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Autor Thema:  Stand-PC schaltet unvermittelt ab und starten nach einigen Sekunden wieder  (Gelesen 897 mal)

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Ich habe einen aus Kunststoff. Die Leiterbahnen auf dem MB sich verlackt. Wenn man nicht an irgendwelche blanken Pins kommt, passiert da sowieso nichts. Selbstverständlich schaltet man den PC zuvor aus und entfernt auch die 230V Stromversorgung.

Ich dachte dabei hauptsächlich an mögliche Nachahmer, die das evtl. nicht bedenken.

Den Amok laufenden Kühler ebziehenoder azf einen anderen Stecker abziehen. Halbwegs moderne Mainboards schalten sich einfach aus bevor der Prozessor den Hitzetod stirbt.

Bleibt nur noch die Frage ob der Kphler oder der Sensor der amok laufende ist.  Läuft der Kühler an einem anderen Kontakt klaglos ist der nicht mehr belastete Sensor der schuldige, spinnt der Lüfter an einem anderen Stecker ebenfalls ist ein Lüfteraustausch hilfreich,

Die CPU mit großem Kühlkörper und Lüfter verdeckt die meisten Kondensatoren, hilft auch nicht überall ein Spiegel, aber die die ich sehen konnte, sind eindeutig okay. Ich habe eig. keine Anwendungen, die dieses System fordern: Quad core Intel Core i7-4790K CPU (-HT-MCP-) cache: 8192 KB flags: (lm nx sse sse2 sse3 sse4_1 sse4_2 ssse3 vmx) Clock Speeds: 1: 1500.00 MHz 2: 800.00 MHz 3: 800.00 MHz 4: 800.00 MHz 5: 800.00 MHz 6: 4001.00 MHz 7: 800.00 MHz 8: 800.00 MHz und Graphics:  Card: NVIDIA Device 1b80
           X.Org: 1.15.1 drivers: nvidia (unloaded: fbdev,vesa,nouveau) Resolution: 1920x1080@60.0hz
           GLX Renderer: GeForce GTX 1080/PCIe/SSE2 GLX Version: 4.5.0 NVIDIA 367.44
. Die hat 8 MB eigenen Speicher und der RAM ist mit 32 GB auch mehr als gut.
Dennoch bin ichs mal angegangen und hab alle Einstellungen in der Grafik und Anzeige auf 4K hochgeschraubt (falls das was ausmacht auch an meinen 40Zoll-Monitor angeschlossen):

@securelT:
Zitat
Beschäftige Deinen PC mal mit "Voll-Last"
Hab das schon zuvor und jetzt nochmal gemacht - ich habe keine großlastigen Programme, konnte also nur mehrfach parallel streamen und 5K-Videos auf 40-Zoll-Monitor parallel abspielen etc. - also da passiert nichts Ungewöhnliches. Temp steigt und Lüfterdrehzahl passt sich ein wenig an, aber nicht mal die beiden GPU-Lüfter kommen zum Zug, weil das nie heißt wird - kaum an die 60 Grad. Das kann ich nur unter Windows testen. Aber das setzt dann die SW von MSI ein und ich komm auch nicht über 70 Grad, selbst bei grafikintensiven 5K-Testfilmen und -games.
Leider ist ja die erhältliche SW zur MSI/Nvidia GPU allein auf Windows ausgerichtet (da gibts gute Regler für die Lüfterdrehzahl, Temp-Steuerung etc., wo auch die beiden Lüfter an der GPU gesteuert werden.
Unter Linux steigt zwar die Temperatur, aber nie kritisch. CPU und GPU beide etwas über 50 und kurze Spitzen nur an die 60 Grad.

Aber:
Seit ich jetzt die beiden DVD-Laufwerke abgehängt habe und den Staub abgesprüht+ausgesaugt habe, läuft jetzt mal alles sauber:
Ev. lags an einem der internen DVD-Laufwerke. Vor allem eins davon hat komplett gezickt: da hat das System dann dauernd gesucht und gearbeitet ohne zu einem Ergebnis zu kommen (LW wurde dauernd an und ausgeschaltet). Ich hab jetzt sowieso ein gutes externes USB 3.0 gekauft, weil ich das ja auch bei den Laptop ohne eigenes DVD-LW verwenden kann. Hoffe mal, das wars.

@Flash63: Das betrifft mein Anliegen für meinen Lenovo-Laptop, aber ich wage mal, schnell hier nachzuhaken - da habe ich diese „Notlösung“ gemacht, die funktioniert weitgehend, nur noch seltenes Einfrieren beim Runterfahren:
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=39629.0
Ist es da noch sinnvoll, deine Lösung noch nachträglich anzuwenden – ich möchte nicht, dass sich das gegenseitig quer kommt?
Zitat
Um die Problematik mit den C-States bei Bay-Trail/Atom auszuschließen, kannst Du einfach eine entsprechende Bootoption setzen (trifft hier ja wohl nicht zu).
Code:
sudo sed -i 's/GRUB_CMDLINE_LINUX=""/GRUB_CMDLINE_LINUX="processor.max_cstate=1"/g' /etc/default/grub
sudo update-grub
Hier am Stand-Rechner hab ich das System wie eingangs erwähnt.

Edit (Centaur hatte parallel geschrieben):
Wie kann ich den Vorschlag von Centaur konkret umsetzen - ich steck das Lüfterkabel ab und kann ich das anderswo an der Platine anstecken oder direkt laufen lassen/testen oder wie? So wie eine Überbrückungsschaltung, aber wo am Board? Müsste ja ohne Hochfahren sein.

Das Problem ist halt auch noch, dass das Ding ja tagelang korrekt läuft .... ich könnte allerdings diese smart-control-Funktion einstellen, dann hüpft das Ding immer sofort: nur ist weiter unklar, ob das ein MSI-Problem ist oder wirklich der Lüfter was hat (weist ja eher auf ein Steuerungsproblem hin)???
« Letzte Änderung: 15.04.2018, 17:15:57 von Worf »

Du kannst beim Laptop die Bootoption problemlos testen. Kann ja bei Bedarf auf dem selben Weg wieder entfernt werden. Habe ich hier aber genau so bei meinem mini-Zotac, ebenfalls Mit Bay-Trail Quad-Core Atom CPU, gesetzt. Seither lüppt das Teil einwandfrei.
« Letzte Änderung: 15.04.2018, 18:41:50 von Flash63 »

Off Topic: Danke Flash63! Mach ich, sobald ich am Wochenende retour bin. Kannst du mir noch kurz schreiben, wie ich diese Bootoption dann wieder deaktivieren kann?
Korrektur zu meinem Optimismus beim Stand-Rechner:
Trotz Entfernen meiner beiden internen DVD-Laufwerke passiert immer noch folgendes, habs genauer beobachtet:
Besonders bei einem Neustart (teils aber auch nach einigen Stunden Betrieb) schaltet der Rechner ab, mir scheint, genau genommen die CPU vor den Lüftern, weil die Lüfter (incl. CPU-Lüfter) noch einige Sekunden lang weiter drehen - es ist also NICHT so, dass erst die Lüfter aufhören und die CPU dann reagiert - falls ich das so interpretieren kann!
Gleich danach schaltet das System wieder ein und startet hoch.
Meine Frage jetzt:
1. Ist der Vorschlag von Centaur jetzt hinfällig oder kann ich das troztzdem leicht mal wo testen - das Lüfterkabel ohne Hochstart laufen lassen um zu sehen, ob der Lüfter selber eh ok ist? Kann ich das gefahrlos wo kurzschließen, dass der Lüfter getestet wird?
2. Wie kann ich die CPU testen?   :o
3. Das Netzteil werde ich mal wie vorgesehen tauschen und dann sehen (geht aber erst in 1 Woche).
4. Soll ich das mal im Dauerbetrieb in Win 7 testen: dort laufen ja dann die Lüfterkontrollprogramme mit, ev. kann ich da was sehen bzw. wenns keine Probleme gibt, wäre das ein Hinweis auf einen Steuerungsfehler im BIOS/Smart-Control-Programm von MSI?
Oder seh ich das falsch?
« Letzte Änderung: 16.04.2018, 00:42:56 von Worf »

Du hast auf dem Mainboard mehr als 1 Steckplatz für Lüfter. Kabel umstecken und den verdächtigen Steckplatz nicht benutzen. Wenn der Fehler mitwandert, ist der Lüfter defekt.

Komme erst am Wochenende wieder nach Hause, um die Punkte alle durchzugehen - ergänzende Info:
PC ist heute den ganzen Tag durchgelaufen und hat sich nur beim ersten Hochstarten am Morgen 2 mal hintereinander abgeschalten.
Danach 12 Stunden durchgelaufen, teilweise mehrere parallele langdauernde Livestreams - vielleicht ist das ein Hinweis ...

Sitzen alle Kabel fest?

Hi Worf,

wenn man sich im Netz umschaut, tritt dieser Fehler gar nicht mal so selten auf.

Hier mal eine kleine Auswahl an Threads, die evtl. hilfreich sein könnten:

PC schaltet sich aus – und wieder ein
Ursache : Netzteil
http://www.tomshardware.de/foren/id-132833/schaltet.html

PC schaltet sich ab und startet neu
Ursache : Netzteil
https://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1731797

PC schaltet sich unreproduzierbar schlagartig aus, und startet sofort neu
Ursache : defekte Überspannungsschutzleiste
https://www.administrator.de/forum/pc-schaltet-sich-unreproduzierbar-schlagartig-startet-sofort-neu-343599.html

Vielen Dank für die Hinweise - Kabel hab ich gleich nachgesehen, auch gereinigt oder getauscht.
Habe befürchtet, dass ich jetzt Lüfter, Netzteil und sonst ev. CPU machen muss: die Netzteil-Hinweise lese ich in Ruhe nach - danke!
Dann gehe ich es an: Lüfter, dann Netzteil.

MSI sagt: CPU runter, neue WLP rauf - hm, kann das überhaupt sein, wenn ich den Rechner seit 3-4 Jahren wie im fix montierten Auslieferungszustand in Betrieb habe? (Also CPU war schon fix auf der Hauptplatine im Ausliefungszustand): kann da plötzlich der Kontakt fehlerhaft werden  ???
Sowas ist mir noch bei keinem PC passiert, in meiner family/Freundeskreis sind viele sehr lange im Betrieb ....

MSI sagt: CPU runter, neue WLP rauf - hm, kann das überhaupt sein, wenn ich den Rechner seit 3-4 Jahren wie im fix montierten Auslieferungszustand in Betrieb habe?

Nein. Die CPU würde ich mir bis zum Schluss aufheben, Du willst einen gut sitzenden Kühlkörper nicht freiwillig abmontieren. Die CPU-Temperatur kannst Du ja gut beobachten:
inxi -s

Ich tippe auf das Netzteil. Warum kommen die Ausfälle erst nach Jahren? Lüfter und Kühlkörper verstauben mit der Zeit. Die Komponenten werden etwas wärmer als "früher". Wärmere Chips ziehen etwas mehr Strom. Wenn Dein Netzteil ohnehin schon hart an der Grenze arbeitet, kann das bei Spitzenlasten dazu führen, dass die Spannung zusammenbricht. Computer stürzt ab. Auch ein Grund können die Sicherheitsupdates zu Spectre sein; die sorgen für eine höhere durchschnittliche CPU-Last.

Doch kann sein. Billige Paste oder Kühlkörper liegt nicht richtig auf. Das ist nicht selten und kann von Anfang an das Problem sein. Kann auch erst später in Erscheinung treten.

MSI sagt: CPU runter, neue WLP rauf
Naja das sagt der Support oft, aber einerseits werden dadurch die Kontakte des CPU-Sockel dadurch ein zweimal bewegt und die Wärmeleitpaste kann auch je nach Qualität und Temperatur nach 3-4 Jahren austrocknen, hatte ich schon öfter mal gesehen. Aber wenns nur an der Paste läge müßte doch der Prozessor sehr warm werden. Bevor du das zerlegst, was sagt denn: sensors
Wenn das Netzteil unvermittelt ab und wieder anschaltet dürfte etwas Anderes als ein defektes Bauteil für den Effekt verantwortlich sein. Vermutlich wird da eine Schutzschaltung aktiv.
Gibt das Netzteil Signale von sich?
Das Netzteil ist nicht zugedeckt oder im Schrank verbaut?
Der Ventilator läuft?
Staub kannst du gut mit Dosendruckluft oder gaaanz >vorsichtig< mit Pressluft ausblasen.

Schaltet das Netzteil ab und geht nicht wieder in Betrieb liegt das meist an den darin verbauten passiven Komponenten wie Elkos (Elektrolytkondensatoren) und Widerständen. Die Elkos bestehen aus einem in Elektrolyt getränkten Papierwickel die in einem Alu / Kunstoffgehäuse stecken und sind mit zwei radialen Beinchen in der Platine eingelötet. Diese Elkos sind aus Kostengründen oft in mit ihrer Spannungsfestigkeit an der Grenze, Reserven zwecks langer Haltbarkeit gibts ja heute nicht mehr. Elkos haben aber die Eigenschaft altersbedingt und abhängig von der Umgebungstemperatur auszutrocknen. Gehen die Elkos kaputt zischt, pfeift und riecht es meist unangenehm und das Elektrolyt und klebrige Papierfusseln sind um den Elko zu erkennen oder der als Dichtung eingebaute Gummipropfen am offenen Ende wo die Beinchen herausgeführt werden wird durch den Überdruck der Hitzeentwicklung aus dem Gehäuse gepresst und ist zerstört. Das dein Netzteil danach wieder anlaufen würde ist eigentlich ausgeschlossen.

Edit: das x im Befehl xsensors entfernt.
« Letzte Änderung: 17.04.2018, 17:33:35 von kuehhe1 »

Hi :)
xsensors ist standardmässig nicht installiert...

sensorstuts normalerweise auch ;)

sensors; tuts normalerweise auch
sogar informativer
sensors; sollte es auch heissen, dass x im Befehl der Antwort #27 entfernt, Danke.
« Letzte Änderung: 18.04.2018, 20:40:35 von kuehhe1 »