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Autor Thema:  Wohin mit dem bootloader nach crash?  (Gelesen 1151 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Wohin mit dem bootloader nach crash?
« am: 16.12.2017, 11:22:23 »
Liebe Leute, habe gestern Nacht mein perfekt eingerichtetes System mit Win 7 und mint kde18.2 zerschossen. Habe zunächst Win 7 auf SSD 120 GB neu installiert (das nun meine D:/ 1TB -Platte nicht mehr erkennt, aber dazu später ein neuer Threat)
KDE-Partitionierungstool erkennt die SSD als sdb und auch die Daten -D-Platte als /dev/sda. Wenn ich KDE 18.3 neu auf der D-Platte wie früher installieren will kommt natürlich die Frage : Wohin mit dem bootloader? KDE bietet nur an: /dev/sda und /dev/sda1, also meine Daten-Platte mit 1 TB. Füher hatte ich Grub aber auf der SSD-Platte, die hier beim Installationsmanager garnicht auftaucht. Sol ich also SDa1 wählen? Hab ja keine Alternative.

Habe testweise cinnamon 18.3 versucht zu installieren. Hier wird mir für den Bootloader /dev/sda ATA usw also meine 1TB -platte angeboten oder /dev/sda1 Windows 7 loader.

Und noch ein Versuch mit MX 17. Das bietet mir bei der Installation für den Bootloader auch die SSD mit 120 GB an, wie früher!!!

Was tun? Möchte gerne wieder MintKDE installieren Kann dann der Bootloader ruhig auf die D-Platte? SSD wäre doch besser,oder,

mfg-Lumpi -

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #1 am: 16.12.2017, 11:41:08 »
habe gestern Nacht mein perfekt eingerichtetes System mit Win 7 und mint kde18.2 zerschossen. Habe zunächst Win 7 auf SSD 120 GB neu installiert (das nun meine D:/ 1TB -Platte nicht mehr erkennt
Ganz so perfekt war es dann ja doch nicht. ;D

Zeig mal bitte:
df -h

inxi -Fz
« Letzte Änderung: 16.12.2017, 18:17:56 von Moridian »

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #2 am: 16.12.2017, 11:54:59 »
Ein Retter  :-*
mint@mint ~ $ df -h
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
udev            7,7G       0  7,7G    0% /dev
tmpfs           1,6G    9,3M  1,6G    1% /run
/dev/sr0        2,0G    2,0G     0  100% /cdrom
/dev/loop0      1,9G    1,9G     0  100% /rofs
aufs            7,8G     66M  7,7G    1% /
tmpfs           7,8G     14M  7,7G    1% /dev/shm
tmpfs           5,0M    4,0K  5,0M    1% /run/lock
tmpfs           7,8G       0  7,8G    0% /sys/fs/cgroup
tmpfs           7,8G    4,0K  7,8G    1% /tmp
cgmfs           100K       0  100K    0% /run/cgmanager/fs
tmpfs           1,6G     12K  1,6G    1% /run/user/999
mint@mint ~ $

mint@mint ~ $ inxi -Fz
System:    Host: mint Kernel: 4.10.0-38-generic x86_64 (64 bit)
           Desktop: KDE Plasma 5.8.8 Distro: Linux Mint 18.3 Sylvia
Machine:   Mobo: ASRock model: 960GM/U3S3 FX
           Bios: American Megatrends v: P1.20 date: 05/21/2012
CPU:       Octa core AMD FX-8350 Eight-Core (-MCP-) cache: 16384 KB
           clock speeds: max: 4000 MHz 1: 1400 MHz 2: 2100 MHz 3: 2100 MHz
           4: 1400 MHz 5: 1400 MHz 6: 1400 MHz 7: 1400 MHz 8: 1400 MHz
Graphics:  Card: Advanced Micro Devices [AMD/ATI] RS780L [Radeon 3000]
           Display Server: X.Org 1.18.4 drivers: ati,radeon (unloaded: fbdev,vesa)
           Resolution: 1280x1024@85.02hz
           GLX Renderer: Gallium 0.4 on AMD RS780 (DRM 2.49.0 / 4.10.0-38-generic, LLVM 4.0.0)
           GLX Version: 3.0 Mesa 17.0.7
Audio:     Card-1 Advanced Micro Devices [AMD/ATI] RS780 HDMI Audio [Radeon (HD) 3000 Series]
           driver: snd_hda_intel
           Card-2 Advanced Micro Devices [AMD/ATI] SBx00 Azalia (Intel HDA)
           driver: snd_hda_intel
           Sound: Advanced Linux Sound Architecture v: k4.10.0-38-generic
Network:   Card: Realtek RTL8111/8168/8411 PCI Express Gigabit Ethernet Controller
           driver: r8169
           IF: enp2s0 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
Drives:    HDD Total Size: NA (-)
           ID-1: /dev/sda model: ST1000DM003 size: 1000.2GB
           ID-2: /dev/sdb model: Corsair_Force_3 size: 120.0GB
RAID:      No RAID devices: /proc/mdstat, md_mod kernel module present
Sensors:   System Temperatures: cpu: 18.6C mobo: N/A
           Fan Speeds (in rpm): cpu: N/A
Info:      Processes: 206 Uptime: 7 min Memory: 748.4/15777.2MB
           Client: Shell (bash) inxi: 2.2.35
mint@mint ~ $

Tschuldigung, wie schreibt man noch mit Codeblock?

mfg -lumpi -

[Edit: schon erledigt. Text auswählen und die # Schaltfläche klicken.]
« Letzte Änderung: 16.12.2017, 16:27:40 von toffifee »

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #3 am: 16.12.2017, 14:19:53 »
Hallo Moridian, war grad einkaufen, daher erst jetzt wieder am Start. Das war es leider nicht. Grub zeigt windows 7 auf dev/hda1 an, aber es startet Linux.
Schitt. Was tun?

mfg -Lumpi -
« Letzte Änderung: 16.12.2017, 15:17:33 von lumpineu »

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #4 am: 16.12.2017, 16:17:04 »
sudo parted -l

wäre hilfreicher gewesen.
Dank dem falschen Tip hast Du Dir den Windows-Bootloader zerschossen.

grub gehört entweder
- im den MBR der bootplatte (BIOS)
oder in die EFI-Partition wenn Windows im UEFI-Mode installiert wurde.

aber keinesfall in die Partition die den Windows-Bootloader enthält.

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #5 am: 16.12.2017, 17:07:00 »
Hallo centaur, er wollte halt helfen. Kann ich nicht grub bearbeiten und ihm sagen, dass win 7 auf sdb1 liegt? Und wie stelle ich den Windows-bootloader wieder her?

dottore@venus ~ $ sudo parted -l
[sudo] Passwort für dottore:
Modell: ATA ST1000DM003-9YN1 (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  1000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Typ       Dateisystem     Flags
 1      107MB   800GB   799GB   primary   ntfs            boot
 2      800GB   1000GB  201GB   extended
 5      800GB   830GB   30,0GB  logical   ext4
 6      830GB   840GB   10,6GB  logical   linux-swap(v1)
 7      840GB   1000GB  160GB   logical   ext4


Modell: ATA Corsair Force 3 (scsi)
Festplatte  /dev/sdb:  120GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer  Anfang  Ende   Größe  Typ      Dateisystem  Flags
 1      1049kB  120GB  120GB  primary  ntfs         boot


dottore@venus ~ $

mfg lumpi-

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #6 am: 16.12.2017, 17:13:43 »
Hi :)
da es keine uefi installation ist, muss grub in den mbr der boot platte

sudo grub-install --force /dev/sdaanschliessend
sudo update-grub

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #7 am: 16.12.2017, 17:16:11 »
Hallo Ihr lieben, wie kriege ich denn raus welches die bootplatte ist? Win liegt wie geschrieben auf sdb1

Folgende Seite gefunden:

 https://www.tecchannel.de/a/zerstoerten-bootloader-von-windows-7-reparieren,2026656

mfg -lumpi -


Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #8 am: 16.12.2017, 17:19:07 »
Hi :)
das wird im bios festgelegt.. von welcher platte das system booten soll..
alternativ kann man das boot medium auswählen... meist F12, F8 oder ESC

an deiner ausgabe ist aber zu erkennen das sda deine boot platte sein könnte.. allerdings hast du auch eine boot part auf sdb.

also schau im bios nach.
« Letzte Änderung: 16.12.2017, 17:22:08 von ehtron »

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #9 am: 16.12.2017, 17:31:40 »
Hallo Ehtron,
im bios ist die dev/sda, also meine Datenplatte an 1. Stelle beim booten angegeben und die ssd (sdb) als 2. bootplatte.
So, ich habe deine beiden Befhle ausgeführt. Nun aber zu meinem jetzigen Problem. Wie kann ich grub schreiben, dass Windows nicht in sda1 liegt sondern sdb1 liegt?
Und muss ich vorher mit Hilfe der Tecchannel Seite den Win-bootloader wieder herstellen?

mfg -lumpi -
« Letzte Änderung: 16.12.2017, 17:39:07 von lumpineu »

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #10 am: 16.12.2017, 17:39:18 »
Hi :)
ja und.. zeig doch mal die ausgaben...

wenn der win$ bootloader ok ist, findet grub-update den, und bindet es ein.

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #11 am: 16.12.2017, 18:19:19 »
Hi Ethron
"... zeig doch mal die ausgaben... " von was? Werde also jetzt mit der Anleitung von Tecchannel (siehe oben) versuchen den Winbootloader neu zu schreiben. Daumen drücken. Ich kann nicht ruhig schlafen wenn ich die Kiste heute nicht hinkriege :o

mfg -lumpi -

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #12 am: 16.12.2017, 18:20:20 »
Hi :)
na die ausgaben wenn du die beiden befehle ausführst...
da gibt es doch rückmeldungen vom system.

wenn du da weiter doktorst, ohne das klar ist was bei dir genau los ist, wird das schief gehen.
überstürztes handeln hat schon immer geschadet.

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #13 am: 16.12.2017, 18:39:09 »
Also die konsole hat gesagt , alles O.K. sonst nix. Außerdem habe ich nach dem Tecchannel-Artikel oben gehandelt. Dort steht:"..wird bei einem defekten Bootloader kein installiertes Betriebssystem angezeigt..." Bei mir scheint der aber O.K. denn dort steht Windows 7! Habe dann die Reparaturfunktion aktiviert und neu gestartet.Keine Änderung

Aber der grub sucht doch sicherlich Win 7 immer noch auf dev/hda1 , und win 7 ist auf dev/hdb1.

dottore@venus ~ $ sudo grub-install --force /dev/sda
[sudo] Passwort für dottore:
Installing for i386-pc platform.
installation beendet. Keine Fehler aufgetreten.

dottore@venus ~ $ sudo update-grub
Grub-Konfigurationsdatei wird generiert …
Linux-Abbild gefunden: /boot/vmlinuz-4.10.0-38-generic
initrd-Abbild gefunden: /boot/initrd.img-4.10.0-38-generic
Found memtest86+ image: /boot/memtest86+.elf
Found memtest86+ image: /boot/memtest86+.bin
ERROR: isw: wrong number of devices in RAID set "isw_cjegehiigg_System" [1/2] on /dev/sdb
Windows 7 (loader) auf /dev/sda1 gefunden
erledigt

dottore@venus ~ $

Wenn der Grub beim Start angezeigt wird steht als letzter Eintrag Windows 7 auf dev/hda1. Klicke ich das an wird der Bildschirm kurz schwarz und springt wieder zum Grub mit der ersten anzeige von Linux zurück

« Letzte Änderung: 16.12.2017, 18:44:22 von lumpineu »

Re: Wohin mit dem bootloader nach crash?
« Antwort #14 am: 16.12.2017, 18:47:43 »
Hi :)
sdb ist ein raid?

sudo dmraid -s