VMware Player - für Kernelkompilierung inoffiziellen Patch benutzen?
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19.08.2018, 03:27:00

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Autor Thema: [gelöst]  VMware Player - für Kernelkompilierung inoffiziellen Patch benutzen?  (Gelesen 473 mal)

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Cinnamon 18.2 64-bit (Kernel 4.13.0.32 -generic)

Hey, das wird jetzt ne längere Geschichte - von daher entschuldigt bitte die manchmal sehr knappe Ausdrucksweise

VMWare 14.1.1 Player-Workstation installiert und das Gastsystem per GUI gestartet - tut sich nichts, weil GTK+ 3 = grafische Oberfläche = könnte sich mit dem geladenen nvidia-Treiber beißen. Egal, per Terminal ist die *.vmx-Datei startbar. Das Gastsystem-Image (habe ich vom Hersteller und ist nur 4 GB groß), nebst Gastsoftware funktioniert. Nun brauche ich aber auch den Shared-Ordner, um per Samba vom Hostsystem drauf zugreifen zu können. Dazu werden die VMware-Tools installiert.
Das ging auch soweit gut, bis irgend ein Ordner bei der Installation 42 MB braucht, und diese nicht vorfindet. Also Abbruch um das Gastsystemimage nachträglich zu vergrößern. Das geht natürlich nur auf der GUI von VMware (Rechtsklick auf die Gast-VM) im ungeladenen Zustand. Tja, in meiem Fall also gar nicht, weil die GUI kein Gastimage startet/einbindet.

Alle, die das Problem haben (sind Einige) raten zum VMware Player 12.5.x (da funktioniert auch die GUI)
Gesagt getan: Installiert - beim ersten Start von vmplayer will VMware den Kernel kompilieren (das machte die Version 14.1.1 nicht) und bekommt es nicht gebacken das virtuelle Netz einzubinden.

Hier mal der Log (hab nur den letzten Teil mitgeschnitten) -> Logdatei

Von VMware kommt da nichts, aber es existiert ein inoffizieller Patch für den Kernel 4.9 -> Link

Da ich meine Partition gesichert habe, stört mich auch kein BSoD falls da etwas schief geht. Bei der ursprünglichen If then Else-Abfrage würde ich die 4,9,0 durch eine 4,13,0 ersetzen, obwohl >= kann man eigentlich auch die 4,9,0 stehen lassen.

Bei der Bash mit dem Editor kenn ich mich nicht aus - alles so stehen lassen und mal auf den Kernel loslassen? :) (den Part mit dem virtuellen Monitor würde ich natürlich weglassen)

Oder habt Ihr eine VMware Workstation Player - Version, die definitiv 100% läuft?


-volker-

« Letzte Änderung: 13.02.2018, 17:54:25 von Volker S »

[Nachtrag]:
Um das Compilieren mittels VMware fehlerfrei durchlaufen zu lassen, wird userif.c und hostif.c verändert, indem dort die höhere Kernelversion eingetragen wird -> hier. Außerdem soll man noch den gcc-6 installieren. Ubuntu und auch mein Mint gehen nur bis gcc-5 - allerdings wird hier ein Ubuntu-ppa angegeben. Da würd ich erst mal schauen ob wir da auch entsprechendes haben.

PS: Dabei wollte ich nur damit anfangen eine Windows-Wetterstation nach Linux zu portieren - man ist das kompliziert. Und falls das dann endlich läuft, muss ich noch die eigentliche Windows-Software mittels Wine startfähig machen, denn Meteohub (das ist das Gastsystem in VMware) ist nur mittel zum Zweck um meine Sensoren auszulesen. Ich finde die grafische Auswertung in Meteohub nämlich ziemlich hässlich (das nur nebenbei).

-volker-

...hat alles zur vollsten Zufriedenheit funktioniert.

Hab allerdings von vmware player workstation 12.5.9 (letzte aktuelle 12er Version) auf 12.5.1 umgeschwenkt, da die entsprechenden Files (userif.c und hostif.c) etwas anders aussahen. Den gcc-6 Compiler zu installieren ist nicht nötig, sondern stört sogar. Der Compiler der 12.5.1-Version verlangt speziell den gss-5.4.0 und kann mit dem gcc-6 nichts anfangen. War ich leider zu voreilig.

Hier mal eine ausführliche weitere Anleitung -> Link

...also nicht den gcc-6 oder gar auf den gcc-6.2 updaten

Falls irgend ein Updateprozess von Linux Mint (ich habe mittlerweile den gcc-7 draufgeklatscht bekommen) einen höheren Compiler aktiviert hat, kann man mit folgenden Befehl den Zeiger wieder auf die 5 setzen.
sudo update-alternatives --install /usr/bin/gcc gcc /usr/bin/gcc-5 1
(So habe ich es jedenfalls gemacht, damit ich wieder auf den 5er kam - installiert sind auch die Anderen).

Machbar ist die ganze Choose auf jeden Fall mit dem 4.10.0.38.Kernel. Mit dem neuesten Kernel (4.13.x) geht der inoffizielle Patch auch nicht mehr.

-volker-
« Letzte Änderung: 13.02.2018, 18:19:08 von Volker S »

wolfgang362

  • Gast
Uff, danke für deine Beschreibung, und dass ich die gefunden habe. Also muss man auf sämtliche vom Updater gelieferten Kernelpatches und Änderungen verzichten, oder sich einen neuen Kernelpatch für VMware suchen und diesen ganzen Zirkus wiederholen? Jetzt fällt mir auch wieder ein, weshalb mein letzter Versuch gescheitert ist, eine Windows VM unter Mint Mate ans laufen zu bringen.

VMware 14 installiert zwar, startet dann aber die VM nicht wegen irgendwelcher Mängel am Prozessor. Auf genau demselben PC vorher unter Windows und Player V12, lief die VM jedenfalls einwandfrei. Und die Installation des Players auch.

Ich brauche aber unbedingt ein Windows und USB 2.0, Garmin Express geht kein Stück mit wine bzw. crossover. Kommt man vielleicht mit VirtualBox hier weiter?

@wolfgang362
wieso brauchst Du unbedingt Garmin Express?

Also ich verwalte und Update meine Garmins alle nur unter Linux, kein WINE oder VM.
Tracks und Routen unter QMapShack, Karten nur OSM als gmapsupp.img, und Updates dann immer die Firmware die direkt aufs Gerät gelegt wird.
http://gawisp.com/perry/
oder hier für ein Oregon http://www.gpsrchive.com/Oregon%207x0/index.htm
wie man das macht gibts ne Beschreibung im Netz unter Raumbezug http://www.raumbezug.eu/ag/internet/osmGarmin.htm

wolfgang362

  • Gast
VirtualBox lässt sich viel unproblematischer über die Anwendungsverwaltung installieren, und nachdem ich den Trick mit der Gruppenmitgliedschaft für USB gefunden habe, läuft die VM mit W10Pro64 so wie ich es brauche. Schade, XP wird von Garmin Express nicht mehr unterstützt, Minimum W7 und etliche .Net Framework Sachen.

@asmate
Danke für die freundlich gemeinten Vorschläge, aber so artet das für meinen Gerätepark in ein elendes Gefrickel aus. Ich benutze Computer, um es einfacher zu haben.

Mal abgesehen davon, dass mein Nüvi die Lifetime Maps nur über eins der Garmin Programme bekommt. Außerdem die Kartensoftware (Basecamp) für Windows. Oder mein Tomtom. Und meine Buchführungssoftware läuft dann immer noch nicht. Oder das Bankprogramm. Dann gibt es unter deinem Link keine aktuelle Firmware für die 645, nur 645 Music. Ich fange bei einem 400€ Teil sicher nicht mit Experimentieren an, tut mir leid.
« Letzte Änderung: 20.05.2018, 09:36:47 von wolfgang362 »