Wahl der Linux Distribution: Funktioniert eine bestimmte Software?
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16.08.2018, 23:59:09

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Autor Thema:  Wahl der Linux Distribution: Funktioniert eine bestimmte Software?  (Gelesen 768 mal)

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Es gibt ja ganz verschiedene Linuxe. Neben dem Mint, das auf Ubuntu aufbaut, welches ja auf Debian aufbaut, gibt es auch Arch.
Ich habe mich noch nicht endgültig für Linux Mint entschieden. Vielleicht wäre ja auch Manjaro (Arch) gut.

Nun möchte ich aber sicher sein, dass dann in der Linux-Distribution, die ich installiert habe, die Software, die ich brauche, auch verfügbar ist.

Auf
https://msg-easytax.ch/ag/
gibt es
EasyTax 2017 1.3 DEB für Debian, Ubuntu
EasyTax 2017 1.3 RPM für Red Hat, Fedora
EasyTax 2017 1.3 (Archiv)


1) Aber sehe ich richtig, dass ich EasyTax nicht installieren könnte, wenn ich die Manjaro nutzen würde?

(Ich weiss natürlich, dass es in Linux den Paketmanager gibt, aber meine Frage bezieht sich auf Software, die der Paketmanager nicht findet, weil sie dort nicht integriert ist und für die es auch keinen Ersatz gibt. Und ich vermute schwer, dass EasyTax im Paketmanager nicht integriert ist. Ich brauche aber dieses Programm jedes Jahr.)

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Hier gibt es einen Treiber für die nvidia Graphikkarte:
http://www.nvidia.com/object/linux-display-amd64-285.05.09-driver.html
Man kann auswählen für welches System man einen Treiber sucht. Es steht aber nur Linux und nicht etwa ubuntu, arch, usw.

2) Kann man für alle Distributionen den gleichen Treiber verwenden? Wenn nein, für welche Distribution gilt jetzt dieser Treiber?

Vielen Dank.


Zitat
EasyTax 2017 1.3 DEB für Debian, Ubuntu
gilt auch für Linux Mint; allerdings ist nicht gesagt, für welche Version.
Anscheinend Java-Programm, würde ich ausprobieren.
Erwähnt ist openjdk-8-jre, das sieht gut aus ...

Der Nvidia Treiber wird über die Anwendungsverwaltung installiert.

Zitat
dass ich EasyTax nicht installieren könnte, wenn ich die Manjaro nutzen würde?
Mit dem nötigen Wissen lässt sich das Paket auch selbst kompilieren. Dazu brauchst du den Quellcode.

Hatte im AUR auf die schnelle nichts zu deinem Tool gefunden.

Würde mich aber daran halten was hier steht. Wenn ich drauf angewiesen wäre.
https://msg-easytax.ch/ag/2017/README_LINUX.TXT
« Letzte Änderung: 17.05.2018, 17:08:31 von Moridian »

Zitat
dass ich EasyTax nicht installieren könnte, wenn ich die Manjaro nutzen würde?
Mit dem nötigen Wissen lassen sich die Pakete auch selbst kompilieren. Dazu brauchst du den Quellcode.
das braucht er nicht!   8)
es reicht wenn er das deb oder rpm paket auspakt und neu als pkg.tar.xz verpackt, denn die ordner struktur ist die selbe…
gibt genug PKGBUILD die das machen.

er könnte sie auch auspacken und mit einem cp oder mv an den vorgesehenen platz bringen, aber wenn er es wieder los werden will, gehts blos mit rm.

ganz allgemein: ob und wenns funktioniert, weiß man aber nicht wie lange das sein wird

Ich weiß jetzt aber nicht ob ich einem Anfänger dazu raten würde.

Ok. Danke.

Wenn ich also Arch nutzen würde, könnte ich das mit kleinem Aufwand sehr wohl machen.

Zur 2ten Frage gehe ich jetzt mal davon aus, dass Treiber immer für alle Linuxe funktionieren und es nicht wie bei der Software für verschiedene Distributionen Varianten gibt.

--

Nachdem ich jetzt gesehen habe, dass dieses Softwarebeispiel https://msg-easytax.ch/ag/ von Haus aus nur für Debian, Ubuntu, Red Hat und Fedora zur Verfügung gestellt wird, frage ich mich, ob solche exotischere Software normalerweise eher von Haus aus für Debian bereitgestellt wird? Wenn ja: Das würde dann ja für Anfänger eher für die Wahl einer Debian basierten Distribution sprechen statt für eine Arch basierte Distribution. Oder ist das jetzt Zufall?

Wenn es ein EasyTax deb Paket ist, würde ich das runterladen und installieren, dann sehen wir weiter.

Zitat
von Haus aus nur für Debian, Ubuntu, Red Hat und Fedora zur Verfügung gestellt wird,
Weil .deb bzw. .rpm Pakete - Formate die größte Linux Basis stellen.
« Letzte Änderung: 17.05.2018, 17:55:34 von Moridian »

Hier gibt es einen Treiber für die nvidia Graphikkarte:
http://www.nvidia.com/object/linux-display-amd64-285.05.09-driver.html
Man kann auswählen für welches System man einen Treiber sucht. Es steht aber nur Linux und nicht etwa ubuntu, arch, usw.

2) Kann man für alle Distributionen den gleichen Treiber verwenden? Wenn nein, für welche Distribution gilt jetzt dieser Treiber?

Lies auf der verlinkten Seite auch mal die " Additional information ".In Mint z.B. installiert man nicht den Treiber von der Nvidia-Seite, sondern die "eingepflegte" Version über die Treiberverwaltung.


Zur 2ten Frage gehe ich jetzt mal davon aus, dass Treiber immer für alle Linuxe funktionieren und es nicht wie bei der Software für verschiedene Distributionen Varianten gibt.
ein mögliches problem können die abhängikeiten in verschiedenen versionen sein,
zum beispiel das program ist vom compilieren her für die abhängigkeit "a.0.1.so" verlinkt
und es kommt ein update von der abhängikeit und auf einmal liegt sie in der version "a.0.2.so" vor,
dann wird das programm nicht mehr funktionieren, obwohl auf den ersten blick die abhängikeit erfüllt
ist, aber praktisch hätte alles miteinander aktualisiert werden müssen, ist das so weit klar?

Lies auf der verlinkten Seite auch mal die " Additional information ".In Mint z.B. installiert man nicht den Treiber von der Nvidia-Seite, sondern die "eingepflegte" Version über die Treiberverwaltung.


Also das verstehe ich nicht:
http://www.nvidia.com/object/linux-display-amd64-285.05.09-driver.html -> Additional Information.
Uebersetzt aus dem Englischen:

"Beachten Sie, dass in der Liste der unterstützten GPU-Produkte angegeben ist, welche GPUs von einer bestimmten Treiberversion unterstützt werden. Einige Designs, die unterstützte GPUs enthalten, sind möglicherweise nicht mit dem NVIDIA Linux-Treiber kompatibel: Insbesondere Notebook- und All-in-One-Desktop-Designs mit umschaltbaren (Hybrid-) oder Optimus-Grafiken funktionieren nicht, wenn die integrierten Grafiken in Hardware nicht verfügbar sind . Hardwaredesigns variieren von Hersteller zu Hersteller. Wenden Sie sich deshalb an den Hersteller eines Systems, um festzustellen, ob das betreffende System kompatibel ist."

Was ist ein All-in-One-Desktop-Designs mit umschaltbaren (Hybrid-) oder Optimus-Grafiken ?
( in particular, notebook and all-in-one desktop designs with switchable (hybrid) or Optimus graphics will not work if means to disable the integrated graphics in hardware are not available. ) ?



Die wichtige Aussage ist wohl:
Zitat
Note that many Linux distributions provide their own packages of the NVIDIA Linux Graphics Driver in the distribution's native package management format. This may interact better with the rest of your distribution's framework, and you may want to use this rather than NVIDIA's official package.
Kurz:
In Mint z.B. installiert man nicht den Treiber von der Nvidia-Seite, sondern die "eingepflegte" Version über die Treiberverwaltung.

Das Steuerprogramm sollte auf jeder Distribution zum Laufen gebracht werden können.

Wenn Du Dir wirklich Arch antun willst, solltest Du es erst mal in einer Testumgebung ausprobieren. Arch gehört zu den schnellsten Betriebssystemen, ist enorm flexibel, aber es erfordert auch sehr viel Bereitschaft, sich mit Linux auseinanderzusetzen. Die Lernkurve für Einsteiger ist enorm, obwohl Arch sehr, sehr gut dokumentiert ist.

Der Witz ist: Es gibt das LINUX gar nicht. Es existieren zahlreiche Distributionen die ihrerseits unterschiedliche Paketmanger mit ihrer eigenen Logik verwenden um Pakete zu schnüren und diese zum Zusammenspiel bringen.

Es gibt genau 1 GNU - das ist ein Zusammenschluß von Rntwicklerm, die freiwillig Software in Open Source entwickeln. Die wiederum sind gespalten in Anhängern von unterschiedlichen GUIs die wiederum zusammen arbeiten um eine übergreifende Gemeinschaft von Enrtwicklern bilden um gleiche Gemeinsamkeiten zu bündiln wie XFCE - eine schlichte, schlanke GUI, KDE- eine sehr komplexe, funktionsreiche GUI, Gnome, Cinnamon..... zu schnüren.

Ein Programm besteht meist aus dem eigentlichen programm und diversen Bibliotheken, die ihrerseits aus weiteren Bibliotheken zusammengesetzt sein können. Bibilitheken werden gebildet um programmübergreifende Funktionalitäten nicht für jedes einzelne Programm von Grund auf schreiben zu müssen, sondern wieder zu verwenden.So besteht eine Oberfläche wiederum aus mehreren Programmen die Funktionalitäten die aus zahlreichen Bibliotheken bestehen zu sliedern und zusammenzufassen.

Eine Distribution (Verteilung) nasiert auf einem gemeinsamen Paketmanager, der die Sammlungen von Paketen aufeinander abstimmt und steuert. Jede Distribution vereinigt so Sammlungen von Sammlungen zu einem einzigen - oder auch mehreren unterschiedlichen Paketsammlungen zu einem gemeinsamen Konzept. Jede Distribution hat ihre eigenen  Konzepzr und Scgwerpunkte. Die eine Distro faßt verschiedene GUIs zusammen und überläßt die GUI-Wahl jedem einzelnen Benutzer, die andere trennt die GUIs voneinander und verlangt eine seperate Installation für getrennte GUIs. Getrennte GUIs machen Resourcen für andere Schwerpunkte frei.

Ein System besteht aus Kernel, der Steuerungsaufgaben und die Verwaltung von Geräten übernimmt, einer oder mehrern GUIs, einem Bibliotheksverwalter der die Bibliotheken zusammenfaßt und verealtet und Anwendungen die Bibliotheken benutzen.

Der Kernel mit seinen eigenen Bibliotheken ist relativ spät zu GNU gestoßen. Er wurde von der Gemeinschaft nach seinem ursprünglichen Entwicker Linus Torvaldis einfach Linux genannt. Linux isst also eine Gemeinschaft innerhalb von GNU, die sich wiederum in unterschiedliche Gemeinschaften wie Kernel und Treiber, diverse GUIs, aufteilt, die zusammengefaßt wiederum in unterschiedliche Distributionen zerfallen. DAS eine Linux existiert also in Wirklichkeit überhaupt nicht. Rs ist ein wilder Haufen von Entwicklern mit unterschiedlichsten Interessen, der sehr, sehr eng zusammen arbeitet ind trotzdem jeder eigene Wege geht.

Ohne Luns wäre GNU noch immer ein afrikanisches Rindvieh ohne Hirm - und trotzdem eine riesige Anzahl an Open Source Entwicklern von mit eigenem Hirn und Herz. Linux, das Betriebssystem faßt die GBU-Gemeinschaft unter einem eigenen Betriebssystem zusammen die vorher schon jahrzehnte unter diversen kommerziellen Betriebssystemen existierte.

Es gibt 2 Typen von Treibern:
1. properitäre, von den Geräteherstellern produzierte, in die keiner außerhalb des kommerziellen Hersteller rein schauen kann, wie u.B. AMD, Intel, NVIDIA......
2. Open Source, weitgehend unabhängige Entwicker, ohne Chance in die Hardwaredokumentation ins Detail guvken zu können.

Intel und auch AMD gehören zum erlauchten Kreis der offiziellen Kernel-Entwickler. Ohne aktive Mitwirklung der Prozessorhersteller wären die Linx-Kernmel nicht so effizient wie sie sind.

Noveau ist ein Open Source Treiber für NVIDIA-Kartern. Er enthält deshalb nicht jedes Betriebsgeheimnis, das nividia-Treiber bieten.

Off-Topic:
Es gibt genau 1 GNU - das ist ein Zusammenschluß von Rntwicklerm, die freiwillig Software in Open Source entwickeln.
Hmm..

Zitat
GNU ist ein Betriebssystem, das Freie Software ist ‑ d. h. es respektiert die Freiheit der Nutzer. Die Entwicklung von GNU ermöglichte einen Rechner ohne Software benutzen zu können, die Ihre Freiheit mit Füßen treten würde.
Ich bin verwirrt.. Wem soll ich glauben? Centaur oder der offiziellen Website www.gnu.org?

Die wiederum sind gespalten in Anhängern von unterschiedlichen GUIs die wiederum zusammen arbeiten um eine übergreifende Gemeinschaft von Enrtwicklern bilden um gleiche Gemeinsamkeiten zu bündiln wie XFCE - eine schlichte, schlanke GUI, KDE- eine sehr komplexe, funktionsreiche GUI, Gnome, Cinnamon..... zu schnüren.

Wieder so ein Dilemma.. Auf der offiziellen Website findet sich nur GNOME in der Liste aller GNU-Software ... https://www.gnu.org/software/software