, was da alles sein könnte.

Bei Arch kommen täglich Updates und wenn du eine Kiste jeden Tag auch benutzest und sozusagen "tröpfchenweise" updatest, ist das natürlich überschaubarer. Die User mit etwas Background können dann oft auch vorab schon einschätzen, was kritisch sein könnte.

Das alles ist eben nix für Anfänger. Gut, ein Debian System mit der Hand basteln auch nicht. Ich hatte zuletzt mal gerätselt, warum mein Internet trotz Verbindung nicht wollte. Bis ich dann mal gesehen hatte, dass es bei Debian ein eigenes resolvconf-deb-Paket gibt für die DNS-Namensauflösung, was ich noch installieren musste.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #37 am: 03.12.2018, 16:18:25 »
Oh, auch hier.    :o  Welch ein Zufall.  ;)

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #38 am: 03.12.2018, 17:45:15 »
Wenn es wieder Probleme gibt, dann wird es wieder durch ein anderes System ersetzt.
recht so, denn lernen ist pfui! mit lernen darf man seine zeit nicht vergeuden, sonst wars das mit dem distro hopping ;)
…und was bei einem RR auch ganz wichtig ist: man darf niemals wissen welche pakete aktualisiert  wurden,
weil man sich sonst mit einem temporären downgrade helfen behelfen kann, bis das problem gelöst ist 8)

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #39 am: 03.12.2018, 19:09:29 »
Eigentlich bin ich schon lern-/wissbegierig. Aber wenn ich nach meinem Problem suche und nix finde, dann installiere ich eben spätestens nach ein paar Tagen wieder ein anderes System. Hat auch was für sich!

Das mit dem Downgrade schön und gut, aber dazu muss man erst einmal ins System kommen und/oder wissen, wie man so ein Downgrade durchführt.

Auch bin ich kein Fan von irgendwelchen chroot Sitzungen, um das Problem irgendwie aus der Welt zu schaffen (vorerst).

Wie schon erwähnt, habe ich auf meinen Hauptrechnern Linux Mint laufen, da habe ich solche Probleme nicht, oder ich kriege sie durch Recherche oder im Zweifel auch mal Hilfe hier recht schnell gelöst.

Das war bei anderen Systemen leider anders! Und wie ich hier und da schon nachlesen konnte oder aus den Foren herauslesen konnte, setzt man bei Arch basierenden Systemen einen ganz anderen Maßstab an, was die Benutzerkenntnisse für das System angeht.

Alles in allem bleiben diese Systeme für mich weiterhin nur Testsysteme.

Hylli :)
« Letzte Änderung: 03.12.2018, 20:16:06 von hylli »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #40 am: 03.12.2018, 20:21:01 »
Das mit dem Downgrade schön und gut, aber dazu muss man erst einmal ins System kommen und/oder wissen, wie man so ein Downgrade durchführt.

Auch bin ich kein Fan von irgendwelchen chroot Sitzungen, um das Problem irgendwie aus der Welt zu schaffen (vorerst).
chroot? da muß man sein system schon arg zugerichtet haben^^
in der regel kannst du bis ins multi-users.target booten, dann meldest du dich an einer tty an, wechselst nach /var/cache/<packetManager> und installierst die vorherige versions, bzw machst s gleich kurz <paketmanager> <option> </var/cache/<paketManager>pacman -U /var/cache/pacman/pkg/>paket>mit apt geht das natürlich auch, aber da weiß ich die oprion nicht 8)

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #41 am: 03.12.2018, 20:38:51 »
Bei Arbeitssystemen ist Stabilität sehr wichtig (deshalb aktuell LM 18.3, 3x Cinnamon, 1x XFCE Ultimate Edition) und natürlich muss auch Hausfrau 1.0 sauber darauf funzen. Inbesondere mit letzterem habe ich seit LM Cinnamon keine Probleme mehr, daher LM Cinnamon für mich die erste Wahl. Ich probiere auch ganz gerne mal was anderes aus (z.Zt. Parrot). Zuerst in der VM, wenns Interesse weckt kommt es auf die HD oder Läppi.

Oh, auch hier.    :o  Welch ein Zufall.  ;)
Bei dem Thema vll sogar sinnvoll und dafür, dass er es nicht angegeben hat muss man ihn nicht gleich kreuzigen, den Purschen zu Poden schleudern reicht vollkommen aus. :D ;D :P

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #42 am: 03.12.2018, 20:46:49 »
@brikler:
Ich hatte häufiger Probleme mit dem DisplayManager diverser (!!!) Arch basierenden Systeme. Ich erhielt nur einen weißen oder schwarzen Bildschirm, und konnte mich nicht einloggen.

Da war die Lösung die ich gefunden habe per chroot glaube ich einen anderen DisplayManager zu installieren.

Kann aber auch was anderes gewesen sein, auf jeden Fall was mit chroot.

Hylli

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #43 am: 03.12.2018, 21:49:59 »
Ich nehme noch immer gerne die 4.4er Kernel-Linie und Manjaro bietet den ja auch noch an.
Nur hatten sie mal vor nem Vierteljahr fehlerhafte Pakete von dem ausgeliefert und bei Manjaro wird er im Gegensatz zu Ubuntu überschrieben.
Da ging dann nur chroot mit nem Live-System und der vorhergehenden Version.

Du musst also als User auch entsprechende ältere Pakete vorhalten und dich mit der Materie auseinandersetzen.

Das ist eben nix für Anfänger. Manjaro aber tut so, als wäre es was für Ein- und Umsteiger. Es entsteht leicht ein Irrglaube.

Bei Debian wird der Kernel in aller Regel gar nicht geupdatet. Es gibt zwar diverse andere in den Repos und wenn wie bei Spectre/Meltdown mal was ist, installiert man sich eben einen von den neueren Versionen. So hat man auch keinen Kernel-Restmüll, denn den braucht auch wiederum kein Mensch.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #44 am: 04.12.2018, 06:38:38 »
Ich nehme noch immer gerne die 4.4er Kernel-Linie und Manjaro bietet den ja auch noch an.
4.4er bei Mint/Ubuntu = generic;
Was ich bei Manjaro und Arch-Linux gelesen habe --> Mainline;
Das ist nicht das gleiche.