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Autor Thema:  Mint versus Manjaro  (Gelesen 2694 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #15 am: 03.12.2018, 13:22:50 »
Zitat
1. Womit ist der Aufstieg von Manjaro bei distrowatch.com Eurer Meinung nach zu begründen?

Die Macher von Manjaro haben halt viel richtig gemacht. Ein, für ein rolling Release System, stabiles und relativ Einsteiger freundliches System, mit einer großen Auswahl an gut vorkonfigurierten Desktops. Dazu eine gut funktionierende Community.

Zitat
2. Welche Linux Distros verwendet Ihr und warum?

LM 19 (Cinnamon) auf meinem Hauptrechner und MX-Linux auf meinem uralten ThinkPad. Zuvor hatte ich eine Zeit lang Manjaro (Deepin) auf meinem Hauptrechner. Manjaro hätte mich durchaus begeistern können, wenn nicht nach jedem Update irgendwelche Probleme aufgetaucht wären. Ich musste einfach zu viel Zeit in die Beseitigung von Problemen investieren. Einige, dringend benötigte Pakete musste ich aus dem AUR installieren, was zwar problemlos funktionierte, aber jedes mal elendig lange dauerte. Mint ist eher was für Leute wie mich, die nicht viel Zeit in Pflege und Wartung ihres Systems investieren wollen. LM ist einfach eine der solidesten Distribution die es gibt und Cinnamon ein großartiger Desktop.

Zitat
3. Würde Ihr eher Mint oder Mnjaro bevorzugen? Bitte mit Begründung.

Ich persönlich, gebe Mint aus o.g. Gründen den Vorzug. Manjaro braucht erheblich mehr Zuwendung als Mint. Wen das nicht stört, der kann mit Manjaro sicher glücklich werden.
« Letzte Änderung: 03.12.2018, 13:51:22 von hadisch »

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #16 am: 03.12.2018, 13:23:49 »
Wie schon geäußert, liegt es für mich zum großen Teil,an den unliebsamen Entscheidungen in der Vergangenheit und Gegenwart von Ubuntu und deren Derivate.

Welche Entscheidungen sind das konkret?

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #17 am: 03.12.2018, 13:27:47 »
Ich persönlich, gebe Mint aus o.g. Gründen den Vorzug. Manjaro braucht erheblich mehr Zuwendung als Mint. Wen das nicht stört, der kann mit Manjaro sicher glücklich werden.

Ich denke genauso wie du. Die Zeit für Zuwendung habe ich nicht :-). Was ich seltsam finde ist das ein Großteil der Nutzer wohl genug Zeit für diese Zuwendung hat sonst wäre Manjaro nicht auf Platz 1.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #18 am: 03.12.2018, 13:41:31 »
Welche Entscheidungen sind das konkret?
Der Wechsel von Gnome zum ungeliebten Unity, diverse Spyware Vorwürfe (https://www.gnu.org/philosophy/ubuntu-spyware.en.html), Änderungen am UI (Schließen-Button nach links) die auf wenig Begeisterung stießen, der Wechsel von Unity zurück zu Gnome...

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #19 am: 03.12.2018, 13:44:54 »
Was ich seltsam finde ist das ein Großteil der Nutzer wohl genug Zeit für diese Zuwendung hat sonst wäre Manjaro nicht auf Platz 1.
Auf Distrowatch.com wird lediglich gemessen, wieviele Leute auf ebendieser Seite den Namen einer bestimmten Distribution anklicken. Das sagt überhaupt nichts darüber aus, von wievielen Leuten eine bestimmte Distribution tatsächlich genutzt wird und für wie lange. Die Aussagekraft der Rankings auf Distrowatch.com ist also ziemlich begrenzt.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #20 am: 03.12.2018, 13:50:42 »
Zitat
Welche Entscheidungen sind das konkret?

Dieser "heise-Artikel" vom letzten Jahr bringt es für mich auf den Punkt.Wurde wegen Ubuntu-Nachfragen aus dem Bekanntenkreis deswegen von mir abgespeichert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Ubuntu-ist-Groessenwahn-3677392.html

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #21 am: 03.12.2018, 13:57:31 »
Dieser "heise-Artikel" vom letzten Jahr bringt es für mich auf den Punkt.
Nach der Lektüre dieses Artikels ist man als LM-User froh, dass es noch LMDE gibt.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #22 am: 03.12.2018, 13:57:44 »
Ich persönlich, gebe Mint aus o.g. Gründen den Vorzug. Manjaro braucht erheblich mehr Zuwendung als Mint.
Ich habe mein Arch jetzt seit über 2 Jahren ohne Probleme am laufen, auch nach Updates, ok, ganz zu Anfang ein mal.
Es liegt auch oft daran, wie man mit seinem System umgeht, wer alles freischaltet AUR, testing etc. und nicht weiß wie man
Pakete wieder zurücksetzt, da kann es dann schon mal zu einem crash kommen. Das kann aber unter Mint genauso passieren,
ppa's etc. Liest man hier ja oft genug, das ein System nicht mehr bootet.

"Updates-Vorkommen: 652 MB.
Kann auch daran liegen, weil bei Manjaro sehr viel vorinstalliert ist.

Zitat
AUR muss ich aktivieren um meinen Drucker & Scanner zu installieren
Das geht auch anders, hatte ich ja beschrieben.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #23 am: 03.12.2018, 13:59:40 »
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!  ;D :P :-*

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #24 am: 03.12.2018, 14:07:16 »
Zitat
Welche Entscheidungen sind das konkret?

Dieser "heise-Artikel" vom letzten Jahr bringt es für mich auf den Punkt.Wurde wegen Ubuntu-Nachfragen aus dem Bekanntenkreis deswegen von mir abgespeichert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Ubuntu-ist-Groessenwahn-3677392.html

Diese ganzen Entscheidungen beziehen sich ja primär auf Ubuntu und nicht auf Mint. Naja, dadurch das Mint auf Ubuntu basiert wurde Mint sicherlich mit in den Dreck gezogen. Wenn man deshalb Ubuntu nicht mehr unterstützen möchte aber trotzdem weiterhin mit Mint in Verbindung mit einer tollen Oberfläche wie z.B. Cinnamon, Mate oder XFCE arbeiten möchte wäre die Mint Debian Edition doch sicherlich die beste Wahl. Was meint Ihr? 

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #25 am: 03.12.2018, 14:10:01 »
Nach der Lektüre dieses Artikels ist man als LM-User froh, dass es noch LMDE gibt.

Sehe ich grade ähnlich. Aktuell wäre LMDE auch meine Wahl, zumal:

- Reduzierung der Abhängigkeit von Entscheidungen der Ubuntu-Entwickler
- „Unsichere“ Ubuntu-Upgrades
- Debian ist „viel schneller als Ubuntu“
- Debian benötigt weniger Ressourcen als Ubuntu
- Debian bewahrt im Gegensatz zu Ubuntu (und einigen weiteren ×86-basierten Linux-Distributionen) die Hardware-Kompatibilität mit älteren ×86-basierten 32-bit-Systemen.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #26 am: 03.12.2018, 14:10:27 »
Es liegt auch oft daran, wie man mit seinem System umgeht, wer alles freischaltet AUR, testing etc.
Ich hatte das AUR lediglich aktiviert um die benötigten Abhängigkeiten für PureBasic zu erfüllen, ansonsten hatte ich alles gelassen, wie es 'out of the box' war. Nach dem ersten Update funktionierte meine GraKa nicht mehr. Bei Manjaro hatte man den von mir Verwendeten Treiber raus geworfen, da er von Nvidia nicht mehr unterstützt wird. Nach dem zweiten Update wurden diverse Kernelmodule nicht mehr geladen.  So ging es munter weiter und das alles bei einem System an dem nichts gefrickelt wurde und das auf (wenn auch alter) Allerweltshardware läuft.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #27 am: 03.12.2018, 14:10:40 »
Der Kommentar über Canonical ist m.E. gerechtfertigt, aber Leute, welche Schlussfolgerungen zieht ihr daraus?

Wenn es um die Ubuntu Hauptedition geht, sind die Stichworte Unity / Mir / GNOME / Wayland ...

Für mich gibt es da diverse Irrwege, aber die Ubuntu Community-Editions
(Ubuntu Mate, Xubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie, ...) sind davon kaum betroffen.
Das gilt auch für Linux Mint und diverse Ubuntu-Derivate.

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #28 am: 03.12.2018, 14:12:40 »
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!  ;D :P :-*

Woher weiß man dann welche Distros am häufigsten genutzt werden?

Re: Mint versus Manjaro
« Antwort #29 am: 03.12.2018, 14:15:34 »
Zitat
Woher weiß man dann welche Distros am häufigsten genutzt werden?
Wissen wir nicht, mir ist auch keine Methode bekannt, um echte Marktanteile zu messen.