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Autor Thema: [erledigt] Richtiges Nutzen von Timeshift  (Gelesen 8841 mal)

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[erledigt] Richtiges Nutzen von Timeshift
« am: 19.07.2018, 18:50:42 »
Mein System: Linux Mint 19, Cinnemon
Irgendwie habe ich Probleme mit der Philosophie von Timeshift.
Ich habe schon ein relativ großes Laufwerk "/" von 32 GB und wenn ich alle Sicherungen seit der Umstellung von der Version 18.3 auf 19 gespeichert hätte, dann hätte ich auf "/" keinen Platz mehr!
Z. Zt. habe ich die Einstellung gewählt 2X Monatlich und ich lasse zwei Timeshift-Sicherungen auf dem LW und die älteste davon lösche ich, so dass ich immer noch ca. 6 GB Rest frei habe.
Wenn ich die Einstellung so gewählt hätte, wie im Willkommensbildschirm beschrieben, wäre mein LW "/" voll!
Hat jemand einen Tipp für mich? Und gibt es eine Beschreibung über den richtigen Einsatz?
Habe bisher "/" mit clonezilla geklont und BackinTime für "home". Nun setzte ich das Datensicherungswerkzeug von LIMU ein für "home" und BackinTime zur Sicherheit für "/" auf einem externen LW.
« Letzte Änderung: 21.07.2018, 14:26:49 von wmunz »

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #1 am: 19.07.2018, 20:10:18 »
Hallo. Wo Timeshift die Schnappschüsse speichert kannst du einstellen. Dazu Timeshift aufrufen  (Systemwerkzeuge  > Timeshift) und im Reiter Einstellungen Orte auswählen.

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #2 am: 19.07.2018, 20:49:47 »
Der erste Schnappschuss ist natürlich ziemlich umfangreich (im Prinzip fast so groß, wie / 
Kritisch sind große unter /media/user/… eingehängte Datenpartitionen).

Alle weiteren Systemsicherungen (Weekly, Daily usw.) benötigen dann aber deutlich weniger Platz, weil nur Änderungen gespeichert werden und der Rest verlinkt wird, soweit ich es verstanden habe.
(Unklar ist mir die Bedeutung der Kürzel "O" und "B" für die  Sicherungsebenen? )

Trotzdem ist das Abspeichern auf der Systempartition nicht die ideale Lösung.
Ist aber so voreingestellt, weil das in fast allen Fällen funktioniert.
Wenn möglich sollte man aber den Speicherort ändern, entsprechend der vorhandenen Möglichkeiten.
« Letzte Änderung: 19.07.2018, 23:59:22 von aexe »

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #3 am: 19.07.2018, 23:37:13 »
Zitat
(Unklar ist mir die Bedeutung der Kürzel "O" und "B" für die  Sicherungsebenen? )
Laut Legende von Timeshift steht "O" für manuel (auf Wunsch) erstellte Sicherungen und "B" beim Systemstart generierte.
Sicherungen zum Systemstart lassen sich unter "Zeitplan" auswählen/planen, manuelle Sicherungen können mit Klick auf den Button "Erstellen" jederzeit angestoßen werden.
Timeshift speichert die jeweils unterschiedlichen Schnappschussebenen in separate Ordner.
« Letzte Änderung: 19.07.2018, 23:49:25 von Parmenides »

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #4 am: 20.07.2018, 00:19:50 »
Ist aber so voreingestellt, weil das in fast allen Fällen funktioniert.
Was ich persönlich wieder schei** finde. Man versucht sich neu zu erfinden aber das ganze ist wieder nur halbgar.

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #5 am: 20.07.2018, 07:30:08 »
Ich finde das auch nicht optimal, hab ich ja geschrieben.
Allerdings wird Timeshift erst aktiv. wenn man das Programm aufruft, wie in "Erste Schritte" auf dem Willkommen-Bildschirm empfohlen wird. Dann gibt es den Einrichtungsassistenten, der auch die Auswahl des Speicherorts anbietet.
Evtl. wäre dort eine etwas ausführlichere Anleitung nützlich.
(Einen Hinweis gibt es aber, siehe Foto im Anhang)
Sollte der Benutzer keine Änderung machen, wird eben auf der Systempartion gespeichert. Diese ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhanden und ein "Wiederherstellungspunkt" an diesem Ort ist sicher besser als keiner (ist bei Windows ja auch so geregelt). Ein besserer Ort hängt von den individuellen Gegebenheiten ab, kann also nicht pauschal festgelegt werden.

Es soll eben möglichst vermieden werden, dass der Benutzer plötzlich mit einem unbenutzbaren System da steht, auch wenn er sich vorher nicht weiter darum gekümmert hat.

Mir persönlich ist der Speicherverbrauch dafür zu hoch. Momentan teste ich mit LM-19 wöchentliche Snapshots und behalte nur einen, beim Sytemstart habe ich noch keinen gemacht.
Notfalls fürchte ich mich auch nicht vor einer Neuinstallation, was aber viele Leute unbedingt vermeiden wollen. Für die ist Timeshift sicher eine gute Sache und eine Erleichterung im Vergleich zu anderen etwas weniger benutzerfreundlichen Programmen ohne eingebaute Automatik und Zeitplan.
« Letzte Änderung: 20.07.2018, 07:50:28 von aexe »

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #6 am: 20.07.2018, 14:37:45 »
Hi :)
ist doch ganz einfach.. wenn deine internen linux partitionen so klein sind das sie kein backup mehr aufnehmen können, musst du halt externe nehmen.. ;)

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #7 am: 20.07.2018, 14:57:01 »
ist doch ganz einfach..
Dann sag das doch mal Timeshift!

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #8 am: 20.07.2018, 18:40:47 »
Hallo "ehtron",
du bist doch sonst so ein guter Fachmann was Linux angelangt. Aber es es mit einer süffisanten Bemerkung ab zu tun, das verwirrt mich!
Es geht doch im Grunde, um Sicherungsmaßnahmen und was möchte ich sichern und wie sicher ist das!
Wenn ich eine Sicherung mit Clonezilla, also eine Festplatte klone, dann kann ich diese exakt auf das Datum zurücksetzen wie vorhanden, habe aber die Daten auf einem EXTERNEN LW.
Wenn ich "Timeshift" lt. Anweisung von LiMint benütze und nicht auf ein externes LW aufweiche, dann stehe ich eines Tages vor der Tatsache, dass es mir nicht mehr möglich ist, mein System auf den Stand von Datum?? zurückzusetzen.
Wenn durch einen Zufall "/" das LW "/" ausfällt, dann nützt mir alles NICHTS, das LW hat alle Daten aus dem System und die von der Sicherung verloren!
Sollte evtl. die Klonung des LW "/" nicht mehr dem Zeitpunkt, wie gewollt von LinuxMint, dem der neuesten Daten entsprechen, dann habe ich die Möglichkeit über Updates, den Zustand wieder herzustellen! Aber wenn ich lt. Timeshift den Weg beschreite, 2X pro Start und 2X am Tag beschreite, dann kann ich alle Funktionen von Linux: Swap, "/" für Sicherung und "home" für persönliche Daten in die "Tonne" werfen, denn, wenn mein System nicht mehr startet, kann ich keine Sicherung zurück spielen, aber wenn ich eine vorher geklonte Festplatte auf einer externen Festplatte habe, dann habe ich noch die Chance, mein System auf "/" noch herzustellen und die fehlenden Daten über Update wieder zu rekonstruieren
Also , wo soll nach deinem süffisanten Beitragt der Vorteil von Timeshift auf der System-Festplatte liegen?
MfG


Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #9 am: 20.07.2018, 19:41:27 »
Off-Topic:
OT gelöscht.

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #10 am: 20.07.2018, 21:59:23 »
@wmunz  Hallo
kann man Timeshift nicht mit einer" LIVE" zurückspielen ?
schöne Grüße :)
« Letzte Änderung: 20.07.2018, 22:09:22 von uncleXXX »

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #11 am: 21.07.2018, 05:02:42 »
@wmunz  Hallo
kann man Timeshift nicht mit einer" LIVE" zurückspielen ?
schöne Grüße :)

Doch und das funktioniert einwandfrei. Bin so von 19 auf 18.3 zurück.

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #12 am: 21.07.2018, 13:53:17 »
Hi :)
ich kann das leider nicht nachvollziehen..
wenn man 1*pro tag oder woche shots macht, werden jeweils nur die differenzen angelegt.. die backups werden nicht wesentlich grösser.
sollte jemand natürlich ganz viele versionen erhalten möchten, bekommt man eben evtl. platz probleme...

das ist doch logisch und hat mit dem backup tool nix zu tun. wenn kein platz dann essig... ;)

und wenn du angst hast dass dein internes laufwerk ausfällt, musst du halt ein externes nehmen.
timeshift kann sowohl auf interne als auch externe laufwerke sichern, solange es linux dateisysteme sind.

was damit nun clonezilla zu tun hat, verstehe ich nicht. ist eine andere sicherungsstrategie und würde nur als ergänzung dienen.

ich für meinen teil nehme timeshift sicherung in eine eigene interne backup partition, und sichere mehr oder weniger reglmässig per redo auf eine externe platte und per luckybackup auf eine nas.

Re: Richtiges Nutzen von Timeshift
« Antwort #13 am: 21.07.2018, 14:26:30 »
Danke für die Info!
MfG