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Erste Schritte - erste Probleme => Newbie Fragen => Thema gestartet von: grhansolo am 03.12.2018, 09:56:13

Titel: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 09:56:13
Hallo,

gestern habe ich nach langer Zeit mal wieder bei distrowatch.com reingeschaut. Ich war ziemlich überrascht, dass Mint mitlerweile durch Manjaro von der Spitzenposition verdrängt wurde. Durch ein bisschen quer lesen habe ich herausgefunden, dass seitens der Ubuntu Entwickler in der letzten Zeit einige umstrittene Entscheidungen getroffen wurden die nicht besonders gut bei der Community angekommen sind. Das hat dann dazu geführt, das viele Ubuntu und damit auch dem Abkömmling Mint den Rücken gekehrt haben. Viele haben nun wohl das auf Arch basierende Manjaro entdeckt, dass ziemlich genial sein soll. Die größten Vorteile sollen wohl das Rolling-Release-Modell (damit immer ein aktuelles System) und die tolle Hardware Unterstützung sein. In diesem Kontext überlege ich ersthaft zu Manjaro zu wechseln, vorab würde mich allerdings Eure Meinung zu folgenden Punkten interessieren.

1. Womit ist der Aufstieg von Manjaro bei distrowatch.com Eurer Meinung nach zu begründen?

2. Welche Linux Distros verwendet Ihr und warum?

3. Würde Ihr eher Mint oder Mnjaro bevorzugen? Bitte mit Begründung.

4. Hinsichtlich des Paketmanagers wird weder das auf Debian basierende dpkg noch das auf Red Hat basierende urpm verwendet, stattdessen wird  das auf Arch basierende Pacman verwendet. Wenn man nun eine Software, die nicht Bestandteil der Repos ist, manuell downloaden und installieren möchte wird meistens nur die *.deb und die *.rpm zur Verfügung gestellt. Wie kann ich solch eine Software installieren wenn keine spezielle Pacman Installationsdatei angeboten wird?
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: tml am 03.12.2018, 10:08:08
Wie kann ich solch eine Software installieren wenn keine spezielle Pacman Installationsdatei angeboten wird?
https://wiki.archlinux.de/title/Hauptseite (https://wiki.archlinux.de/title/Hauptseite)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: kalle123 am 03.12.2018, 10:11:57
Viele Fragen!

Zu einem Punkt werde ich was sagen. Für mich gilt: Paketmanagment (deb) und Desktop (Xfce) des BS wechsle ich nur höchst ungern.

Schau mir auch gerne mal "was anderes" an. Aber dann in einer VM  ;D
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: billyfox05 am 03.12.2018, 10:45:40
Zufälle gibt`s  ;D
Ich spiele gerade mit Manjaro Deepin.
Klasse Optik, immer top aktuell, leider erkennt der Dateimanager
seit dem letzten Update mein Handy im "MTP-Modus" nicht mehr,
Luckybackup funktioniert nicht - Ursache ?,
dafür funktioniert "Pinta" ( mein Lieblingsmalprogramm  ;D ) -
was seit LM19 bei mir nicht mehr funktionierte.

Zu1) keine Ahnung
Zu2) Linux Mint Cinnamon, läuft stabil und ich habe mich dran gewöhnt
Zu3) mit Pacman liegst du wohl richtig - habe ich aber noch nie benötigt,
Software die nicht in den Repos liegt habe ich bisher immer im "AUR" (Arch User Repos ) gefunden.
Um "AUR" im Paketmanager einzubinden - gehst du auf Einstellungen und aktivierst die "Einbindung von AUR".

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 10:55:13
Software die nicht in den Repos liegt habe ich bisher immer im "AUR" (Arch User Repos ) gefunden.
Um "AUR" im Paketmanager einzubinden - gehst du auf Einstellungen und aktivierst die "Einbindung von AUR".

Software aus dem AUR muss man selbst kompilieren, was wohl relativ fehleranfällig sein soll.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: kalle123 am 03.12.2018, 11:11:01
Hab mal ne Zeit lang Manjaro in einer VM gehabt.

Sieht erst mal gut aus und nicht die "Ochsentour" der Installation, wie bei Arch. (Die sei jedoch jedem empfohlen, der mal tiefer in Linux einsteigen möchte  :D )

Minus Punkte meines Erachtens:

- alle paar Tage ziemlich "dicke" updates. Halt RR release.

- kann ab und zu nach updates auch mal hängen, und dann?

- AUR schön und gut. Nur was ist, wenn DAS, was DU da brauchst, nicht da ist? Und die AUR Gesellschaft ist ein zwar hilfreicher, aber auch elitärer Kreis. Da kannst du nicht einfach mal ein AUR Paket auf die Schnelle bauen oder bauen lassen ....

Mein BS muss rund laufen! Alles weiter (mal anschauen, Experimente, aus reiner Neugier mal probiert) in eine VM.

Ich fahr sogar mein jetziges BS auch in einer VM und schau mir manche Änderungen dort an, bevor ich damit ans eigentliche BS geh.



Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: tml am 03.12.2018, 11:12:44
Off-Topic:
dafür funktioniert "Pinta" ( mein Lieblingsmalprogramm - was seit LM19 bei mir nicht mehr funktionierte
Was hast du für Probleme mit dem Programm (läuft hier unter LM 19/64 Cinnamon völlig problemlos)?
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Michelle_Br am 03.12.2018, 11:14:46
Unterm Strich ist es doch wie allzu oft eine Frage der persönlichen Vorlieben. Jetzt könnte man zu den Pro´s und Kontra´s bestimmt ganze Bücher schreiben....*schmunzelt

1. Man muss verstehen, dass Ubuntu-basierende Distributionen (Mint Mate und Cinnamon etc.) GRUNDLEGEND anders sind, als in dem Fall ARCH-basierende Distributionen. Das führt dazu, dass man grundlegend andere Regeln beachten muss.

2. Rolling Release - das gibt es ja bei Debian auch - aber was erst einmal toll klingt, kann auch ein Nachr´teil sein, wenn man sich nicht mit seinem System auskennt und dies bei potentiellen Fehlern pflegen / warten muss. Ich habe auch hier schon einige Stimmen gelesen, die sich bei so einem Roll-Up-Procedere ihr System zerschossen haben und dann aufgeschmissen waren - ärgerlich vor allem bei einem Produktivsystem.

3. Software-Installationen sind nicht so einfach, wie bei Debian / Ubuntu ... via ppa bzw. *.deb ...... mit dieser Selbst-Kompilation muss man sich eben auch erst einmal beschäftigen.

4. absoluter Vorteil dieses Procederes: das System soll wohl einiges fluffiger sein!

... und so könnte man sicher noch einige Bsp. bringen, was man eben neu lernen / neu beachten muss.

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: kalle123 am 03.12.2018, 11:31:18

2. Rolling Release - das gibt es ja bei Debian auch - aber was erst einmal toll klingt, kann auch ein Nachr´teil sein, wenn man sich nicht mit seinem System auskennt und dies bei potentiellen Fehlern pflegen / warten muss. Ich habe auch hier schon einige Stimmen gelesen, die sich bei so einem Roll-Up-Procedere ihr System zerschossen haben und dann aufgeschmissen waren - ärgerlich vor allem bei einem Produktivsystem.


Schau mir da gerade Siduction an.  ::)

Debian Testing als RR, das isses wohl nicht.

Und vielleicht hier noch ein Link

https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-uplink-25-1-Linux-Distributionen-4236737.html (https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-uplink-25-1-Linux-Distributionen-4236737.html)

Einfach mal rein hören.

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 03.12.2018, 11:37:10
Hallo,
zu 1 keine Ahnung.
Zu 2 Arch mit Cinnamon wegen pacman und dem Build System.
https://wiki.archlinux.de/title/Pacman
Zu 3 ich würde ein Manjaro bevorzugen, allerdings ist mir da schon zu viel gedöns vorinstalliert, deshalb verwende ich ein Arch warum? Siehe 2.
Zu 4 das ist nicht besonders schwierig, normalerweise, findet man so gut wie alles in den Repos.
Was nicht in den Repos ist, findet man eigentlich immer im AUR.
Manjaro verwendet Pamac als Gui für Pacman, da kann man das AUR freischalten.
Es gibt auch AUR helper.
https://wiki.archlinux.org/index.php/AUR_helpers
Ich verwende so etwas aber nicht, die paar Pakete, die man tatsächlich nicht in den Repos findet, kann man auch manuell installieren.
Ich will mir ja nicht mein ganzes System mit irgendwelchem Zeug zumüllen, was ich nie verwende.
Das geht so, als Beispiel xnview. Du suchst bei Arch auf der Webseite im AUR nach xnview
https://aur.archlinux.org/packages/xnviewmp/
auf der rechten Seite steht Download snapshot, das Paket herunterladen und entpacken.
Dann in den xnviewmp Ordner wechseln. Dort befindet sich eine Datei die sich "PKGBUILD" nennt.
du öffnest du in dem Ordner ein Terminal und gibst "makepkg" ein, jetzt wird ein Paket erstellt das man installieren kann.
Die Endung lautet *.pkg.tar.xz z. B.
pacman -U xnviewmp-0.92-1-x86_64.pkg.tar.xzwenn Pamac installiert ist, geht auch ein Doppelklick.
Das Beste daran ist, man kannst die PKGBUILD so veränden oder eigene erstellen wie man möchte "Grundkenntnisse sollten aber vorhanden sein".
Z. B. Avidemux mit nvenc oder eigene Nemo Actions. Hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter.

LG
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: billyfox05 am 03.12.2018, 11:48:34
@grhansolo
Zitat
Software aus dem AUR muss man selbst kompilieren, was wohl relativ fehleranfällig sein soll.
Nöö, funktioniert ohne mein zutun.

@tml
Zitat
Was hast du für Probleme mit dem Programm (läuft hier unter LM 19/64 Cinnamon völlig problemlos)?
Pinta stürzt, seit LM 19, bei mir ständig unkontrolliert ab,
gleiches Verhalten bei Ubuntu 18.04 und höher -
auch bei Deepin (basiert auf Debian)

siehe auch
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=49850.msg693575#msg693575 (https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=49850.msg693575#msg693575)

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 03.12.2018, 11:51:37
Nöö, funktioniert ohne mein zutun.
Wenn du über Pamac installierst, merkst du es ja auch nicht, weil es im Hintergrund abläuft.
Ich würde AUR aber nicht freischalten, aber jedem das seine.

Nur was ist, wenn DAS, was DU da brauchst, nicht da ist?
Dann erstellt man sich selber eine PKGBUILD.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: kalle123 am 03.12.2018, 12:36:21

Nur was ist, wenn DAS, was DU da brauchst, nicht da ist?
Dann erstellt man sich selber eine PKGBUILD.

Naja, bezweifle nicht, das du das hin kriegst Nur, Jedermanns Sache ist das nicht.  :D
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 03.12.2018, 13:16:33
Naja, es ist auf jeden Fall wesentlich einfacher als ein *.deb Paket zu erstellen, das geht zwar auch mit einem Befehl "dpkg -b"
da muss aber dann schon die Ordnerstruktur vorhanden sein. Wenn man selber kompiliert kann man bei *.deb z. B checkinstall
verwenden, das macht die Sache etwas einfacher. PKGBUILD Vorlagen zum testen und ausprobieren, für eigene Projekte, gibt es genug,
Wer natürlich nur mit AUR helpern arbeitet bekommt die nie zu sehen. 
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Zerberus am 03.12.2018, 13:20:28
Selber nutze ich 1x Manjaro 18 xfce & 1x LM 19 xfce.

Um überhaupt über Manjaro eine Meinung abzugeben,sollte man es zunächst mal nutzen,entweder über VM oder als duales 2-System.
Natürlich kann es passieren,so wie gestern,dass ein größeres "Updates-Vorkommen: 652 MB. auftaucht,aber ohne Probleme aktualisiert.

Zu 1.Wie schon geäußert, liegt es für mich zum großen Teil,an den unliebsamen Entscheidungen in der Vergangenheit und Gegenwart von Ubuntu und deren Derivate.
Man sucht sich dann halt Alternativen,dazu auch die Neugierde was "anders" auszuprobieren,zumal als Rolling Release und schon stellt man fest,sieht gut aus,schnell installiert und den mit dem Rest wird man auch noch fertig.

zu 2. 1x Manjaro 18 xfce 1x LM 19 xfce

zu 3. Würde mich für Manjaro entscheiden,da mir das "Gewusel" innerhalb Ubuntu + Verwandtschaft nicht so ganz passt.

AUR muss ich aktivieren um meinen Drucker & Scanner zu installieren und ist danach außen vor.

Ist halt meine Meinung aber "Jeder"  wie er möchte ;)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 03.12.2018, 13:22:50
Zitat
1. Womit ist der Aufstieg von Manjaro bei distrowatch.com Eurer Meinung nach zu begründen?

Die Macher von Manjaro haben halt viel richtig gemacht. Ein, für ein rolling Release System, stabiles und relativ Einsteiger freundliches System, mit einer großen Auswahl an gut vorkonfigurierten Desktops. Dazu eine gut funktionierende Community.

Zitat
2. Welche Linux Distros verwendet Ihr und warum?

LM 19 (Cinnamon) auf meinem Hauptrechner und MX-Linux auf meinem uralten ThinkPad. Zuvor hatte ich eine Zeit lang Manjaro (Deepin) auf meinem Hauptrechner. Manjaro hätte mich durchaus begeistern können, wenn nicht nach jedem Update irgendwelche Probleme aufgetaucht wären. Ich musste einfach zu viel Zeit in die Beseitigung von Problemen investieren. Einige, dringend benötigte Pakete musste ich aus dem AUR installieren, was zwar problemlos funktionierte, aber jedes mal elendig lange dauerte. Mint ist eher was für Leute wie mich, die nicht viel Zeit in Pflege und Wartung ihres Systems investieren wollen. LM ist einfach eine der solidesten Distribution die es gibt und Cinnamon ein großartiger Desktop.

Zitat
3. Würde Ihr eher Mint oder Mnjaro bevorzugen? Bitte mit Begründung.

Ich persönlich, gebe Mint aus o.g. Gründen den Vorzug. Manjaro braucht erheblich mehr Zuwendung als Mint. Wen das nicht stört, der kann mit Manjaro sicher glücklich werden.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 13:23:49
Wie schon geäußert, liegt es für mich zum großen Teil,an den unliebsamen Entscheidungen in der Vergangenheit und Gegenwart von Ubuntu und deren Derivate.

Welche Entscheidungen sind das konkret?
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 13:27:47
Ich persönlich, gebe Mint aus o.g. Gründen den Vorzug. Manjaro braucht erheblich mehr Zuwendung als Mint. Wen das nicht stört, der kann mit Manjaro sicher glücklich werden.

Ich denke genauso wie du. Die Zeit für Zuwendung habe ich nicht :-). Was ich seltsam finde ist das ein Großteil der Nutzer wohl genug Zeit für diese Zuwendung hat sonst wäre Manjaro nicht auf Platz 1.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 03.12.2018, 13:41:31
Welche Entscheidungen sind das konkret?
Der Wechsel von Gnome zum ungeliebten Unity, diverse Spyware Vorwürfe (https://www.gnu.org/philosophy/ubuntu-spyware.en.html), Änderungen am UI (Schließen-Button nach links) die auf wenig Begeisterung stießen, der Wechsel von Unity zurück zu Gnome...
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: pardautz am 03.12.2018, 13:44:54
Was ich seltsam finde ist das ein Großteil der Nutzer wohl genug Zeit für diese Zuwendung hat sonst wäre Manjaro nicht auf Platz 1.
Auf Distrowatch.com wird lediglich gemessen, wieviele Leute auf ebendieser Seite den Namen einer bestimmten Distribution anklicken. Das sagt überhaupt nichts darüber aus, von wievielen Leuten eine bestimmte Distribution tatsächlich genutzt wird und für wie lange. Die Aussagekraft der Rankings auf Distrowatch.com ist also ziemlich begrenzt.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Zerberus am 03.12.2018, 13:50:42
Zitat
Welche Entscheidungen sind das konkret?

Dieser "heise-Artikel" vom letzten Jahr bringt es für mich auf den Punkt.Wurde wegen Ubuntu-Nachfragen aus dem Bekanntenkreis deswegen von mir abgespeichert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Ubuntu-ist-Groessenwahn-3677392.html
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 03.12.2018, 13:57:31
Dieser "heise-Artikel" vom letzten Jahr bringt es für mich auf den Punkt.
Nach der Lektüre dieses Artikels ist man als LM-User froh, dass es noch LMDE gibt.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 03.12.2018, 13:57:44
Ich persönlich, gebe Mint aus o.g. Gründen den Vorzug. Manjaro braucht erheblich mehr Zuwendung als Mint.
Ich habe mein Arch jetzt seit über 2 Jahren ohne Probleme am laufen, auch nach Updates, ok, ganz zu Anfang ein mal.
Es liegt auch oft daran, wie man mit seinem System umgeht, wer alles freischaltet AUR, testing etc. und nicht weiß wie man
Pakete wieder zurücksetzt, da kann es dann schon mal zu einem crash kommen. Das kann aber unter Mint genauso passieren,
ppa's etc. Liest man hier ja oft genug, das ein System nicht mehr bootet.

"Updates-Vorkommen: 652 MB.
Kann auch daran liegen, weil bei Manjaro sehr viel vorinstalliert ist.

Zitat
AUR muss ich aktivieren um meinen Drucker & Scanner zu installieren
Das geht auch anders, hatte ich ja beschrieben.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: tommix am 03.12.2018, 13:59:40
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!  ;D :P :-*
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 14:07:16
Zitat
Welche Entscheidungen sind das konkret?

Dieser "heise-Artikel" vom letzten Jahr bringt es für mich auf den Punkt.Wurde wegen Ubuntu-Nachfragen aus dem Bekanntenkreis deswegen von mir abgespeichert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Ubuntu-ist-Groessenwahn-3677392.html

Diese ganzen Entscheidungen beziehen sich ja primär auf Ubuntu und nicht auf Mint. Naja, dadurch das Mint auf Ubuntu basiert wurde Mint sicherlich mit in den Dreck gezogen. Wenn man deshalb Ubuntu nicht mehr unterstützen möchte aber trotzdem weiterhin mit Mint in Verbindung mit einer tollen Oberfläche wie z.B. Cinnamon, Mate oder XFCE arbeiten möchte wäre die Mint Debian Edition doch sicherlich die beste Wahl. Was meint Ihr? 
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 14:10:01
Nach der Lektüre dieses Artikels ist man als LM-User froh, dass es noch LMDE gibt.

Sehe ich grade ähnlich. Aktuell wäre LMDE auch meine Wahl, zumal:

- Reduzierung der Abhängigkeit von Entscheidungen der Ubuntu-Entwickler
- „Unsichere“ Ubuntu-Upgrades
- Debian ist „viel schneller als Ubuntu“
- Debian benötigt weniger Ressourcen als Ubuntu
- Debian bewahrt im Gegensatz zu Ubuntu (und einigen weiteren ×86-basierten Linux-Distributionen) die Hardware-Kompatibilität mit älteren ×86-basierten 32-bit-Systemen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 03.12.2018, 14:10:27
Es liegt auch oft daran, wie man mit seinem System umgeht, wer alles freischaltet AUR, testing etc.
Ich hatte das AUR lediglich aktiviert um die benötigten Abhängigkeiten für PureBasic zu erfüllen, ansonsten hatte ich alles gelassen, wie es 'out of the box' war. Nach dem ersten Update funktionierte meine GraKa nicht mehr. Bei Manjaro hatte man den von mir Verwendeten Treiber raus geworfen, da er von Nvidia nicht mehr unterstützt wird. Nach dem zweiten Update wurden diverse Kernelmodule nicht mehr geladen.  So ging es munter weiter und das alles bei einem System an dem nichts gefrickelt wurde und das auf (wenn auch alter) Allerweltshardware läuft.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: garfield121 am 03.12.2018, 14:10:40
Der Kommentar über Canonical ist m.E. gerechtfertigt, aber Leute, welche Schlussfolgerungen zieht ihr daraus?

Wenn es um die Ubuntu Hauptedition geht, sind die Stichworte Unity / Mir / GNOME / Wayland ...

Für mich gibt es da diverse Irrwege, aber die Ubuntu Community-Editions
(Ubuntu Mate, Xubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie, ...) sind davon kaum betroffen.
Das gilt auch für Linux Mint und diverse Ubuntu-Derivate.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 14:12:40
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!  ;D :P :-*

Woher weiß man dann welche Distros am häufigsten genutzt werden?
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: garfield121 am 03.12.2018, 14:15:34
Zitat
Woher weiß man dann welche Distros am häufigsten genutzt werden?
Wissen wir nicht, mir ist auch keine Methode bekannt, um echte Marktanteile zu messen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 03.12.2018, 14:18:50
jo,

ich habe mich von Arch und Konsorten wieder gelöst. Sehr gut gefällt mir das, was kalle123 dazu geschrieben hat. DE bei mir auch Xfce und ne stabile Basis. Das hat einfach mehr wert.

Ich hätte es nicht geglaubt, dass ich da meine Meinung mal ändere. Rolling Release ist schon geil, aber... es ist nicht unbedingt nachhaltig, es sei denn du investierst ne Menge Energie und liesest erst im Forum, bevor du updatest.

Ich glaubte zuletzt, ich beschäftige mich nur noch mit dem OS als solches und musste immer dran denken Updates einzuspielen, auch wenn ich mit dem besagten Rechner sonst gar nichts machen wollte. Meistens ist eben mein Läppi mein treuer Schoßhund... Verpassest du einen Update-Zyklus kann es durchaus sein, dass das System nicht mehr reparabel ist.

Ich nutze Debian Stable mit Backports. Sehr gerne auch MX-Linux, aber ich stelle mir die Komponenten die ich will immer selbst aus den Repos zusammen. Das LMDE3 Repo habe ich natürlich auch eingebunden und nutze somit auch einiges von Linux Mint.

Ein weiter Vorteil. deb-Pakete gibt es oft von Drittanbietern. Pacman-Pakete in aller Regel nicht. Hier musst du aus dem AUR mit dem PKGBUILD kompilieren. Es dauert einfach ziemlich lange und manchmal hat der Maintainer auch das Skript nicht ordentlich gepflegt und du darfst dich selbst auf die Suche nach dem Fehler machen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: grhansolo am 03.12.2018, 14:25:03
Noch ein schöner Blog Beitrag zu Ubuntu:

https://curius.de/blog/13-betriebssysteme/open-source/328-ubuntu-wenn-eine-distribution-ueberfluessig-wird (https://curius.de/blog/13-betriebssysteme/open-source/328-ubuntu-wenn-eine-distribution-ueberfluessig-wird)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: tommix am 03.12.2018, 14:28:47
Ich lade mir auch schon mal andere Distributionen runter.
Aber heißt das, daß ich damit arbeite?
Nein ich mache nur mal einen Test damit in einer VM!
 
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 03.12.2018, 14:47:24
Zitat von: Michelle_Br
4. absoluter Vorteil dieses Procederes: das System soll wohl einiges fluffiger sein!

Hallo Michelle,
was schneller geht, ist die Installation der Pakete. Der Update-Prozess mit Entpacken ist bei Debian/Ubuntu langsamer. Die Performance des Systems liegt aber immer daran, was man da alles so reinklatscht.

Nimm dir mal die mini.iso von Ubuntu oder auch ein Debian-Netinstall. Installiere dir eine schlanke DE und die Software die du haben willst via Synaptic. Dein System wird rasend schnell sein.

Von Debian Testing als RR rate ich im Übrigen auch ab. Da ist nicht alles drin, was Debian Stable vorhält. Manchmal fliegt da auch wieder was raus, wie zuletzt das Tool Shutter (erweiterter Screenshooter), weil die Debian Maintainer GTK3 wollen und das Programm noch auf GTK2 aufsetzt. Sogar Ubuntu hat es daraufhin aus 18.04 und später entfernt.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 03.12.2018, 15:39:10
du investierst ne Menge Energie und liesest erst im Forum, bevor du updatest.
Nö, habe ich noch nie gemacht.
Was mir allerdings aufgefallen ist, ich habe eben mal ein Manjaro live gebootet, und es ist tatsächlich so, auch wenn es auf Arch basiert,
es gibt Unterschiede hadisch schrieb ja wegen den Nvidia Treibern Manjaro macht da seine eigene Suppe.
Da gibt es z. B. das nvidia-dkms Paket das ich verwende gar nicht. Manjaro ist eben doch kein reines Arch.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hylli am 03.12.2018, 15:51:55
Ich selbst verwende Linux Mint schon seit Jahren als stabiles Betriebssystem auf meinem Hauptrechner und meinem Hauptnotebook. Früher nutzte ich noch Ubuntu mit Gnome 2.x als Desktop, womit ich damals eigentlich auch sehr zufrieden war. Gerade das mit dem Upgrade auf die Folgeversionen, fand ich einen guten Kompromiss zu einem reinen Rolling Release.

Alles andere teste ich eigentlich nur virtuell oder auf meinem älteren Notebook HP625 und einem Jumper EZBook 2 aus China.

Auf beiden habe ich nun schon eine ganze Weile Solus als Rolling Release genutzt, welches mir an sich sehr gut gefiel. Lediglich fehlt es hier und da noch an Programmen oder Paketen, die ich mir in den offiziellen Repost wünsche. Beispielhaft einige Kodi AddOns (z.B. PVR).

Nun wollte ich aber mal Bluetooth nutzen, aber das wollte einfach nicht funktionieren und im Netz fand ich auch nicht wirklich eine Lösung für mein Problem.

Also habe ich nun mal wieder Manjaro auf meinem HP625 installiert. Damit läuft Bluetooth, aber auch nur wenn das LAN abgeklemmt ist?!?

Als Desktop habe ich mich für Mate entschieden, weil mir bei Manjaro Xfce schon immer nicht gefällt, dass die Programmbezeichnung unter den Desktop-Symbolen immer abgehackt ist. Auch die angebliche Lösung mit der einen Konfigurationsdatei scheint da nicht mehr zu funktionieren?!?

Egal ob Manjaro, Arch, Antergos oder andere Arch basierende Systeme:
Ich habe die immer wieder mal eine Weile getestet, aber habe mich zumeist nur darauf beschränkt, die Updates hin und wieder einzuspielen.

Wenn es dann Probleme nach einem Update gab, musste ich immer wieder mal recherchieren woran es liegt/lag, und wie man das Problem beheben kann.

So werde ich das mit Manjaro nun auch wieder machen. So lange es läuft, bleibt es auf dem HP625 drauf.

Wenn es wieder Probleme gibt, dann wird es wieder durch ein anderes System ersetzt.

Hylli
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 03.12.2018, 16:05:59
du investierst ne Menge Energie und liesest erst im Forum, bevor du updatest.
Nö, habe ich noch nie gemacht.
Was mir allerdings aufgefallen ist, ich habe eben mal ein Manjaro live gebootet, und es ist tatsächlich so, auch wenn es auf Arch basiert,
es gibt Unterschiede hadisch schrieb ja wegen den Nvidia Treibern Manjaro macht da seine eigene Suppe.
Da gibt es z. B. das nvidia-dkms Paket das ich verwende gar nicht. Manjaro ist eben doch kein reines Arch.

stimmt schon, was du schreibst.

Ich meinte hier auch Manjaro im speziellen. Die rollen Updates wöchentlich, manchmal auch nur alle 2 Wochen aus. Dann kommt ein fetter Brocken und da hab ich dann im Forum gelesen, was da alles sein könnte.

Bei Arch kommen täglich Updates und wenn du eine Kiste jeden Tag auch benutzest und sozusagen "tröpfchenweise" updatest, ist das natürlich überschaubarer. Die User mit etwas Background können dann oft auch vorab schon einschätzen, was kritisch sein könnte.

Das alles ist eben nix für Anfänger. Gut, ein Debian System mit der Hand basteln auch nicht. Ich hatte zuletzt mal gerätselt, warum mein Internet trotz Verbindung nicht wollte. Bis ich dann mal gesehen hatte, dass es bei Debian ein eigenes resolvconf-deb-Paket gibt für die DNS-Namensauflösung, was ich noch installieren musste.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Linuxkumpel am 03.12.2018, 16:18:25
Oh, auch hier (https://manjaro-forum.de/viewtopic.php?f=24&t=1854).    :o  Welch ein Zufall.  ;)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: brikler am 03.12.2018, 17:45:15
Wenn es wieder Probleme gibt, dann wird es wieder durch ein anderes System ersetzt.
recht so, denn lernen ist pfui! mit lernen darf man seine zeit nicht vergeuden, sonst wars das mit dem distro hopping ;)
…und was bei einem RR auch ganz wichtig ist: man darf niemals wissen welche pakete aktualisiert  wurden,
weil man sich sonst mit einem temporären downgrade helfen behelfen kann, bis das problem gelöst ist 8)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hylli am 03.12.2018, 19:09:29
Eigentlich bin ich schon lern-/wissbegierig. Aber wenn ich nach meinem Problem suche und nix finde, dann installiere ich eben spätestens nach ein paar Tagen wieder ein anderes System. Hat auch was für sich!

Das mit dem Downgrade schön und gut, aber dazu muss man erst einmal ins System kommen und/oder wissen, wie man so ein Downgrade durchführt.

Auch bin ich kein Fan von irgendwelchen chroot Sitzungen, um das Problem irgendwie aus der Welt zu schaffen (vorerst).

Wie schon erwähnt, habe ich auf meinen Hauptrechnern Linux Mint laufen, da habe ich solche Probleme nicht, oder ich kriege sie durch Recherche oder im Zweifel auch mal Hilfe hier recht schnell gelöst.

Das war bei anderen Systemen leider anders! Und wie ich hier und da schon nachlesen konnte oder aus den Foren herauslesen konnte, setzt man bei Arch basierenden Systemen einen ganz anderen Maßstab an, was die Benutzerkenntnisse für das System angeht.

Alles in allem bleiben diese Systeme für mich weiterhin nur Testsysteme.

Hylli :)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: brikler am 03.12.2018, 20:21:01
Das mit dem Downgrade schön und gut, aber dazu muss man erst einmal ins System kommen und/oder wissen, wie man so ein Downgrade durchführt.

Auch bin ich kein Fan von irgendwelchen chroot Sitzungen, um das Problem irgendwie aus der Welt zu schaffen (vorerst).
chroot? da muß man sein system schon arg zugerichtet haben^^
in der regel kannst du bis ins multi-users.target booten, dann meldest du dich an einer tty an, wechselst nach /var/cache/<packetManager> und installierst die vorherige versions, bzw machst s gleich kurz <paketmanager> <option> </var/cache/<paketManager>pacman -U /var/cache/pacman/pkg/>paket>mit apt geht das natürlich auch, aber da weiß ich die oprion nicht 8)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: ole_hilja am 03.12.2018, 20:38:51
Bei Arbeitssystemen ist Stabilität sehr wichtig (deshalb aktuell LM 18.3, 3x Cinnamon, 1x XFCE Ultimate Edition) und natürlich muss auch Hausfrau 1.0 sauber darauf funzen. Inbesondere mit letzterem habe ich seit LM Cinnamon keine Probleme mehr, daher LM Cinnamon für mich die erste Wahl. Ich probiere auch ganz gerne mal was anderes aus (z.Zt. Parrot). Zuerst in der VM, wenns Interesse weckt kommt es auf die HD oder Läppi.

Oh, auch hier.    :o  Welch ein Zufall.  ;)
Bei dem Thema vll sogar sinnvoll und dafür, dass er es nicht angegeben hat muss man ihn nicht gleich kreuzigen, den Purschen zu Poden schleudern reicht vollkommen aus. :D ;D :P
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hylli am 03.12.2018, 20:46:49
@brikler:
Ich hatte häufiger Probleme mit dem DisplayManager diverser (!!!) Arch basierenden Systeme. Ich erhielt nur einen weißen oder schwarzen Bildschirm, und konnte mich nicht einloggen.

Da war die Lösung die ich gefunden habe per chroot glaube ich einen anderen DisplayManager zu installieren.

Kann aber auch was anderes gewesen sein, auf jeden Fall was mit chroot.

Hylli
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 03.12.2018, 21:49:59
Ich nehme noch immer gerne die 4.4er Kernel-Linie und Manjaro bietet den ja auch noch an.
Nur hatten sie mal vor nem Vierteljahr fehlerhafte Pakete von dem ausgeliefert und bei Manjaro wird er im Gegensatz zu Ubuntu überschrieben.
Da ging dann nur chroot mit nem Live-System und der vorhergehenden Version.

Du musst also als User auch entsprechende ältere Pakete vorhalten und dich mit der Materie auseinandersetzen.

Das ist eben nix für Anfänger. Manjaro aber tut so, als wäre es was für Ein- und Umsteiger. Es entsteht leicht ein Irrglaube.

Bei Debian wird der Kernel in aller Regel gar nicht geupdatet. Es gibt zwar diverse andere in den Repos und wenn wie bei Spectre/Meltdown mal was ist, installiert man sich eben einen von den neueren Versionen. So hat man auch keinen Kernel-Restmüll, denn den braucht auch wiederum kein Mensch.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: tommix am 04.12.2018, 06:38:38
Ich nehme noch immer gerne die 4.4er Kernel-Linie und Manjaro bietet den ja auch noch an.
4.4er bei Mint/Ubuntu = generic;
Was ich bei Manjaro und Arch-Linux gelesen habe --> Mainline;
Das ist nicht das gleiche.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 04.12.2018, 13:14:59
Generic ist so ein Ubuntu Ding. Arch Stable/LTS sind Vanilla Kernel mit ein paar Patches.
https://wiki.archlinux.org/index.php/kernel
Wenn du z. B. die media_build kompilieren möchtest, wird immer empfohlen, den Vanilla Kernel zu benutzen.
Das war auch mit ein Grund warum ich umgestiegen bin, hatte irgendwo mal gelesen, das Ubuntu viel gepatchet hat,
ob Kernel oder Pakete weiß ich nicht, nur um ihren Unity Desktop ans laufen zu bekommen.
Hier steht es sogar.
https://wiki.archlinux.org/index.php/unity
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: brikler am 04.12.2018, 17:52:30
Wenn du z. B. die media_build kompilieren möchtest, wird immer empfohlen, den Vanilla Kernel zu benutzen.
warum sollte man da einen vanilla kernel nehmen? patches können zeit sparen 8)

#ein kleiner compilier versuch
4.19.5-1-ck-core2 4.19.5-2-ck1-CHAKRA 4.18.12-1-CHAKRA 4.19.5-1-ck-core2 4.19.5-2-ck1-CHAKRA 4.18.12-1-CHAKRA
upx
real 37,893 43,549 46,6 81,32 % 93,45 % 100,00 %
f2fs
real 40,811 41,227 43,027 94,85 % 95,82 % 100,00 %


@brikler:
Ich hatte häufiger Probleme mit dem DisplayManager diverser (!!!) Arch basierenden Systeme. Ich erhielt nur einen weißen oder schwarzen Bildschirm, und konnte mich nicht einloggen.

Da war die Lösung die ich gefunden habe per chroot glaube ich einen anderen DisplayManager zu installieren.
wenn dich die DM gern mal ärgern, warum nimmst dann einen her? mir wär das zu blöd 8)
https://wiki.archlinux.de/title/X#Xorg_starten
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Hubsi_Gberg am 04.12.2018, 18:41:08
Also:
Zunächst einmal - wer unter Versionitis leidet und damit ständig den letzten Schrei eines OS auf dem Rechner haben muss, der darf sich auch nicht wundern, wenn "Kinderkankheiten", die man nicht sofot bei der Entwicklung des OS entdeckt hat, auch den eigenen Rechner befallen. Es mag ja sein, dass die Entwickler von Ubuntu und/oder Mint das eine oder andere übersehen haben und eben mehr Rechner als gewünscht "angesteckt" haben. Sie werden das in den Griff bekommen, wie eigentlich die vielen Male zuvor auch. Wer aber deshalb gleich das einst geliebte OS verteufelt und zu einer anderen Distribution wechselt, der darf das gerne machen, muss sich aber schon fragen lassen, ob er nicht - dank seiner eigenen Versionitis - diesen Weg aus eigenem Verschulden beschritten hat. Allgemein über Ubuntu/Mint herzufallen und mit der Gießkanne und fast zwanghaft Fehler zu suchen, die das eigene Verhalten rechtfertigen. ist nicht die feine Art.

Ich persönlich habe immer noch Mint 17.3, welches schon zum wiederholten Male ein Update genossen hat, aber bisher nicht ein einziges Mal seinen Dienst versagt hat. Meine Updates werden auch stets über Terminal erledigt (und nicht über die Aktualisierungsverwaltung). Somit wird stets alles, was gerade an "Neuerungen" anfällt, aktualisiert. Es läuft stabil und somit brauche ich nicht in Versionitis zu verfallen. Wenn es Zeit wird - in einigen Jahren (genauer gesagt im Frühjahr 2019), dann werde ich eine neuere Version von Mint wählen und genau diesen Weg wieder gehen, den ich auch bisher gewählt habe. Somit haben  irgendwelche Neuerungen der Entwickler auch Zeit, auszureifen und können dann gerne mit dem nächsten Versions-Update auf meinen Rechner kommen.

Und außerdem:
Wer bei einem Rolling Release wie Manjaro nicht stets am Ball bleibt, der wird ebenfalls sehr schnell Überraschungen erleben. Die Basis Arch ist nun mal sehr nah an der Hardware konzipiert und hat auch Auswirkungen auf Manjaro, ähnlich der Entscheidungen, die bei Ubuntu getroffen werden und damit auch Linux Mint betreffen. Aktualisierungen laufen in der Regel - dank der Entwickler von Manjaro, die für mich eine außerordentlich gute Arbeit leisten - ohne Probleme ab und hinterher hat man dann tatsächlich "den neuesten Schrei" auf dem Rechner. Aber dennoch muss man die Mitteilungen zu jeder Aktualisierung sehr genau lesen und entscheiden, ob das eigene System von der einen oder anderen Entwicklung betroffen sein könnte. In der Regel liefern die Entwickler von Manjaro gleich die nötigen Arbeitsschritte mit, die auf Fallstricke hinweisen und das installierte Manjaro eben dann nicht in die Knie zwingen. Trotzdem entbindet - trotz aller Vorteile, die Manjaro wegen des Rolling Release-Gedankens mit sich bringt - den Nutzer ebenfalls nicht davon, die Augen offen zu halten.

Womit wir grundsätzlich bei "Linux" wären und nicht beim "anderen Allerweltssystem", das einfach aktualisiert wird, ohne vorher die Nutzer zu fragen, aber dennoch nicht frei von Fehlern bleibt. Auch bei diesem OS gibt es bekanntlich Rückschläge, über die sich die ganze Welt aufregt. Es gibt kein OS, das man als absolut fehlerfrei einstufen kann.

Daher:
Nicht immer gleich das neueste Linux-OS zu installieren, sondern die Sache mit Gelassenheit anzugehen und Aktualisierungen dann zu machen, wenn es mit sichtbar weniger Risiken verbunden ist als gegenwärtig, bringt mehr, als gleich alles zu verteufeln. Seinem berechtigten oder vorgetäuschten Ärger Luft zu machen, ist der leichteste und bequemste Weg, den man gehen kann. Bei Linux im allgemeinen hat man eine Vielzahl von Entscheidungsmöglichkeiten. Man kann sich aber auch in Geduld üben und später immer noch einen Wechsel vollziehen. Es besteht definitv kein Zwang, in Versionitis zu verfallen.

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sc44 am 04.12.2018, 18:46:07
warum sollte man da einen vanilla kernel nehmen? patches können zeit sparen

Ich hätte schreiben müssen, wenn es zu Problemen kommt, ich habe das auch schon lange nicht mehr gemacht, wenn man den Kompiliervorgang
startet kommt das.
If you are experiencing problems building the v4l-dvb tree, please try
building against a vanilla kernel before reporting a bug.

Vanilla kernels are available at http://kernel.org

Könnte mir vorstellen, das bei manchen Distros die Kernel so verpatcht wurden, das das Kompilieren damit nicht mehr geht.
Ist aber nur eine Vemutung, oder das eben nicht alle Module oder headerfiles die benötigt werden zur Verfügung stehen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: brikler am 04.12.2018, 21:05:45
Könnte mir vorstellen, das bei manchen Distros die Kernel so verpatcht wurden, das das Kompilieren damit nicht mehr geht.
Ist aber nur eine Vemutung, oder das eben nicht alle Module oder headerfiles die benötigt werden zur Verfügung stehen.
als distro kernel ist eigentlich blos der linux-clear bös gepatcht  https://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=void-linux-2018&num=1 und seit neuestem bekommt auch der chakra kernel den ck1-patch https://community.chakralinux.org/t/linux-kernel-4-19-with-ck-patch-enabled/8090
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Nuki am 04.12.2018, 21:21:53
hier haben überwiegend "alte Linux Hasen" sich zu Wort gemeldet, dann ist mein Beitrag hier vielleicht auch interessant für den ein - oder anderen. Ich komm aus der Windows Welt , bin dort sehr vertraut, logo, wenn ich an all die Stunden denke, die ich seit Dos 3.1 dort verbracht hab. Aber , wenn man sich so überlegt, was passiert eigentlich genau unter windows, bestimmt nichts gutes , wenn ich an "nach Hause telefonieren" denke, dass seit win 10 noch mehr in den Vordergrund gerückt ist. ( Stichwort cortana ) Nun bin ich seit ca 2 Monaten mit Mint cinnamon unterwegs, zuvor Ubunutu, open suse, manjaro, Kali probiert, Linux Mint kommt m.M. nach der Benutzerfreundlichkeit von Leuten die von Windows kommen am nächsten.
Mein Chessbase Problem, ( Schach Daten Bank aus dem hause chessbase GmbH ) welches bisher immer den Wechsel  nach Linux verhindert hat, konnte ich nun durch Scid und das Engine Stockfish lösen, zwar nicht ganz so komfortabel wie chessbase aber ich kann damit leben, und endlich hab ich nix mehr mit windows zu tun. Rechner fährt ungleich schneller hoch und runter ( hab natürlich ne SSD , aber die hatte ich unter Windows auch ) , keine ellenlangen upgrades mehr, wo man danach damit rechnen muss, dass der rechner überhaupt nicht mehr läuft, Stichwort Rollback. Nur noch software auf dem Rechner die open source ist. Kein Virenscaner mehr nötig. Kein Neustart bei Programminstallationen  und und und

Mag sein, dass Manjoro auch ein schönes System ist, aber Mint erfüllt meine Bedürfnisse auch sehr, und wenn ich mal ne Frage hab, wird mir hier fast immer geholfen. Darüberhinaus ist es auch schön, wenn man sich eben nicht ganz so gut mit Linux auskennt, dass es jede Menge Youtube Videos über Linux Mint gibt, was ja auch nicht schaden kann. Was ich auch ganz gut finde ist timeshift, gibts unter Manjaro auch nicht.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 05.12.2018, 04:20:16
Was ich auch ganz gut finde ist timeshift, gibts unter Manjaro auch nicht.
Doch, ist habe Timeshift schon unter Manjaro genutzt. Ist nur nicht vorinstalliert.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Moridian am 05.12.2018, 05:56:52
https://aur.archlinux.org/packages/timeshift/
https://wiki.archlinux.org/index.php/Synchronization_and_backup_programs

 :-*

Off-Topic:
@Nuki
Zum Windows bashing schreib ich jetzt mal nichts, hat auch wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun.

Mint hat dahingehend den Vorteil das fast alles was man brauchen könnte gleich OOTB an Bord ist.
Das wiederum vereinfacht den Einstieg immens.

Nur noch software auf dem Rechner die open source ist.
Stimmt so nicht. > https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
Adobe Flash, MP3, H.264 usw, sind nicht open source bzw. nicht-frei.
 
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Nuki am 05.12.2018, 10:11:55
ok ich formuliere anders: bei Linux Mint gibts überwiegend open source  :D
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Ritter_Runkel am 05.12.2018, 20:37:05
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Denn die Nutzerzahlen in den deutschsprachigen Foren sprechen eindeutig für Mint.
Die Downloads z.B. auf Chip.de ebenfalls...
Sie sind zwar nicht 100% aussagekräftig, aber einen Trend lassen sie schon erkennen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: peter_deister am 05.12.2018, 20:59:48
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Ha,ha, bestimmt nicht. Ich will nicht zu viel Aufmerksamkeit für mein System. Es wird hat gut promotet.
Ich will nicht zu viele Anfänger im Marjaroforum, die sich ihr System (mit AUR) zerschießen.
Rolling Release bedarf allein höhere Aufmerksamkeit und OS-Wissen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: MarkR. am 05.12.2018, 21:13:12
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Ha,ha, bestimmt nicht. Ich will nicht zu viel Aufmerksamkeit für mein System. Es wird hat gut promotet.
Ich will nicht zu viele Anfänger im Marjaroforum, die sich ihr System (mit AUR) zerschießen.
Rolling Release bedarf allein höhere Aufmerksamkeit und OS-Wissen.

Ach, da hab ich ja jemanden gefunden, der scheinbar meine Frage beantworten kann. Super. Ich habe folgendes Image gezogen; https://osdn.net/projects/manjaro/storage/architect/18.0/manjaro-architect-18.0-stable-x86_64.iso/ (https://osdn.net/projects/manjaro/storage/architect/18.0/manjaro-architect-18.0-stable-x86_64.iso/). Dieses läuft an 2 PC's nicht durch. Bei einem PC bleibt es hängen, an diesem PC hier geht es durch bis zur Auswahl, was ich installieren möchte. Eine Auswahl für eine life System Boot habe ich nicht gesehen, auch alles durchgeklickt. Geht nicht.
Irgendwas sollte ich immer einhängen, warum, wird nicht erklärt. Soll ich jetzt für ein Live-Systemboot auch vorher schon was einhängen müssen? Wenn ja was und wo und bitte das installierte Produktivsystem nicht beeinflussen.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: peter_deister am 05.12.2018, 22:07:51
Eine Auswahl für eine life System Boot habe ich nicht gesehen,
Das ist eine Net-Install-Version.
Zitat
With our console-based net-installer Manjaro-Architect you can either install any of Manjaro’s official or Community maintained editions or alternatively configure freely your custom built system.
https://forum.manjaro.org/t/installation-with-manjaro-architect-iso/20429
Nimm dir lieber eine der offiziellen Manjaro-Desktop-Version (Xfce, KDE, Gnome) oder eine der vielen Manjaro-Community-Versionen.
https://manjaro.org/get-manjaro/
https://manjaro.org/community-editions/

https://www.manjaro-forum.de/
https://forum.manjaro.org/
https://forum.manjaro.org/c/support-for-official-editions/installation
Wenn dann bitte nur in eines der Foren dein Thema posten.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: gorzka am 06.12.2018, 07:26:32
Zitat
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Denn die Nutzerzahlen in den deutschsprachigen Foren sprechen eindeutig für Mint.
Die Downloads z.B. auf Chip.de ebenfalls...
Sie sind zwar nicht 100% aussagekräftig, aber einen Trend lassen sie schon erkennen.

Jetzt könnte ich aber auch mal kacke frech behaupten das Manjaro weniger Nutzerzahlen im deutschen Forum hat liegt allein daran weil alles so gut läuft.
Also Vorsicht mit solchen Äußerungen. Kann schnell nach hinten losgehen.

Welches System besser oder schlechter ist muss jeder für sich entscheiden. Ich selbst bevorzuge bei Manjaro die Netinstall Version. Ich habe es lieber selbst zu bestimmen was ich auf der Platte habe. Wenn jemand lieber alles vorinstalliert haben möchte nimmt sich eben Mint oder Manjaro. Und wenn hier jemand sagt die Netinstall lief bei ihm nicht weil er "Irgendwas einbinden" sollte dem kann ich nur sagen: "Binde doch dann irgendwas ein. Schuhe z.B., oder Toaster". Lesen und genau sagen was hilft da schon einmal ungemein.
Das bei manchen so verteufelte AUR verstehe ich auch nicht. Bisher lief alles rund wenn ich mir was kompiliert habe. Im Gegenzug muss aber auch gesagt werden dass Mint kein aktuelles GIMP hat und ich irgendwelche Fremdquellen einsetzen muß, was auch nicht gerade empfohlen wird.

Ergo. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Ist halt wie bei der Musik. Der eine liebt Helene Fischer, der andere Slipknot.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 06.12.2018, 07:53:43
Was ich auch ganz gut finde ist timeshift, gibts unter Manjaro auch nicht.
Doch, ist habe Timeshift schon unter Manjaro genutzt. Ist nur nicht vorinstalliert.

ist ja nur ein grafisches Frontend für rsync, welches auch bei Manjaro vorinstalliert ist. Mit der Nachinstallation von timeshift ist das grafische Tool dann dabei, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen.

Was ich an manchen Distributionen nicht so mag, ist wenn ich das Gefühl habe ich werde jetzt "an die Hand genommen" bzw. das System will mir sagen, welche Software ich benutzen soll. Das will ich schon noch selbst entscheiden. Deshalb nehme ich ja auch Linux und nicht dieses "Allerweltssystem". :)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 06.12.2018, 07:57:51
Ist Manjaro wirklich so viel beliebter?
Der Hype z.B. über distrowatch.com (drauf klicken) wird doch wahrscheinlich von den Manjaros selber veranstaltet.
Ha,ha, bestimmt nicht. Ich will nicht zu viel Aufmerksamkeit für mein System. Es wird hat gut promotet.
Ich will nicht zu viele Anfänger im Marjaroforum, die sich ihr System (mit AUR) zerschießen.
Rolling Release bedarf allein höhere Aufmerksamkeit und OS-Wissen.

Ach, da hab ich ja jemanden gefunden, der scheinbar meine Frage beantworten kann. Super. Ich habe folgendes Image gezogen; https://osdn.net/projects/manjaro/storage/architect/18.0/manjaro-architect-18.0-stable-x86_64.iso/ (https://osdn.net/projects/manjaro/storage/architect/18.0/manjaro-architect-18.0-stable-x86_64.iso/). Dieses läuft an 2 PC's nicht durch. Bei einem PC bleibt es hängen, an diesem PC hier geht es durch bis zur Auswahl, was ich installieren möchte. Eine Auswahl für eine life System Boot habe ich nicht gesehen, auch alles durchgeklickt. Geht nicht.
Irgendwas sollte ich immer einhängen, warum, wird nicht erklärt. Soll ich jetzt für ein Live-Systemboot auch vorher schon was einhängen müssen? Wenn ja was und wo und bitte das installierte Produktivsystem nicht beeinflussen.

Ja, manchmal gibt's bei Architect Inkonsistenzen. Je nachdem, wie sich die Repos entwickeln und ob der Architect-Installer schon dahingehend angepasst worden ist. Das alles ist einfach sehr schnelllebig bei RR.
Genau so auch bei Antergos' Cnchi-Installer. Der will ab und an Pakete installieren, die Arch in ihren Repos nicht mehr vorhält. Somit ist dann eine Installation nicht möglich. Die Entwickler kommen mit der Anpassung ihrer Netinstaller nicht immer hinterher.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sonny17 am 06.12.2018, 09:23:59
Manjaro oder Linuxmint oder welches Linux? Manjaro kam damals auf und ich war auch einer der ersten Nutzer. Natürlich hat sich weiter entwickelt. Heute ist RR nicht mehr mein Ding. Man liest es hier und in anderen Foren - jeder nach seinen Vorstellungen was einem gefällt. Ein Linux Nutzer schrieb mal . . . das beste Linux ist das, das persönlich keinen Stress macht und mit dem man zu recht kommt, egal welchen Namen es trägt. So bei mir ab jetzt auch! Darum ich: LM-Cinnamon und MX-XFCE.  ;)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Zerberus am 06.12.2018, 13:33:34
Hallo sonny17,

Klasse Kommentar,besser kann man es nicht beschreiben und wenn sich jeder daran halten würde,wären solche Diskussionen überflüssig.
Manchmal weiß ich selber nicht,warum man sich überhaupt,mich inbegriffen,auf solche Diskussionen einlässt.

Nur wer ist schon perfekt?? Dein Kommentar schon. :)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: MarkR. am 06.12.2018, 18:09:46
Oh! Das stand da(Manjaro Hauptforum in den downloads) so nicht bei oder überlesen. Blinkend rot hätte es sein müssen ;D
Ich danke dir!

Such ich mir ebend was Anderes aus. Sollte ja eigentlich Cinnamon sein.... Ich werde es überleben ohne.
Danke auch für die Links!


Eine Auswahl für eine life System Boot habe ich nicht gesehen,
Das ist eine Net-Install-Version.
Zitat
With our console-based net-installer Manjaro-Architect you can either install any of Manjaro’s official or Community maintained editions or alternatively configure freely your custom built system.
https://forum.manjaro.org/t/installation-with-manjaro-architect-iso/20429
Nimm dir lieber eine der offiziellen Manjaro-Desktop-Version (Xfce, KDE, Gnome) oder eine der vielen Manjaro-Community-Versionen.
https://manjaro.org/get-manjaro/
https://manjaro.org/community-editions/

...
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sonny17 am 06.12.2018, 21:17:19
Hi @Zerberus ergänzend: was ich hier noch ganz toll an diesen Forum mag und hoch schätze ist die andere Qualität der Mitteilung, Antworten, Hilfe als im Ubuntu-Forum.

Meine Einstellung: ich hatte auch dieses Kribbeln wieder Manjaro oder ein anderes RR. Man muss probieren und sein Linux suchen. Eine gute Basis dafür ist hier im Forum( Andere Väter . . . )! Trotzdem kann man ja LM treu bleiben oder als 2. System nutzen, wenn es gefällt!

Allgemein: ich würde immer nachlesen in den entsprechenden BS-Foren, weil die eigene Hardware mit Wunsch-Desktop dort besser vergleichar nachlesbar ist. Leider mit Zeit verbunden!
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: gas103 am 07.12.2018, 11:52:47
Hi Zusammen,

meine Erfahrung mit Manjaro war auch nur eine Testphase. Nachdem Linux Mint den KDE Desktop nicht mehr anbietet, habe ich mich wohl oder übel auf die Suche nach einer neuen Distro gemacht und bin dabei auch auf Manjaro gestossen, weil es auf Distrowatch so weit oben liegt. Zudem hat mir imponiert, dass es in DE entwickelt wird und die Arch Basis hat mich schon immer gereizt. Ich habe auch früher viel mit RR Distris gearbeitet und daher war das ganze nicht abwegig.

Gesagt getan. Manjaro mit KDE installiert und ich habe dummerweise auch die Arch Repos aktiviert. Irgendwann kam es dann zu einem Konflikt der sich nicht mehr auflösen ließ und ich musste neu instalieren. Ich bin dann zu KDE Neon gewechselt. Das nur am Rande.

Ganz im Gegensatz zu dem Linux Mint Debian, dass auf dem Laptop meiner Frau seit drei Jahren anstandlos seinen Dienst schiebt. Etwas wartungsfreieres habe ich in all meinen Jahren die ich mit Linux beschäftigt bin nie erlebt. Für mich ist das die perfekt Mischung für eine Arbeitsmaschine die funktionieren muss.

Da ich aber aber schon lange von RR angefixt bin, und auch immer mal wieder auf der Suche nach was Neuem bin, habe ich irgendwann Antergos gefunden.
Anfangs, aufgrund der Erfahrungen mit Manjaro, bin ich sehr spektisch gewesen.

und bin jetzt nach einem 3/4 Jahr mehr als angetan. Der Unterschied zu Mamjaro ist, dass Antergos direkt die Arch Quellen nutzt. Auch habe ich hier AUR aktiviert. Man muss hier auch nichts selbst kompilieren, denn die AUR Installtools werden mitgezogen. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Installieren alle Desktops zur Auswahl angeboten werden.

Wenn man einen einigermaßen schnellen Rechner hat, ich denke so ab I3, dauert das Kompilieren auch nicht allzu lange. Wenn ich irgendetwas in den Arch Repos nicht finde, dann finde ich es 100% im AUR. Ich persönliche vermisse bis jetzt nichts. Eher im Gegenteil. Dort habe ich z.B. Software wie Softmaker Office gefunden, dass ich unter Mint immer manuell installieren musste. Einen Konflikt hatte ich bislang nicht.

Da ich sehr oft mit dem Laptop arbeite, mache ich auch 1 . 2 die Woche die Updates. Dadurch geht das so nebenbei.
Ich denke, dass ich hier die perfekte Mischung zwischen Arbeitstier und RR gefunden habe.

Warum erwähne ich überhaupt Antergos? Weil es Manjaro sehr ähnlich ist und möglicherweise sogar die bessere Alternative ist. (Nur meine Meinung).
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hylli am 08.12.2018, 21:37:51
Tja, Antergos war bei mir auch immer die erste Wahl, wenn es um ein Arch basierendes System ging.

Mir gefällt es u.a. optisch besser wie z.B. Manjaro. Ich bin da auch nicht der Typ, der groß andere Erscheinungsbilder/Themes testet/installiert.

Wie aber bei allen anderen Systemen auch, stieß ich immer wieder auf Probleme, zumeist wenn es um den DisplayManager ging.

Ich habe Antergos aber heute auch mal wieder virtuell installiert und finde auch die beiden Desktops Budgie und Deepin sehr gelungen.

Hylli
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: gorzka am 09.12.2018, 07:29:53
Warum nicht gleich Anarchy-Linux?
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sonny17 am 09.12.2018, 08:04:59
Moin-Moin gorzka, Anarchy-Linux BS gibts auch. ;)   Aber Vorsicht mit Black-Web und Kapuzen-User  ::)   

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: brikler am 09.12.2018, 09:54:07
Gesagt getan. Manjaro mit KDE installiert und ich habe dummerweise auch die Arch Repos aktiviert. Irgendwann kam es dann zu einem Konflikt der sich nicht mehr auflösen ließ und ich musste neu instalieren.

Auch habe ich hier AUR aktiviert. Man muss hier auch nichts selbst kompilieren, denn die AUR Installtools werden mitgezogen. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Installieren alle Desktops zur Auswahl angeboten werden.

Wenn man einen einigermaßen schnellen Rechner hat, ich denke so ab I3, dauert das Kompilieren auch nicht allzu lange.

1. macht euch mit pacman vertraut!
neu installieren ist müßige arbeit, so arg kann man sein system kaum zerschießen 8)

2. AUR helper sind teufelszeug! du machst damit dein -Syu und dann rien ne va plus, weils im AUR auch binär pakete gibt, zb umgepackte deb oder rpm, die eine andere versionsnummer brauchen, waterfox-kde-bin ist/war so eins.

3. das hängt vom programm ab, wie schnells kompilieren geht…von ein paar sekunden bis viele stunden ist alles möglich  8)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: dphn am 10.12.2018, 07:31:09
@gas103

Zitat
Dort habe ich z.B. Software wie Softmaker Office gefunden, dass ich unter Mint immer manuell installieren musste.

Das muss man aber nur einmal tun. Unter /usr/share/office2018 findest du eine Datei add_apt_repo.sh, die man mit sudo einmal ausführen muss, welche dann das Softmaker-Repo mit Key einrichtet.

Jedoch dauert eine Softmaker-Installation unter Debian-basierten System gefühlt solange, wie das Aufsetzen eines gesamten System. Was immer die mit den installierten Themes und Icons so anstellen. Das ist bei Arch/Manjaro nicht so.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: gorzka am 10.12.2018, 10:38:42
Wieder was dazu gelernt. ;-)

Zum Glück kommt ja von Softmaker Office nicht alle 2 Tage ein update.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hylli am 04.01.2019, 21:10:26
@brikler:
wenn dich die DM gern mal ärgern, warum nimmst dann einen her? mir wär das zu blöd 8)
https://wiki.archlinux.de/title/X#Xorg_starten
Danke für den Hinweis, werde ich bei Gelegenheit mal testen bzw. umsetzen.

Ich könnte damit gut leben, komme ja noch aus der Win 3.x Zeit, zu der ich auch öfter die Fensterln erst durch Eingabe eines DOS-Befehls (win?) gestartet habe. ;)

Aktuell habe ich virtuell und auch auf meinem "Jumper EZBook 2" Antergos mit Deepin als Desktop installiert.

Deepin hat mich sehr positiv überrascht, insbesondere was den recht moderaten Ressourcenverbrauch des Desktops betrifft, obwohl mir dieser sehr modern erscheint.

Nachdem ich Deepin auf den effizienten Modus mit "normalem" Startmenü umgestellt habe, gefällt es mir sogar (fast?) besser wie der Mate Desktop mit Brisk Menü.

Werde das jetzt einfach mal so lange testen oder (dauerhaft) nutzen, so lange keine Probleme auftreten.

Auf meinem Haupt-PC bleibt natürlich Linux Mint erste Wahl.

Hylli
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Moridian am 04.01.2019, 21:53:26
Wo ich sehr gute Erfahrungen mit gemacht habe, RR + Btrfs + Snapper.
Allerdings bin ich von Arch nach Suse Tumbleweed KDE gewechselt, minimal konservativer.

Unterm Strich fand ich Antergos auch ansprechender als Manjaro, Was damit zu tun hatte, das die Pakete aktueller sind. Und es weniger reibereien mit dem AUR gibt.
Gestört an Manajro hat mich auch die Update Politik. Meist zum Wochenende recht große Updates.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Hollex am 04.01.2019, 22:29:47
wenn man bei DistroWatch sich noch die einzelnen Bewertungen anschaut
liegt ganz klar Arch mit 9,3/10 vorne.
Bisher habe ich noch keine höhere Bewertung gesehen.
https://distrowatch.com/dwres.php?resource=ratings&distro=arch

Ich selbst nutze seit einem Jahr das reine Arch-Linux und ich hatte bisher noch
nichts Besseres. :D Rolling-Release ist genial (und im Fall der Fälle, habe ich immer eine
Sicherung, die funktioniert).
Und Manjaro ist zwar auf Arch basierend aber noch lange nicht = Arch!

Nachtrag: MXLinux hat eine Bewertung von 9,4, muss das aber erstmal
                länger halten---wir werden sehen!
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: BigApple am 04.01.2019, 23:05:19
Hi

ich nutze Manjaro Cinnamon jetzt schon seit 2 Jahren und hatte noch nie Probleme trotz RR.

Wenns einer testen will ...

https://osdn.net/frs/redir.php?m=rwthaachen&f=%2Fstorage%2Fg%2Fm%2Fma%2Fmanjaro-community%2Fcinnamon%2F18.0%2Fmanjaro-cinnamon-18.0-stable-x86_64.iso

Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Hollex am 04.01.2019, 23:27:36
Zitat
2. AUR helper sind teufelszeug! du machst damit dein -Syu und dann rien ne va plus, weils im AUR auch binär pakete gibt, zb umgepackte deb oder rpm, die eine andere versionsnummer brauchen, waterfox-kde-bin ist/war so eins.

...deshalb sollte man ja auch ein  "Helper" -Syua  ausführen, dann kann nicht viel passieren!
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: aexe am 04.01.2019, 23:44:30
Die Aussagekraft dieser Statistiken ("wenn man bei DistroWatch …") ist nun mal gering, der Erkenntnisgewinn begrenzt.
Ich frage mich, was dieses Thema überhaupt in "… LinuxMint » Forum » Erste Schritte - erste Probleme » Newbie Fragen" zu suchen hat.

Arch-Linux ist eine andere Welt, die Hürden für Anfänger sind deutlich höher als z.B. bei LinuxMint, was schon bei der Installation anfängt. Somit findet eine Selektion der Benutzer statt.
Der Benutzerkreis bei Arch dürfte deutlich anders sein – Leute, die bereits Kenntnisse haben oder sich darum bemühen und bereit sind, sich kontinuierlich um ihr System zu kümmern.   
Arch unterstützt das auch mit einem vorzüglichen Wiki.

Arch-Nutzer sind dann naturgemäß zufriedener mit ihrem System, haben weniger Probleme als diejenigen, die nur einen bequemen, kostenlosen Ersatz für Windows suchen. 
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Hollex am 05.01.2019, 00:11:33
Zitat
diejenigen, die nur einen bequemen, kostenlosen Ersatz für Windows suchen.

...und da gibt es, nur meine Meinung, nichts besseres als Linux Mint !!! :)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: aexe am 05.01.2019, 00:53:22
Linux Mint eignet sich auch gut für Menschen, die sich in Ruhe die Dinge unter der Haube ansehen wollen.  ;)

Der Punkt, auf den ich hinweisen wollte, war:
Nicht das System macht den Unterschied, sondern der Benutzer.
Meine Meinung.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: gorzka am 05.01.2019, 06:41:23
@aexe

Du weißt aber schon das:
Manjaro ist nicht Arch
LinuxMint ist nicht Ubuntu

Manjaro ist genauso leicht zu installieren wie LinuxMint. Es erfolgen auch hier Abfragen die eigentlich jeder beantworten kann. Was am Ende besser ist muss jeder für sich entscheiden.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Matrix am 05.01.2019, 09:38:52
Arch-Nutzer sind dann naturgemäß zufriedener mit ihrem System, haben weniger Probleme als diejenigen, die nur einen bequemen, kostenlosen Ersatz für Windows suchen.
… und Archnutzer interessieren sich naturgemäß nicht für andere, auf Arch basierende Distris. Frag mal im Arch-Forum nach ner Lösung für ein Manjaro-Problem.  ;)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: aexe am 05.01.2019, 11:15:57
Du weißt aber schon das:
Manjaro ist nicht Arch
LinuxMint ist nicht Ubuntu
Ich hatte doch weder etwas über Manjaro noch etwas zu Ubuntu geschrieben.
Der Punkt, auf den ich hinweisen wollte, war:
Nicht das System macht den Unterschied, sondern der Benutzer.
"Leicht zu installieren" ist relativ.
Es gibt auch Leute, die dabei mit LinuxMint oder mit Manjaro Probleme haben können.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: sonny17 am 05.01.2019, 12:30:02
Interessant, aber Alle nutzen doch hoffentlich noch Mint als Hauptsystem. Dann ist ja Gut! Den Rest lese ich als Weiterbildungs-Thread unter Forum LM.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Zerberus am 05.01.2019, 12:49:15
Ich weiß nun wirklich nicht,was die ständigen Vergleiche z.B. Mint vs. Manjaro oder,oder,oder bringen soll.
"NICHTS"
Die Wahrheit liegt im Auges des Benutzers und seinen Fähigkeiten.
Oder er hat einfach Glück,dass entweder Mint oder Manjaro bei ihm funktioniert.
Und Glück gehört dazu.
So einfach ist das.
Es ist wie bei Mann und Frau,von hinten sehen sie gleich aus und vorne passen sie zusammen.
So wer ist jetzt besser Mann vs. Frau??? :D
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: Markus67 am 05.01.2019, 18:33:14
@aexe

Du weißt aber schon das:
Manjaro ist nicht Arch
LinuxMint ist nicht Ubuntu

Manjaro ist genauso leicht zu installieren wie LinuxMint. Es erfolgen auch hier Abfragen die eigentlich jeder beantworten kann. Was am Ende besser ist muss jeder für sich entscheiden.

Hallo
 1. es  stimmt nicht das  Manjaro   nicht Arch   ist es bassiert  auch Arch Linux.
 2.  Linuxmint  Bassiert  einmal Auf  Debian   LXDE  cindy  und einmal auf  Ubuntu  auf LTS  Version
  es gibt nur diese  zwei arten  von Linuxmint.
  aber  jeder  soll das  System Nehmen  was  er  mag und gut  bedienen   kann,  und  Arch  Richtet  sich eher  an  Fortgeschrittene   und Mint  eher  an Anfänger   oder einsteiger,und Deb   eher  an Profis, denke ich mal
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 05.01.2019, 23:04:35
Arch  Richtet  sich eher  an  Fortgeschrittene   und Mint  eher  an Anfänger   oder einsteiger,und Deb   eher  an Profis
Diese Ansicht scheint weit verbreitet zu sein, jedenfalls lese ich solche Aussagen immer wieder. Einsteiger nehmen ein System, dass einfach zu installieren und zu warten ist und im Betrieb kaum Ärger macht. Fortgeschrittene Benutzer suchen sich eine Distribution, die schwer zu installieren ist und möglichst häufig für Probleme sorgt. Merkt eigentlich niemand, wie absurd das ist.
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: secureIT am 05.01.2019, 23:07:56
Ja ...... nach dieser Logik wären wir Minter allesamt unwissende Anfänger  :D
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: aexe am 05.01.2019, 23:09:40
Fortgeschrittene Benutzer suchen sich eine Distribution, die schwer zu installieren ist und möglichst häufig für Probleme sorgt
Hast Du einen Tipp, welche man da nehmen sollte? Ich will Fortschritt!
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 05.01.2019, 23:13:16
Ich will Fortschritt!
Für dich als Poweruser kommt nur LFS in Frage ;)
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: aexe am 05.01.2019, 23:40:45
Off-Topic:
kommt nur LFS in Frage
LFS, nicht BLFS oder CLFS?
Na, ich weiß nicht so recht.
Dann mach ich doch lieber das Jodel-Diplom.
Dann hab ich auch was Eigenes …
https://www.youtube.com/watch?v=UYMTsQ8LlzM
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: hadisch am 05.01.2019, 23:45:18
Off-Topic:
Dann mach ich doch lieber das Jodel-Diplom.
Ja, da hat man was für's Leben...
Titel: Re: Mint versus Manjaro
Beitrag von: ole_hilja am 05.01.2019, 23:58:44
So einfach ist das.
Es ist wie bei Mann und Frau,von hinten sehen sie gleich aus und .................
Off-Topic:
Das möchte ich nicht so stehen lassen. Ich wollte nicht den Hintern meiner Frau (obwohl ich ihn attraktiv finde) haben und sie wäre garantiert nicht mit meiner Schulterbreite glücklich.