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Autor Thema:  Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"  (Gelesen 8243 mal)

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/dev/urandom

  • Gast
Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« am: 26.11.2011, 21:05:15 »
Die steigende Beliebtheit von Linux Mint spült immer größere Wellen von Linuxneulingen in die entsprechenden Foren. Nun hat wohl kaum jemand etwas gegen Neulinge, immerhin haben wir alle einmal angefangen (obwohl es gewisse Foren gibt, in denen man als Anfänger eher von oben herab betrachtet wird), aber mir als jemandem, der sich nicht erst seit dem Aufkommen von Ubuntu mit diesem System beschäftigt, fällt eine gewisse Änderung der Mentalität von Linuxneulingen auf.

"Früher", um die letzte Jahrtausendwende herum, haftete Linux noch der Ruf eines "Frickelsystems" an. Seine grafische Oberfläche, selbst seinen X-Server konfigurierte man mit einem Texteditor. Man musste also wissen, was man eigentlich tut. Tatsächlich bedeutete ein Umstieg auf Linux so einen gewissen Lernaufwand, aber man konnte, nein, musste etwas über sein System erfahren, um es sinnvoll nutzen zu können. "RTFM" galt damals als Selbstverständlichkeit, nicht als Anfeindung.

Heute, seit sich die Distribution Ubuntu dafür einsetzt, dass Windowsumsteiger nicht mit zu viel Technik in Berührung kommen, hat sich das gewandelt. Natürlich ist Linux jetzt "benutzerfreundlich", wenn man es nur will (Masochisten verwenden auch weiterhin Gentoo Linux), allerdings bedeutet das auch, dass Einsteiger, die direkt mit einem solchen System, das dem Benutzer stets Händchen haltend beisteht, über ihr System nichts wissen. Sie wollen das auch nicht ändern, weil sie es nicht ändern müssen.

(Ich werde Ubuntu im Folgenden synonym für alle Einsteigerdistributionen verwenden - man denke einmal an frühere Versionen von SuSE Linux.)

So lange sie sich im Ubuntu-Universum befinden, ist auch alles in Ordnung, denn dort sorgt man dafür, dass man auch ohne Technikkenntnisse am Ball bleiben kann. Wenn Ubuntu aber eines Tages den eigenen Zwecken nicht mehr genügt oder man von den zahlreichen "kleinen Ecken und Kanten" irgendwann gestrichen die Nase voll hat, möchte man vielleicht diese Infrastruktur verlassen und steht vor einem Problem.

Erstens: Die an die Distribution gekoppelten Dienste, PPAs und Ubuntu One etwa, werden nicht mehr da sein. Natürlich ist das ökonomisch klug von den Entwicklern, Benutzer mit solchen Mitteln an sich zu binden, aber es ist dem Ruf von Linux als eigentlich maximal portables System sicher nicht dienlich. (Man denke einmal an die Erzählung von dem "Linuxadministrator", der sich als ein solcher bei einer Firma beworben hatte, jedoch beim Vorstellungsgespräch schon an der Aufgabe scheiterte, die Konfiguration eines Testservers zu überprüfen, weil unter Debian Linux das YaST von SuSE Linux eben nicht existiert.)

Zweitens: Der Umstand, dass man als Benutzer eben möglichst wenig mit den Rädchen und Schrauben im System selbst konfrontiert wird, erfordert einen kompletten Neuerwerb der nötigen Kenntnisse. Hier kommt jedoch der Faktor "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier" in die Quere: Wenn man seine erste Distribution intuitiv bedienen konnte, möchte man für seine zweite Distribution mit so etwas wie Handbüchern oder auch nur Hilfetexten - womöglich auf Englisch - nicht konfrontiert werden. Das bedeutet: Wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es gewohnt ist, ist man keinesfalls daran interessiert, wenigstens zehn Minuten für das Befolgen einer "Erste-Schritte"-Anleitung aufzubringen, sondern verflucht die ganze verdammte Distribution und wechselt wieder zu seiner vorigen Distribution, für die man wenigstens nichts wissen musste.

Einige sind da konsequenter: Sie wollen das Problem lösen und gehen dafür in ein Forum, das sich mit der jeweiligen Distribution beschäftigt. Dort schildern sie ihr Problem und erwarten als Antwort nicht etwa einen Verweis auf ein Handbuch, sondern eine Anleitung, am besten bebildert, die sie nur abtippen oder, noch besser, kopieren und einfügen müssen. Diese Menschen wollen nicht wissen, was warum wie funktioniert, sie wollen, dass es funktioniert. Sie befinden sich in selbstbestimmter Abhängigkeit davon, dass ihnen jemand alles vorkaut, und wissen die Vorzüge von Linux nicht zu schätzen; und machen sich so auf lange Sicht immer abhängig von den Launen "ihres" Distributors.

(Man setze einmal einen Ubuntu-Nutzer, gern "fortgeschritten", vor ein, sagen wir mal, Fedora mit KDE-Oberfläche, die ja nun wirklich nicht kompliziert zu bedienen ist, und warte gespannt auf die ersten Flüche, "synaptic ginge ja gar nicht einself".)

Versteht mich nicht falsch: Ich möchte nicht, dass Linux wieder zum System für picklige Nerds wird. Worauf ich eigentlich hinaus will: Ihr, die ihr dies lest und ein wenig Ahnung habt davon, wie Linux "tickt": Seid weniger bereit, den Benutzer an die Hand zu nehmen und ihm alles mundgerecht zu servieren. "RTFM" darf kein Schimpfwort mehr sein. Je früher ein Benutzer dazu gezwungen wird, sich mit der Materie statt mit bunten Bildern zu befassen, desto mehr wird er über Linux erfahren; und er wird es euch eines Tages danken.

Nur so ein Vorschlag.

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #1 am: 26.11.2011, 21:11:04 »
Wie wäre es, wenn Du mal ein Blog startest? Es gibt da viele gute Seiten.

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #2 am: 26.11.2011, 21:13:50 »
Und noch gleich ein weiterer Vorschlag obendrein: Glaubt nicht den Quatsch, der hier - mindestens zwischen den Zeilen, wo nicht gar geradezu - wieder über Ubuntu und seine Benutzer verzapft wird. Denkt dran: Euer Mint, wenn nicht LMDE, ist auch ein Ubuntu.   8)

Ansonsten: Es ist schon ein bisschen was dran. Nur dass es speziell mit Ubuntu nichts zu tun hat oder sonst einem System, sondern damit, dass Linux mittlerweile von einer größeren Zahl an Leuten ausprobiert wird. Daran hat Ubuntu seinen Anteil - aber andere Distributionen genauso.

Fragen, bei denen schon von vorneherein dabei steht: "Bitte einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung" oder so etwas, beantworte ich meist nicht mehr. - Da geht es auch darum, dass man die Art, wie die Fragen beantwortet werden, den Beantwortern überlassen sollte. Wenn man dann glaubt, mit der Antwort nichts anfangen zu können, muss man das eben sagen, weiterfragen, allerdings möglichst mit genauer Angabe, was nicht verstanden wird. Nicht einfach: "Funzt" nicht. Damit kann keiner was anfangen.
« Letzte Änderung: 26.11.2011, 21:33:58 von leonidas »

/dev/urandom

  • Gast
Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #3 am: 26.11.2011, 21:27:42 »
Wie wäre es, wenn Du mal ein Blog startest? Es gibt da viele gute Seiten.
Ich betreibe seit 2005 eines, aber werde es mit Sicherheit nicht zu einem Linuxblog machen - die Klientel macht mir Angst. ;)

Nachtrag: leonidas, ich stimme dir vollumfänglich zu. Dass ich oben Ubuntu als konkrete Distribution angeführt habe, hat mit meinen Erfahrungen zu tun; selbstverständlich geht es mir mit manchem SuSE-Linux-Nutzer aber nicht anders.
« Letzte Änderung: 26.11.2011, 21:40:26 von /dev/urandom »

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #4 am: 26.11.2011, 21:44:33 »
Na gut! OK.  8)

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #5 am: 06.12.2011, 01:34:22 »
Beim lesen mußte ich an folgendes Denken:

"Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen als bis sie es können." Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht fürs Wasser. Und natürlich wollen sie nicht denken; sie sind ja fürs Leben geschaffen, nicht fürs Denken!
- Hermann Hesse, Der Steppenwolf


Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #6 am: 06.12.2011, 04:05:50 »
Das ist der Preis der wachsenden Popularität von Mint.
Leute die ihre Fragen nicht beantwortet bekommen, werden aber so schnell verschwinden wie sie gekommen sind (möglicherweise mit der Meinung das Linux Mist ist weil es sich nicht so wie Windows bedienen läßt).
Ist halt ein Unterschied ob etwas nur gerade als cool empfunden wird (wie dieses ganze Apple-Zeugs) oder ob man wirklich etwas will was anders und möglicherweise auch besser ist, zumindest nach eigenem Empfinden.

@/dev/urandom
Zitat
Man denke einmal an die Erzählung von dem "Linuxadministrator", der sich als ein solcher bei einer Firma beworben hatte, jedoch beim Vorstellungsgespräch schon an der Aufgabe scheiterte, die Konfiguration eines Testservers zu überprüfen, weil unter Debian Linux das YaST von SuSE Linux eben nicht existiert.
Das ist aber wohl ein Märchen wie die Spinne in der Yucca-Palme.
Linux-Admins die mir bekannt sind machen sogut wie alles "hardcore" mit der Kommandozeile.
Wird in den Prüfungen zum Admin (LPIC) ja auch so verlangt (Nebenbei: für meinen Geschmack sind die Prüfungsfragen nicht mehr wirklich zeitgemäß; weil sich vieles heute über GUIs erledigen läßt).
Ich glaube kaum das ein Admin nur deshalb scheitert weil er ein Debian statt eines Suse vor sich hat wenn er so eine Prüfung bestanden hat.
Ich habe nur mal die Anforderungen für die LPIC-1 durchprobiert - ohne das ich mich offiziell zur Prüfung anmelden wollte.
Es gibt zwar einige "höhere" Befehle die sich unterscheiden, doch ein Linux-Admin kommt bestimmt trotzdem klar.

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #7 am: 06.12.2011, 08:25:29 »
Supper Text den du geschrieben hast.
Darf ich Erfahren was RTFM und was LPIC bedeutet?

MfG TheLinuxUser

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #8 am: 06.12.2011, 08:29:25 »
@dev/urandom
Danke für den guten Beitrag du hast es auf den Punkt gebracht.
Man könnte die Diskussion aber noch abstrahieren.
Wieviele Menschen gibt es die ein Windows Computer betreiben, ein Auto fahren, eine Waschmaschine betreiben, usw.
ohne jemals das Benutzerhandbuch oder die Bedienungsanleitung gelesen zu haben.
Das ist der Zeitgeist, es muss alles sofort funktionieren, weil sich niemand mehr mit etwas intensiv auseinandersetzen will.
Man löst keine Probleme mehr, man quatscht sie tot.   :(
Um das ganze jetzt wieder auf unser Forum zu beziehen, wir sollten einen Stil pflegen, der zum Mitdenken animiert.
Denkanstöße liefern, keine 100% Anleitungen. Derjenige  der lernt mit Denkanstößen zu arbeiten, lernt viel mehr als nur abtippen, er lernt eine umfassende Problemanalyse und lernt somit viel mehr fürs Leben als sonst irgendwie.

@TheLinuxUser: RTFM = RFM = Read the fucking manual.
   LPIC = Linux Professional Institute Certification     ;)



Christian Ba.

  • Gast
Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #9 am: 06.12.2011, 08:29:46 »
Mein Beobachtung ist, dass Leute, die ein anderes Windows erwarten, eh über kurz oder lang, meist über kurz, wieder in die Windowswelt verschwinden. Genau genommen ist es doch so, viele benutzen ihren PC als Spielkonsole oder wollen Programme aus jeder Grabbelkiste installieren können, und da viel Windowsspiele/Programme nicht so einfach auf Linux laufen wie auf Windows, ist das Interesse an Linux schnell wieder weg. Ein Linuxuser, kann ich jedenfalls von den Leuten in meinem Familien- und Freundeskreis sagen, ist an Linux interessiert, weniger an Spielen, die man darauf zocken kann. Der Weg ist das Ziel, und daher werden viele, die sich mal kurz mit Linux, egal welche Distribution, befasst haben, wieder in Richtung Windows verabschieden und auf Linux schimpfen. Ähnlich wie der Admin in meiner Firma, dessen Aussage war,"Für Zuhause reicht Linux", was übersetzt bedeutet, er ist nicht klargekommen.

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #10 am: 06.12.2011, 09:36:30 »
Linux-Admins die mir bekannt sind machen sogut wie alles "hardcore" mit der Kommandozeile. ....
Es gibt zwar einige "höhere" Befehle die sich unterscheiden, doch ein Linux-Admin kommt bestimmt trotzdem klar.

Ich glaube schon, dass zu damaligen Zeiten (auf alle Fälle vor LPI und Konsorten)der Unterschied zwischen deb- und rpm- Paketsystemen größer war. Aber es geht in dem Thread wohl nicht um Geschichte(n) ;-)

....  "RTFM" galt damals als Selbstverständlichkeit, nicht als Anfeindung.
.... "RTFM" darf kein Schimpfwort mehr sein.

Hier muss ich sagen, so lange das "F" dabei steht, werde ich es immer als Schimpfwort ansehen, wenn ich es auch mittlerweile nicht persönlich nehme und es mich zum denken anregt. Ohne das "F" finde ich den Hinweis auf das Manual durchaus ab und an berechtigt.

Zum Thema an sich:

ich denke es gibt wie Christian Ba. schon schreibt genug Leute die einfach nur etwas benutzen. Dies ist durchaus nicht negativ zu sehen. Nur ist es bei einem Betriebssystem anscheinend etwas anderes. Mit einem Auto fahre ich in die Werkstatt und bezahle Leute die es für mich richten und in Stand halten. Mit meinem OS schreibe ich meine Frage in ein Forum und erwarte genauso professionelle Hilfe wie in der Werkstatt von Personen die dafür nicht bezahlt werden. Die Firmen hinter Win und Mac sind bekannt und die werden das System schon stabil halten, wenn was nicht geht, wird halt neu installiert. Wer ist die Firma hinter Linux? Ach die im Forum werden es schon richten und wenn nicht motz ich halt rum, oder drohe damit wieder zu wechseln ;-)

Ich gebe  /dev/urandom recht, man versteht Linux noch lange nicht, nur weil man es installieren kann. Aber auch die "einfachen" Anwender, welche nur ein funktionierendes System haben wollen haben ihre Daseins-Berechtigung.

Gruß   Rabe

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #11 am: 06.12.2011, 09:37:52 »
Ich habe Beobachtet in meinem Freundeskreis das schon Zwei leute auf Linux gewechselt sind.
Bei dem einem war das so das windows XP ständig abschmierte und ihm quasie die Festplatten zerschossen hatte und er auch nach und nach immer langsamer wurde.
Der andere kollege hatte bis gestern noch Win7 drauf gehabt und der ist halt meistens abgeschmiert. da hat er sich gestern Mint 12 installiert (naja sein vater hatte auch mal OpenSuse gehabt).
Bei den restlichen Kollegen heist es nur Linux ist zwar toll aber ich will meine spiele zocken.
mein Bruder sagt das gleiche er würde sich auch Linux installieren wenn man darunter die Windows Spiele vernünftig spielen könnte.
Also meiner Beobachtung nach Wollen die meisten nur dann Nach linux wechseln wenn man dafür die Spiele bekommt die man für Windose bekommt.

MfG TheLinuxUser

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #12 am: 06.12.2011, 10:29:38 »
@Rabe01

Zitat
ich denke es gibt wie Christian Ba. schon schreibt genug Leute die einfach nur etwas benutzen. Dies ist durchaus nicht negativ zu sehen.
Das ist natürlich eine persönliche Sichtweise. Ich gehöre zu den Menschen die gerne wissen was dahinter abläuft. Aber grundsätzlich sollte man, wenn man einen technischen Gegenstand benutzt, wissen wie so etwas funktioniert, unabhängig davon ob es nun ein Staubsauger, Kfz oder PC ist. Nichtwissen kann bei Benutzung von technischen Geräten auch zu fatalen Folgen führen.
Vor drei Jahren ist bei uns im Viertel eine Wohnung ausgebrannt. Warum? Weil die Bewohner über einen laufenden DVD Rekorder Klamotten geschmissen hatten.

Zitat
Nur ist es bei einem Betriebssystem anscheinend etwas anderes.
Nein ist es generell nicht. Mit dem Kauf eines Windows PC zahlt Du bereits Lizenzgebühren an MS. Dafür erwirbst Du aber eine OEM Lizenz, diese berechtigt Dich aber nicht für Supportanfragen. Wenn Du dann von MS Hilfe willst kannst Du gerne eine kostenpflichtige Hotline anrufen und nicht mal da bekommst Du immer kompetente Hilfe.

Zitat
Mit meinem OS schreibe ich meine Frage in ein Forum und erwarte genauso professionelle Hilfe wie in der Werkstatt von Personen die dafür nicht bezahlt werden.
Das ist ja ein Widerspruch in sich, viele vergessen einfach, daß Hilfe in Foren, egal ob Windows oder Linuxforen, von Freiwilligen geleistet wird. Da gibt es keinen Rechtsanspruch.

Zitat
Ach die im Forum werden es schon richten und wenn nicht motz ich halt rum, oder drohe damit wieder zu wechseln
Soll er doch, ist dann nicht wirklich ein Verlust  ;)

@TheLinuxUser:
Zitat
mein Bruder sagt das gleiche er würde sich auch Linux installieren wenn man darunter die Windows Spiele vernünftig spielen könnte.
Also meiner Beobachtung nach Wollen die meisten nur dann Nach linux wechseln wenn man dafür die Spiele bekommt die man für Windose bekommt.
Ich habe meinem Neffen, beide BS installiert und das hat sich bereits ausgezahlt.  ;)
Als er sein XP mit der Deinstallation von irgendwelchen Spielen abgeschossen hatte, hat er einfach mit Linux weitergearbeitet.

Ich bin grundsätzlich gegen dieses Spiel "Windows ist besser als Linux oder umgekehrt."
Man muss die Vorteile aus beiden Welten nutzen.  ;)

gruß
gas

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #13 am: 06.12.2011, 10:39:12 »
jup so sehe ích das auch

Re: Nörgelei: "Wie geht das??ßßß"
« Antwort #14 am: 06.12.2011, 11:12:30 »
@ gas103

Zitat
ich denke es gibt wie Christian Ba. schon schreibt genug Leute die einfach nur etwas benutzen. Dies ist durchaus nicht negativ zu sehen.
Das ist natürlich eine persönliche Sichtweise. Ich gehöre zu den Menschen die gerne wissen was dahinter abläuft. Aber grundsätzlich sollte man, wenn man einen technischen Gegenstand benutzt, wissen wie so etwas funktioniert, unabhängig davon ob es nun ein Staubsauger, Kfz oder PC ist. Nichtwissen kann bei Benutzung von technischen Geräten auch zu fatalen Folgen führen.
Vor drei Jahren ist bei uns im Viertel eine Wohnung ausgebrannt. Warum? Weil die Bewohner über einen laufenden DVD Rekorder Klamotten geschmissen hatten.
Es ging mir nicht um das Wissen wie ich etwas einsetze sondern um das Wissen um die Funktion. Beispiel: Ich habe das Wissen wie ich ein Auto benutze und komme somit nicht auf die Idee es auf einem Teich fahren zu wollen, aber ich hab keine Ahnung wie ich einen Motor instand setze. Folge: ich benutze das Auto nur.

Zitat
Nur ist es bei einem Betriebssystem anscheinend etwas anderes.
Nein ist es generell nicht. Mit dem Kauf eines Windows PC zahlt Du bereits Lizenzgebühren an MS. Dafür erwirbst Du aber eine OEM Lizenz, diese berechtigt Dich aber nicht für Supportanfragen. Wenn Du dann von MS Hilfe willst kannst Du gerne eine kostenpflichtige Hotline anrufen und nicht mal da bekommst Du immer kompetente Hilfe.

Zitat
Mit meinem OS schreibe ich meine Frage in ein Forum und erwarte genauso professionelle Hilfe wie in der Werkstatt von Personen die dafür nicht bezahlt werden.
Das ist ja ein Widerspruch in sich, viele vergessen einfach, daß Hilfe in Foren, egal ob Windows oder Linuxforen, von Freiwilligen geleistet wird. Da gibt es keinen Rechtsanspruch.

Zitat
Ach die im Forum werden es schon richten und wenn nicht motz ich halt rum, oder drohe damit wieder zu wechseln
Soll er doch, ist dann nicht wirklich ein Verlust  ;)

Sorry, ich hab das Ironie Tag nicht gefunden.  ;)
Ich wollte in einer etwas übertriebenen Art auf die Mentalität eines "nur" Benutzers eingehen, der eben nur konsumiert. (wie bei M$ und MAC)
Linux lebt nicht vom Konsum sondern auch von seiner Community die für ihr System mehr tut.

Gruß   Rabe