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Autor Thema: [gelöst]  Was wurde manuell aus einem .deb-Paket installiert und was via apt-get etc. ?  (Gelesen 2846 mal)

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Hallo an alle,

ich habe ein inzwischen gut gewachsenes LMDE-System. Da einige Programme nicht aus den damals aktivierten Paketquellen verfügbar waren, habe ich mir deb-Pakete besorgt (z.B. für wine) und diese mittels dpkg -i manuell nachinstalliert. In der Zwischenzeit gibt es schöne neue Paketquellen (mint/incoming und mint/latest), die ich anstelle der alten "debian/testing" nuze. Ich würde nun gerne wissen, welche Pakete der jetzigen Installation nicht aus den aktuellen Paketquellen installierbar wären. Muß man sich da ein Script basteln, oder geht das auch ganz einfach mit dpkg-query oder ähnlichem?

Bin für jeden Tipp/Link/Anregung dankbar!

Gruß
df8oe
« Letzte Änderung: 28.09.2011, 16:40:31 von df8oe »

Deine Frage im Titel weicht von der im Text ab. Auf welche willst du eine Antwort?

Ich empfinde das nicht so....


Meine Fragestellung ist:
"Welche Programme / Pakete müsste ich bei einer Neuinstallation mit dem aktuellen DVD-Image-LMDE" von irgendwoher selbst beschaffen, weil sie nicht in den aktuellen Paketquellen verfügbar sind?"

Ob vorhandene Pakete evtl. in einer "alten" Paketquelle (debian...) verfügbar sind/waren oder ob ich sie z.B. von sourceforge habe, ist letztendlich egal - ich kann sie im Resultat bei einer Neuinstallation nicht einfach via apt-get nachinstallieren.

Gruß
df8oe

Du musst die Programme selbst beschaffen, die nicht in den Paketquellen verfügbar sind. Aber wie soll hier einer wissen, was du aus Fremdquellen installiert hast?

Vorstellung:

Es wird mittels dpkg-query -l eine Paketliste erstellt. Danach wird mittels apt-get (??) überprüft, ob die Pakete aus dieser Liste in den Paketquellen verfügbar sind. Müsste also irgendwie mit dpkg-query -l, der Pipe und apt-get install --no-act sowie grep  gehen, wobei nur die Pakete angezeigt werden sollten, die NICHT installierbar sind. Kann ruhig dauern.... Ich würde das irgendwie durch Basteln mit den Befehlen und grep schon hinbekommen - aber es hätte ja auch sein können, daß es irgendwie einfacher geht... Hatte schon mal voreilig in mühsamer Kleinarbeit für eine Aufgabe ein Script gebastelt, und später hat mir jemand einen simplen Bash-Befehl genannt, mit dem ich dasselbe einfachst hätte erledigen können ;)

df8oe

Eine Ausgabe der Verfügbarkeit in den Quellen gibt auch apt-cache search. - Leider finde ich bisher auch nichts, dass es ein Merkmal gibt, was über dpkg oder über apt-get installiert wurde. Muss man mal weiter suchen.

Zum erstellen der Paketliste:
dpkg-query -l > packages.list

Zum installieren der Pakete aus der Liste:
xargs -a "packages.list" sudo apt-get install

Meinst du so etwas?

Also ich meine das nicht, und df8oe wohl auch nicht. Sondern irgendein filterbares Kriterium, ob etwas eben als .deb-Paket oder mit apt-get/aptitude installiert wurde.

Ok, dann hatte ich das falsch verstanden. Asche auf mein Haupt.

Ob etwas als .deb installiert wurde? Was denn sonst? Ein anderen Format geht ja nicht via Paketinstaller. Oder hab ich da auch wieder was Missverstanden?  ???

Nein, war unglücklich ausgedrückt von mir: Direkt mit dpkg -i (bzw. dessen grafischen Frontends) installiert und nicht mit apt-get oder aptitude.

Das will er doch wissen. Er will alle Pakete herausfinden, die er auf diese Weise installiert hat, weil er davon ausgeht, dass er das deswegen getan hat, weil er sie in den Quellen damals nicht fand, bzw. sie nicht installierbar waren. Nebenbei, die Annahme, dass besonders viele Pakete, die damals überhaupt nicht in den Quellen waren, jetzt schon drin sein sollen, halte ich für nicht besonders naheliegend.

Natürlich wäre es das beste, man würde sich noch daran erinnern oder hätte einen Ordner mit den fraglichen heruntergeladenen und installierten .deb-Paketen.
« Letzte Änderung: 23.09.2011, 19:26:55 von leonidas »

Ok. Hm, aber ich wüsste jetzt nicht wie man unterscheiden könnte ob ein Paket über dpkg oder über apt installiert wurde.

Ich auch nicht.  :)
Hab ich ja in Aw. #5 bereits zugegeben. Weiß auch nicht, ob es so etwas gibt. Oder ob das ungefähr dem gleichkommt, nach einem Merkmal zu suchen, ob man während der Installation Kaffee oder Tee getrunken hat.  :D
« Letzte Änderung: 23.09.2011, 20:06:12 von leonidas »

DeVIL-I386

  • Administrator
  • *****
Synaptic kann alle installierten Pakete anzeigen, die in keinem Software-Repositorie (mehr) vorhanden sind:


Oder - falls zur Verarbeitung in Skript benötigt:

aptitude search ~o
(ja, mit Tilde!). Aus /usr/share/doc/aptitude/README:

Zitat
obsolete: ~o      Match installed packages that cannot be downloaded.

Aber Vorsicht, das sind eben die lokalen und die veralteten Pakete. Eben alle, die so nicht mehr in den Repos sind. Nur "lokal" wäre genau das Gefragte, gibts aber nicht - auch nicht, wenn man in Synaptic bei "Ursprung" "lokal" wählt, da sind die veralteten doch auch dabei.
« Letzte Änderung: 24.09.2011, 10:57:47 von leonidas »

Danke für eure Mithilfe. Synaptic und aptitude ~o bringen die richtigen Ergebnisse. Allerdings habe ich festgestellt, daß das System, was ich hier habe, so mit der neuesten LMDE-DVD und den dort angegebenen Paketquellen gar nicht reproduziert werden könnte.

Ich habe es mit einer älteren DVD erstellt, bei der noch die ftp-debian-Quellen aktiviert waren. Scheinbar sind extrem viele Pakete (noch??) nicht in "latest" - und selbst in "incoming" fehlt beängstigend viel.

Irgendwie bekomme ich das Gefühl, daß hier irgendwie / irgendwo ein grösseres Problem schlummert... LMDE mit der aktuellen DVD und den aktuellen Quellen wäre eine "stark kastrierte Version" dessen, was ich hier habe. Kein kde-full z.B. in den latest-Quellen - in incoming schon.

Ich werde das System mal klonen und einmal mit den incoming und einmal mit den latest Quellen weiterfahren. Scheinbar sind die latest-Quellen bei weitem noch nicht auf "aktuellem Stand" (zuwenige Tester??)

df8oe