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Autor Thema:  LMDE4, Konfiguration nach der Installation. Bugs und Verbesserungsideen.  (Gelesen 4653 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Mit was für einen "Blödsinn" muss ich dann als Linux-Einsteiger noch rechnen? Oder hatten die Entwickler doch gute gute Gründe derartiges einzubauen? Gerade auf z.B die Firewall wird sogar noch extra hingewiesen (Willkommen - Erste Schritte)
Mit gar keinem Blödsinn.... ich bin ja mit dem folgenden 'Kollegen'  8) eher selten einer Meinung, aber hiermit hat er bedingungslos Recht:
Ich würde sogar sagen:
Verbesserungen und Anpassungen sind bei LMDE4 zunächst allgemein nicht erforderlich.

Das heisst, eine Desktop-Firewall hinter einem handelsüblichen DSL-Router kann nur ausgehenden Verkehr oder LAN-Internen eingehenden Verkehr regeln. Wenn Du dem ausgehenden Verkehr misstraust, dann installiere nur Anwendungen, denen Du soweit traust, das sie nicht Daten ins WWW rausblasen.... also aus dem eigenen Repo.  Damit wäre der erste Aspekt erledigt. Wenn Du anderen Systemen innerhalb des LANs misstraust, dann verwehre ihnen entweder den LAN-Zugang (außer Internet) oder installiere denen ein sauberes Betriebssystem. Damit wäre der zweite Aspekt erledigt. Und der dritte Aspekt ist, dass eine Desktop-FW wegen dem DSL-Router sowieso nicht gegen das Internet wirkt...  summasumarum... eine solche Desktop-FW ist überflüssig.  Und weil die Entwickler das wissen, ist die sehr oft nicht mal installiert, und wenn überhaupt, dann nicht konfiguriert.  Außerdem gibt es für die Standard-Linux-Desktops sowieso keine richtige Firewall, sondern nur mehr oder weniger schlechte grafische oder nichtgrafische Frontends für den Paketfilter im Linux-Kernel. Und den Paketfilter gibts natürlich immer .... der ist standard.

Außerdem sind die Entwickler bzw. die Verantwortlichen für das Paket-Management (soweit es die Frage http oder +s angeht)  und um die Intergrität der Pakete sicherzustellen, keine Idioten. Die wissen viel besser als wir alle, warum sie http und nicht https verwenden.

Es gibt auch einen guten Grund dafür, warum Linux-Systeme im Regelfall keinen Antiviren-Scanner haben oder den gar brauchen... ganz einfach deshalb, weils so gut wie keine echten Linux-Viren gibt. Zum einen ist die 'Population' weltweit viel zu gering, als das sich das Zeit- und Kosten-Investment für die Entwicklung böser Software durch böse Buben rechnet, die dann mit der Gieskanne verteilt werden soll, um wirtschaftlich genügend zufällige Opfer zu finden. Und zum anderen (mal ganz nebenbei bemerkt), man müsste schon ziemlich bescheuert sein, viel Arbeit in einen neuen Linux-Virus zu investieren, wenn es doch viel einfacher geht, Linux-Systeme zu übernehmen. Man erzeugt einfach ein PPA, bietet ein attraktives Portfolio an, betreibt eine Zeitlang ein bisschen SEO-Werbung in den einschlägigen Foren und gibt auf den Download-Sites Phantasie-Zähler und Phantasie-Kommentare an. Den Rest an PR machen dann die experimentierfreudigen Forumsbesetzer ... wie hier vor einiger Zeit bei 'ner völlig abgedrehten Distri aus Brasil. Und ruckzuck werden nicht nur Desktop, sondern auch noch LAN und andere Desktops des unkundigen Laienusers übernommen. Für Linux...?... Viren ...?... nee.... und gegen die Bedrohung des PCs durch den eigenen User wirkt eh keine AV-Software *lol*

Mach einfach das, was oberhalb im Zitat steht und ich bin sicher, Du bist sicherer als Du es mit Windows wärst... auch ohne FW und AV-Scanner. Die Unsicherheit ist  nicht im Linux enthalten, sondern in den Umsteiger-Anwendern, die ihr Linux-System wie ein Windows handhaben wollen oder aus dem installierten Linux ein anderes Windows machen wollen.... das ist das größere Problem... aber Linux ist nicht Windows.
« Letzte Änderung: 03.04.2020, 18:57:51 von Patchpanel »

john miller linux ist kein windows bleibe bei windows bitte  ;D

Re: LMDE4, Konfiguration und Verbesserungsideen
« Antwort #17 am: 04.04.2020, 14:08:18 »
Nr 3. ist ein NoGo... automatisch durchgeführte Änderungen am System (bei gewissen Systemen) ohne Zustimmung des Admins geht ja wohl gar nicht... ganz egal ob Mint oder ein richtiges Linux.
Gerne habe ich den Punkt zum besseren Verständnis durch andere, wie folgt umformuliert:
"Je nach Verwendung des Rechners, Info über ausstehende Systemaktualisierungen oder automatische Systemaktualisierung aktivieren."
« Letzte Änderung: 04.04.2020, 14:25:17 von John.Miller »

Habe mir die LMDE 4 jetzt auch mal genauer angesehen und werde sie demnächst auf meinem Hauptrechner installieren. Der muss halt stable sein und bleiben, deshalb kein Debian Testing...

Nur mal ne kleine Anmerkung. Bei Linux Mints Cinnamon ist auch immer der halbe MATE-Desktop mitinstalliert. Einfach mal im Terminal mate-about eingeben...
Warum ist das eigentlich so? Fallback-Modus, oder so was in der Richtung. Wenn ich jetzt ein Debian mit Cinnamon aufsetze kommt da nämlich nix von MATE mit.

Im Grunde genommen braucht es keine MATE-Edition, wenn ich mir das so recht überlege. Wenn ich zu Cinnamon mate-desktop-environment-core dazu installiere kommen noch ganz wenige Pakete inklusive Caja dazu, so dass ich die DE auch starten kann. Sogar die Mint-Default-Settings stimmen, da das Paket mint-artwork ja für alle unterstützten DEs die Defaults drinhat.
« Letzte Änderung: 07.04.2020, 08:50:09 von dphn »

Habe mir die LMDE 4 jetzt auch mal genauer angesehen und werde sie demnächst auf meinem Hauptrechner installieren.
Hinweis:
* Bei der geführter Installation von lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322, wurde die Bootpartition nicht aktiv gesetzt [zumindest bei meinen letzten beiden Installationen]

Sofern du eine Neuinstallation machst, guck mal ob bei dir auch das folgende auf tritt. Das war bei mir bei den letzten zwei Rechnern so und brachte eine Fehlermeldung wie in etwa "Kein Boot irgend was" Nach dem Aktiv setzen per GParted, der Partition als "Boot", funktionierte es problemlos. Bei der englischen Version, von Linuxmint.com trat das meines Erachtens nicht auf.

Bei der geführter Installation von lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322, wurde die Bootpartition nicht aktiv gesetzt [zumindest bei meinen letzten beiden Installationen]

Die hab ich jetzt nicht genommen, da ich ja selbst deutsche ISOs baue, zum Teil mit einer erweiterten Softwareausstattung. Aber vom Original hab ich die schon mal installiert.

Jetzt konnte ich das Szenario zwar nicht nachstellen, da ich auf allen Rechnern mein Partitionsschema immer vorgegeben habe.

Die EFI-Partition sollte nicht durch den Installer formatiert werden, da ggf. das Flag boot,esp durch msftdata ersetzt wird. Dann kann der Rechner nicht starten. Abhilfe schafft aber eine Korrektur der Flags (boot,esp) mit gparted.

Die EFI-Partition sollte nicht durch den Installer formatiert werden, da ggf. das Flag boot,esp durch msftdata ersetzt wird. Dann kann der Rechner nicht starten. Abhilfe schafft aber eine Korrektur der Flags (boot,esp) mit gparted.
Jetzt bei der Dritten Installation eines jeweils unterschiedlichen Rechners, mit "lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322", habe ich die Fehlermeldung mal mit geschrieben.
Sie lautet: "Invalide partitions table!

Ursache/Gegenmittel:
Bei "Automatischer Installation" (der Mode wo man nicht selber die Partitionen an gibt, nennt sich so im Installationsprozeß). Nach der Installation setzt man per GParted das "boot" Flag und schon bootet das Teil und alles ist gut.

Off-Topic:
Meine LMDE 4-Installation lief bei mir automatisch durch, da außer diesem BS auf meiner HDD nix anderes drauf ist.
Somit sind mögliche Fehlerquellen extrem minimiert!   ;D

gruß
limintius

Meine LMDE 4-Installation lief bei mir automatisch durch, da außer diesem BS auf meiner HDD nix anderes drauf ist.
Somit sind mögliche Fehlerquellen extrem minimiert!   ;D
gruß
limintius
Bei der _de LMDE3 und bei der _en LMDE4 habe ich das bisher auch noch nicht gehabt. Dieser Effekt, stellt aber zumindest für mich selbst kein Problem dar. Vlt. trifft es ja mal wen, der nicht automatisch erst einmal nach den Atributen der Partitionen guckt und auf der Suche nach einer Lösung für sich ist.
« Letzte Änderung: 27.04.2020, 21:22:24 von John.Miller »

Nur frage ich mich in dem Zusammenhang, was das jetzt mit der de-ISO von hier zu tun haben soll. DEVIL wird ja nix am Installer geändert haben. Sicherlich kann es bei der Einspielung von Sprachpaketen hier zu Problemen kommen, wenn die nicht exakt mit den installierten Paketen im Live-System zusammenpassen, mehr aber auch nicht. Hat ja nix mit dem Anlegen von Partitionen zu tun.

Nur frage ich mich in dem Zusammenhang, was das jetzt mit der de-ISO von hier zu tun haben soll.
Nach dem Grund habe ich nicht geforscht. Es könnte sein das nur sehr wenige kein UEFI verwenden und das der beschriebene Effekt nur  in Zusammenhang mit EFI auf tritt.

Was mir noch aufgefallen ist. Habe LMDE 4 UEFI installiert und hab im Bios Menü nun zwei Einträge mit Namen debian. Glaube aber, dass das bei Ubuntu auch so ist. Dann kam nach dem Reboot direkt nach Installation das Grub-Auswahlmenü und dort stand zunächst Debian GNU/Linux, beim nächsten Reboot aber LMDE 4. Nicht tragisch, aber schon merkwürdig.

@dphn
ich habe auch LMDE4 im UEFI installiert - aber keine doppelten Einträge ?!
Zeige bitte einmal
efibootmgr -v

… beim nächsten Reboot aber LMDE 4. Nicht tragisch, aber schon merkwürdig.
Machmal kommen apt-Pakete mit vom Betreuer vorgegebenen Konfigurationen. Unter Umständen werden die bei LinuxMint beim nächsten Start durch ein Scrpt korrigiert.

hier meine Ausgabe efibootmgr -v

BootCurrent: 0000
Timeout: 0 seconds
BootOrder: 0000,0001,0002,0007,0003,0004,0005
Boot0000* debian HD(1,GPT,dfca7e21-5bd5-417e-872b-b4ee7708ee64,0x800,0x96000)/File(\EFI\DEBIAN\SHIMX64.EFI)
Boot0001* USB Floppy/CD VenMedia(b6fef66f-1495-4584-a836-3492d1984a8d,0500000001)..BO
Boot0002* USB Hard Drive VenMedia(b6fef66f-1495-4584-a836-3492d1984a8d,0200000001)..BO
Boot0003* UEFI: IPv4 Realtek PCIe FE Family Controller PciRoot(0x0)/Pci(0x2,0x3)/Pci(0x0,0x0)/MAC(480fcf4bd758,0)/IPv4(0.0.0.00.0.0.0,0,0)..BO
Boot0004* UEFI: IPv6 Realtek PCIe FE Family Controller PciRoot(0x0)/Pci(0x2,0x3)/Pci(0x0,0x0)/MAC(480fcf4bd758,0)/IPv6([::]:<->[::]:,0,0)..BO
Boot0005  Fake Legacy Option VenMedia(b6fef66f-1495-4584-a836-3492d1984a8d,0600000000)..BO
Boot0007* debian HD(1,GPT,dfca7e21-5bd5-417e-872b-b4ee7708ee64,0x800,0x96000)/File(\EFI\DEBIAN\GRUBX64.EFI)

Boot0000
und Boot00007