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Autor Thema:  Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren  (Gelesen 1619 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #15 am: 05.07.2021, 18:11:04 »
@berli259 @ehtron: Sollte mich als Newbie zurückhalten, aber die in meinen Augen teilweise eher nicht zitierfähigen Beiträge lesen sich für mich ein wenig so, als hätte an Euren Aufenthaltsorten gerade eine Hitzewelle zugeschlagen...

Offenbare meinerseits lieber cool meine totale Unwissenheit: Wie hängen denn End of life eines Kernels einerseits und Support durch die Distributionen Ubuntu bzw. Mint andererseits zusammen? Wie bekomme ich heraus, welche Kernelversion mit welcher Mint-Version zusammengeht? Die Tabelle im Link von ehtron ist für mich nicht selbsterklärend.

Die dankenswerten Anleitungen von tommix lesen sich für mich nicht so, als sollte ich als Linux-Anfänger denen zu folgen riskieren, aber vielleicht bin ich da jetzt zu vorsichtig.

Auf meinem T61 mit noch Mint 18.3 ist 4.15.0-142-generic #146~16.04.1-Ubuntu SMP Tue Apr 13 09:27:15 UTC 2021 der letzte, der angeboten wurde, aber Mint 18.3 ist ja seinerseits out of support. Installiert worden sind dort außerdem nur 4.10.0-38 und 4.15.0-62, -72, -74, -76, -88, -91, -99, -101, -106, -107, -112, -118, -120, -123, -128, -129, -136, -139, -140, also keine lückenlose Folge. Z.B. 4.9 und 4.14 werden nicht einmal aufgelistet. Wird doch irgendeinen (guten?) Grund haben?

Auf dem T60 habe ich soeben alles Angebotene aktualisiert, Kernel jetzt 5.4.0-77. Läuft jedenfalls erst mal, warte ab.

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #16 am: 05.07.2021, 19:04:48 »
@berli259 hat da schon recht!
siehe zu 4.4er,4.9er, 4.14er und 4.19er: https://www.linuxmintusers.de/index.php?action=wiki;page=Das_PPA_Mainline_mit_UMKI

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #17 am: 05.08.2021, 17:41:12 »
Komme nicht weiter, will aber wenigstens Rechenschaft ablegen.

Update auf Kernel 5.4.0-77 hat erwartungsgemäß nichts gebracht, weitere Updates lassen das auch nicht erwarten.

Zu möglichen BIOS-Updates habe ich zwar recherchiert, aber das wäre für mich der allerletzte Schritt, wenn sonst nur noch Entsorgen des Rechners in Frage käme. Natürlich sind BIOS, CPU, Rechner längst out of support. Lenovo listet immerhin noch 16 Updates des BIOS bis 2011 auf, die der Vorbesitzer und der Verkäufer des 2014 gebraucht gekauften Rechners ebenso ignoriert haben wie anschließend ich. Als wichtig wird von Lenovo nur das älteste dieser Updates eingestuft, „a critical processor microcode update to improve system reliability‟. Die von Lenovo für die Updates noch angebotenen Hilfsmittel sind für Windows gedacht, unter Linux sollte der Kernel beim Booten doch etwaige Microcode-Updates einspielen - und er tut es laut Systemprotokoll auch: „microcode updated early to revision 0xd1, date = 2010-10-01‟. Vielleicht ist gerade das das Problem? Werde vielleicht das Update mal mit der Option dis_ucode_ld zu verhindern suchen.

Zur CPU-Temperatur konnte ich mit meinen Notizen klären, daß der Rechner schon immer heiß wurde, seit ich ihn besitze. Nach einem Fan error wurde der bei Inspektion fühlbar träge Lüfter schon einmal mit Hilfe aus dem Thinkpad-Forum getauscht - mit neuer Wärmeleitpaste an der CPU, aber altem Leitpad am Graphik-Chip - und eine dann bei Videowiedergabe unter Windows gemessene Temperatur von gut 70° vom Helfer für o.k. befunden. Physisch inspizieren werde ich ihn vorsorglich noch einmal, rechne aber nicht mit relevanten Beobachtungen. Leider ist die Temperatur unter Linux heute tendenziell 10° höher als unter Windows und übersteigt gerade beim Start gerne mal 80° - weshalb?

Da mein T61 inzwischen mit Mint 20.1 ordentlich zu laufen scheint und der T60 eher als Reserve vorgehalten wird, ist es wohl vernünftig, zu resignieren und mit hoher Temperatur und gelegentlicher Kernel panic beim Herunterfahren zu leben. Hätte das alles natürlich gerne verstanden.

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #18 am: 06.08.2021, 14:36:10 »
Hallo quaxux, ich habe das gleiche problem. Ich weis nicht weiter weil ich neu hier bin, aber ich werde ergebnisse finden.


Euer Sami

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #19 am: 18.09.2021, 10:37:26 »
Mich plagt auch ab und zu die kernel panic beim Herunterfahren. Dell XPS, Mint 20.2, Cinnamon 5.0.5, Kernel 5.4.0-84-generic.

Ich habe mittlerweile allerdings beobachtet, dass ein anderes Ereignis dem vorraus geht. Und zwar war es bisher:
1. hohe graphische Auslastung (zB. Video) im Browserbetrieb bei Chromium
2. Aushängen einer SD-Karte (Fotos) mit dem Leistenapplet "Wechseldatenträger".

In beiden Fällen kündigt sich der Absturz durch eine merkbare Reaktionsträgheit des Rechners an. Der Rechner "erholt" sich zwar wieder,
aber das Herunterfahren (auch nach Tagen, wenn zwischenzeitlich nur der Bereitschaftsmodus genutzt wurde) endet unwiderruflich mit dem Einfrieren
und dem Weiterlaufen des Lüfters.

Helfen tut nur ein Kaltstart.

Ob diese Beobachtungen dienlich sind, kann ich nicht beurteilen, mir als Laien helfen sie nicht. Ich bin lediglich vorgewarnt und
von der kernel panic nicht mehr überrascht.

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #20 am: 18.09.2021, 10:40:53 »
neues thema bitte

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #21 am: 18.09.2021, 20:07:48 »
Warum? Ich selbst habe nicht um Hilfe gebeten. Ich wollte nur bescheiden und laienhaft meine Beobachtungen zu diesem nicht gelösten
Thread beisteuern.

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #22 am: 19.09.2021, 14:31:27 »
Hi :)
was der einwand soll weiss wohl nur @nudels selbst...

ansonsten ist der thread eh tot.. der TE hat sich am 06.08.21 zuletzt gemeldet...

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #23 am: 19.09.2021, 17:07:08 »
Off-Topic:
LOL

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #24 am: 19.09.2021, 18:09:54 »
Sami211712
Er meinte wohl Sami211712.

Re: Gelegentlich Kernel panic beim Herunterfahren
« Antwort #25 am: 20.09.2021, 14:58:54 »
Ich habe immerhin eine mögliche Lösung gefunden. kann sie aber für mich nicht verifizieren, da ich das Problem nicht absichtlich herbeiführen kann.
Scheinbar betrifft es gerne ältere Rechner ab Mint 20, so wie auch bei mir und beim TE.

Der Lösungsweg wir hier beschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=fxFGgecZTkY

In der Datei  /etc/systemd/system.conf.d/50_linuxmint.conf ist der DefaultTimeoutStop auf 10sec verkürzt worden. Ändert man den Wert auf 90sec,
scheint das Problem behoben, das Herunterfahren dauert wohl nur länger.

# To override these values, create your own file in /etc/systemd/systemd.conf.d/60_custom.conf.
# Reload configuration with "sudo systemctl daemon-reload"
# Test with "systemctl show"

[Manager]

# Reduce shutdown timeout from 90s to 10s.
# If you rely on important tasks to successfully finish during the shutdown sequence, set the timeout to something greater than 90s.
DefaultTimeoutStopSec=10s

# Rationale:
# This is done for the following reasons:
# - 90s is too long for users to wait (they think it's hanging indefinitely, and they eventually just use their power button)
# - Cups, minidlna have made this a buggy mess for years now and there's no sign of improvement for the near future
# - This is a workaround many people have used in Mint, Ubuntu, Arch, Fedora and many other distributions, although reducing the start
# timeout is known to possibly affect the journal, no adverse effects were reported after reducing the stop timeout.
# - For our audience (desktop users), this makes a lot of sense. It would be different for a server, or a machine which relies on shutdown
# scripts to perform important tasks, but for most people this fixes a very important issue and is unlikely to create new ones.

Ich kann es nur so wiedergeben, eigentlich sind das für mich bömische Dörfer.