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Autor Thema:  Linux vs. Windows: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?  (Gelesen 75962 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #30 am: 07.12.2011, 09:42:48 »
nicht häßlich blau mit dicken grauen Balken.  ;D
Falls du es nicht wissen solltest, es gibt auch für Windows Themes. Zum Beispiel hier: http://customize.org/xpthemes.

Korfox

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Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #31 am: 07.12.2011, 09:45:31 »
Grafiktreiber läuft nicht usw.
Das hat mir nach wie vor niemand sagen können, wozu es die proprietären Grafiktreiber wirklich braucht unter Linux :D
Wenn man nicht die aller aktuellste Karte drin hat wird sie für gewöhnlich auch von den freien Treibern sehr gut unterstüzt - inklusive Stromsparfunktionen, mit mangelhafter 3D-Unterstützung. Ich hab noch kein Spiel unter Linux gesehen, das bei einem aktuellen integriertem Grafikchip geruckelt hätte (geschweige denn dedizierte Chips mit dem offenen Treiber). Und wenn ich Windows-Spiele spielen will ist bei aller Liebe eine Emulation/Virtuelle Maschine in meinen Augen auch nicht sinnvoll, da da einfach zu viel performance verloren geht.

@Pseudonym: Es gibt nicht nut Themes, man kann die Oberfläche vollständig austauschen :D (aber das ist, wie vorher schon erwähnt, in meinen Augen nichts für schnell-klicker).

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #32 am: 07.12.2011, 09:47:25 »
Zitat
Es sind vor allem auch viele Frauen dabei
Das stimmt, die wollen sich nicht um die Technik kümmern, das soll einfach laufen.
Was meine Frauen, also Ehefrau 1.0 und Tochter zum Umstieg bewogen haben, waren die ständigen Updates von Windows und die Zusatzsoftware die ständig nach Updates verlangt. Das ist ja auch das warum viele zu MacOS wechseln trotz der Bevormundung, weil sie sich um nichts mehr kümmern müssen.

@Christian Ba.
Zitat
die wollen sich vor die Kiste setzen und es soll laufen und das tut es bei Windows in der Regel auch.
So ist meine Erfahrung ehrlich gesagt nicht. In der Regel läuft es gut, weil es in der Verwand-/Bekanntschaft irgendjemand gibt, der sich damit auskennt. Ich sehe es vor allem bei meinen Eltern/Schwiegereltern/Neffen. Da wird haufenweise Soft- und Hardware installiert oder an der Kiste irgendetwas geändert und wenn es dann Probleme gibt, heißt es dann kannst Du mal kommen, Du bist doch der Computerfuzzi. Es läuft in der Regel nur bei Leuten die sich mit dem System auseinander setzen und da ist dann mal wieder kein Unterschied egal ob man Linux oder Windows nutzt.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #33 am: 07.12.2011, 10:37:55 »
Es gibt nicht nur Themes, man kann die Oberfläche vollständig austauschen
Das ist mir bekannt (z.B.: SharpEnviro, Vista Start Menu, LiteStep, Emerge Desktop, BlackBox for Windows, GeoShell, KDE on Windows (noch nicht fertig), SphereXP, Talisman Desktop, DeskHedron, LiteShell, CairoShell, WindowBlinds oder diverse andere Programme). Ich habe mein Windows aber selbst, mit einem Ressourcen Editor, meinen Wünschen entsprechend angepasst. :)

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #34 am: 07.12.2011, 11:06:31 »
Windows
Vorteile:
Windows gilt als einstiegsfreundlich, weil es für alle Einstellungen grafische Oberflächen gibt.

Nur weil es mit dem PC verkauft wird, ist es nicht einstiegsfreundlich. Unter Windows muss ich erst noch die für mich passenden Programme nachinstallieren, was ich nicht wirklich als einstiegsfreundlich erachte.
Man hat immer die aktuellste Software-Version zur Verfügung und kann - so gut wie immer - mehrere verschiedene Versionen eines Programmes parallel nutzen bzw. installieren, ohne sich um irgendwelche Abhängigkeiten Gedanken machen zu müssen.

Ist kein alleiniger Vorteil von Windows. Dies bekomme ich auch unter Linux hin, wenn ich ein wenig in die Tiefe gehe. [Ironie]Wobei es natürlich ein Vorteil seien kann, weil ich die aktuelle SW im Laden um die Ecke käuflich erwerben kann.[/Ironie]
Linux
Vorteile:
Die Multimediaunterstützung ist bei einigen Linux-Distributionen sehr gut, bei vielen anderen lässt sich diese mit einem Befehl nachrüsten.

Falls du Multimedia auf die einzelenen Codecs beschränkst eventuell. Anwendungen im Video- und Audiobereich sind doch eher noch hinten an. Von Echtzeitanwendungen will ich gar nicht reden. Persönlich ist es mir egal, aber der Vorteil stimmt nur zum Teil.
Paketverwaltung: Alle verfügbaren Programme werden an einer zentralen Stelle übersichtlich angezeigt und lassen sich dadurch leicht (de)installiern. Außerdem kommen die Programme standardmäßig aus einer geprüften Quelle.

Bitte streichen, da nur die Programme welche dir dein Distributor bereitstellt aus einer zentralen geprüften Quelle kommen.
Programm-Menü: Alle Programme werden übersichtlich in Kategorien angezeigt (Büro, Internet, Multimedia, Office, System, usw.).

Kann ich mir unter Windows auch zusammenstellen
Das System lässt sich in mehreren Sprachen nutzen, so das der Benutzer A alles auf Deutsch hat und Benutzer B alles auf Französisch.

Kann Windows das nicht?
Sicherheitsupdates: Das System und alle installierten Programme lassen sich über die Paketverwaltung aktuell halten.

Nur die Programme die für deine Distribution geeignete Quellen bereitstellen.
Es gibt viele gute Dokumentationen, wie z.B. für Ubuntu das ubuntuusers.de Wiki.

Gibt es keine Doku für Windows?
Nachteile:
Paketverwaltung: Abhängigkeitsprobleme stehen auf der Tagesordnung

Aber eigentlich nur, wenn due Fremdquellen benutzt, dass kann dir unter Windows auch passieren.
Die Dateisysteme ext2, ext3, ext4, JFS, ReiserFS und XFS bieten keine flexible Rechteverwaltung, durch die Verwendung von ACLs nach dem Standard POSIX-1003.1e. Die Zuteilung von Zugriffsrechten ist auf den Besitzer, einer Gruppe oder "Jedem" anderen Benutzer beschränkt.

Fehler: POSIX-1003.1e wird von den genannten Dateisystemen vollständig unterstüzt http://de.wikipedia.org/wiki/Access_Control_List
Da mehr Wert auf Stabilität als auf Aktualität gesetzt wird, stehen oft nur recht veraltete Software-Versionen zur Verfügung. Für aktuellere Versionen muss man sich erst den Quelltext besorgen und diesen selbst kompilieren - was oft sehr fehleranfällig sein kann und das nötige Hintergrundwissen verlangt.

Wenn du dich unter Windows nicht um aktuelle Programme kümmerst hast du diese auch nicht und kompilieren ist kein Hexenwerk.
Einige Konfigurationen basieren oft noch auf Textdateien, zu denen man erst die nötigen Handbücher (Manuals) studieren muss.

Textdatei ist vielleicht nicht so schön wie Klickiebuntie unter Windows aber man muss sich damit auch nicht mehr auseinandersetzen wie mit den Einstellungen unter Windows -- nur anders
Beim Anlegen der SWAP-Partition muss man sich vorher Gedanken machen. Ist diese zu klein, lässt sich im ungünstigen Fall der Ruhezustand nicht nutzen. Leider besitzt nicht jeder Benutzer die entsprechende Erfahrung um dies richtig einzustellen.

Eigentlich stellt mittlerweile die Distributionen in der automatischen Partitionierung die Swap-Datei richtig ein.


Zitat
Es gibt aktuell keine Viren in der freien Wildbahn für Linux.
Doch, natürlich, aber der Benutzer ist in der Regel nicht als root unterwegs, daher weniger gefährlich.

Es gibt das ein oder andere Schadprogramm aber es gibt keinen Virus für Linux, da es mit der Selbstverteilung und Reproduktion (was einen Virus mit ausmacht) meist nicht funktioniert.


Fazit: Ich finde sollche Gegenüberstellungen immer spannend. Allerdings sollten diese stimmen und nicht zu subjektiv sein.
Es geht in dieser Diskussion auch eher um das subjektive Befinden und nicht um sachliche Auseinandersetzung.
Wenn dies hier sachlich geführt würde, käme wohl herraus, dass die einzelnen Betriebssysteme sich ähnlicher sind als manch einem lieb ist.

Persönlich benutze Linux weil es den größten Teil meiner Anforderungen erfüllt. Mac und Windows benutze ich wenn es passt und/oder Linux nicht zielführend ist.

Gruß   Rabe

Korfox

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Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #35 am: 07.12.2011, 11:46:09 »
Ui, was ein langer Text.

Windows
Vorteile:
Windows gilt als einstiegsfreundlich, weil es für alle Einstellungen grafische Oberflächen gibt.
Nur weil es mit dem PC verkauft wird, ist es nicht einstiegsfreundlich. Unter Windows muss ich erst noch die für mich passenden Programme nachinstallieren, was ich nicht wirklich als einstiegsfreundlich erachte.
Unser Teufel schreibt ja auch "gilt als" ;)
Linux
Vorteile:
Die Multimediaunterstützung ist bei einigen Linux-Distributionen sehr gut, bei vielen anderen lässt sich diese mit einem Befehl nachrüsten.
Falls du Multimedia auf die einzelenen Codecs beschränkst eventuell. Anwendungen im Video- und Audiobereich sind doch eher noch hinten an. Von Echtzeitanwendungen will ich gar nicht reden. Persönlich ist es mir egal, aber der Vorteil stimmt nur zum Teil.
Wenn du jetzt von harten Echtzeitanforderungen sprichst, da kommst du mit Windows aber ratz fatz tierisch ins Trudeln, während Linux extra realtime-Kernel bereitstellt... (Wobei ich jetzt nicht weiß, wie hart die Echtzeitanforderungen bei Multimedia sind).
Paketverwaltung: Alle verfügbaren Programme werden an einer zentralen Stelle übersichtlich angezeigt und lassen sich dadurch leicht (de)installiern. Außerdem kommen die Programme standardmäßig aus einer geprüften Quelle.
Bitte streichen, da nur die Programme welche dir dein Distributor bereitstellt aus einer zentralen geprüften Quelle kommen.
Was bei vielen Distributionen schon ein echt großer Haufen ist - bei Windows-Programmen jedoch gleich Null.
Und wenn die Distribution eine zentrale Softwareverwaltung anbietet, dann IST das nunmal der Standard, diese zu verwenden.
Das System lässt sich in mehreren Sprachen nutzen, so das der Benutzer A alles auf Deutsch hat und Benutzer B alles auf Französisch.
Kann Windows das nicht?
I don't think so ;)
Nur Tastaturlayout...
Sicherheitsupdates: Das System und alle installierten Programme lassen sich über die Paketverwaltung aktuell halten.
Nur die Programme die für deine Distribution geeignete Quellen bereitstellen.
Das selbe wie oben: Das ost meistens halt der Standard, die Quellen der Distribution zu verwenden.
Es gibt viele gute Dokumentationen, wie z.B. für Ubuntu das ubuntuusers.de Wiki.
Gibt es keine Doku für Windows?
Doch. Mal versucht die Dokumentation auf den Microsoftseiten zu verstehen? *brrr* Im Moment quäle ich mich lieber durch Massenweise blogs, bis ich Mal finde, was ich suche.
Nachteile:
Paketverwaltung: Abhängigkeitsprobleme stehen auf der Tagesordnung
Aber eigentlich nur, wenn due Fremdquellen benutzt, dass kann dir unter Windows auch passieren.
Du gehst Mal davon aus, dass man die Repos vom Distributor garnicht nutzt, sondern nur Pakete runterlädt, dann gehst du hier plötzlich wieder davon aus, dass man Repos benutzt... entscheide dich doch mal ;) Sonst kann ich mir auch alles zurecht biegen.
Ansonsten: Mal Debian Testing benutzt? Holla the Woodferry, da kämpfst du aber sowas von mit Abhängigkeitsproblemen... oder installier einfach mal ein frisches *buntu und mach ein aptitude update && aptitude full-upgrade && aptitude -f install... du wirst staunen.
Zitat
Es gibt aktuell keine Viren in der freien Wildbahn für Linux.
Doch, natürlich, aber der Benutzer ist in der Regel nicht als root unterwegs, daher weniger gefährlich.
Es gibt das ein oder andere Schadprogramm aber es gibt keinen Virus für Linux, da es mit der Selbstverteilung und Reproduktion (was einen Virus mit ausmacht) meist nicht funktioniert.
Ob etwas existiert und ob es funktioniert sind völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Es gibt garnicht so wenig Malware für linux - inklusive Reprodunktionsfähigkeiten, die Erfolg haben. Auch in freier Wildbahn.
2009 konnten Rootkits z.B. durch Verwendung von /dev/mem ohne großartige Zugriffsrechte arbeiten (/dev/mem wird im Moment "abgeschafft", wenn ich das richtig im Kopf habe).
dass es weniger gibt als Für Windows liegt viel mehr an der Verbreitung der Betriebssysteme.
Fazit: Ich finde sollche Gegenüberstellungen immer spannend. Allerdings sollten diese stimmen und nicht zu subjektiv sein.
Es geht in dieser Diskussion auch eher um das subjektive Befinden und nicht um sachliche Auseinandersetzung.
Wenn dies hier sachlich geführt würde, käme wohl herraus, dass die einzelnen Betriebssysteme sich ähnlicher sind als manch einem lieb ist.
Ich hoffe, das ist kein Vorwurf ;-) Der müsste nämlich sonst postwendend zurück gegeben werden - und das schon, ohne dass ich  mir das mit den Repositories zurechtgedreht hätte, wie es gerade zum Argumentationspunkt passt.
Ansonsten: Es gibt Leute, die nehmen auch Windows seit Windows 2000 als unixoides System wahr. Von daher gibt es mit Sicherheit sehr sehr große Ähnlichkeiten.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #36 am: 07.12.2011, 12:18:47 »
Zur Einstiegsfreundlichkeit von Windows verweise ich auf AllMyApps, so eine Art "synaptic für Windows"; wobei Windows das ja demnächst auch mitgeliefert bekommen soll.

Aber:

1. ad Korfox:

Zitat
Wine, Emulation und virtuelle Maschinen habe ich jetzt auch mal bewusst vorne weg gelassen, weil es zur Zeit noch keine wirklichen Lösungen anbietet (nein, ich will darüber jetzt keine Diskussion starten - im Moment geht einfach (noch?) viel Performance dabei verloren).


KVM läuft mittlerweile ziemlich transparent.

2. ad Frieder108:

Zitat
Und wenn dann mal wieder irgendwo das leidige Thema "Malware" auf den Tisch kommt, dann sitzt er daneben und grinst sich einen.


Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #37 am: 07.12.2011, 12:28:47 »
@Rabe01: Lesen -> Verstehen -> Antworten
Zitat
Nur weil es mit dem PC verkauft wird, ist es nicht einstiegsfreundlich. Unter Windows muss ich erst noch die für mich passenden Programme nachinstallieren, was ich nicht wirklich als einstiegsfreundlich erachte.
Windows gilt als einstiegsfreundlich, weil es für alle Einstellungen grafische Oberflächen gibt und nicht wie bei Linux einige Konfigurationen noch auf Textdateien basieren.

Zitat
Ist kein alleiniger Vorteil von Windows. Dies bekomme ich auch unter Linux hin, wenn ich ein wenig in die Tiefe gehe.
Genauso steht es im Text. Scheinbar hast du den Teil "Quelltext besorgen und diesen selbst kompilieren" nicht verstanden.

Zitat
Falls du Multimedia auf die einzelenen Codecs beschränkst eventuell. Anwendungen im Video- und Audiobereich sind doch eher noch hinten an. Von Echtzeitanwendungen will ich gar nicht reden. Persönlich ist es mir egal, aber der Vorteil stimmt nur zum Teil.
Mit Multimediaunterstützung meint man immer die Unterstützung aller gängigen Audio- und Video-Codecs. Wie kommst du nur auf Anwendungen? Ich lese nichts über Multimediabearbeitung ...

Zitat
Bitte streichen, da nur die Programme welche dir dein Distributor bereitstellt aus einer zentralen geprüften Quelle kommen.
Genauso steht es im Text. Scheinbar hast du den Teil "kommen die Programme standardmäßig aus einer geprüften Quelle" nicht verstanden.

Zitat
Kann ich mir unter Windows auch zusammenstellen
Muss, wenn du es so haben willst.

Zitat
Kann Windows das nicht?
Kannst du ja mal unter Windows XP probieren, dann siehst du das es nicht geht. Unter Windows 7 glaube ich nur mit der teuersten Version!

Zitat
Nur die Programme die für deine Distribution geeignete Quellen bereitstellen.
Anders sollte man sie nicht installieren. Wer es doch tut, wird sich der Nachteile bewusst sein.

Zitat
Gibt es keine Doku für Windows?
Sag du es uns.

Zitat
Fehler: POSIX-1003.1e wird von den genannten Dateisystemen vollständig unterstüzt http://de.wikipedia.org/wiki/Access_Control_List
Ja, dein Fehler: Denn genauso steht es im Text. Es wird nichts anderes behauptet. (Lesen -> Verstehen -> Antworten)

Zitat
Wenn du dich unter Windows nicht um aktuelle Programme kümmerst hast du diese auch nicht und kompilieren ist kein Hexenwerk.
Aber wenn man sich kümmert, bekommt man sie kinderleicht zum laufen.

Zitat
Textdatei ist vielleicht nicht so schön wie Klickiebuntie unter Windows aber man muss sich damit auch nicht mehr auseinandersetzen wie mit den Einstellungen unter Windows -- nur anders
Und das ist halt weniger Benutzerfreundlich.

Beim lesen deiner Texte (Rabe01) bekomme ich das Gefühl du leidest an dem Stockholm-Syndrom. Der Text von DeVIL-I386 bevorzugt - im Gegensatz zu dir - keines der beiden Systeme.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #38 am: 07.12.2011, 12:31:14 »
Ui, was ein langer Text.


Du gehst Mal davon aus, dass man die Repos vom Distributor garnicht nutzt, sondern nur Pakete runterlädt, dann gehst du hier plötzlich wieder davon aus, dass man Repos benutzt... entscheide dich doch mal ;) Sonst kann ich mir auch alles zurecht biegen.
genau da ist der Knackpunkt, gerade was die Repos angeht. Für einen Vergleich müsste ich mich nicht unbedingt entscheiden ob ich sie benutze oder nicht. Es ging ja im Post um Vor- und Nachteile. Wie diese zu erreichen sind ist ein anderer Punkt. Es ist einfach Möglich und somit meiner Meinung nach nicht als Vor- bzw. Nachteil zu werten. Wie etwas eingesetzt wird entscheidet der Anwender :-)
Zitat
Es gibt aktuell keine Viren in der freien Wildbahn für Linux.
Doch, natürlich, aber der Benutzer ist in der Regel nicht als root unterwegs, daher weniger gefährlich.
Es gibt das ein oder andere Schadprogramm aber es gibt keinen Virus für Linux, da es mit der Selbstverteilung und Reproduktion (was einen Virus mit ausmacht) meist nicht funktioniert.
Ob etwas existiert und ob es funktioniert sind völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Es gibt garnicht so wenig Malware für linux - inklusive Reprodunktionsfähigkeiten, die Erfolg haben. Auch in freier Wildbahn.
2009 konnten Rootkits z.B. durch Verwendung von /dev/mem ohne großartige Zugriffsrechte arbeiten (/dev/mem wird im Moment "abgeschafft", wenn ich das richtig im Kopf habe).
dass es weniger gibt als Für Windows liegt viel mehr an der Verbreitung der Betriebssysteme.
Gut, wenn man den ganzen Katalog an Malware nimmt hast du sicherlich recht, aber die Aussage bezog sich auf Viren und da ist mir noch kein funktionierender bekannt. Aber das ist Haarspalterei und dementsprechend gebe ich mich gerne geschlagen ;-)

Fazit: Ich finde sollche Gegenüberstellungen immer spannend. Allerdings sollten diese stimmen und nicht zu subjektiv sein.
Es geht in dieser Diskussion auch eher um das subjektive Befinden und nicht um sachliche Auseinandersetzung.
Wenn dies hier sachlich geführt würde, käme wohl herraus, dass die einzelnen Betriebssysteme sich ähnlicher sind als manch einem lieb ist.
Ich hoffe, das ist kein Vorwurf ;-) Der müsste nämlich sonst postwendend zurück gegeben werden - und das schon, ohne dass ich  mir das mit den Repositories zurechtgedreht hätte, wie es gerade zum Argumentationspunkt passt.
Ansonsten: Es gibt Leute, die nehmen auch Windows seit Windows 2000 als unixoides System wahr. Von daher gibt es mit Sicherheit sehr sehr große Ähnlichkeiten.

Um Gottes Willen, das ist kein Vorwurf und ja meine Antwort war alles andere als objektiv.  :o
(über die Repositories sollten wir aber noch mal reden)

Gruß   Rabe

Korfox

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Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #39 am: 07.12.2011, 12:56:29 »
Ich finde das mit den Repos irgendwie nur sehr eingeschränkt diskutierbar. Man sollte sich schon entscheiden, ob man jetzt von einem nutzer ausgeht, der die Repos nutzt (sollte der Standard sein) oder nicht.
Sonst fange ich überall an: Der Standardnutzer mag es vielleicht als nutzerfreundlicher sehen, rechtszuklicken, auf Eigenschaften und dann auf Ordner verschlüsseln. Ich aber finde es viel benutzerfreundlicher, wenn ich /usr/share/***/***/***/blubb.conf in vim öffne und da dann einstelle "Encryption = 1; Symmetric Cipher = AES256; Assymetric Cipher = RSA, keyfile = ..."
Nein, man sollte schon ein gewisses Standardbenutzerprofil voraussetzen.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #40 am: 07.12.2011, 13:32:03 »
Definiere Standardnutzer!
Den gibt es m.E. gar nicht, daher kann man solche Vergleiche überhaupt nicht machen.
Was für den einen ein Vorteil ist, ist für den anderen ein Nachteil. Warum haben sich denn soviele unterschiedliche BS entwickelt?

Nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil es immer Menschen gibt, und geben wird, die andere Bedürfnisse haben, als andere.
Dabei sollten wir es auch belassen und nicht immer versuchen alles gleich zu machen oder vergleichen zu wollen.
Ich nutze für den Moment das Betriebssystem das mir für meine Arbeit am sinnvollsten ist, und es würde doch keiner auf die Idee kommen und sagen: Vergleiche einen Kreuzschraubenzieher mit einem Schlitzschraubenzieher. Beide haben ihre sinnvollen Einsatzgebiete.

gruß
gas

/dev/urandom

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Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #41 am: 07.12.2011, 13:43:15 »
Zum Thema "Anfänger" und "Schadprogramme unter Linux" verweise ich nochmals auf den Einbruch bei kernel.org.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #42 am: 07.12.2011, 13:52:31 »
Vergleiche ein Auto mit einem Fahrrad dann kommst du auf das selbe ergebnis wie der Vergleich zwischen Windows und Linux.

Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #43 am: 07.12.2011, 14:02:27 »
Hallo! Mit Vergleichen ist es immer so eine Sache. Eine Zusammenfassung hier http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de  Linuxkumpel

Korfox

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Re: Welche Vor- und Nachteile hat Linux und Windows?
« Antwort #44 am: 07.12.2011, 14:07:24 »
Ui, Linuxkumpel, da diskutieren wir hier im Thread aber noch deutlich objektiver, als auf der Website von dir dargestellt. Da wird ja jedes Klischee - ob erfüllt oder nicht - aufgegriffen. Und genau da lauert oft die Gefahr. "Vergiss Viren" - darüber diskutieren wir ja gerade und ich bin immernoch der Meinung, dass es falsch ist. Zumal das Rechtesystem gegen Viren eigentlich inzwischen (seit UAC) garkeine handhabe mehr ist.