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Autor Thema: [gelöst]  Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint  (Gelesen 2865 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[gelöst] Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« am: 04.02.2018, 17:55:58 »
Ich habe ein aktuelles Linux Mint mit aktuellem Cinnamon, gemeinsam mit einem aktuellen Windows 10 auf einem DELL 64-Bit Laptop laufen.
Für 3 Programme, die ich aber unbedingt brauche, und für die es so nicht Ersatz auf Linux gibt, muss ich immer noch ab und zu auf Windows wechseln. Das ist lästig.

Nun habe ich folgendes gefunden: https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot-Windows_virtualisieren/

Wenn ich das richtig verstehe, gibt es damit die Möglichkeit, mit Virtualbox direkt auf das auf dem Rechner installierte Windows zuzugreifen und es zu nutzen, allerdings klingt das alles auch recht anspruchsvoll. Aber es wäre eine sehr elegante Lösung. Und ich müsste kein extra Windows besorgen.

Frage: Ist das eine sinnvolle Methode der Wahl? Oder generell: Welche Form der Virtualisierung verwende ich für diesen kleinen Aufgabenkreis, wenn ich nicht direkt zugreifen kann wie in dem Artikel angedeutet, welches WIndows ist günstig: Ich sehe, dass man Windows XP oder besser noch WIndows 7 recht günstig kaufen kann.

« Letzte Änderung: 13.02.2018, 10:48:33 von Sonoptikon »

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #1 am: 04.02.2018, 17:59:13 »
Hier steht natürlich auch so was,

Solange das Parallelsystem in VirtualBox läuft, darf von Ubuntu aus kein schreibender Zugriff auf dessen Partition(en) erfolgen. Dies kann zu Datenkorruption führen. Eine Möglichkeit zur Absicherung ist es, in der Datei /etc/fstab den Zugriff von Ubuntu auf die Gastsystem-Partitionen auf Nur-Lesen-Rechte zu begrenzen. Dazu editiert man /etc/fstab in einem Editor mit Root-Rechten[4]

Für jede Windows-Systempartition ist folgender Eintrag hinzuzufügen (Als Beispiel mit sda1 (System-reserviert) und sda2 (System)):

/dev/sda1   /mnt/boot   ntfs   ro,nosuid,nodev,nofail,x-gvfs-show   0   0
/dev/sda2   /mnt/system   ntfs   ro,nosuid,nodev,nofail,x-gvfs-show   0   0

Für Dateiaustausch kann die Funktion "Gemeinsame Ordner" von VirtualBox genutzt werden.


und das ist schon ein Wermutstropfen, denn - wenn ich das richtig verstehe - ist es ja Sinn der Übung, auf die Windows-Partitionen schreiben zuzugreifen. Oder ist da sso gedacht, dass alle zu beschreibenden Dateien auf dem Linux-System liegen, die Programme aber auf Windows???
« Letzte Änderung: 04.02.2018, 18:04:01 von Sonoptikon »

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #2 am: 04.02.2018, 20:31:58 »
Man sollte immer eine Lösung wählen, mit der man auch umgehen kann. ;)

DualBoot mag lästig sein, ist aber eine klare Sache.

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #3 am: 04.02.2018, 20:59:24 »
Ich sehe, dass man Windows XP oder besser noch WIndows 7 recht günstig kaufen kann.

Du brauchst da keine neue Lizenz. Die Windows 10 Lizenz ist für einen Rechner.
Unabhängig davon ob in einer VM oder als Dualboot. Selbst wenn du es sowohl als auch installierst.
Es ist auf ein und demselben Rechner.

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #4 am: 04.02.2018, 21:47:13 »
Man sollte immer eine Lösung wählen, mit der man auch umgehen kann. ;)

DualBoot mag lästig sein, ist aber eine klare Sache.

Das ist richtig! Und damit komme ich klar, weil ich nichts kompliziertes machen muss. Dennoch überlege ich, ob ich mir das wegen der drei Anwendungen antun muss. Ich habe keine CD mit Windows mitbekommen, habe auch keinen Key, Ich müsste also für billiges Geld evtl. ein Windows 7 dazu kaufen. Das reicht. Ich denke, mit der Zeit werde ich schlau.

Aber hat jemand Erfahrungen damit, mit Virtual box auf das Windows auf dem gleichen Rechner zuzugreifen?

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #5 am: 04.02.2018, 21:52:10 »
keine CD mit Windows mitbekommen
Downloaden und brennen!

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #6 am: 04.02.2018, 23:21:30 »
Eine Anleitung dazu hast du ja. Zu kompliziert? Dann lass es lieber. ;)

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #7 am: 05.02.2018, 08:24:12 »
Davon, dass man mit virtual Box auf ein physikalisches Windows zugreifen kann, habe ich bei dir jetzt zum ersten Mal gelesen.
Das ist super interessant aber für deine 3 Programme Overkill.

Der Key deines installierten Windows sollte sich auslesen lassen. Das wird ja auch in deinem Artikel beschrieben. Dann solltest du es problemlos in einer VM installieren können. Eine CD brennen ist dafür nicht nötig, da in VirtualBox die .ISO Dateien direkt verwendet werden können. Windows ist legal bei Microsoft downloadbar.

Ich an deiner Stelle würde allerdings schauen ob du deine Programme mit wine auf deinem Linux laufen lassen kannst. Am sinnvollsten verwendest du dazu PlayOnLinux.

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #8 am: 07.02.2018, 16:24:38 »
Hm?
Einige Programme laufen mit Wine.

capella läuft so lala, aber der Sound geht nicht, und das ist ein Letalfaktor. Wenn aber eine Erleuchtung kommt und das mit dem Sound klappt, dann ok, allerdings kann ich keine automatischen Updates machen, und auch neue Versionen muss ich von einem WIndows-System bekommen, aber das ist alles machbar.

Elster-Formular geht nicht unter Wine, aber ok, Elster-Online ist nicht schön, aber geht.

Bleibt Finanzmanager: Das geht nicht, da muss ich ins Windows.

Die Frage ist: Ist es Overkill, eine Virtualisierung für 1-2 Programme zu machen. Das wäre dann der Fall, wenn die Virtualisierung selbst ressourcenfressend und kompliziert ist.
Oder ist es einfach blöd, wegen 1-2 Programmen nach WIndows zu wechseln?

Ich habe mich noch nicht entschieden und bin noch beim Hin und her.

Frage: Wenn ich eine Virtualisierung probieren möchte, welches Programm kommt dann für mich in Frage? Ich bastle zwar gerne, bin aber mit den tiefen Tiefen des Linux-Systems nicht vertraut. Ich kann also so für den Hausgebrauch eintauchen, aber nicht in dies Systemtechnik, und ich bin da auch vorsichtig.

vmware lässt sich einfach über die Paketverwaltung installieren, das ist für mich ein Pro-Argument, Virtual Box finde ich da nicht. Gibt es Vor- und Nachteile, oder sind die beiden Programme glleichwertig und die Entscheidung eher Geschmackssache?

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #9 am: 07.02.2018, 16:28:57 »
Hi :)
virtualbox ist in den quellen... nur welche version? 
keine ahnung da du trotz roter auffoderung nicht erwähnst welches system / desktop du verwendest.

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #10 am: 07.02.2018, 16:29:20 »
ElsterFormular lässt sich wunderbar über play on Linux installieren. Läuft schon lange mit wine.

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #11 am: 07.02.2018, 16:37:35 »
Hi :)
virtualbox ist in den quellen... nur welche version? 
keine ahnung da du trotz roter auffoderung nicht erwähnst welches system / desktop du verwendest.

ich verwende das aktuelle Linux Mint 64bit und das aktuelle Cinnamon, hab ich doch oben schon geschrieben

Bei vmware weiß ich nicht genau, wo ich gucken soll (und was ich installieren müsste):
nova-compute-vmware    2:13.1.4-0ubuntu4,2
python-oslo-vmware       2.5.0-2
vmware-manager            0.2.0-3

Virtualbox ist auch da: 5.0.40-dfsg-0ubuntu1.16.04-2

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #12 am: 07.02.2018, 16:40:42 »
VMWare ist nicht in den Standardquellen (war es glaube ich noch nie).

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #13 am: 07.02.2018, 16:44:33 »
Hi :)
sorry version / desktop glatt überlesen  :-\  wenn aktuell 18.3 heissen soll...

Re: Virtualisierung von Wndows unter Linux Mint
« Antwort #14 am: 07.02.2018, 16:57:05 »
Off-Topic:
Ich habe ein aktuelles Linux Mint mit aktuellem Cinnamon
Bitte nie solche relative Angaben, die veralten schnell! Denke an die Nachwelt!

 

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