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Autor Thema:  Wie installiere ich ein Mint13 Mate 32bit auf einen Usb-Stick?  (Gelesen 3589 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

@ minter,

Frage :

Wie installiere ich ein Mint13 Mate 32bit auf einen Usb-Stick?

Nicht als Live System sondern als Festplatten Ersatz.

Bis dato scheiterte es daran , daß keine Root device gefunden wird.
Es erscheint immer nur das Grub menue und wenn ich dann auswähle <<normal>> oder im <<Recovermode>> erscheint diese Fehlermeldung mit RootDevice.

Hab ich vielleicht im Vorfeld den Stick falsch eingerichtet?

Es wurde auch beim Installieren  nicht nach einer Rootpatition gefragt.
Als Installmedium wurde mir Der Stick als ganze Festplatte vorgeschlagen und das hab ich so akzeptiert.
Ǜber Hilfe würde ich mich Freuen .
Im Vorab schon mal Danke.

ullimell

Re: USB Installation
« Antwort #1 am: 17.01.2015, 15:07:26 »
Die Installer-Automatik macht meistens nichts Gescheites.
In solch einem speziellen Fall ist sie mit Sicherheit überfordert.

Was ist denn so schwer daran, die Option "Etwas Anderes" zu wählen und die Sachen manuell zu regeln ?
Dann ist es hinterher meistens so, wie man es haben will.

Zwischen einer Installation auf einem Stick und einer auf Festplatte ist im Prinzip kein Unterschied.
Es muss mindestens eine Partition für das System = "Root-Device" ( / ) vorhanden und zugewiesen werden (Einhängepunkt - mount point)
und der GRUB (Bootloader) muß an den richtigen Ort geschrieben werden.
Im Fall eines Sticks in der Regel nach sdX, wobei "X" der richtige Buchstabe sein muss, also zB "b" oder "c", welcher den Stick bezeichnet (MBR, also ohne Zahl !)

Zum Vorbereiten des Sticks empfiehlt sich GParted (bringt das Live-System mit)
« Letzte Änderung: 17.01.2015, 15:25:14 von aexe »

Re: USB Installation
« Antwort #2 am: 17.01.2015, 15:09:32 »
Normaler Weise musst du bei der Installation erst das Format angeben (ext4) und dann ein Rootverzeichnis (/).
Startest du nach der Installation auch vom Stick und liegt auf dem auch der Grub Bootloader ?

Re: USB Installation
« Antwort #3 am: 17.01.2015, 15:20:09 »
Normaler Weise musst du bei der Installation erst das Format angeben (ext4) und dann ein Rootverzeichnis (/).
Sieht dann zB so aus :

Re: USB Installation
« Antwort #4 am: 17.01.2015, 15:23:26 »
Zitat
Sieht dann zB so aus :
Genau so soll es sein.

Re: USB Installation
« Antwort #5 am: 17.01.2015, 21:23:22 »
Was man danach auch noch machen sollte, ist den Grub auf dem Stick zu bereinigen.
Sonst stehen da plötzlich alle Betriebssysteme, die man auch auf dem PC hat. Das ist zwar nützlich, wenn man den Stick immer am selben Rechner verwendet, an anderen Rechnern aber nutzlos und verwirrend.

Allerdings frage ich mich, was die Installation auf einem Stick bringen soll. Ich habe das erst vor wenigen Tagen probiert, weil ich ein bißchen mit dem XFCE-Desktop experimentieren wollte. Aber im Vergleich zu einer Festplatteninstallation, ist das System so extrem träge und langsam, daß es absolut keinen Spaß macht, damit zu arbeiten. Im Vergleich dazu ist eine Live-Version auf dem selben Stick sogar schneller. Wenn man nicht viele zusätzliche Programme installieren will, wäre es vermutlich besser, bei einem Livesystem mit persistentem Speicher zu bleiben.

chakko

  • Gast
Re: USB Installation
« Antwort #6 am: 17.01.2015, 21:27:41 »
Hm, stelle mir momentan auch die Frage, ob ich mir ein System auf USB-Stick installieren sollte... warum ist das denn noch träger als das Live-System? Hatte auch schonmal eine Linux-Installation auf einer USB-Festplatte, und die war zwischendurch auch immer etwas träge. Ist die Schnittstelle USB da vielleicht nicht optimal? Wäre bei mir jetzt allerdings ein USB 3.0 Port, und ein 3.0 Stick.

Re: USB Installation
« Antwort #7 am: 17.01.2015, 21:35:06 »
Vielleicht möchte er verschiedene Analyse-Tools darauf installieren?
Oder ein Betriebssystem haben, das alles enthält, was er braucht und in dem er sich heimisch fühlt, egal, an welchem Rechner er gerade sitzt.
Oder das System, an dem der Stick betrieben wird, hat keine Festplatte mehr. Oder sein MBR ist beschädigt.
Oder er möchte, wo auch immer er arbeitet, ein verschlüsseltes System haben.
Er möchte vielleicht so unabhängig sein, dass er nie wieder Windows hochfahren muss, egal wo er ist.
Oder er will es einfach mal ausprobieren. Zu Test/Forschungs/Übungszwecken.

Gründe gibt es viele^^
Und wenn du einen USB 3.0-Stick hast mit einer guten internen Übertragung sollte das mit dem Warten auch nicht so krass sein, denke ich.

chakko

  • Gast
Re: USB Installation
« Antwort #8 am: 21.01.2015, 19:40:56 »
Um das Thema nochmal aufzuwärmen. Ist ein persistenter Live-Stick dann eher zu empfehlen als eine Installation auf den USB-Stick? Ich weiß jetzt nicht genau, ob es einen Unterschied zwischen einem Live-System, und einem persistenten Live-System gibt, außer dass in dem persistenten die Einstellungen nicht gespeichert werden. Ich hatte z.B. in der Vergangenheit im Live-System von Ubuntu schonmal Probleme, den Chrome zu installieren, oder Codecs und Flash nachzuinstallieren. Mal so gefragt: Wo besteht der Unterschied zwischen einem installierten System, und einem persistenten Live-System? Falls es denn einen gibt.

Was mir gerade noch einfällt, ist, dass man ja z.B. keinen Nutzer einrichtet. Oder geht das im Live-System?
« Letzte Änderung: 21.01.2015, 20:04:40 von chakko »

Re: USB Installation
« Antwort #9 am: 21.01.2015, 19:58:44 »
Zitat
... ob es einen Unterschied zwischen einem Live-System, und einem persistenten Live-System gibt, außer dass in dem persistenten die Einstellungen nicht gespeichert werden...
Genauso ist es eben nicht.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten :

- ein Live-System (ISO-Datei auf einer CD/DVD oder USB-Stick) Nach dem Herunterfahren ist alles wieder im Ausgangszustand.

- ein Live-System mit persistentem (= dauerhaftem) Speicher, in dem sich Einstellungen und zusätzliche Software abspeichern lassen, die dann auch beim nächsten Start wieder zur Verfügung stehen.

- ein fest installiertes System auf externen Datenträger (hier ist bei USB 2.0 eine begrenzte Geschwindigkeit für die Datenübertragung vorhanden)

- ein regulär installiertes Betriebssystem auf einer internen Festplatte (in der Regel die beste Lösung)
« Letzte Änderung: 21.01.2015, 20:03:46 von aexe »

chakko

  • Gast
Re: USB Installation
« Antwort #10 am: 21.01.2015, 20:04:14 »
Jo, meine natürlich, dass beim persistenten die Einstellungen gespeichert werden. ;D Im Moment tendiere ich eher dazu. Aber wie gesagt, hatte in der Vergangenheit zumindest beim nicht persistenten Live-System das Problem, dass ich gewisse Sachen nicht installieren konnte. Ist das beim persistenten System auch der Fall?

Edit: Ok, habe diesen Artikel gefunden, der beschreibt die Unterschiede recht genau: http://www.maketecheasier.com/persistent-live-usb-vs-full-install-usb/ Also dann doch wohl eine Installation auf den USB-Stick.

Obwohl sich dieser Kommentar auch nicht gerade gut anhört...

Zitat
I think the most serious problem with a USB dongle persistent installation is that flash dongles tend to wear much faster than the normal USB disk or SSiD. So the frequent linux updates (that means frequent writes to the nand cells) will quickly wear the flash (read does not cause any wearing at all)


Irgendwie alles Mist mit USB-Stick. Aber auch keine Lust, meine HDD zu partitionieren, und wegen Dualboot nur ca. 200 GB für jede Installation zu haben.
« Letzte Änderung: 21.01.2015, 20:11:24 von chakko »

Re: USB Installation
« Antwort #11 am: 21.01.2015, 20:23:23 »
200GB für jede Installation?? Ist da nicht ne Null zu viel?

4 meiner Installationen haben gerade mal 20 GB, die restlichen je 30:
NAME     SIZE FSTYPE MOUNTPOINT
sda    232,9G       
├─sda1  22,5G ntfs   
├─sda2  29,3G ext4   
├─sda3    85G ntfs   
├─sda4     1K       
├─sda5  29,3G ext4   
├─sda6  29,3G ext4   
├─sda7  29,3G ext4   
├─sda8   4,2G swap   
└─sda9   4,1G swap   [SWAP]
sdb    149,1G       
├─sdb1   7,8G ntfs   
├─sdb2     1K       
├─sdb3  63,2G ext4   /home/marco/Daten
├─sdb5  19,5G ext4   
├─sdb6  19,5G ext4   /
├─sdb7  19,5G ext4   
└─sdb8  19,5G ext4   
marco@marco-R510-P510 ~ $

chakko

  • Gast
Re: USB Installation
« Antwort #12 am: 21.01.2015, 20:24:58 »
Ich meinte 200 GB insgesamt, für Installation und eigene Dateien/Daten. Die sind halt schnell voll, ich wünschte es wäre eine 1 TB Festplatte drin.

Re: USB Installation
« Antwort #13 am: 21.01.2015, 20:25:35 »
Live-System + Persistenter Speicher ist mMn für bestimmte Zwecke ganz nützlich (zB TAILS).
Nicht für einen Dauerbetrieb, sondern als Betriebssystem zum Mitnehmen und gelegentlichem Gebrauch, auch an fremden Rechnern.
Oder als Wartungs- und Rettungssystem.
 
Der Sinn einer Festinstallation auf einem USB-Stick erschließt sich mir nicht so recht.

Re: USB Installation
« Antwort #14 am: 21.01.2015, 20:35:31 »
und eigene Dateien/Daten.
Die brauchst du ja nur ein mal... Dazu gibt es Datenpartitionen...
sdb    149,1G       
├─sdb1   7,8G ntfs   
├─sdb2     1K       
├─sdb3  63,2G ext4   /home/marco/Daten    ← Daten
├─sdb5  19,5G ext4                        ← System 5
├─sdb6  19,5G ext4   /                    ← System 6
├─sdb7  19,5G ext4                        ← System 7   
└─sdb8  19,5G ext4                        ← System 8
marco@marco-R510-P510 ~ $
sdb3 ist die Datenpartition (sda3 auch) und die ganzen Systeme können darauf zugreifen...

ich wünschte es wäre eine 1 TB Festplatte drin.
Ich hab "nur" 410GB (250 + 160) und darauf 9 Systeme, mit etwas System passt das was du vorhast 100%ig auf deine Platte.