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Autor Thema: [erledigt] LM 18.1 bootet nicht unter UEFI  (Gelesen 2813 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[erledigt] Re: LM 18.1 bootet nicht unter UEFI
« Antwort #15 am: 03.05.2017, 21:07:05 »
ist es vielleicht ein Gigabyte-board ?

http://wiki.osdev.org/Broken_UEFI_implementations

Re: LM 18.1 bootet nicht unter UEFI
« Antwort #16 am: 03.05.2017, 21:24:52 »
Aexe, systemd scheint unter LM nicht zu existieren.
Kommt darauf an, mein LMDE2 fährt mit Upstart, LM-18.1  Cinnamon mit  systemd - so ist es jedenfalls von den Herausgebern voreingestellt.
Man kann das aber auch ändern.
Wie schon erwähnt, der Befehl systemd-analyze sagt, was Sache ist.
« Letzte Änderung: 03.05.2017, 21:28:31 von aexe »

Re: LM 18.1 bootet nicht unter UEFI
« Antwort #17 am: 03.05.2017, 21:39:42 »
Hatte heute ein debian 8 im UefI-Mode mit Systemd aufgesetzt. das bootet erstmal auch. bis ich dann LMDE im Plattenrahmen eingelgt habe und im Uefi/Bios auf legacy gestellt habe um LMDE zu booten. nach Wiederumstellung auf uefi-Mode ging das Debain 8 nicht mehr zu booten. Muß dann also an der UEFI-Implmentation liegen.

Hat ich vor einiger Zeit mit LMDE2 auch. Habe aber dann weil ich in Zeitnot war, MBR-Partitionen gemacht.

Das jetzige Debian8 bootet von GPT aber per Leacy über Grube-Eintrag in sda2 (/). Über EFI-PArtition (sda1, vfat/fat32 )geht nicht.
Das ganze spiel nach mehrmaligen reproduzieren des oben beschriebene Fehlers durch mehrmaliges Installieren und weiteres Probieren.


Re: LM 18.1 bootet nicht unter UEFI
« Antwort #18 am: 04.05.2017, 18:32:10 »
Zitat
ich teile die Sicherheitsbedenken von @ chalee zum Thema "UEFI" nicht


Klar, kontrolliert das "alte Bios" nicht die Ausführung von Schadcode und Programmen - bringt aber auch keinen Betriebssystemunabhängigen Netzwerkstack u.a. mit!

Das heisst: ein Angreifer muss mindestens das System infizieren, um im BIOS etwas zu verändern.

Was bei Linux Systemen bei richtigem Verhalten durchaus schwierig sein kann.

Bei UEFI gibt es neben fehlerhaften Intel-Code direkt die eingebaute Hintertür mit eigener "Schnittstelle"!

Wer diese jetzt schon (für Industriespionage, Einzelüberwachung) neben der standardmässigen und grundrechtswidrigen Massenüberwachung nutzen kann, dürfte dem fachkundigen PERSONAL wohl bereits klar sein!  (#NSA #BND und Co.)

Über die eingebauten Backdoors (AMT/ME) in Intel-CPUs werde ich mich nicht weiter auslassen und schliesse mich der Forderung der FSF (free Software Foundation) gerne an, die schon lange ein opensource-UEFI/BIOS propagiert und die propietären "Lösungen" und Bindungen scharf kritisiert!

Eben WEIL diese Technologie-"Standards" eingebaute Hintertüren haben!

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Free-Software-Foundation-kritisiert-AMD-und-Intel-3236705.html

Ein BIOS-System ist vielleicht evtl. angreifbar, ein UEFI ist aber schon von Haus aus "infiziert"- was ein riesiger Unterschied ist.

Auch habe ich meine persönliche Meinung mit technischen Fakten (s.Links) begründen können.

Zitat
Zudem halte ich das Handling bei einer "UEFI-Installation" für nicht
schwieriger/komplexer als bei einer "BIOS-Installation".


Sehe ich nach zig UEFI-Installationen mittlerweile auch so.

Aber auch erst, seit es eine gute Implementierung und Lizenzierung in/für Ubuntu gibt! Vorher war es eine Qual und oft nicht möglich!

Ein unbedarfter Anfänger kann aber auch jetzt noch einiges falsch machen. Unser Forum ist jedenfalls immer noch voll von täglichen UEFI-Anfragen und ich schätze die UEFI-Support-Threads nehmen hier phasenweise ca. 40% ein.

Sein "oldschool" BIOS anzuschalten (oder so zu lassen) und Linux auf einer freien Festplatte zu installieren, kann sogar ein 10 Jähriger oder eine 70 jährige Oma (wenn sie noch lesen und denheken kann)! Für eine UEFI-Installation muss man sich schon etwas einlesen. Meistens gehen solche UEFI-Installationen ja auch noch Hand in Hand mit einer Dual-Boot-Installation, da man ja irgendwie nicht auf Windows verzichten kann!?! Und da sollte man dann schon ganz genau wissen, was man tut.

Wobei der Linux Mint-Installer ja in den meisten Fällen sehr intuitiv gestaltet ist und selbst da im Besten Fall automatisch alles richtig macht.


Zitat
Seit dem es die beiden Optionen gibt - muß man eigentlich nur, am Besten vor der Installation,
klären welche Verhältnisse vorliegen / gegeben sind und entsprechend installieren.


Ja und Nein! "Und da sollte man dann schon ganz genau wissen, was man tut"

Für dich und mich vielleicht ein Kinderspiel - für einen Linux Anfänger mit wenig PC-Kenntnissen kann dies schon ein kleines neues Universum bedeuten!

 ;)

Zitat
Früher gab es nur "BIOS"
aktuell gibt es "BIOS" oder "UEFI"
in der Zukunft, denke ich, wird es nur noch "UEFI" geben


Ist es nicht sogar schon so in allen Laptops/PCs der letzten 2 Jahre?

Das es auf ca 99% aller Hardware (Motherboards) nur noch UEFI-Firmware gibt, die höchstens noch den CSM/Legacy-Modus emuliert ("Both", "Compability Modus")!?

Wobei wir wieder bei meiner erwähnten Kritik wären!


Da lieb ich mir, das ich echt noch ein Thinkpad mit reinem BIOS ohne UEFI ergattert habe.

Dafür mit Intels AMT-Backdoor! :-/ https://www.heise.de/ct/artikel/Spekulationen-um-geheime-Hintertueren-in-Intel-Chipsaetzen-1968742.html



https://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-Tueftler-wollen-Intels-Management-Engine-abschalten-3596075.html


http://www.borncity.com/blog/2017/05/02/kritischer-bug-in-intel-chips-patch-fr-exploit-verfgbar/comment-page-1/

https://www.heise.de/newsticker/meldung/BSI-warnt-vor-Risiko-bei-Intels-Fernwartungstechnik-AMT-2792791.html

Intel halt! s. Microsoft und Co.

Also ich lass mir nicht einreden, das ich es bräuchte und fahre seit Jahren mit einem normalen BIOS-System sehr gut.

UEFi macht -wenn überhaupt- Sinn auf Windows-Rechnern, wo es evtl. (!) das Ausführen von Schadcode unterbinden kann.

Ich installiere mir jedenfalls kein open-source-System wie Linux auf meinen Rechner, um dann auch noch ein unsicheres, propietäres UEFI mit evtl. Fehlern und eingebauten Hintertürchen zu aktivieren! Oder andersrum.

Ist vielleicht nur meine "Meinung", die ich technisch aber auch begünden kann.

Der Grundgedanke von UEFI ist ja wirklich ehrenswert - die Umsetzung durch undurchsichtige Konzerne leider nicht!

s.auch:

Zitat
Herkömmliche BIOS-Varianten sind nicht selten mit gewissen Softwarefehlern behaftet; diese sind oft nicht zu bereinigen, wenn nicht vom Hersteller ein Update zur Verfügung gestellt wird. Neben diesen unabsichtlichen Einschränkungen gibt es Ansätze, in Zukunft weitere Funktionen in der proprietären Firmware (BIOS bzw. UEFI) zu implementieren, die bewusste Beschränkungen der Funktionalität befürchten lassen. Beispielsweise Digitale Rechteverwaltung, deren Funktionalität in Teilen bewusst nicht offengelegt wird.


https://de.wikipedia.org/wiki/Coreboot

Am Ende muss jeder selber wissen, was er/sie da tut...



Re: LM 18.1 bootet nicht unter UEFI
« Antwort #19 am: 04.05.2017, 18:44:58 »
Und es geht hier ja auch eher um: 
Zitat
Wenn ich UEFI aktiviere, braucht es bereits ca. 2 Sekunden weniger, um zu LM zu wechseln als BIOS im Fastboot-Modus. Deshalb auch das Interesse, das Ganze möglichst im UEFI-Modus zu betreiben.

Wenn es dich tröstet: bei mir sind auch 2 Sekunden Wartezeit!

 8) ;)

Re: LM 18.1 bootet nicht unter UEFI
« Antwort #20 am: 10.05.2017, 16:59:02 »
Hi und vielen Dank für deine ausführliche Hilfe!

Andy64, es war ein Clevo-Board, spielt aber nun keine Rolle mehr. :-)

Hab nämlich nun auf einem neuen Laptop LM 17.3 installiert, weils im Gegensatz zu 18.1 um 3-5 Sekunden schneller bootet (im UEFI-Modus, im BIOS-Modus ist es um 1-2 Sekunden langsamer)! Insgesamt also viel performanter!

Hab auch neuen Linux-Kernel 4.4.0-75 installiert mit den Nvidia-Treiber, der angeboten wird, läuft super!

Was mich interessiert ist, warum LM trotz dieser Änderung:

GRUB_DEFAULT=0
    GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=3
    GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true
    GRUB_TIMEOUT=0
    GRUB_DISTRIBUTOR=`lsb_release -i -s 2> /dev/null || echo Debian`
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=“quiet splash”
    GRUB_CMDLINE_LINUX=“”
    GRUB_DISABLE_OS_PROBER=true

nicht schneller bootet, obwohl es ja eigentlich der Fall sein sollte. Hab den GRUB_HIDDEN_TIMEOUT ebenfalls auf 0 gesetzt, trotzdem kein Unterschied. Sprich die Geschwindigkeit ist genauso verblieben wie in der ursprünglichen LM-Werkskonfiguration.

Leider konnte ich auch nicht ausfindig machen, was eigentlich im Hintergrund passiert, wenn er vom BIOS-Modus zum Linux-Boot wechselt. Das Bild bleibt schwarz, er arbeitet jedoch nicht (macht eine 3 Sekunden-Pause). Was könnte es sein? Den Befehl systemd-analyze kennt er nicht.

Da dies ein anderes Thema zu sein scheint, werde ich dafür ein neues Topic eröffnen.
« Letzte Änderung: 24.05.2017, 10:42:35 von KirillSp »