Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
25.07.2021, 01:24:56

.
Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 25777
  • Letzte: wombat1
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 746694
  • Themen insgesamt: 60054
  • Heute online: 248
  • Am meisten online: 2287
  • (22.01.2020, 19:20:24)
Benutzer Online
Mitglieder: 4
Gäste: 170
Gesamt: 174

Autor Thema:  Neuer PC f. Fotobearbeitung, erwartbare Probleme mit dieser Konfiguration?  (Gelesen 1909 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

vnt

  • ***
Off-Topic:
Mit dem amdgpu-pro-Treiber wäre IMHO auch OpenCL möglich

Ich nutze die Kombination von Mesa-Standardgrafikkartentreiber und OpenCL aus dem AMD-Treiberpaket 20.40 (amdgpu-pro-20.40-1147286-ubuntu-20.04.tar.xz) auf einem Ryzen 5 3600 mit Radeon RX 560 unter Linux Mint 20.1 mit Kernel 5.8 für die Verwendung von OpenCL in Darktable:

Zur manuellen Installation werden aus dem vorgenannten Treiberpaket lediglich die nachstehenden Teilpakete benötigt, die in der angegebenen Reihenfolge installiert werden müssen:

  • amdgpu-core_20.40-1147286_all.deb
  • amdgpu-core_20.40-1147286_all.deb
  • amdgpu-core_20.40-1147286_all.deb
  • amdgpu-pro-core_20.40-1147286_all.deb
  • libdrm2-amdgpu_2.4.100-1147286_amd64.deb
  • libdrm-amdgpu-common_1.0.0-1147286_all.deb
  • libdrm-amdgpu-amdgpu1_2.4.100-1147286_amd64.deb
  • opencl-orca-amdgpu-pro-icd_20.40-1147286_amd64.deb
  • ocl-icd-libopencl1-amdgpu-pro_20.40-1147286_amd64.deb
  • clinfo-amdgpu-pro_20.40-1147286_amd64.deb

... dann sollte OpenCL funktionieren ...

Die OpenCL Komponenten aus dem Treiberpaket 20.45 sollten übrigens auch ohne Probleme mit dem Kernel 5.8 funktionieren. Allerdings ist meines Wissens im Treiber 20.45 gegenüber der Vorgängerversion 20.40 ausschließlich die Unterstützung für die Radeon RX 6000 Serie neu hinzugekommen, weshalb ich persönlich weiterhin die OpenCL Komponenten aus dem Treiberpaket 20.40 verwende.

Gruß,
vnt
« Letzte Änderung: 24.04.2021, 00:03:43 von vnt »

Warum soviel Kernelärger?  :o
Für Linux Mint 20.X kommt doch bald der 5.11er Kernel aus Ubuntu 21.04 Hirsute Hippo.  ;) ;)
Mit Sicherheit, bevor er den Rechner fertig hat.  :-*
System:    Kernel: 5.11.0-16-generic x86_64 bits: 64 Desktop: KDE Plasma 5.21.4
           Distro: Ubuntu 21.04 (Hirsute Hippo)
« Letzte Änderung: 23.04.2021, 22:27:53 von tommix »

vnt

  • ***
Off-Topic:
Warum soviel Kernelärger?  :o
Für Linux Mint 20.X kommt doch bald der 5.11er Kernel

Kernel-Ärger hab ich mit dem 5.8 nicht, werde aber sobald der 5.11 über die Aktualisierungsverwaltung in LM 20.1 verfügbar ist aufgrund der verbesserten Unterstützung der Energieverwaltung des Ryzen 5 3600 darauf wechseln.

Betreffend OpenCL aus dem 20.45 AMD-Treiberpaket hatte ich in meinem vorherigen Beitrag nur aufgrund des nachstehenden Beitrags explizit den Kernel 5.8 erwähnt:
Nachtrag: ich habe gerade versucht die verfügbare amdgpu/pro-Version (https://www.amd.com/en/support/kb/release-notes/rn-amdgpu-unified-linux-20-45) unter Mint 20.1 mit 5.8-Kernel zu installieren. Hat auf die Schnelle jetzt nicht geklappt, es traten Fehler und Abhängigkeitsprobleme mit amdgpu/pro-lib32 und dem gcc-Compiler auf. Das nur zur Info. Danach dann dies gesehen:

Nachtrag:
Netzteil würde ich persönlich Dir das be quiet! Pure Power 11 400W ATX 2.4 (BN292) oder alternativ das BitFenix Whisper M 450W ATX 2.4 (BP-WG450UMAG-9FM) (-> habe ich in meinem PC verbaut) empfehlen; das würde ggf. auch für eine Grafikkarte der Leistungsklasse einer RX 5500 locker ausreichen ... ansonsten könntest Du auch die 500W/550W Version der Netzteile nehmen, falls Du lieber noch mehr Reserven für eine noch etwas stärkere GPU haben einplanen möchtest.

Übrigens kann ich das von mir vorgeschlagene Gigabyte B550M DS3H Mainboard aus eigener Erfahrung empfehlen; dieses habe ich im PC meines Sohnes verbaut mit genau einem Ryzen 5 3600 und dem Crucial Ballistix DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16 und dem vorgenannten be quiet! Pure Power 11 400W Netzteil: läuft absolut problemlos und stabil.
« Letzte Änderung: 23.04.2021, 23:21:24 von vnt »

Es geht darum ggf. den openCL Grafiktreiber amdgpu-pro für die int. IGP zu aktivieren, dass der "normale" Grafiktreiber amdgpu im Kernel enthalten ist, sollte klar sein. Nicht das cougartrader meint er müsse das zwingend erst installieren bevor die Grafik läuft.

Das AMD-Treiberpaket 20.40 werde ich die Tage mal ausprobieren. Dank an vnt für die Info.
« Letzte Änderung: 23.04.2021, 23:27:11 von Flash63 »

vnt

  • ***
Off-Topic:
Es geht darum ggf. den openCL Grafiktreiber amdgpu-pro für die int. IGP zu aktivieren

Wenn ich keinen Denkfehler mache, sollte die Kombination aus Mesa-Standardgrafikkartentreiber und zusätzlich wie oben beschrieben manuell installierten OpenCL Komponenten aus dem AMD-Treiberpaket auch mit der IGP funktioneren?! Oder funktioniert das nur mit dedizierter Grafikkarte?

Nachtrag:
Ok, habe etwas "auf dem Schlauch" gestanden  ;D ... OpenCL kann man bei Bedarf optional installieren!
« Letzte Änderung: 23.04.2021, 23:46:39 von vnt »

Das bitte was? Ich verstehe nicht was gemeint ist. Davon abgesehen wird das jetzt oT und sollte hier nicht weiter diskutiert werden. Danke.

zum PC wurde ja schon zur genüge geschrieben, nun mal der Monitor,
bei Bildbearbeitung sollte eigentlich nur ein EIZO in frage kommen undzwar der CG2730

vnt

  • ***
bei Bildbearbeitung sollte eigentlich nur ein EIZO in frage kommen und zwar der CG2730

... das ist natürlich definitiv die Königsklasse ... wenn es eine Liga darunter sein soll kann ich auch den Eizo ColorEdge CS2420, 24" empfehlen, den ich selbst für Bildbearbeitung nutze. Ob 24" oder 27" ist meines Erachtens auch eine Platz- und Budgetfrage, wobei für Bildbearbeitung mehr Anzeigefläche natürlich nie verkehrt ist! ;D

okay ne Nummer kleiner geht natürlich auch,
da haste schon wahr, alles ne Frage der des Geldes und natürlich auch vom Platz her

FranzStahl

  • Gast
Also ich bin mit meinem iiyama ProLite XB3288UHSU-B1 sehr zufrieden. Viel Fläche, guter Preis, großer Farbumfang und hoher nativer Kontrast. Muss ja nicht immer gleich ein hardware-kalibrierbarer Bildschirm sein. Noch ein gutes Messgerät (z. B. i1 pro oder ColorMunki) zum kalibrieren/profilieren dazu und es sollte eigentlich auch für höhere Ansprüche reichen. Wenn ich bedenke, dass erst vor kurzem hier im Forum jemand geäußert hat, seit Jahren im Publishing-Bereich zu arbeiten und noch nie was von Colormanagement gehört hat…
« Letzte Änderung: 24.04.2021, 00:19:58 von FranzStahl »

nun bei EIZO ist ein Farbmessgerät eingebaut, da geht alles automatisch,
egal welche Tageszeit und welcher Lichteinfall, aber das nur so am Rande,
es kommt ja auch immer darauf an wie und was man machen möchte

FranzStahl

  • Gast

es kommt ja auch immer darauf an wie und was man machen möchte
Das ist wohl wahr. Hierbei stellt sich auch immer die Frage, ob ein Monitor mit erweitertem Farbraum überhaupt Sinn macht. Es ist gar nicht mal so häufig, dass Arbeiten im Adobe-RGB-Farbraum Sinn macht.
Für sRGB tut es oft schon ein günstiger Office-Monitor - vorausgesetzt, man sucht sich den richtigen aus.
Auch bei den Panel-Typen scheiden sich die Geister. Ich bin zum Bleistift ein Fan von VA-Panels. Mit der Aufhellung dunkler Bereiche unter Winkel kann ich besser leben, als mit der Abdunklung heller Bereiche von den IPS-Panels.

Ich kann auch den Eizo EV2457 sehr empfehlen. Er ist von Werk aus vorkalibriert, bietet sehr gute Werte und einen hohen SRGB Farbraum. Mit dem bloßen Auge konnte ich keinen Unterschied zum CS2420 feststellen. Die ColorEdge-Reihe hingegen ist speziell für Profi-Fotografen ausgelegt.

FranzStahl

  • Gast
An die EIZO-Kenner: benötigt man für die HW-Kalibrierung Windows oder OSX? Oder geht das auch unter Linux? Werden alle Messgeräte unterstützt, oder ist man da gebunden?
Ich bin zwar mit meinem iiyama zufrieden, aber man weiß ja nie- das Geld muss unter die Leute…


Btw: ich weiß zwar mehr über colormanagement, als manche Leute, die mit Fotografie oder Grafikzeug ihr Geld verdienen, aber so richtig durchsteigen tu ich da noch nicht. Es gibt da doch einige Ecken, wo sich Fehler einschleichen können…

@ alle, die Fotos drucken oder auch nur „richtig” betrachten wollen: eog, eom, der Cinnamon-Bildbetrachter und andere eog-basierte sind nicht geeignet. Da wird irgendwas an den Farben rumgeschraubt…

Edit:
Die Sache mit eog/eom/Xviewer ist wohl doch anders als gedacht. Ich bin da was auf der Spur, werde dann mittelfristig  an anderer Stelle berichten.
« Letzte Änderung: 27.04.2021, 12:06:33 von FranzStahl »

Also ich hab mit meinem Spyder 5 Express und displaycal kalibibriert und dann das Profil abgespeichert und in Cinnamon und darktable gesetzt.

Wenn ich kalibriert entwickeln wollte, dann noch von Saal Digital das ICC-Profil in darktable importiert und die Bilder angeglichen.

Ist aber schon alles 3 Jahre her.

Ich dachte die Hardware-Kalibirierung der Monitore wäre selbständig und nicht von OS abhängig?