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Autor Thema: [gelöst]  Grub Fehler nach Dualboot-Installation Linux Mint 18.3 Mate und WXP  (Gelesen 1493 mal)

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[gelöst] Re: Grub Fehler nach Dualboot-Installation Linux Mint 18.3 Mate und WXP
« Antwort #30 am: 12.02.2018, 15:29:48 »
Hallo janek-m, danke dass du immer noch dran bleibst an meiner Problemlösung. Bin jetzt wieder mit dem Live-Stick drin und zeige dir mal hier die Partitionierung

mint@mint ~ $ sudo parted --list
Modell: ATA TS64GPSD330 (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  64,0GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Typ       Dateisystem     Flags
 1      1049kB  10,5GB  10,5GB  primary   ntfs            boot
 2      10,5GB  63,7GB  53,2GB  extended
 5      10,5GB  35,1GB  24,6GB  logical   ext4
 6      35,1GB  37,1GB  2047MB  logical   linux-swap(v1)
 7      37,1GB  63,7GB  26,6GB  logical   ext4


Modell: Kingston DataTraveler 400 (scsi)
Festplatte  /dev/sdb:  4006MB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Typ      Dateisystem  Flags
 1      16,4kB  4006MB  4006MB  primary  fat32        boot, LBA


mint@mint ~ $

Sieht eigentlich ganz gut aus würde ich als Autodidakt sagen. Hab ja mit GParted auch wieder reingeschaut, auch gut. Habe wieder alles an Linux-Partitionen als erweiterte Part. angelegt, gut könnte ich ja auch als primäre machen, hab ich noch nicht versucht. Das weiß ich schon dass das NB alt ist, so ca. 15 Jahre und eigentlich gehört es in die Tonne, aber wenn alle so denken, haben wir bald nur noch Tonnen voller Müll...Ich hatte es 2014 geschenkt bekommen und noch etwas aufgerüstet. Ursprünglich hatte es ja nur 512MB RAM u. eine 20GB FP, hab damals für knapp 90 EUR eine SSD (IDE_PATA) gekauft, soviel war sicher das NB gar nicht mehr wert, passenden RAM hatte ich noch zu liegen und mit XP lief es (den Umständen entsprechend) auch noch ganz gut und da ich inzwischen weiß, dass Linux noch etwas flotter ist wollte ich unbedingt Linux raufbringen. Aber da beiße ich mir nun schon lange die Zähne dran aus. Im übrigen hatte ich auch schon damals diese ganzen Versuche mit SuperGrub2Disk,chroot-Methode usw. versucht. Auch über Bootmanager hab ich es versucht ging aber alles nicht. Als dann der Versuch klappte über Linux fest auf einem Stick installiert, hab ich die Versuche auf der SSD gelassen, aber da drauf würde es bestimmt noch besser laufen, oder? Soll ich denn nochmal eine neue Mint-Installation (über etwas anderes) machen mit allen Part. als Primär oder was schlägst du vor ? Was würde denn passieren, wenn ich jetzt mit dem Livestick drin bin, ich die Root-Part. einfach einhänge, ist dann ein arbeiten möglich bzw. eine weitere Fehlersuche ? Ich hoffe sehr auf weitere von dir.

Das weiß ich schon dass das NB alt ist, so ca. 15 Jahre und eigentlich gehört es in die Tonne
Das Alter des NBs muss keine Rolle spielen. Vor ein paar Monaten hatte ich meinem Bekannten aus NÖ auch auf ein fast 15 Jahre altes NB Linux installiert, es ging um Acer Travelmate 8004 LMi, er wollte es wegschmeißen. Wir erweiterten den Arbeitsspeicher und wechselten die Festplatte, weil die ursprüngliche schon mehrere beschädigte Sektoren hatte. Beim Booten musste ich zwar gleich drei Bootoptionen eingeben aber wir haben dann problemlos Linux aufgesetzt und das NB läuft.  :)

Deshalb wäre es gut, wenn Du auch alle Möglichkeiten ausprobieren würdest. Ich weiß, dass 32-Bit. Linux-Systeme schon einige Beschränkungen haben aber für die üblichen Tätigkeiten kann man sie weiter verwenden.
Ich hätte für Dich ein paar Vorschläge, hoffentlich wird einer davon klappen und das NB wird endlich problemlos booten.

1. Installiere mal Linux noch einmal aber im Installer lege alle Partitionen als primär an, oder wenigstens die System-Partition. Sollte es nichts bringen →

2. installierst Du LM ohne Windows - im LM-Installer  sda Platte markieren und auf Neue Partitionstabelle… klicken, damit werden alle Partitionen gelöscht und dann die Linux-Partitionen neu anlegen. Den Bootloader nicht vergessen, nach sda zu installieren. Falls es wieder Probleme geben würden →

3. LM ähnlich wie bei dem Punkt 2 installieren aber mit separater /boot-Partition:
500 MB  → Benutzen als: ext2, Einbindungspunkt: /boot → formatieren lassen →OK,
cca 25 000 MB → Benutzen als: ext4, Einbindungspunkt: / → formatieren lassen →OK
etc….. (noch /home und swap)

Im Grunde ist eine separate boot-Partition auf ein msdos - Partitionsschema nicht nötig, ich habe mich schon aber damit getroffen, dass das System ohne sie nicht booten wollte.

4. Versagen alle Versuche, bleibt nichts Anderes übrig, als Windows XP auf die ganze Festplatte aufzusetzen.

Hallo janek-m, es hat endlich dank deiner Hilfe geklappt. Deine Version 3 der Installation mit Boot-Partition war die Lösung. Damit hast du mir das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht (der ist tatsächlich heute). Ich hab alle 3 Versionen durchprobiert, bei der 2. kam die folgende Fehlermeldung: error attempt to read or write outside of disk 'hd0' Entering rescuemode... grub rescue> . Über ls kam ich auch an die hd0,1 heran, dort lagen die ganzen Ordner etc, media, bin usw.
Aber wie ich dann weiter verfahren sollte, wußte ich nicht, du hattest mir ja eine Anleitung geschickt, aber die war ja für die Suche nach grub und den brauchte ich ja nicht mehr, da nur Linux Mint drauf ist. Gut ok hab ich die 3.Variante gewählt und die hat es dann gebracht. Brauchst du eventuell noch irgendwelche Ausgaben aus dem Terminal von mir? Ich muss dann erstmal ein paar Updates für LM18.3 Mate einspielen. Wenn du nichts mehr benötigst mache ich morgen dann den Threat morgen zu und setze ihn auf erledigt, ok ? Vielen vielen Dank nochmal nach Ö.

Hallo,
HEUREKA!!!!  ;D Wer hätte das gedacht, dass gerade die fehlende /boot-Partition so viel Ärger bereitet. Ich hätte mit dem Punkt 3 anfangen sollen, um Deine Zeit zu ersparen.
Zitat
...du hattest mir ja eine Anleitung geschickt, aber die war ja für die Suche nach grub und den brauchte ich ja nicht mehr, da nur Linux Mint drauf ist.
Den Grub brauchst Du und den hast Du auch jetzt. Er ist jetzt  versteckt, weil auf dem NB nur ein System installiert ist. Wenn Du aber beim Booten des Systems die Taste Shift oder Esc drücken wirst (bei jedem PC ist das anders), erscheint er. Falls Du den Grub bei jedem Start haben möchtest, änderst Du die Zeile in der Datei etc/default/grub mit Root-Rechten:
GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0zu
#GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0und aktualisierst Du den Grub
sudo update-grubDas war nähmlich keine Suche nach Grub, sondern nach System-Partition und Bootloader.

Da jetzt das System mit /boot-Partition installiert ist, schau mal ab und zu, ob diese nach Kernel-Updates nicht voll ist. Das kannst Du über Terminal mit dem Befehl
df -ioder
df -hüberprüfen und dann die alten Kernel über AktualisierungsverwaltungAnzeigenLinux-Kernel löschen.
Zitat
Brauchst du eventuell noch irgendwelche Ausgaben aus dem Terminal von mir?
Wenn alles OK ist und alles fuktioniert, brauche ich keine. Weil es um ein altes Notebbok geht, kannst Du für Dich noch Terminal-Ausgabe von
cat /proc/cpuinfo
anzeigen lassen, um zu sehen, ob die CPU unter flags SSE2 unterstützt. Ohne SSE2 sind Probleme mit Firefox und auch Google Chrome.

Und dass ich nicht vergesse -  Ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag   :)

LG Jan

Hallo janek-m, so alle Feierlichkeiten gut überstanden. Danke für deine Wünsche. Vielleicht kannst du mir die CPU-Info mit dem SSE2 noch kurz erläutern, scheint aber aktiviert zu sein. Ich hänge die Ausgabe nochmal ran:

benutzer3@benutzer3-Evo-N610c ~ $ cat /proc/cpuinfo
processor : 0
vendor_id : GenuineIntel
cpu family : 15
model : 2
model name : Mobile Intel(R) Pentium(R) 4 - M CPU 1.80GHz
stepping : 7
microcode : 0x35
cpu MHz : 1200.000
cache size : 512 KB
physical id : 0
siblings : 1
core id : 0
cpu cores : 1
apicid : 0
initial apicid : 0
fdiv_bug : no
f00f_bug : no
coma_bug : no
fpu : yes
fpu_exception : yes
cpuid level : 2
wp : yes
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe pebs bts cpuid cid xtpr
bugs : cpu_meltdown spectre_v1 spectre_v2
bogomips : 2392.41
clflush size : 64
cache_alignment : 128
address sizes : 36 bits physical, 32 bits virtual
power management:

benutzer3@benutzer3-Evo-N610c ~ $

Habe gerade alle Updates installieren lassen und staune das der neue Kernel 4.13.0-32 so problemlos erkannt wurde bei solch einem alten NB. Ich hätte da aber noch ein paar Fragen, z.B. wie geht ein BIOS-Update bei diesem alten Gerät über Linux oder geht das überhaupt? Denn die Dateien sind ja für Windows gedacht. Es ist nämlich so ein altes ROM-Bios. Aber ich denke dafür mache ich mal besser einen neuen Threat auf, vielleicht könntest du mir ja auch dort antworten. Denn mein Problem in diesem Threat ist ja gelöst, dann werde ich den mal versuchen auf erledigt zu setzen, war ja mein 1. Beitrag hier im Forum für Newbies.

Hallo,
Zitat
staune das der neue Kernel 4.13.0-32 so problemlos erkannt wurde bei solch einem alten NB.
Im Grunde genommen, kann man jeden Kernel aus der Aktualsierungsverwaltung installieren. Gerade mit dem Kernel 4.13 sind Probleme, darüber kannst Du auch mehrere Threads hier im Forum finden. Wenn aber alles gut funktioniert, dann ist alles in Ordnung. Auf jeden Fall mit Kernel-Upgrade bei älteren NBs vorsichtig sein, in neueren Kernel-Versionen können nämlich irgendwelche  Treiber für alte HW fehlen.

Zitat
wie geht ein BIOS-Update bei diesem alten Gerät über Linux oder geht das überhaupt?
Du meinst sicher BIOS-Upgrade (eine neuere Version von BIOS installieren). Damit musst Du Dich nicht beschäftigen und ich würde Dich davon auch abraten. BIOS-Upgrade wird durchgeführt, wenn eine neue Version ernste HW- oder Sicherheitsprobleme beseitigt, was bei Dir offensichtlich nicht der Fall ist. Außerdem, sollte etwas bei Bios-Upgrade  schief gehen, bliebe Dir ein unbrauchbares Notebook. Wie man sagt, Finger weg davon, was funktioniert.  ;)