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Autor Thema:  initramfs-Meldung:Hardwareproblem oder Grub? Wie kann ich überprüfen/reparieren?  (Gelesen 961 mal)

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Nachdem zum allersten Mal seit ich Mint verwende das Browserbild bei einem Video in Firefox eingefroren ist, wollte der Browser nicht starten, es kam eine Meldung, dass der "still running" ist (im Hintergrund). Also machte ich kurzerhand einen Neustart, weil ich nicht so locker weiß, wie man diesen Prozess korrekt beendet.
Dann kam die initramfs-Meldung wie hier in diesem Beitrag: (edit: daher hab ich meinen Beitrag auch hier reingestellt)
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=42844.0
Auch andere Kernels starten bzw. den jeweiligen recovery-Modus brachte immer diese Meldung:
Will now check root file system … fsck frorm … /dev/sda6 contains a file system with errors, check forced. …. Random: crng init done /43.1% /dev/sda6: Inodes that were part of a corrupted orphan linked list found.
_dev/sda6: UNEXPECTED INCONSISTENCY; RUN fsck MANUALLY.
(i.e., without –a or  -p options)
fsck exited with status code 4
done.
Failure: File system check of the root filesystem failed
The rootfilesystem on /kdev/sda6 requires a manual fsck
Busybox v1.22.1 (Ubuntu ….) built-in shell (ash)
Enter help for a list of built-in commands.
(initramfs)
Das scheint mir eher auf ein HW-Problem zu weisen, daher den eingebauten memtest86 5.01 verwendet und nach 45 Minuten war ein Durchlauf beendet: von Anfang an kamen rote Zeilen und nach Test #10 und 100% Pass (nehme an, das war ein Durchlauf) kam ich auf Errors: 23808.

Danach startet der ja neu und summiert die Errors weiter auf, das verfälscht dann das Bild (was bei der Anzahl egal ist  :-[ )
Soweit scheints eindeutig.
Also ich dachte, ich teste jetzt die RAM-Bausteine einzeln = 2x8GB diese hier: https://www.amazon.de/gp/product/B00A2PHRKY/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1, stammen vom August 2014.
Habe davor aber versuchsweise das noch vorhandene seit dem Umstieg Juli 2017 nicht mehr verwendete ubuntu 14.04 LTS also von vor Mint-Zeiten gestartet, das geht einwandfrei .....

  • Soll ich jetzt da noch irgendwelche Operationen am Terminal probieren bzw. welche?
  • Oder doch vom HW-Problem ausgehen und die RAM tauschen?
    Falls ja, lese ich Widersprüchliches: Einzel-RAM-Tests unzuverlässig, immer paarweise testen und tauschen oder kann ich zB einen weiterverwenden und 2 dazukaufen - muss gleiche Marke sein - oder müssen das sowieso immer Paare sein?
    Darf ich hier im HW-Forum Markenempfehlungen einholen?
    --> Falls es sinnvoll wäre, die beiden RAM-Einheiten mal abzustecken, entstauben und neu einstecken oder sowas bitte ich um Hinweis ...
  • Könnte ich mit dem Mint-Installationsstick oder hochgestartetem Ubuntu eine Abbildsicherung von Timeshift starten?
    --> Das würde mich auf alle Fälle interessieren, wie das geht!

Ihr könnt sicher die Aussagen der initramfs klarer deuten!
Vielen Dank für eher rasche Hilfe, ich brauche das System.
« Letzte Änderung: 19.02.2018, 13:21:24 von Worf »

toffifee

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Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #1 am: 13.02.2018, 19:49:35 »
Hardware. Ram Riegel einzeln tauschen.

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #2 am: 13.02.2018, 19:52:34 »
Failure: File system check of the root filesystem failed
The rootfilesystem on /kdev/sda6 requires a manual fsck
hat aber mMn eher mit der Festplatte (Systempartition /kdev/sda6) zu tun, nichts mit dem Arbeitsspeicher.

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #3 am: 13.02.2018, 19:53:28 »
Danke für die schnelle Antwort - wie befürchtet ... kann man im HW-Forum auch Tipps zu passenden Marken und Empfehlungen einholen? Es sind DDR4 SDRAM, aber da endet auch schon mein Wissen zu RAM.

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #4 am: 13.02.2018, 19:58:29 »
@Worf

Setze einmal mit sudo touch /forcefsck den Trigger für einen Check des root-Dateisystems und boote das System neu.
Der Systemstart könnte sich dadurch ggf. etwas verzögern.
Der Dateisystemcheck kann natürlich auch vom Livesystem aus durchgeführt werden was etwas mehr Kontrolle bzgl. möglicher Ausgaben ermöglicht.

toffifee

  • Global Moderator
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Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #5 am: 13.02.2018, 20:05:59 »
hat aber mMn eher mit der Festplatte (Systempartition /kdev/sda6) zu tun, nichts mit dem Arbeitsspeicher.
Er hat aber definitiv auch Speicherfehler, oder hast du nicht alles gelesen? Und einem HDD Check, mit defektem RAM gemacht, würde ich nicht weit trauen.

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #6 am: 13.02.2018, 22:06:44 »
Also ich teste nur jeden einzelnen 8er-RAM-Riegel mit memtest86 (ohne Hochstart) und ersetze den fehlerhaften.
Tools im hochgestarteten Betrieb verwende ich besser nicht,wenn ich das recht verstehe?

Oder kann ich auch ein Zweiterset kaufen (günstiger) und dann 3 Riegel verbaut haben?  (Das Board unterstützt Dualchannel, aber lt. minimalistischer Anleitung nur gesteckt in 2 oder 4 Steckplätzen ... da gibts im Netz auch viele widersprüchliche Aussagen: Dualchannel ginge auch mit 3 von besetzten Slots, soferne die richtigen 2 belegt sind und alle gleich Taktung haben ....)


Drake

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Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #7 am: 13.02.2018, 22:20:19 »
Ja du kannst auch nur 3Slots belegen hauptsache ist Die Ram Riegel laufen alle mit dem Selben Takt.  Wenn es unterschiedliche sind dann wenn sie überhaupt laufen nur auf dem niedrigsten Takt(Dual Channel geht dann aber nicht (was nicht tragisch is die 2-3% performance steigerung kannst du dir schenken) Und mit dem Defektem Speicher würde ich gar nix mehr machen. Austauschen und ab in den Müll damit.
« Letzte Änderung: 13.02.2018, 22:36:08 von Drake »

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #8 am: 14.02.2018, 00:51:44 »
Danke, ich hab noch was gefunden, wonach die Aufrechterhaltung der Dual-Channel-Performance mit Bestückung durch 3 DIMMs doch geht. Ich kann nämlich noch sehr günstig 2x4 Riegel vom gleichen Modell bekommen und offenbar ist 1x8 Riegel noch okay.
Siehe: https://www.compuram.de/blog/dual-channel-betrieb-fur-ddr-basierende-systeme/

Nachtrag: Mit dem funktionierenden 8GB-Riegel habe ich einen Neustart versucht und dabei übersehen, dass sich nun das alte Ubuntu vorgereiht hat. Start ging problemlos und ohne jede Meldung über die Bühne. Dann nochmals mit Mint Normalstart versucht - hat etliche Fehlermeldungen ausgelöst und dann einen langen Analyse- und Reperaturversuch mit der Meldung am Ende, dass nach 5 Versuchen aufgegeben wurde. Die Meldungen waren ziemlich schnell und für mich nicht verständlich. Habe mich dann erinnert, was am Anfang bei initramfs kam und
fsck /dev/sda6 sowie dann einige Y zur Bestätigung eingegeben.
Seitdem startet auch Mint wieder, wobei (anfangs mehr jetzt nur ein Zweizeiler) an Meldung kommt - kurz, kaum lesbar mit "frozen" am Schluss.
Hat das ev mit der Änderung des verfügbaren RAM zu tun?

Ich warte mal den bestellten Ersatz-RAM ab.
Wäre es dann ev. sinnvoll, eine Rücksicherung per Timeshift-Abbild aufzurufen?
Gibt es eine andere, einfache Möglichkeit, Mint wieder als Standardbootsystem vorzureihen?
« Letzte Änderung: 14.02.2018, 02:29:48 von Worf »

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #9 am: 14.02.2018, 06:36:20 »
Er hat aber definitiv auch Speicherfehler
Also eben Läuse und Flöhe. ;)
Sicherlich ist es vernünftig, erstmal den Arbeitsspeicher in Ordnung zu bringen.
Dann kann man das Dateisystem auf der Festplatte überprüfen und ggf. reparieren. (Wie in Antwort #4 vorgeschlagen)
 
Ob vorher eine Systemwiederherstellung mit Timeshift sinnvoll ist … habe ich Zweifel.
Jedenfalls könnte man versuchen, mit einem Live-System wichtige persönliche Daten auf einen externen Datenträger zu sichern, wenn noch nicht geschehen.
« Letzte Änderung: 14.02.2018, 06:50:38 von aexe »

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #10 am: 14.02.2018, 12:00:17 »
Okay, jetzt verstehe ich das besser: ist dieses manual fsck das ich vorgenommen habe schon ausreichend oder kannst du mir einen Hinweis geben,
was ich das zur HDD alles sinnvollerweise an Prüf/Reperaturprogrammen laufen lassen kann?

Re: initramfs-Meldung: Hardwareproblem oder Grub etc?
« Antwort #11 am: 14.02.2018, 13:56:33 »
manual fsck
ist jedenfalls nicht ausreichend, das ist gar nichts..

Vor einer Antwort möchte ich nichts unternehmen. Das Sytem läuft jetzt mit dem einen 8GB RAM-Riegel, der Ersatz für den fehlerhaften ist nachbestellt. In Ubuntu und dann wieder in Mint hab ich nur mal das Smart-Tool "Laufwerke" aufgerufen, aber den dort angebotenen Leistungstest, Smart etc. nicht gemacht (lieber wäre mir ein Hinweis, was ich problemlos laufen lassen kann .....) - das zeigt alle Bereiche, auch den sda6 als "Das Laufwerk ist in Ordnung"  (da ist meinte ich Mint drauf, bin mir aber nicht mehr sicher):
vermute es, weil als nicht eingehängt beim Bildschirmfoto von ubuntu aus (orange) und eingehängt von Mint (grün) aus. Bei Mint wird sda1 (mit vermutlich Ubuntu) als nicht eingehängt, bootfähig angezeigt, beim Start von Ubuntu als eingehängt mit entsprechendem Pfad.
Bild einfügen funktioniert nicht, siehe daher Anhang: Orange Bilder stammen von Ubuntu/Laufwerke und die mit den blauen Feldern aus Mint.
Das würde bedeuten, dass in der Partition mit Mint fehlerhafte Sektoren wären und in der Partition von Ubuntu nicht.

GParted-Screenshot ebenfalls anbei: wieder angezeigt auf der sda6: die GParted-Anzeigen sehen in Mint exakt gleich aus wie in Ubuntu.

Habe nach eigener Vorstellung und div. Suchen folgende sinnvoll erscheinende Festplattenprüfungen und -reperaturoptionen gefunden:
1.
Kann ich mit Gparted oder Tool Laufwerke vielleicht schon davor etwas prüfen und reparieren: welche der Prüf-Funktionen ist sinnvoll bzw. zu vermeiden?
2.
Zu smartctl habe ich nur hier was Verständliches gefunden - statt sdc müsste ich bei meinen Fehlermeldungen wohl sda nehmen oder nur sda6 bzw. alle Partitionen einzeln, zB:
Zitat
Vor der Verwendung von smartctl überprüfen Sie ob die verwendete Festplatte S.M.A.R.T. unterstützt:
sudo smartctl -i /dev/sdc
stimmt das so? Oder kann ich das irgendwie auf die gesamte Festplatte auf einmal anwenden? Habe nur eine Platte verbaut.
Aus:
https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Smartctl
3.
Zitat
Festplattenfehler suchen
Hierzu eignet sich das bereits in der Standardinstallation enthaltene Kommandozeilenprogramm badblocks, welches eine Festplatte oder Partition nach defekten Datenblöcken durchsucht. Um eine Festplatte zu überprüfen, auf der sich noch Daten befinden, empfiehlt sich der "nicht-überschreibende" Modus:
sudo badblocks -vsn /dev/sda Da es passieren kann, dass ein Datenträger zwar noch gelesen, aber nicht mehr geschrieben werden kann, gibt es noch die Option -w ("überschreibender Modus"). Aber Vorsicht: betroffene Datenbereiche werden als defekt markiert und stehen anschließend nicht mehr zur Verfügung - enthaltene Daten sind verloren.
Sollte ich Option -w anwenden oder nicht? Daten sind alle gesichert.
Wenn ich es richtig verstehe, müsste ich das ohne vorherige Installationen bereits durchführen können.
4.
Was aus dieser Seite sollte ich anwenden, da komm ich nicht überall ganz mit:
https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus/
Welcher Abschnitt kommt für eine Nicht-SSD also normale Samsung 500-er HDD (älteres Modell) in Frage: die fehlerhaften Sektoren wurden, wenn ich die von mir geposteten Infos richtig deute, auf sda6 gefunden.
Edit: Bilder neu und ausführlich eingefügt und Formatierungsfehler bereinigt
Edit: Ist statt 3. + 4. ist dieses Vorgehen hier https://itrig.de/index.php?/archives/1567-Gibt-es-unter-Linux-eine-Checkdisk-Funktion,-um-Festplatten-Partitionen-zu-reparieren.html ausreichend?
« Letzte Änderung: 19.02.2018, 19:33:10 von Worf »

Nein, es gibt eine leicht verbesserte Performance mit einer bestimmten 3-er-Konstellation, die kannst aber vergessen.
Sinnvoll ist in deinem Board nur, mit 2 oder 4 Riegeln eine A+C und/oder B+D - Konstellation zu verbauen. Und zwar müssen die RAM mit gleicher Spannung und Frequenz laufen und auch der cl-Wert sollte gleich sein (sonst wird halt immer der niedrigtste die Performance bestimmen).
Am besten aber kein Muss ist die gleiche Größe, also zB wieder 2x8 wie bisher oder 2x16 oder auch 4x8, da dein Board bis 32 unterstützt.

Theoretisch kannst mit dual-channel die performance verdoppeln.

Inzwischen hab ich mit fsck /dev/sdaX und badblocks (read-only) geprüft/repariert.

Soll ich danach noch was machen, z. B. sudo fsck.ext4 -v -f -c -y /dev/sdaX oder macht das dasselbe?