Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
17.11.2019, 05:22:39

.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 22816
  • Letzte: elearza
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 619573
  • Themen insgesamt: 50006
  • Heute online: 501
  • Am meisten online: 992
  • (17.11.2018, 20:17:55)
Benutzer Online
Mitglieder: 5
Gäste: 317
Gesamt: 322

Autor Thema:  Installation: Error: attempt to read or write outside of disk "hd0".  (Gelesen 5347 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Zitat
wenn es nicht sofort auf Anhieb klappt.

Nun ja. Es hat nun mal nicht auf Anhieb geklappt, obwohl ich die Installation genauso wie beim ersten Mal (mit derselben DVD) vorgenommen habe. Ich bin eigentlich nicht schlecht im logischen Fehlersuchen, und wenn ich um Hilfe ersuche, dann krieg ich es nicht alleine hin. Ich probiere dann genau die Tipps aus, die ich bekomme.

Zitat
Wenn Du es schaffst, damit derartige Probleme zu haben, ist das eine erstaunliche Leistung.
Aber es ist falsch, dafür Linux oder sonst wen oder was verantwortlich zu machen - außer Dich selbst.
Ich weiß nicht, ob das ein Kompliment sein soll...
Jedes Computersystem ist auf einen "Mainstream" ausgelegt. In 90% aller Fälle gibt es nie Probleme, weil 90% der Nutzer dasselbe machen und wollen, und die Hersteller sich danach richten. In Windows sind das die 90% der Nutzer, die nur Word und Excel brauchen und kennen. :-) *Ironiemodus*
In 10% gibt es aber durchaus Probleme, und daran bin ich nicht schuld. Sondern die Konstellation hakt an einer Stelle, die eben ein wenig anders ist als in den 90% der Fälle. Als Laie bin ich nicht bewandert darin, wo jetzt in Linux die Stolperstelle sitzt, sondern ich kann nur so genau wie möglich mein Problem beschreiben und hoffen, dass jemand die richtige Diagnose stellt. Schließlich bin ich nicht schuld an den Krankheiten, die ich bekomme, (außer ich küsse grob fahrlässig einen Pestkranken oder drücke mich vor Grippeimpfungen, dann trage ich tatsächlich eine Mitschuld...).

Auch bei mir hat die erste Installation wunderbar geklappt. Ohne EDV-Studium. Wie bei Dir. Aber wie man sieht ist das nicht immer der Normalfall.

Also zurück auf Anfang:
Die Linux-Installation von einer 17.1.-Mint-DVD hat auf PC Nr. 1 auf eine USB-Platte tadellos geklappt. Ich konnte sogar mit Acronis ein 1:1-Klon als Backup auf eine andere USB-Festplatte kopieren.

Dieselbe Installations-Methode hat bei PC Nr. 2 nicht geklappt. Weder auf einen Stick (besagte grub rescue-Meldung) noch auf eine Festplatte (Bildschirm bleibt schwarz und Platte hört irgendwann auf zu arbeiten) konnte ich Linux installieren.

Meine alte Linux-USB-Installation von PC1 fährt ebenfalls nicht hoch. Dort hätte ich mir wenigstens eine Kommandozeile erwünscht, in der Art: "Die Hardware hat sich geändert, passen Sie Ihr Linux-System an die neuen Geräte an" oder ähnliches.

Die Hinweise gingen alle in die Richtung, dass der Bootloader nicht gefunden wird. Diesen Hinweisen bin ich im Rahmen meiner Möglichkeiten nachgegangen, soweit ich sie verstanden habe. Deshalb dieser Screen mit den grub-Meldungen. Aber was genau ich tun muss, bleibt mir ein Rätsel.

Es könnte also
1. tatsächlich um einen PC handeln, der Linux nicht unterstützt. Das habe ich verworfen, weil Linux von der Live-DVD startet und auch funktioniert. Der PC ist es also nicht. Außerdem ist die Hardware ähnlich. In Windows konnte ich z.B. ALLE meine alten Treiber wiederverwenden.

2. ich bei der Installation etwas falsch mache. Dazu habe ich sowohl eine Neuinstallation (vier Mal!) mit neu formatieren und "etwas anderes" versucht. Ob ich nun mit gparted partitioniert oder mit dem "Linux-Installationsbutton" fortgefahren bin. Die Reihenfolge der Installation verlief immer gleich, es wurden immer dieselben Eingaben erwartet und jedesmal wurde auch ein Linux-System installiert. Das wollte bloß nur nicht booten.

3. der jetzige PC Probleme beim Booten von USB hat und Linux deshalb auf einer USB-Platte nicht gefunden wird.

4. irgendein anderer Fehler sein, den ich nicht kenne

Ich könnte also
1. Linux auf eine interne SATA- oder IDE-Platte installieren. Testen, ob von dort gebootet wird. Ich habe bloß keine, die frei ist. Kosten ja schließlich auch Geld.
2. Mit Rumprobieren herausfinden, wie ich USB-Stick oder -Platte zum Booten bringe.
3. Nur von der DVD arbeiten. Ist blöd, weil ich nichts ändern kann. Später, wenn ich wieder Internet-Volumen frei habe, wenigstens ein deutsches Linux-iso-Paket herunterladen. Dann kann ich trotzdem z.B. keine Firefox-Plugins dauerhaft  installieren und so.
4. Auf Linux verzichten.

Gruß
Tutnix

Off-Topic:
@Tutnix
"Linux lernen" ist ein wenig so wie sich "das Rauchen abgewöhnen". Erst wenn der Leidensdruck groß genug ist, ist man bereit und motiviert diesen Schritt auch ernsthaft zu vollziehen. Davor stehen meist zig gescheiterte Versuche. Erst wenn man etwas gefunden hat was einem auch ersichtlich Vorteile bringt ist man von der Sache dauerhaft überzeugt. Das kann manchmal etwas dauern. Ab und an klappt es eben nicht auf Anhieb. Na und!!!
Oder auch etwas krasser ..
Jammern hilft nicht - genauso wenig wie Schuldzuweisungen. Steck es weg oder lass es. Manchmal muß man auch konsternieren das es einfach "nicht mein Tag ist". Dann kann man resignieren oder am nächsten Tag einfach weitermachen und von vorne beginnen.

@ Tutnix, das Linux, speziell dessen Grub, kann nix dafür, wenn du so ein "verkacktes" Bios hast.
Vergleiche mit Windows bieten sich nicht an, da jenes ja von der internen Platte startet, wogegen Linux extern starten soll, was das BIOS scheinbar nicht hinkriegt.
Es liegt an dem Verhalten des BIOS deines jetzigen Rechners!

Insofern du die Einstellungen im BIOS nicht richtig hinbekommen kannst, hilft halt nur Linux auf die interne Platte mit zu installieren.
Also Datenträgerverwaltung von Win starten---> Win verkleinern und auf den frei geräumten Platz Linux installieren. Dann gehört grub beim installieren auf sda.

Oder, was hier wahrschenlich besser wäre, es mal mit einen anderen (besseren) Rechner zu versuchen. Manche Uraltmöhre ist halt etwas zickig. Ggf. Linux alleine auf die interne Platte bringen und dabei  XP in die Jagdgründe zu schicken.
XP für bzw. als  produktives Systeme... ich glaub ich spinne... Das sollte man bestenfalls heute noch in "abgesicherter Umgebung laufen lassen - sprich in einer VM. Und dafür wird sicher deine Kiste zu lahm sein. Ist ja bloß ein Einkerner. Und mit zu wenig Speicher. Nach mehr braucht man da gar nicht zu fragen...

Danke an alle Helfer. Danke, aexe. Ich habs jetzt abgebrochen. Linux läuft nicht und das wars.

Und nebenbei: Schuldzuweisungen könnt Ihr ebenso gut wie ich. Jetzt ist plötzlich das "verkackte BIOS" dran schuld. Im Grunde genommen stochern wir doch alle blind herum und probieren eine Therapie nach der anderen aus, bis irgendwann mal was passiert. Und das wiederholen wir dann beim nächsten Mal, in der Hoffnung, es funktioniert wieder genauso. Wenns nicht klappt, probieren wir erneut Therapien aus. Keiner weiß WIRKLICH, was in diesem Blechkasten, genannt Computer, tatsächlich abgeht. Das beruhigt mich irgendwie. Dann bin ich ja doch noch normal...

Der Computer soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt.

Tutnix

Danke an alle Helfer. Danke, aexe. Ich habs jetzt abgebrochen. Linux läuft nicht und das wars...
Aber hoffentlich doch nicht wegen uns ? ???
Zitat
Der Computer soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt.
Normalerweise tut er das auch  ;)
Also der Rechenknecht macht das, was der Mensch ihm eingibt ...


Danke an alle Helfer. Danke, aexe. Ich habs jetzt abgebrochen. Linux läuft nicht und das wars...
Aber hoffentlich doch nicht wegen uns ? ???
Nein, aber schon ein bisschen. Wenn ich mich - irgendwann mal - wieder mit Linux abgebe, werde ich hier keine Fragen mehr stellen, sondern versuchen, alleine durchzukommen. Schließlich habe ich vorher auch schon Linux fünf Mal installiert, alles mögliche probiert und nach Lösungen geyahoot, bevor ich den Thread hier eröffnet habe...

Am meisten stört mich bei manchen Foren-Antworten, dass irgendwann (und zwar IMMER) solche Vorschläge kommen, wie: kauf dir einen neuen Rechner oder: damit würde ich NIE selbst arbeiten.

Das weiß ich alles selbst.

Tutnix


Nijel

  • Gast
Vielleicht habe ich einfach was überlesen. Wurde in diesem Thread mal die Frage gestellt, welche Desktopumgebung verwendet wird? Die ist bei älteren Modellen doch durchaus wichtig.
Zitat
ich benutze einen Ersatz-PC (32-bit). Es ist - wie mein erster - auch ein älteres Modell, hat aber immerhin einen Celeron 2,8 GHz-Prozessor, 2GB RAM

Ebenso habe ich keinen Link zum Wiki Etwas anderes machen gesehen. Da gibt es Bild und Text zu dem, was gemacht werden sollte.

Wenn der Fernsehbildschirm schwarz bleibt, hole ich einen Fernsehtechniker und probiere nicht selbst an 20000 Volt Hochspannung herum... Ich müsste mich durch ellenlange unverständliche Seiten im Internet arbeiten, um einzig und allein bloß Linux zu installieren? Das ist eine Kosten-Nutzen-Zeit-Frage, denn für mich ist der Computer zum Arbeiten da. Ich will nicht Informatiker werden.
Wenn das so ist, warum gehst du mit deinem Computer nicht zu einem Fachmann, sondern versuchst es selbst? Oder erwirbst einfach einen einsatzfähigen Stick?

1. Linux Mint 17.1 mate

2. "Etwas anderes machen" taucht im Linux-Installationsmenü auf (an letzter Stelle). Dort könnte ich das automatische Setup manuell einstellen. Wie mehrfach beschrieben, landet der Installer aber dennoch wieder am selben Punkt: ich muss ein (oder zwei, mit swap) Partitionen erstellen und darauf Linux installieren. Wie gehabt. Bringt mich also nicht tatsächlich weiter. Ob ich nun sofort "Linux installieren" anwähle oder erst über "etwas anderes machen" zu "Linux installieren" gelange, ergibt keinen Unterschied.

Es gibt Screenshots (ich glaube, von aexe) in einem Link, der die einzustellenden Menü-Buttons schön zeigt. Genauso sieht es bei mir auch aus. Ich wähle dieselben Kreuzchen an.

3. Der Stick ist neu und funktioniert prima. Nur anscheinend mit Linux nicht. Wieviel Sticks soll ich mir kaufen, bis mal einer dabei ist, der vielleicht ok ist? Zehn, dreißig...?

4. Der Computer funktioniert tadellos. Der schwarze Bildschirm bezog sich nur auf die Linux-Platte, die nicht bootet, und dort hängenbleibt.

5. Linux ist nur meine Surf-Umgebung. Ich verzichte jetzt eben darauf.

MfG
Tutnix

Dieser Thread ist schon etwas älter, dessen bin ich mir bewusst.

Vorab, in diesem Beitrag ist tatsächlich ein Lösungsvorschlag zu finden. Siehe weiter unten.


Nachdem ich mir jedoch sämtliche Beiträge (37!) zu dem oben genannten Thema durchgelesen und festgestellt habe, dass nicht einmal auf die Frage des Themenerstellers eingegangen wurde, kam mir ein wenig die Galle hoch.

Die Problematik wird dem Leser/Hilfesteller ständig, ja, auch bei jeder Antwort, zur Erinnerung angezeigt.

Habe tatsächlich bis zum Ende des letzten Beitrages durchgehalten. Jeder Antwortsuchende, der das auch macht oder machen wird, ...sehr tapfer!

Es gibt so viele Foren, die an diesem Phänomen des ICHMUSSMICHWICHTIGMACHEN entweder mit saublöden Kommentaren wie z.B. dann bleibe doch bei Windows oder lasse es mit Linix bleiben, wenn Du zu bequem bist, Dich einzulesen, erkranken. Das bedeutet nicht, dass es hier im Allgemeinen so ist. In diesem Thread aber sehr wohl.

Es gab hier durchaus Versuche dem Themengründer zu helfen. Ich frage mich aber, ob seine Frage bei irgendwem angekommen ist. Entweder haben hier einige geantwortet, die in etwa gleich viel von Linux verstehen wie er, oder aber sie wollten nicht helfen.
Wie bereits erwähnt 37! Beiträge und kein einziger -seine Frage betreffender -Lösungungsansatz für sein Dilemma.

Ärgerlich wird all das aber auch für Forennutzer, vor allen Dingen Einsteiger, die sich durch drei ergebnislose Seiten durchwühlen, die hier eine Lösung erwarten. Wozu sonst existiert ein Forum, wenn nicht um Fragenden eine Hilfestellung mit auf den Weg zu geben?

Nun ein versprochener Lösungsansatz.

Bitte beachtet, dass ls kein is sondern ein LS ist!

Gebt nachfolgende Befehle hinter grub rescue> ein:

Grub rescue> > ls
Hier sollte eine Liste erscheinen, die so aussehen kann:

(hd0) (hd0, msdos5) (hd0, msdos1)

Um die primäre Partitionen zu finden bitte folgendes eingeben:
Grub rescue> > ls (hd0)
Grub rescue> > ls (hd0,msdos1)
Grub rescue> > ls (hd0,msdos2)
u.s.w.

Grub zeigt entweder eine Liste der Dateien auf dieser Partition oder den Dateisystemtyp und das Datum an.

Wurde die primäre Partition gefunden bitte mit folgenden Befehlen fortfahren:

Grub rescue> > set prefix=(hd0,msdos1)/boot/grub
Grub rescue> > set root=(hd0,msdos1)
Grub rescue> > set

Grub sollte nun eine Liste mit verschiedenen Parametern anzeigen. Falls nicht, stimmen vermutlich einige oder ein Parameter nicht überein.

Grub rescue> > ls /boot

Grub sollte eine Liste der in /boot enthaltenen Dateien ausgeben.

Nun noch:

Grub rescue> > linux /vmlinuz root=/dev/sda1
Grub rescue> > initrd /initrd.img

Jetzt das System booten mit:

Grub rescue> > boot

Zum Schluss noch ein Hinweis! Da es mehrere Möglichkeiten geben kann, weshalb dieser Fehler auftritt, ist es - und da gebe ich einigen Forennutzern recht - nicht ganz einfach alle Lösungsmöglichkeiten zu präsentieren. Dieser  Vorschlag kann also zum gewünschten Ergebnis führen, muss er aber nicht. Zumindest ist es ein Anfang...

Sollte jemandem ein oder mehrereFehler auffallen, bin ich dankbar für eine Korrektur!
« Letzte Änderung: 11.11.2019, 00:01:31 von TDRTOM »