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Erste Schritte - erste Probleme => Installation & Updates => Thema gestartet von: Tutnix am 28.01.2020, 21:09:49

Titel: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 28.01.2020, 21:09:49
Vielen Dank! Ich habe jetzt die ganze Zeit ohne Linux gelebt, wollte aber auf eine neue externe Festplatte ein neues Linux Mint 64 bit aufsetzen (zum Supportende von Win7...) und bekomme Linux seit Stunden nicht gebootet. Es wurde zwar auf der besagten Partition ein Linux installiert, aber der Fehler steckt irgendwo im Einhängepunkt oder im Grub. Ich werde also mit Grub rescue weiterverfahren.

Anmerkung: die Methode, auf der internen SSD-Platte NUR ein ungestörtes Windows zu haben und mit dem Bootmenü die externe Festplatte mit einem ausgelagerten Linux zu booten, hat sich mehrfach bewährt und das möchte ich auch so beibehalten. Der BIOS-Bootmanager findet ja auch die neue Linux-Installation (ich habe z.B. diese hier als 32 bit Mate auf einer Externen, und ein weiteres auf einem Stick, die beide wunderbar gestartet werden und laufen), sie lässt sich aber nicht starten.

Die Frage bleibt also: welchen Einsprungpunkt muss ich für den Bootloader anwählen, wenn ich Linux jetzt zum x. Mal installiere..? Da ich die sda mit Windows unberührt lassen möchte, würde ich sdc (dort ist die Linux-Partition drauf, 2 TB, u.a. mit zwei anderen NTFS-Partitionen) als Einsprungpunkt wählen. Aber was davon? / oder root oder boot oder was anderes? Was ist richtig?

Gruß
Tutnix
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: tommix am 28.01.2020, 21:51:16
Hallo,

dann starte bitte mal das Live - System und zeige Bitte:

sudo parted --list
und

inxi -Fz
Danke!
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 01:24:39
Zur Zeit bin ich gerade wieder in Windows. Ich werde deine Befehle ausführen, wenn ich wieder einen Versuch starte. Muss ich dazu das Live-System nutzen oder kann ich auch aus einem anderen Linux arbeiten? Ich mag am Live-System die englische Sprache nicht und tu mich da schwer. Ein 32-Bit-Linux funktioniert ja tadellos von einer anderen Festplatte und von dort habe ich auch Zugriff auf das neue Linux - es ist scheinbar alles da - nur dieses Mal klappt es gar nicht. Das Linux wird offenbar beim Booten nicht gefunden.

Habe die Festplatte nochmal in EXT4 für das Linux und die andere Hälfte in NTFS formatiert. Die Installation des Linux Mint 17 (habe gerade keine andere ISO zur Hand, upgraden geht ja immer noch...) auf die EXT-Partition hat funktioniert. Der Bootloader Grub sitzt auf dem externen Laufwerk - das wurde mir automatisch vorgeschlagen und das habe ich so belassen, weil es mir sinnvoll erschien.

Allerdings kamen nach Starten des Linux aus dem Bootmenü (oberste Zeile) eine ganze Reihe von Fehlermeldungen, die ich mir leider nicht gemerkt habe. Sie waren auch anders als vorher. Irgendwo kam ELF drin vor und anderes Gedöns, das ich vorher nicht hatte. Sogar der Restore-Modus klappte nicht. Das nächste Mal mache ich ein Foto...

Da die Zeichen häufig durch ? eingerahmt wurden, war auch die Tastatur offenbar englisch - jedenfalls musste ich die richtige Taste lange suchen... ;) Raus kam ich dann nur per Reset-Neustart.

Naja, das 32-Bit-Linux läuft ja, aber es kann nicht mehr alle Programme installieren, weil 64 bit längst Standard und Pflicht ist...

Vielen Dank erstmal.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: geobart am 29.01.2020, 01:50:23
Hallo,

dann starte bitte mal das Live - System und zeige Bitte:
 
Mit der angeschlossenen Platte.   

Wie das geht, kannst du oben in der "Hilfe" nachlesen.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 03:32:24
Modell: ATA SanDisk SDSSDHII (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  240GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos

Nummer  Anfang  Ende   Größe  Typ      Dateisystem  Flags
 1      32,3kB  102GB  102GB  primary  ntfs         boot
 2      102GB   240GB  138GB  primary  ntfs


Modell: ATA WDC WD2003FZEX-0 (scsi)
Festplatte  /dev/sdb:  2000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: gpt

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem  Name  Flags
 1      17,4kB  134MB   134MB                      msftres
 2      135MB   1048GB  1048GB  ntfs               msftdata
 3      1048GB  2000GB  952GB   ntfs               msftdata


Modell: Intenso External USB 3.0 (scsi)
Festplatte  /dev/sdg:  500GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Typ       Dateisystem     Flags
 1      32,3kB  18,3GB  18,3GB  primary   ext4            boot <----- Dieses Linux benutze ich gerade, Mint Mate 17.1 Rebecca 32 bit
 2      18,3GB  20,4GB  2147MB  extended
 5      18,3GB  20,4GB  2147MB  logical   linux-swap(v1)
 3      20,4GB  194GB   174GB   primary   ntfs
 4      194GB   500GB   306GB   primary   ntfs

Modell: WD Elements 2621 (scsi)
Festplatte  /dev/sdh:  2000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Typ      Dateisystem  Flags
 1      1049kB  992GB   992GB   primary  ext4         boot      <-----------Hier ist das Linux Mint 64bit drauf, 17.3 Quiana
2      992GB   2000GB  1008GB  primary  ntfs

Kernel: 3.13.0-37-generic i686 (32 bit) Desktop: N/A Distro: Linux Mint 17.1 Rebecca
Machine:   Mobo: ASUSTeK model: M4N68T-M-V2 version: Rev X.0x Bios: American Megatrends version: 0702 date: 01/26/2011
CPU:       Dual core AMD Athlon II X2 255 (-MCP-) cache: 2048 KB flags: (lm nx sse sse2 sse3 sse4a svm)
           Clock Speeds: 1: 3114.153 MHz 2: 3114.153 MHz
Graphics:  Card: NVIDIA Device 0f02
           X.Org: 1.15.1 drivers: (unloaded: fbdev,vesa) FAILED: nouveau Resolution: 1280x1024@60.0hz, 1280x1024@75.0hz
           GLX Renderer: Gallium 0.4 on NVC1 GLX Version: 3.0 Mesa 10.1.3
Audio:     Card-1: NVIDIA GF108 High Definition Audio Controller driver: snd_hda_intel Sound: ALSA ver: k3.13.0-37-generic
           Card-2: NVIDIA MCP61 High Definition Audio driver: snd_hda_intel
Network:   Card: NVIDIA MCP61 Ethernet driver: forcedeth
           IF: eth1 state: up speed: 100 Mbps duplex: full mac: <filter>
Drives:    HDD Total Size: 4740.9GB (10.5% used) 1: id: /dev/sda model: SanDisk_SDSSDHII size: 240.1GB
           2: id: /dev/sdb model: WDC_WD2003FZEX size: 2000.4GB 3: USB id: /dev/sdg model: External_USB_3.0 size: 500.1GB
           4: USB id: /dev/sdh model: Elements_2621 size: 2000.4GB
Partition: ID: / size: 17G used: 16G (96%) fs: ext4 ID: swap-1 size: 2.15GB used: 0.00GB (0%) fs: swap
RAID:      No RAID devices detected - /proc/mdstat and md_mod kernel raid module present
Sensors:   None detected - is lm-sensors installed and configured?
Info:      Processes: 181 Uptime: 13 min Memory: 1641.1/4035.8MB Client: Shell inxi: 1.8.4
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 15:50:51
Hier die Screenshots.

1. Die Fehlermeldung beim Starten von Linux.

2. Der Bootmanager zeigt auch das Linux 17.1 „Rebecca“ an, obwohl es zu diesem Zeitpunkt nicht eingestöpselt war.

3. Der Memorytest wird mit folgender kurzer Meldung quittiert (kann also nicht ausgeführt werden).
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 16:39:26
Noch zur Ergänzung: die Installations-DVD startet NICHT, sondern hängt komplett, wenn beide Linux-Versionen eingestöpselt sind. Dabei spielt der verwendete USB-Port offenbar keine Rolle. Deshalb habe ich die beiden Befehle oben von Tommix unter Linux Mint Rebecca ausgeführt.

Ich bin jetzt im Live-System (gebootet von DVD) nach dem dritten Versuch, nachdem ich die Platte mit Linux Rebecca entfernt habe.



ATA SanDisk SDSSDHII (scsi)
Disk /dev/sda: 240GB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: msdos

Number  Start   End    Size   Type     File system  Flags
 1      32.3kB  102GB  102GB  primary  ntfs         boot
 2      102GB   240GB  138GB  primary  ntfs


Model: ATA WDC WD2003FZEX-0 (scsi)
Disk /dev/sdb: 2000GB
Sector size (logical/physical): 512B/4096B
Partition Table: gpt

Number  Start   End     Size    File system  Name  Flags
 1      17.4kB  134MB   134MB                      msftres
 2      135MB   1048GB  1048GB  ntfs               msftdata
 3      1048GB  2000GB  952GB   ntfs               msftdata


Model: WD Elements 2621 (scsi)
Disk /dev/sdg: 2000GB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: msdos

Number  Start   End     Size    Type     File system  Flags
 1      1049kB  992GB   992GB   primary  ext4         boot
 2      992GB   2000GB  1008GB  primary  ntfs


Warning: Unable to open /dev/sr0 read-write (Read-only file system).  /dev/sr0
has been opened read-only.
Model: TSSTcorp CDDVDW SH-S223C (scsi)
Disk /dev/sr0: 1466MB
Sector size (logical/physical): 2048B/2048B
Partition Table: mac

Number  Start   End     Size    File system  Name   Flags
 1      8192B   24.6kB  16.4kB               Apple
 2      49.1MB  58.4MB  9306kB               EFI


mint@mint ~ $ inxi -Fz
System:    Host: mint Kernel: 3.13.0-24-generic x86_64 (64 bit) Desktop: N/A Distro: Linux Mint 17 Qiana
Machine:   Mobo: ASUSTeK model: M4N68T-M-V2 version: Rev X.0x Bios: American Megatrends version: 0702 date: 01/26/2011
CPU:       Dual core AMD Athlon II X2 255 (-MCP-) cache: 2048 KB flags: (lm nx sse sse2 sse3 sse4a svm)
           Clock Speeds: 1: 3114.052 MHz 2: 3114.052 MHz
Graphics:  Card: NVIDIA Device 0f02
           X.Org: 1.15.1 drivers: (unloaded: fbdev,vesa) FAILED: nouveau Resolution: 1280x1024@60.0hz, 1280x1024@60.0hz
           GLX Renderer: Gallium 0.4 on NVC1 GLX Version: 3.0 Mesa 10.1.0
Audio:     Card-1: NVIDIA GF108 High Definition Audio Controller driver: snd_hda_intel Sound: ALSA ver: k3.13.0-24-generic
           Card-2: NVIDIA MCP61 High Definition Audio driver: snd_hda_intel
Network:   Card: NVIDIA MCP61 Ethernet driver: forcedeth
           IF: eth0 state: up speed: 100 Mbps duplex: full mac: <filter>
Drives:    HDD Total Size: 4240.8GB (0.1% used) 1: id: /dev/sda model: SanDisk_SDSSDHII size: 240.1GB
           2: id: /dev/sdb model: WDC_WD2003FZEX size: 2000.4GB 3: USB id: /dev/sdg model: Elements_2621 size: 2000.4GB
Partition: ID: / size: 2.0G used: 84M (5%) fs: overlayfs
RAID:      No RAID devices detected - /proc/mdstat and md_mod kernel raid module present
Sensors:   None detected - is lm-sensors installed and configured?
Info:      Processes: 169 Uptime: 6 min Memory: 475.9/3953.1MB Client: Shell inxi: 1.8.4

Mich irritiert die Mac-Partitionstabelle auf der DVD. Ist das vielleicht ein falsches Installationspaket? Aber dann dürfte doch gar nichts funktionieren, oder? Auf einem USB-Stick hat diese ISO bereits funktioniert (obwohl es ja hirnrissig ist, ein 64bit-System auf einem FAT32-Stick zu installieren... ;) ;)
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: helli am 29.01.2020, 16:48:59
Zitat
Irgendwo kann man sicher die Tastatur umstellen / ich wei- nur nicht wo...  :o

setxkbmap de
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 16:57:04
Vielen Dank! So ist's schööööner!
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: aexe am 29.01.2020, 18:12:49
Disk /dev/sr0: 1466MB
Sector size (logical/physical): 2048B/2048B
Partition Table: mac

Number  Start   End     Size    File system  Name   Flags
 1      8192B   24.6kB  16.4kB               Apple
 2      49.1MB  58.4MB  9306kB               EFI
Ich kann zwar nicht erklären, warum das so angezeigt wird, ist aber m.W. normal, wenn es sich um ein Installationsmedium (DVD) handelt.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 18:49:01
Ja, vielleicht sind beide Partitions-Systeme „eingebaut“, damit Linux auch von einem Mac aus gestartet werden kann...  8)
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: ole_hilja am 29.01.2020, 20:29:11
Off-Topic:
Deine Annahme bez. starten von Linux aufem Mac ist falsch. Du kannst nicht einfach ein Linux auf einem Mac starten, das macht der nicht. Hierfür muss auf dem Mac erst einmal ein entsprechender Bootmanager installiert werden, z.B. rEFInd.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 20:50:31
Ist nicht das Thema. Wenn die Eintragung auf der DVD nichts ungewöhnliches ist, überspringen wir den Punkt und ersparen uns die Mutmaßungen. Das Hauptproblem ist immer noch das Booten.

Viel wichtiger ist: was bedeutet ungültiges ELF-Magic? Ist das wirklich die Ursache oder ist das nur irgendeine Fehlermeldung?

Ich könnte mir vorstellen, die gesamte Installation nochmal erneut über die bestehende Partition zu bügeln (beide Partitionen wurden in GParted vorab angelegt, nachdem Klonen von einer Linux-Platte erst recht nicht klappte - wegen UUID und so).

Ich habe auch die ISO für Mint 17.3 Quiana nochmal heruntergeladen - aber offenbar ist meine gebrannte DVD nicht kaputt, die Summen sind identisch.

Ein neueres Linux-System wollte ich jetzt nicht probieren, weil auch der Rechner schon älter ist, und die neuesten Distributionen vielleicht nicht verkraftet.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: ampersand am 29.01.2020, 21:00:46
Ich schon wieder: Habe mal nen halben Sonntag damit verbracht, Mint 19.3 auf einen ext. datenträger zu instllieren. Erst eine HDD dann USB Stick mit 64 Gb.....Nix hat funktioniert...

Das booten mit den Livesystem auf einem 16Gb Stick hat prima funktioniert....Nur die Installation nicht...Ich kann die einzelnen Fehlermeldungen garnichtmehr aufzählen.....Habe alles mögliche versucht. Andere USB Ports.Nichts hat funktioniert...(Ach ja...ich erinnere mich. Es hiess: Grub lässt sich nicht installieren...)

Bis ich Tortel dann daraufkam, den UEFI Modus in Bios zu deaktivieren....Und schon lief es....

Nun läuft Mint 19.3 Mate vom 64GB 3.0 Stick und die Interne HDD habe ich erstmal in Urlaub geschickt....
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: ole_hilja am 29.01.2020, 21:01:38
Ist nicht das Thema.
Daher mein Post als OT.
Ich habe auch die ISO für Mint 17.3 Quiana nochmal heruntergeladen
Das ist EOL  8)
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 21:23:11
Anscheinend dreht es sich hier um gewisse Systeme, von denen ich rein gar nichts verstehe. UEFI, EOL... mir ist das eigentlich völlig wurscht, und ich habe keine Ahnung, wo was eingestellt werden soll. Wenn es ein anderes Mint 17.3 gibt, das ich runterladen muss, und meins falsch ist... wo finde ich das und woran erkenne ich es?

Ich würde jetzt als nächstes vielleicht Grub neu installieren (das soll ja aus einem laufenden Linux relativ einfach sein, vorausgesetzt, ich erwische die richtige sdx und die richtige Partition...), und lese mich gerade durch böhmische Dörfer...

Wie gesagt: dasselbe Linux 64 bit ließ sich lauffähig auf einem Stick installieren. Nur dort ist es mit USB 2.0 natürlich so langsam, dass es eher unsinnig ist... Es ist nur ein Not-Linux...
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: ole_hilja am 29.01.2020, 21:55:49
EOL = end of live; Es ist tot und das System erhält keinen Support mehr. https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
https://www.linuxmintusers.de/index.php?action=wiki;page=Kategorie:_Linux_Mint-Versionen
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 22:05:00
Ach soooo... und ich dachte schon, es sei irgendein ominöses BIOS-System oder so...  ;D

Nichtsdestotrotz: auch wenn es tot ist, sollte man es installieren können. Oder holt sich der Installer aktualisierte Dateien aus dem Internet (Internet wird ja vorausgesetzt... warum denn also sonst, wenn die Distribution doch auf DVD ist?), die dann vielleicht zu Inkompatibilitäten führen können?
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: tommix am 29.01.2020, 22:07:26
Es geht ganz einfach um Linux Mint 17.X!
Dieses System ist halt Tot. seit 04/2019!

Du solltest versuchen ein neueres System installieren oder wenn du viele Anpassungen und Einstellungen gemacht hast, auch ein Upgrade auf Linux Mint 18 durchführen.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 22:12:32
Du solltest versuchen ein neueres System installieren oder wenn du viele Anpassungen und Einstellungen gemacht hast, auch ein Upgrade auf Linux Mint 18 durchführen.

Mein laufendes Linux Mint 17.1 ist ja ein 32Bit-System und außerdem auf einer nur 20 GB großen Partition. Es stammt ursprünglich tatsächlich von einer IBM-Platte mit nur 20GB!
Ich würde es gerne „aufrüsten“, wenn es denn ginge, denn Einstellungen und Programme neu aufzusetzen dauert ja auch einige Zeit. Vor allem die Bildschirmdarstellung musste ich massiv verändern, weil meine Augen auch nicht mehr so toll sind... Deshalb hatte ich vor, die Partition auf eine größere Platte zu klonen und auszuweiten, aber das hat nicht geklappt. Ob ich von 32 auf 64 bit umsatteln / aufrüsten kann, weiß ich auch nicht.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: tommix am 29.01.2020, 22:17:27
Ob ich von 32 auf 64 bit umsatteln

Nur durch Neuinstallation!

CPU:       Dual core AMD Athlon II X2 255

Und der sollte 64 Bit können!

Habe ich auch!
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: geobart am 29.01.2020, 23:22:55
Ein neueres Linux-System wollte ich jetzt nicht probieren, weil auch der Rechner schon älter ist, und die neuesten Distributionen vielleicht nicht verkraftet.
   
So ein Unsinn.CPU:       Dual core AMD Athlon II X2 255 (-MCP-) cache: 2048 KB flags: (lm nx sse sse2 sse3 sse4a svm)
           Clock Speeds: 1: 3114.153 MHz 2: 3114.153 MHz
Graphics:  Card: NVIDIA Device 0f02

Ein zwar älterer 64bit- 2 Kerner aber sogar mit einer Nvidia GT 730.
Da laufen alle akt. Mint-Versionen mit allen Desktops - auch 19.3 mit Cinnamon, den ich dir  empfehlen würde.
Dein gezeigter Fehler liegt vermutlich an Mint 17. 
Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/File (https://de.wikipedia.org/wiki/File)
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 29.01.2020, 23:46:26
Ja klar, kann der PC 64bit - Windows läuft ja drauf. Ich hatte gehofft, die Linux-32bit-Installation auf 64bit „upzugraden“ - aber das scheint eben nicht zu gehen. Schade. Also bleibt nur eine Neuinstallation. Ich kann nur nicht mehr als 4 GB RAM einsetzen, was für Linux noch gut reicht, für Windows10 aber schon nicht mehr.

Durch die verschiedenen Listen ist mir aufgefallen, dass die Zählung - je nachdem, in welchem Port die Festplatte eingestöpselt ist - immer anders ist. Sda und sdb sind immer gleich, weil das feste interne Platten sind. Auf sda ist NUR Windows.

Befindet sich nun die Linux-Partition (angenommen), auf sdg - muss ich dann mit sudo grub-install /dev/sdg wählen? Denn diese Platte wird ja als Bootmedium genutzt (bei mir mit dem BIOS-Bootmanager F8 ausgewählt) und von dort aus soll Linux ja starten. Wo genau muss also der Bootmanager installiert werden... auf die Partition, auf Root oder noch woanders hin? Der Installer bietet mir eine Reihe von Möglichkeiten an.

Und was passiert, wenn ich die Platte in einen anderen USB-Port stecke und plötzlich zu sdh wird? Wird Linux dann nicht mehr gefunden?
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: geobart am 30.01.2020, 01:18:35
muss ich dann mit sudo grub-install /dev/sdg wählen? Denn diese Platte wird ja als Bootmedium genutzt (bei mir mit dem BIOS-Bootmanager F8 ausgewählt)
Du musst mit dem Terminal gar nichts tun.  Während der Installation wirst du danach gefragt,  wo du den Grub hin haben willst.  Ja, auf sdg - nicht etwa sdg1.  Und du solltest  per Kabel bei der Installation Online sein. 

Nimm eine Iso von hier, die ist weitgehend deutsch. 
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=9668.msg783649#msg783649 (https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=9668.msg783649#msg783649)


Und was passiert, wenn ich die Platte in einen anderen USB-Port stecke
 
Erreichst du den mit F8, startet Mint. Auch an jedem anderen Bios-Rechner.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 30.01.2020, 17:59:17
Hallo. Linux wird mir immer ein Rätsel bleiben...

Wollte mit der Linux-DVD booten, während die externe Platte mit dem defekten Linux in einem USB-Slot steckte. Alles schön brav, Linux wird von der DVD geladen. Tacker, tacker, tacker...

Doch plötzlich erscheint ein Login-Fenster mit Eingabe auf Englisch. Nun gut, dachte mir: hat er das neue Linux also doch gefunden, ist ja fein - ich wüsste nämlich nicht, dass eine Live-DVD ein Login braucht (und vorher brauchte sie auch keins)... Doch wieso eigentlich? Soll nicht das Read-Only-System von der DVD geladen werden? Rätsel über Rätsel...

Doch er wollte keinen meiner Benutzernamen und Passwörter akzeptieren (nachdem es wieder mal ans Suchen auf der deutschen Tastatur ging...). Ich kam partout nicht weiter. Vielleicht habe ich dauernd einen Buchstaben falsch getippt oder er will ein mir unbekanntes Administrator-Login; egal, ich kam nicht rein. Es gab auch keinen Ausgang zu einem anderen Login.

Festplatte also abgestöpselt, RESET und nochmal mit der DVD gebootet - ohne irgendein anderes Linux am Rechner.

Der PC hängt. Hat sich der Rechner irgendwas irgendwo gemerkt..? Warum liest er die DVD nicht weiter?

Nach zwei RESETs und Boot-Versuchen dann endlich erscheint die Oberfläche des Live-Systems von der DVD. Er hat diesmal sehr lange gebraucht und auch häufiger mal Popup-Fenster gezeigt, die ich aber so schnell nicht lesen konnte und die vorher nicht dabei waren.

Also: neuer Versuch. Festplatte für die 64bit-Version auf sdg eingesteckt und eine neue Installation auf der bestehenden Partition ausgeführt (also an der gleichen Stelle übergebügelt), mit Bootloader auf sdg.

Installation wird ordentlich abgeschlossen, DVD raus, Neustart, F8 um von der Linux-Platte zu booten. Die steckt natürlich immer noch im selben Port.

Fehlermeldung mit Grub-Rescue. Das eben installierte Linux wird nicht gefunden. Großes Fragezeichen. DAS hatte ich bislang noch nicht. Also diesmal keine ELF-Magic-Meldungen und so was.

Da ich nicht weiß, was ich da eingeben muss, und es auch kein EXIT oder ähnliches zu geben scheint, um da raus zu kommen, also RESET  und diesmal mit der funktionierenden 32bit-Linux-Version von der anderen Platte gebootet. DIE läuft ja gottlob noch.

Nun habe ich die kaputte Linux-Partition auch mal hinzugesteckt. Ich kann wie gehabt die Installation auf der Platte sehen, es wurde was installiert. Jetzt liegt die Partition aber auf sdh.

Was passiert denn jetzt bei der Eingabe von sudo grub-install? Muss ich jetzt sdg oder sdh wählen? Oder kriege ich die neue Distribution sowieso nicht zum Laufen? Immerhin hat er ja einmal mit Login-Fenster reagiert, also muss ja DOCH was installiert worden sein...

Bei jedem Schritt geschieht immer irgendwas Neues und Unerwartetes. Fast möchte ich wetten, dass es nach den nächsten drei Versuchen alles problemlos klappt - und dann vielleicht die nächsten drei Male nicht mehr. Alles scheint möglich, ich kann es nicht nachvollziehen. Diese ganze Grub und Boot-Geschichte scheint aber auch ein ewiges Thema zu sein - und dabei habe ich noch nicht mal Windows und Linux auf einer Platte... ;)

Ich kann nun eine neuere Version herunterladen und brennen, aber wenn diese schon nicht klappt... warum sollte es bei den neueren besser klappen? Gut, vielleicht ist auch die verwendete Platte kaputt, aber Testdateien hin- und hergeschoben zeigen, dass beide Partitionen (EXT4 und NTFS) anscheinend okay sind.

Das nächste Mal mache ich statt RESET immer Kaltstarts!

PS Das Herunterladen des 19er Mate muss ich in Windows machen - auf der Linux-Partition ist nicht genügend Platz. Ich weiß nicht, warum Firefox den Zielordner nicht ändern will, sondern immer den persönlichen Ordner will...
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: dphn am 30.01.2020, 19:51:37
wobei dein Nick ein toller Name für eine neue Distribution wäre. Reiht sich wunderbar ein zwischen Knoppix, Kanotix,etc. ;) :)
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 30.01.2020, 20:03:06
Das Herunterladen von 19.3 Mate auf eine NTFS-Partition hat immerhin geklappt. Allerdings hat die ISO keine Zugriffs-Rechte (das passiert immer, wenn man von Linux was auf eine Windows-Platte kopiert). Aber ich hoffe, zum Brennen ist das egal. Bei Dateien ist das allerdings ärgerlich, wenn man vergisst, die Zugriffsrechte in Linux vorher auf Jeder darf alles zu ändern, bevor man zu Windows wechselt. Sonst kann man nämlich die Dateien dort weder löschen (!) noch bearbeiten, Bilder nicht mal anschauen...

Ach ja, nebenbei: jetzt, beim zweiten Versuch, mit Live-System UND 64bit-Linux zu booten, hat das mit dem Login wie beim ersten Mal leider nicht geklappt. Er sagt immer noch Grub-Rescue. Schade.

Ich habe festgestellt, dass Linux auch gerne mal meinen Dual-Core abschaltet und ich deshalb nicht hochfahren kann. Jedenfalls ist mir das gerade zum xten Mal passiert. Womöglich hängt deshalb die DVD auch, denn ohne Dual-Core gibt es kein 64bit...

Ach ja: die Platte zeigt jetzt sdc an. Auch nach dem Wechseln des USB-Ports... Es wird immer wunderlicher. Ich kapiere dieses sda, sdb, sdc einfach nicht...
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: toffifee am 30.01.2020, 20:15:18
Ich denke, du solltest die Linux Installation von jemand machen lassen, der sich mit PCs auskennt. Im Wiki ist eine Liste von Leuten, die sowas anbieten.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 30.01.2020, 21:25:48
Dieser PC wird auch nur noch genutzt, so lange er hält. Das 32bit-Linux habe ich jetzt auf drei PCs und das 64bit auf einem Stick installiert - das geht offensichtlich besser. Und irgendwie völlig unproblematisch. Wahrscheinlich ist doch der Wurm in der 64er-Version, im Zusammenspiel mit meinem BIOS. Oder mein Rechner klappert schon ordentlich und nimmt falsche Befehle und unsauberen Code inzwischen krummer als früher... Da ich zum Arbeiten mit Windows auf einen neuen 8-Kerner aufrüste, reicht dieses alte Linux zum Surfen allemal.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: ole_hilja am 30.01.2020, 22:25:00
ist doch der Wurm in der 64er-Version, im Zusammenspiel mit meinem BIOS. Oder mein Rechner klappert schon ordentlich und nimmt falsche Befehle
Dein Rechner nimmt alle Befehle, auch wenn sie falsch sind. Das ist ja das Kernproblem. Des Weiteren ist es deinem BIOS völlig egal ob du eine 32 oder 64 bit Version installiert hast. Den Rat von @toffifee solltest du wirklich beherzigen.
Ich denke, du solltest die Linux Installation von jemand machen lassen, der sich mit PCs auskennt. Im Wiki ist eine Liste von Leuten, die sowas anbieten.
Ansonsten kannst du dir eine Glaskugel besorgen oder dir jemanden suchen der Sandalen trägt und Moos an den Füßen hat. Mit deiner unstrukturierten Arbeitsweise wirst du leider den Rechner nicht zum Laufen bringen.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 30.01.2020, 23:58:45
Ich arbeite nicht unstrukturiert. Ich tue genau das, was man üblicherweise bei einer Linux-Installation tut: DVD rein, auf eine Partition installieren, zuschauen, läuft. Nach den Versprechungen des Internets sollte die Installation damit abgeschlossen sein und man braucht sich um nichts zu kümmern, außer um die Einrichtung seines Linux.

Dass jedesmal neue Fehler auftauchen, obwohl ich ABSOLUT zweimal das gleiche hintereinander gemacht habe, ist ja nicht mein Verschulden.

Warum z.B. die neue Partition anders gelistet wird, auch wenn die Platte im selben Port steckt, konnte mir auch keiner erläutern. Vielleicht weiß das auch keiner? Müsste ich so etwas für eine Linux-Installation wissen? Dann ist Linux tatsächlich nur etwas für Nerds, die IT studiert haben...

Deswegen halte ich es auch nicht für sinnvoll, jetzt mit einer neuen Version nochmal alles durchzuprobieren. Das heißt nur, dass ich Linux z.Z. nicht installiert kriege.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: aexe am 31.01.2020, 00:06:37
Off-Topic:
Ich tue genau das, was man üblicherweise bei einer Linux-Installation tut:
Warum kann ich das nicht glauben? Weil es dann funktionieren sollte. ::)

obwohl ich ABSOLUT zweimal das gleiche hintereinander gemacht habe
Fehler verschwinden selten, indem man sie wiederholt.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 31.01.2020, 00:48:54
Wenn ich einen Vorgang zweimal nach Vorschrift mache, und er funktioniert nicht, dann ist entweder die Vorschrift falsch oder die Vorschrift kennt nicht alle Möglichkeiten der Fehlerquellen. Und das wird so sein: bei 80% der Computer funktioniert der Vorgang, bei 20% eben nicht. Dazu sind die Computer einfach zu unterschiedlich. Durch die Wiederholung stelle ich nur fest, ob ich als Benutzer einen Fehler gemacht habe, und ob der Fehler reproduzierbar ist. Wenn ich beim ersten Mal einen Fehler gemacht habe, müsste es beim zweiten Mal klappen. Das ist aber nicht so.
Der Fehler ist nun zwar reproduzierbar, aber immer mit anderen Eckdaten, so dass im Vorgang selbst etwas nicht stimmt. Ich könnte es jetzt vielleicht noch dreißigmal machen, es wird nichts bringen, da ich meine Vorgehensweise nicht ändere Ich kann hundertmal gegen einen Baum fahren - es wird immer weh tun. Erst wenn ich eine der ECKDATEN verändere, könnte der Vorgang gelingen. Also muss ich auskundschaften, wie ich um den Baum herumkomme. Das sogenannte "Rumprobieren§. wie ihr es nennt, ist unbedingt nötig, um nicht zum 101sten Mal gegen den Baum zu fahren.

Ich finde, das ist ziemlich simpel und sollte nachvollziehbar sein. Linux als das Allheilmittel anzupreisen, das NIE, NIE Fehler macht, aber den Nutzer für doof halten, weil der IMMER Fehler macht, ist die schlechteste und übrigens auch die intoleranteste Fehlerlösung.

PS Ich spüre schon wieder, dass mich einige flapsige Sprüche der Linux-Gemeinde zur Weißglut bringen.  Ich glaube, ich verzichte auf weitere Hilfe. Aber ich verrate dann auch nicht, wie und ob es geklappt hat. Ihr kennt ja alle Fehlerursachen schon.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: aexe am 31.01.2020, 01:15:03
Off-Topic:
Ich glaube, ich verzichte auf weitere Hilfe
Kein Problem. Das wird das Forum verkraften können.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: dphn am 31.01.2020, 07:41:34
Ich finde, das ist ziemlich simpel und sollte nachvollziehbar sein. Linux als das Allheilmittel anzupreisen, das NIE, NIE Fehler macht...

Das macht hier niemand. Du aber erwartest, dass alles auf Knopfdruck zu funktionieren hat. Dem Anspruch wird wohl am ehesten noch MacOS gerecht, was versucht, alles mundgerecht zu servieren.

Bei Linux gehört schon ein wenig Engagement dazu. Wenn du etwas Recherche betreibst, dich ein wenig für Zusammenhänge interessierst und mit Motivation dabei bist, etwas neues lernen zu wollen, dann wird dir hier geholfen und du wirst vielleicht auch die ein oder andere Lösung schon selber herausfinden können. Nach Gesetz und Vorschrift wird hier bestimmt nicht gearbeitet und das ist auch gut so.

Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 13.05.2020, 20:44:28
Nur zur Info - von wegen „das neueste ist immer besser“: Linux mint mate „Rebecca“ und „Quiana“ lassen sich zwar installieren, die Partition wird eingehängt und es ist was drauf, beide booten aber nicht.
 
19.3 „Tricia“ wird augenscheinlich installiert (die Installation fragt sogar nach einer Swap, das tun die beiden anderen übrigens nicht), aber die Partition lässt sich nicht mal einhängen, lässt sich mit Geparted nicht testen und bootet natürlich auch nicht. 19.3 lässt sich somit wohl gar nicht mehr installieren.

Zur Zeit ist „Quiana“ drauf und es steht wieder bei „Elf Magic...“-Fehler, das hatte ich auch schon mal.

Ich benutze deshalb seit drei Jahren das 32bit-Linux „Rebecca“ 17.1 - das lasse ich so, wie es ist, auch ohne Updates. Ein laufendes System sollte man nicht grundlos ändern...

Dass ein 64bit-System funktioniert, beweist, dass alle 64bit-Live-DVDs anstandslos laufen und auch „Rebecca 64bit“ von einem USB-Stick ebenfalls. Wähle ich mit F8 das Plattenmenü beim Booten an, startet er das 32bit-Linux von der Festplatte, und auch das 64bit-Linux vom Stick. In beiden Fällen erscheint der Bootmanager mit der betreffenden Linux-Version ganz oben, und in beiden Fällen taucht „Windows-Loader“ unten auf.

Das hat mit dem Neuversuch niemals so geklappt. Wo ist da der Loader geblieben?

Um auszuschließen, dass vielleicht die externen Platten zu neu sein könnten, habe ich versuchsweise eine baugleiche alte Platte verwendet - aber das funktioniert auch nicht.
Titel: Re: Installation: Bootprobleme
Beitrag von: Tutnix am 18.05.2020, 16:24:51
Bei Rebecca 17.1 und Quiana 18.? wird folgender Text angezeigt.


Die Dateien sind jedoch vorhanden, so wie auch der komplette Boot-Ordner. Hd2 wird mit ls überhaupt nicht angezeigt, obwohl dort vier Partitionen drauf sein müssten (Linux ext4, Swap, NTFS1 und NTFS2)


Bei Tricia 19.3 lässt sich die Partition nicht einhängen und deshalb auch nicht kontrollieren. Installation zweimal probiert.