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Autor Thema:  Backup-Lösungen  (Gelesen 784 mal)

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Backup-Lösungen
« am: 06.03.2017, 17:11:20 »
Hallo,
wie macht ihr eure Backups (Tool, Speicherort, ...) und was sind eure Erfahrungen damit?
Ich habe keine externe Festplatte / NAS / ..., würde also gerne in einem Cloudspeicher (wie Google Drive) speichern. Dafür müssten meine Dateien aber natürlich vorher verschlüsselt werden.
Darf auch ein Konsolenprogramm sein.
Könnt ihr mir da was empfehlen?
Duplicati scheint eigentlich perfekt zu sein, allerdings funktioniert hier die Funktion, in Google Drive zu speichern, nicht mehr. Alle anderen unterstützten Cloudspeicher haben zu wenig Speicherplatz (oder habe ich einen übersehen?)

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #1 am: 06.03.2017, 17:19:14 »
Ich mache Systemimages mit Redo Backup und ab und an inkrementelle Datensicherungen mit Back in Time auf externe Platte. In der Cloud habe ich wenig liegen. Das liegt z.T. daran, dass wir hier einen Volumentarif haben.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #2 am: 06.04.2017, 14:33:08 »
@Jonathan

Es funktioniert doch das Speichern in Google Drive, musst halt nur noch bei Sicherungsziel -   accept-any-ssl-certificate mit angeben.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #3 am: 21.04.2017, 23:14:42 »
Haste mal überlegt, wie lange Du brauchst, um eine 250GB-Platte dorthin in die Wolkenlandschaft zu übertragen? Ich brauche hier für'n 1GB-Video mehrere Stunden.
Fazit: geht gar nicht!
(Und im Ausland auf Reisen per Mobilfunk schon zweimal nicht).

Fahre stattdessen 'ne Desktop-Rechner und 'nen Laptop (und noch 'ne USB-Platte), die alle mit FreeFileSync synchronisiert werden. Ist zwar kein Backup im eigentlichen Sinne, aber dreifache Datenhaltung, wobei ich bei Ausfall eines Rechners sofort mit dem anderen weiterarbeiten kann.

Webseitenentwicklung etc. mach ich eh mit Versionskontrolle (git), um damit zurückspringen zu können.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #4 am: 19.05.2017, 19:29:13 »
Ich habe mich nach einiger Sucherei endlich auch für eine Backup-Strategie entschieden:
Ich habe meinen USB-Stick mit NTFS formatiert und mache mit Back in Time (https://wiki.ubuntuusers.de/Back_In_Time/) etwa einmal pro Woche eine (inkrementelle) Sicherung.

Außerdem hardlinke ich alle besonders wichtigen Dateien in einen extra Ordner, von dem ich mit tar -cjp ${HOME}"/Besonders Wichtiges" | gpg -z 0 --cipher-algo AES256 -c > BesondersWichtiges.tar.bz2.gpg ein verschlüsseltes Archiv mache, das ich dann auf Google Drive hochlade. So verliere ich auch beispielsweise nach einem Brand nicht alle meine Daten. Entschlüsseln tue ich es mit gpg --output BesondersWichtiges.tar.bz2 --decrypt BesondersWichtiges.tar.bz2.gpg && rm BesondersWichtiges.tar.bz2.gpg
System-lmages mache ich nicht. Stattdessen habe ich in den Besonders Wichtiges-Ordner auch alle Systemdateien verlinkt oder kopiert, so kann ich meine persönliche Konfiguration nach einer Neuinstallation leicht wiederherstellen.

Damit ich während dem Back-in-Time-Backup meinen Computer weiter benutzen kann, starte ich das Backup über einen Starter mit nice -n6 backintime backup --profile Hauptprofil So wird die Priorität heruntergesetzt und anderen Prozessen wird der Vortritt gewährt.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #5 am: 19.05.2017, 19:46:26 »
Zitat
meinen USB-Stick mit NTFS formartiert
   hmmm NTFS!? Ist das nicht eher schlecht für usb-laufwerke oder gibt das dein Backup-Programm so vor?!?

Normalerweise sollte FAT32 die beste Wahl für USB-Flash sein! Oder xfs/ext2/3!

Hört sich auf jeden Fall nach einer guten indivualisierten Lösung an.

Jedenfalls nichts für Anfänger!

Ich habe mit inkrementellen Backups jahrelang (früher) nur schlechte Erfahrungen gemacht - EGAL unter welchem System!

Den Stress erspare ich mir lieber und kann mir ein misslungenes Systembackup bei einem wiederaufspielen nicht erlauben.

Pinguy Builder
(gui) finde ich als System-Snapshot-Tool und sichern aller Einstellungen sehr komfortabel ud finde s auch super, das man es als live-System auf Sticks/DVDs packen kann!

Das erstellte .iso kann man auch verschlüsseln und in die Cloud jagen.

Für wirklich funktionierende 1;1 Backups bevorzuge ich ausserdem seit Jahren clonezilla: http://clonezilla.org

Clonezilla bietet auch AES256-Verschlüsselung an!

Das Anlegen des home-Verzeichnis als eine eigene Partition kann auch schon eine gute Form des "Backups" darstellen!

Hiervon  kann man auch regelmässig (verschlüsselte) 1:1 Kopien auf einer externen Platte anlegen!


Re: Backup-Lösungen
« Antwort #6 am: 19.05.2017, 20:38:23 »
NTFS!? Ist das nicht eher schlecht für usb-laufwerke [...]?
Ist das so? Was wäre denn der Vorteil von anderen Dateisystemen?

Ich habe mir darüber eigentlich (noch) nicht besonders viele Gedanken gemacht. Für mich waren nur folgende zwei Eigenschaften wichtig:
1. Ist sowohl unter Linux als auch unter Windows benutzbar
2. Unterstützt Hardlinks

Letzteres liegt an der Funktionsweise von Back in Time: (Zitat von Ubuntuusers)
Unveränderte Dateien werden als Hardlinks referenziert und sind somit in jedem Snapshot enthalten.

Das auch zu deiner Skepsis gegenüber inkrementellen Backups: Dank der Hardlinks kann man das (mit BackInTime gemachte) Backup sogar nur mit einem Dateimanager wiederherstellen; im Dateimanager sieht es so aus, als sei dort für jeden Snapshot ein unabhängiger Ordner. Löschen kann man alte Snapshots, indem man einfach den gesamten Order löscht.

Der Vorteil gegenüber .iso-Dateien ist natürlich, dass man einzelne Ordner, die nicht so wichtig sind und sich dauernd ändern, einfacher ausschließen kann.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #7 am: 19.05.2017, 20:44:38 »
Zitat
2. Unterstützt Hardlinks
Dann kann man Fat32  vergessen.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #8 am: 19.05.2017, 21:01:02 »
Genau wie FAT.
Und EXT/XFS funktioniert mit Windows nicht richtig.

Ich glaube, besonders viele Dateisysteme gibt es nicht, die meinen Wünschen entsprechen.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #9 am: 19.05.2017, 22:09:53 »
Hallo,
wie macht ihr eure Backups (Tool, Speicherort, ...) und was sind eure Erfahrungen damit?

Mehrere Rechner hier im Haus. Alle im Netzwerk und Backup auf einen zentralen Server (altes PC-Gehäuse mit gebrauchten Board und i5-CPU und 4GB RAM) mit darauf laufenden OpenMediaVault (http://www.openmediavault.org/).
Für jeden Rechner hängt je eine eigene 2TB HDD im Server und damit tägliches Backup aller Daten und wöchentlich von /home per SMBK4k und LuckyBackUp. Eine weitere Platte im Server ist für DLNA eingerichtet zum Streamen im Netzwerk. Optimale Lösung hier und noch oben jederzeit erweiterbar.  :) DIe Backupplatte an der fritzbox war für meine Zwecke zu klein und die Geschwindigkeit zu langsam beim Datensichern.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #10 am: 19.05.2017, 22:58:39 »
Ich nutze Lucky Backup für Sicherungen.

Re: Backup-Lösungen
« Antwort #11 am: 20.05.2017, 20:19:56 »
Jedenfalls nichts für Anfänger!
Nein, aber dafür habe ich es ja hier geschrieben: Vielleicht kann ja jemand, der nicht ganz so viel Ahnung von Linux hat (oder sich nicht so viel mit dem Thema beschäftigen will), etwas von meinen Ansätzen benutzen.

Für völlige Anfänger ist das natürlich immer noch nichts, aber ich helfe auch gern, falls jemand Probleme mit den von mir beschriebenen Methoden hat.