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Autor Thema:  Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook  (Gelesen 34411 mal)

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Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #15 am: 20.09.2015, 01:50:41 »

bestätige o.g. schlechte erfahrungen für ein brandneues Medion Akoya S2218 mit windows 10 vorinstalliert:

- legacy boot o.ä. gar nicht vorhanden.
- secure boot ausgestellt.
- mehrere sticks mit mint 17.2 mate 64 bit erstellt, mit unetbootin und rufus
- keiner der sticks ließ sich mit F12 - bootmenu - oder aus dem UEFI-menu selbst laden.
- habs nach 48 h aufgegeben.

habe der käuferin empfohlen, das gerät umzutauschen.
auf der packung MUSS m.e. stehen: "andere betriebssysteme als windows können nicht installiert werden."

es gefiel mir ansonsten übrigens gut, mit 8 h - akku und hellem monitor, aber durch die full-HD-auflösung war die schrift m.e. viel zu winzig bei den desktop-ikonen.

lg, seltenheit

northstar

  • ><((((*>
  • ***
Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #16 am: 20.09.2015, 13:42:07 »
Bei einem Partition-Manager habe ich die Funktion  "GPT auf MBR umstellen" gesehen.
Vielleicht ist das die Lösung, wenn das Uefi kein  Legacy-Boot anbietet ?

Der Artikel bei c't beschreibt, wie es geht, ist aber kostenpflichtig.
http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-15-Festplattenpartitionierung-von-GPT-auf-MBR-umstellen-2318876.html

Es gibt allerdings Geräte, wo es katastrophal ist.
Zitat
Kaputt-gebootet

Komplettrechner mancher Firmen funktionieren im UEFI-Modus zwar problemlos mit Windows 8, aber nicht mit Linux. Eine besonders bösartige UEFI-Falle lauert in manchen Samsung-Notebooks [2] mit vorinstalliertem Windows 8: Wenn man auf diesen Systemen auch nur ein einziges Mal bestimmte Linux-Versionen im UEFI-Modus startet, sind sie defekt. Man muss sie zur Reparatur einsenden. Wider sämtliche Erwartungen hat Samsung die UEFI-Firmware bei diesen Geräten so vermurkst, dass sich die Systeme nach bestimmten Fehlern nicht mehr wiederbeleben lassen.

Samsung ist das Problem dermaßen egal, dass es bis heute nicht beseitigt wurde: Linux spielt für die Koreaner offenbar keine Rolle. Diese Kaltschnäuzigkeit in Bezug auf UEFI-Bugs legen leider auch viele andere Firmen an den Tag.

Quelle: http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-15-Loesungen-fuer-haeufige-UEFI-Pannen-2319431.html

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #17 am: 20.09.2015, 13:42:31 »
Hallo, hatte genau dasselbe Problem beim Versuch, Ubuntu auf dem Convertible Akoya zu installieren. Mit Unetbootin konnte ich keinen Stick zum Laufen bringen. Versucht bitte mal den Stick mit dd zu erstellen! Hat bei mir beides dann sofort funkioniert, sowohl Ubuntu 15.04 als auch die Gnome-Variante konnte ich booten und jetzt läuft das Ubuntu ganz schön flott auf dem Gerät. Würd mich nicht wundern, wenn hier dasselbe Problem vorliegt.

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #18 am: 20.09.2015, 14:04:19 »
Die bei Mint unter 'Zubehör' vorhandene USB-Abbilderstellung arbeitet mMn auch mit dd, ist aber einfacher im Gebrauch.

Fritx

  • Gast
Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #19 am: 20.09.2015, 14:54:59 »
Die bei Mint unter 'Zubehör' vorhandene USB-Abbilderstellung...

Was mir gestern durch Zufall aufgefallen ist: sie belegt den Stick nur in Größe der ISO. Der verbleibende Rest kann anderweitig formatiert und genutzt werden. Auch von der Geschwindigkeit her hat sich das Tool echt gemacht. (Ich habe "mintstick_1.2.5_all.deb" spasseshalber auch mal unter Unity installiert, löppt 1a)

Nachtrag:
Zitat
sie belegt den Stick nur in Größe der ISO. Der verbleibende Rest kann anderweitig formatiert und genutzt werden.

Das kann leider nicht verallgemeinert werden, sondern hängt von der ISO ab. Bei einer Xubuntu-Iso war das so, bei einer Mint-Iso leider nicht.  :(
« Letzte Änderung: 22.09.2015, 11:52:28 von Fritx »

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #20 am: 20.09.2015, 14:58:21 »
Also doch ein deutlicher Unterschied zum normalen dd   8) ~ $ apt-cache show mintstick
Package: mintstick
Version: 1.2.5
Architecture: all
Maintainer: Clement Lefebvre <root@linuxmint.com>
Installed-Size: 199
Depends: python:any (>= 2.7.1-0ubuntu2), coreutils (>= 6.10-3), gir1.2-gtk-3.0, gir1.2-polkit-1.0, ntfs-3g, policykit-1, procps, python, python-glade2, python-parted, udisks
Conflicts: usb-imagewriter
Replaces: usb-imagewriter
Priority: optional
Section: misc
Filename: pool/main/m/mintstick/mintstick_1.2.5_all.deb
Size: 20160
SHA256: e89e96266a0e057497bca7990f8dc68afc0b313d9387358f969f19a72f98e24b
SHA1: 26ef2366bbe0840b9dcc9c55a4130a673d596838
MD5sum: 21772f7091f70c8f1f39fef4d6867276
Description: write .img and .iso files to USB sticks
 A GUI to write .img or .iso files to a USB Key. It can also format them.
Description-md5: 30c62c36b400c51bb414af112f37c9f2
« Letzte Änderung: 20.09.2015, 15:05:23 von aexe »

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #21 am: 20.09.2015, 23:09:33 »
Also doch ein deutlicher Unterschied zum normalen dd
Sag ich ja seit langem  ;)

Der USB-Abbildersteller ist Mintstick für .iso, mintstick -m iso  der USB-Stick-Formatierer ist auch Mintstick. mintstick -m format
« Letzte Änderung: 20.09.2015, 23:13:11 von geobart »

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #22 am: 21.09.2015, 01:02:09 »
ihr macht mir hoffnung; der medion war schon auf der aldi-schwelle für den umtausch:

fragen zum procedere:
- mit fdisk ne GPT erstellen und KEINE partition einrichten?
- der usb-formatierer alias mintstick erstellt automatisch eine...
- oder doch eine über den ganzen stick einrichten?
- mit FAT32 formatieren?
- dann mit mintstick die 64-bit-iso draufspielen?
- oder doch lieber mit dd? (mit welchen parametern am sichersten?)

danke im voraus.

fehlversuche:
- mit unetbootin oder rufus den stick - 4 und 8 GB - erstellen: nix.
- einfach nur mit dem usb-abbildersteller drauf und mit F12 booten - wieder nix.
- mit usb-formatierer formatiert FAT32, dann mit usb-abbildersteller drauf - nix.
- pures dd: iso direkt drauf, mit count=1700M: wieder nix.
- nochmal mit rufus unter windows erstellt: - nix; bootet jedoch einen sony vaio im EFI-modus.
(to be continued.)

- hab die nase voll; er geht jetzt zurück.

ps: ich finde die frage extrem wichtig, ob man allen käufern in zukunft von aldi-pcs abraten muss, falls das hier nicht klappt.
das ist ja kein kavaliersdelikt eines nischenhändlers, sondern ein heimlicher umbruch, der einen medialen aufschrei wert ist, m.e..
« Letzte Änderung: 21.09.2015, 03:08:42 von seltenheit »

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #23 am: 21.09.2015, 09:04:01 »
Hab ein Medion Akoya E1210 und ein Acer Aspire One 756, beide mit LM 17.2 Mate.

Bei mir hat unetbootin (auch von Win aus) auch nix gebracht, der Bootvorgang hängt sich auf. Hab allerdings gar kein EFI (diese Option wurde auch im Bootmenü angezeigt), sondern auf beiden Netbooks noch ein herkömmliches BIOS.
Mit einem (bei mir erforderlichen externen) DVD-Laufwerk und einer frisch gebrannten ISO-DVD ging die LM17.2.-Mate-Installation (jeweils 32 bzw. 64-Bit) problemlos vonstatten. Ist wohl ein BIOS/UEFI-Problem mit externen Bootmedien. Ein DVD-Laufwerk ist noch Standard, finde ich.

Ein Link auf meine Partitionstabelle [steht hier].
« Letzte Änderung: 21.09.2015, 09:07:44 von Motetus »

Eugen

  • Gast
Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #24 am: 21.09.2015, 09:16:32 »
@ seltenheit, wie hast du den Stick für die Verwendung unter Unetbootin vorbereitet?

Du mußt formatieren, ohne eine Partition zu erstellen. In Unetbootin steht danach dann nicht bspw. "sdb1" als Ziel, sondern nur "sdb" ohne Zahl.

Quelle: https://wiki.ubuntuusers.de/unetbootin#Verwendung-fuer-U-EFI


Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #25 am: 21.09.2015, 11:45:30 »
Ein Problem bei der Herstellung eines Live-USB-Sticks ist, daß nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen oft Reste zurückbleiben, zB vom Bootloader
oder eine Partitionierung fehlt (zB nach 'dd', oder nach 'mintstick').

In so einem Fall ist es zu empfehlen, vor einem neuen Versuch zunächst alles vorhandene zu löschen und eine neue Partitionstabelle schreiben zu lassen
(GParted) und eine neue Partition (FAT32, Boot-Flag) anzulegen.
(So ist mMn der Stick für UNetbootin richtig vorbereitet.)

In einem extremen Verweigerungsfall habe ich auch einen Stick schon mal mit einem Eraser/Shredder-Werkzeug völlig platt machen müssen.
Überschreiben mit Nullen wäre vielleicht auch gegangen.
Ist aber auf keinen Fall grundsätzlich zu empfehlen.

Zum Spezialfall UNetbootin bei UEFI hat Eugen oben schon geschrieben.
Ich mein, daß dazu die Terminal-Befehle verwendet werden müssen, wie im UU-Wiki beschrieben.
Die grafischen Partitionieren haben mW diese Fähigkeit nicht.

Das Windows Tool "Rufus" soll aber eigentlich immer funktionieren, auch bei UEFI.

Ich würde auch mal überprüfen, ob Deine erstellten Live-Sticks an einem anderen Rechner funktionieren.
« Letzte Änderung: 21.09.2015, 14:16:32 von aexe »

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #26 am: 21.09.2015, 14:06:51 »
- hab die nase voll; er geht jetzt zurück.

Rückgabe ist sicher das Vernünftigste. Alles andere ist für mich nur sinnlose Rumbastelei.
Irgendwann ist nun mal das untere Ende der Preis/Leistungsspirale erreicht.



Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #27 am: 21.09.2015, 14:08:16 »
Bei mir war das auch ein unglaubliches Heckmeck und ich halte das auch für eine Zumutung und einen Umtauschgrund auch nach längerer Zeit. Es wird einem wohl absichtlich schwer gemacht, ein alternatives System zu installieren. Schon allein die Tatsache, wie viel Platz in meinem Fall Windows einnimmt auf der 64 GB kleinen SSD ist eine Frechheit, die nicht vernünftig zu begründen ist.

Vllt lohnt es sich, verschiedene Sticks auszuprobieren. Bei MIR hat es mit normalem dd funktioniert, auf zwei ollen USB-Sticks mit nur 2GB bzw. 4GB; formatiert in FAT32 (dürfte aber kaum eine Rolle spielen), Secure Boot war an (Ubuntu kommt damit wohl klar), UEFI-Modus, kein Fast Boot. Mehr kann ich leider nicht beitragen.

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #28 am: 21.09.2015, 16:46:09 »
@alle-guten-geister-hier:

danke; ich meine, in den letzten 3 ! nächten hätte ich alle die wege durchgehabt, werde sie aber beim nächsten UEFI-pc sehr sorgfältig beachten.

habe von anfang an mit 2 sticks und 2 UEFI-pcs und 1 normalem bios-pc probiert, um sicherzugehen.
irgendwas ist irgendwo immer irgendwann gebootet - bis auf den neuen aldi-pc: nie nur ein wenig was.

auch wenn restzweifel bleiben, ob ich evtl. irgendwann mit irgendwas es vielleicht doch noch hätte schaffen können: normal ist das nicht, und aldi hat als umtauschgrund nun schriftlich: "linux mint 17.2 UEFI 64bit nicht installierbar."


lg, und nochmals danke; vielleicht kriegt einer von euch den bogen doch noch raus...

seltenheit

Re: Linux-Mint auf Aldi-Medion-Akoya-Notebook
« Antwort #29 am: 21.09.2015, 17:26:51 »
... Was mir gestern durch Zufall aufgefallen ist: sie belegt den Stick nur in Größe der ISO. Der verbleibende Rest kann anderweitig formatiert und genutzt werden...
Hast Du es auch mal versucht ? Bei mir kommt dann :