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Autor Thema:  Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"  (Gelesen 8262 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

LPIC-Prüfungen allgemein und die Prüfungsthemen von LPIC 1
« Antwort #45 am: 17.11.2014, 04:49:16 »
Gehört der goldene Spaten auch zu den Prüfungsthemen?   :)

Nein.  :) 

Aber ich kann dazu ein wenig sagen, da ich kürzlich die Prüfung "LPI Linux Essentials" abgelegt habe, die für mich eine erste Etappe zur Vorbereitung auf LPIC 1 und LPIC 2 ist. Und wenn du Zeit und Geld (für zig Bücher und die Prüfungsgebühr) darin investiert hast, so eine Prüfung zu bestehen, dann nervt es schon etwas, wenn jemand vermutet, man lerne in LPIC-Prüfungen gerade mal einen Brief auszudrucken, was ich in der Regel ohne Schulung schaffe. Im Gegensatz zu ECDL für Windows, das eine Anwenderprüfung ist (Wo muss ich in PowerPoint oder einer anderen Microsoft-Anwendung hinklicken, damit was passiert?), richten sich die LPIC-Prüfungen, meiner Meinung nach insbesondere LPIC 2 und LPIC 3 eher an Systemadministratoren und IT-Arbeiter, die mehr als nur Anwender von LibreOffice & Co sind.

Die Tage habe ich online allerhand Bücher gesichtet, um mich zu entscheiden, mit welchen davon ich mich vielleicht auf LPIC 1 vorbereiten werde.

Nicht als Buchempfehlung, sondern nur zur Verdeutlichung: Das Inhaltsverzeichnis des Buches "LPIC-1/CompTIA Linux+ Certification" von Robb Tracy (McGraw-Hill, New York 2011, All-in-one Exam Guide, ISBN 978-0-07-177157-3. Verlagsseite zum Buch), das auf LPIC1 vorbereitet, wird online zum Beispiel so zitiert:

Zitat
Chapter 1. Introduction to Linux
Chapter 2. Working with the Linux Shell
Chapter 3. Using the vi Text Editor
Chapter 4. Managing Linux Files and Directories
Chapter 5. Installing Linux
Chapter 6. Managing the Linux Boot Process
Chapter 7. Managing the Graphical Environment
Chapter 8. Managing Linux Software
Chapter 9. Managing Linux Users and Groups
Chapter 10. Managing Linux File Systems
Chapter 11. Managing Ownership, Permissions, and Quotas
Chapter 12. Managing Hardware Under Linux
Chapter 13. Managing Linux Processes
Chapter 14. Writing Shell Scripts
Chapter 15. Managing Linux Network Settings
Chapter 16. Managing Network Services on Linux
Chapter 17. Securing Linux
Appendix A. Exam Objective Reference
Appendix B. About the CD
Index


Kommentare zu dem Buch, die ich online gelesen habe, weisen darauf hin, dass dieses einzelne immerhin 848 Seiten dicke Buch nicht allein ausreiche, um sich sicher auf die Prüfung vorzubereiten. Bei mehreren Büchern zu LPIC 1, die durchaus überwiegend positiv bewertet wurden, merkten verschiedene Kommentatoren an, dass sich die tatsächliche Prüfung als noch schwerer erwiesen habe, als die Übungsfragen in diesen Büchern.

Da LPI die Prüfungsfragen geheimhält, kommt man auch nicht damit durch, eine Reihe von isolierten Fragen und Antworten auswendig zu lernen, sondern muss sich in den in Frage stehenden Themen allgemein gut auskennen, um die Prüfung zu bestehen.
« Letzte Änderung: 17.11.2014, 13:22:11 von HansD »

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #46 am: 17.11.2014, 09:51:39 »
Kommt halt darauf an, was das Ziel ist.
Diese LPI-Prüfungen mit geringst möglichem Aufwand zu bestehen,
oder die Linux-Kenntnisse zu verbessern.
Dafür gäbe es ja auch andere Möglichkeiten.
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=22428.0
Daß die Anforderungen von LPI ziemlich hoch sind, hast du ja selbst beschrieben. Wären sie es nicht, hätte die bestandene Prüfung auch wenig Wert.
Gilt aber allgemein für alle Prüfungen und Zertifikate.
« Letzte Änderung: 17.11.2014, 10:06:12 von aexe »

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #47 am: 17.11.2014, 10:14:03 »
Zitat
Diese LPI-Prüfung zu bestehen, oder die Linux-Kenntnisse zu verbessern.
Für mich käme beides in Betracht.

Ich tu mich nach wie vor immer noch schwer mit dem Terminal und was Atze oder Nessie drauf haben werd ich durch einfaches Lesen nicht kapieren.
Was auch für mich nicht in Frage käme wäre E-Learning.
Aus der weit zurückliegenden Schulung in AutoCAD und später im Büro wo meine Chefs Schulungslizenzen für Nemetschek besassen, wäre es mir Wichtig auch richtigen Unterricht zu nutzen. Die Lehrer hatten immer wieder Tipps und Kniffe parat oder Bezüge zur Praxis die meist in Büchern nicht so leicht zu finden sind.

Leider finden in Aachen selbst keine Schulungen statt, was mich doch sehr verwundert wegen der Uni-Nähe. Glaub ich frag dort mal bei der wöchentlich stattfindenden LUG nach.




Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #48 am: 17.11.2014, 10:41:34 »
.. Ich tu mich nach wie vor immer noch schwer mit dem Terminal und was Atze oder Nessie drauf haben werd ich durch einfaches Lesen nicht kapieren...
Geht mir genauso.
Aber diese LPI-Geschichte scheint schon ein sehr harter Brocken zu sein.
Habe oben noch mal editiert. ("mit geringst möglichem Aufwand...bestehen")
Durch Auswendiglernen von Prüfungsfragen kommt man eben nicht zu vertieften Kenntnissen.
Und zwischen den Extremen :
- völlig ahnungslos vor dem schwarzen Fenster sitzen 
- LPI-Profi mit allen Zertifikaten
gibt es doch Zwischenlösungen, die für den Alltagsgebrauch auch ausreichen.
Durch die Praxis lernt man ja auch langsam aber stetig dazu, wenn man sich auf Neues einlässt.
« Letzte Änderung: 17.11.2014, 10:46:01 von aexe »

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #49 am: 17.11.2014, 15:59:21 »
Es wird doch aber schon in Kindesalter auf Windows geschult.
Ich denke wenn hier schon auf Linux hingewiesen wird, können die Kinder wählen.
Setzt aber auch voraus, das es Lehrer/innen gibt, die sich darauf einlassen und auskennen.
Nicht jeder hat aber auch die Zeit, sich damit zu beschäftigen, wie alles funktioniert.
Ich habe vor 2,5 Jahren umgestellt und habe Win7 als Zweitsystem noch auf dem Rechner,
habe es aber nur zwei mal gebraucht.

Immer mehr aus Bekanntenkreis wechseln zu Mint oder Ubuntu und das finde ich klasse.
Ich empfehle immer ein Dual-System am Anfang, da nicht alle Windowsprogramme auf Linux laufen,
haben aber bestimmt ein adäquaten Ersatz zu bieten.
Die meisten wollen eh nur ein bissel im Netz surfen oder einen Brief schreiben.
Bei Fragen kommt immer meine Antwort: Was sagt denn das Forum hier oder bei Ubuntuusers?
Dabei waren sie Dankbar, das ich sie zu den richtigen Denkanstoss geleitet habe.
Bleibt aber leider nicht aus, das die Leute auch eine Bild-für-Bild-Anleitung haben wollen,
da sie es evtl. auch so von Windowshilfen kennen und Bilder behalten wir nun mal besser als reine Textausgabe.
Ich denke der Ansatz: Ich habe folgendes Problem... Symptome, Analyse und hinterher von der Community die Behandlung wäre schon klasse.
Wenn aber, wie beim Threadstarter angesprochen, keine vernüftige Symptombeschreibung mit Zahlen, Daten, Fakten kommen, dann kann man auch nicht weiter helfen.
Wie im Autohaus, hier haste den Schlüssel, habe ein Problem. Ohne zu Wissen, was ist das Problem, wann tritt es auf und um welches Fahrzeug handelt es sich...
Dem Neuling kurz darstellen, welche Infos wir brauchen und es sollte sich klären.
Wenn nicht, einfach ignorieren.  8)
In diesem Sinne, seit nachsichtlich gegenüber Neulinge und poltert nicht gleich los...  ;)


Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #50 am: 18.11.2014, 05:25:42 »
@TMT2010:

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #51 am: 23.11.2014, 16:25:54 »
Mit Jahrgang 95 bin ich einer der jüngeren User. Ich wohne in der Schweiz und währen der Oberstufe (d.h. vom 6. -9. Schuljahr) kaufte ich mir ein Netbook. Dies war mein erster Rechner und ich besitze ihn immer noch. Darauf war Windows 7 Starter (Irrtum vorbehalten) installiert und nichts funktionierte wie es sollte. So bin ich durch Recherchen und einen Freund auf Ubuntu gestossen und hab, wie im Startthread Ubuntu installiert. Windows löschte ich voll und ganz.

Dabei hatte ich mehrere Fragen und ich bekam eine Prima Hilfe von der Community. Später hab ich einen alten Laptop bekommen, dieser lief dann auch mit Ubuntu. 3 Jahre später kaufte ich mir einen und der Lief auch mit Ubuntu. Dieses Jahr kaufte die Freundin einen neuen PC und auf diesem installierte ich neben Windows noch Linux Mint, weil sie ein sicheres Betriebssystem wünschte. Diese Woche hab ich einen alten All-In-One PC bekommen und da ich nicht drauf zocken kann (Da keine Grafikleistung), installierte ich auch Linux Mint.

Auf meinem Netbook testete ich unzählige Versionen von Linux: Ubuntu mit allen Desktops, Linux Mint, OpenSuse, Moblin, MeeGo, Ubuntu Netbook Edition uvm...

Durch üben lernte ich langsam mehr über das Betriebssystem selber.

Da ich mich schon während der Schulzeit für Computer interessiert habe, hab ich die Basics sehr schnell gelernt. Ich lernte auch das Partitionieren uvm...
Nach der Schulzeit machte ich eine Lehre, als Elektroinstallateur. Ich wollte nicht mein Hobby als Beruf haben und wählte bewusst nicht den Informatiker (nein ich war nicht zu dumm dafür :P)

auf jedem Rechner den ich selber besass, arbeitete ich mit Linux. Ich möchte auch in Zukunft mit Linux arbeiten, ohne dass ich Informatiker werden muss ;)

Deswegen werde ich auch weiterhin Fragen stellen. Doch mein Ziel ist es auch, Leuten zu helfen die den Einstieg suchen. Auch ich hab schon dumme Fragen gestellt.

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #52 am: 30.11.2014, 13:00:28 »
Mal kurz zur Klientel: Ich bin Rentnerin (67) und befasse mich seit Mint9 mit Mint KDE. Bin froh, dass es so einfach funktioniert und habe es hier Bekannten empfohlen (Portugal) die mit mir einer Meinung waren (keine Rentner).
Bei einigen Dingen habe ich mich auch schon mit der Console beschäftigt, man hängt sich doch da rein und es ist jedesmal ein Erfolgserlebnis wenn es denn so klappt wie man es möchte.
Habe auch schon andere Distros ausprobiert bin aber immer zu Mint KDE zurückgekehrt.
Einige Dinge bleiben mir trotzdem verschlossen weil ich keine Ahnung habe wie man das macht. Habe vor ca. 3 Jahrzehnten mal kurz DOS-Programmierung gelernt, ist aber nicht haftengeblieben. Na ja, man wird halt älter und vergisst so einiges.
Durch mein Herumprobieren habe ich mir schon einiges zerschossen und mußte neu installieren. Hält mich aber nicht ab.
Win7 nutze ich zwar auch noch, hauptsächlich aber zum Schallplatten digitalisieren weil es mir unter Linux doch etwas umständlich ist.
Habe zumindest noch nicht viel ausprobiert "Gramofile".
Das war mein kurzer Beitrag zu "Nörgelei".

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #53 am: 30.11.2014, 13:09:09 »
Mal kurz zur Klientel: Ich bin Rentnerin (67) und befasse mich seit Mint9 mit Mint KDE. [...]
Bei einigen Dingen habe ich mich auch schon mit der Console beschäftigt, man hängt sich doch da rein und es ist jedesmal ein Erfolgserlebnis wenn es denn so klappt wie man es möchte.
Habe auch schon andere Distros ausprobiert bin aber immer zu Mint KDE zurückgekehrt.
[...]
Durch mein Herumprobieren habe ich mir schon einiges zerschossen und mußte neu installieren. Hält mich aber nicht ab.
[...]


Tapfer!  :) Wenn es hier im Forum Orden gäbe, würde ich Dich für einen Linux-Orden vorschlagen.

Übrigens habe ich gestern nochmals Vergleiche von graphischen Oberflächen für Linux gelesen und ein paar Screen Shots dazu angesehen. Ein Artikel empfahl für Windows-Anwender, die beginnen Linux zu benutzen, vor allem den Trinity Desktop, das ist eine KDE-Variante. Ansonsten finde ich bisher, dass es LXDE Windows-Anwendern besonders leicht macht, auf eine Linux-Oberfläche umzusteigen.
« Letzte Änderung: 30.11.2014, 13:38:51 von HansD »