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Autor Thema:  Synaptic: Welcher apt-get Befehl wenn "Meinen Rechner nur sicher halten" gewählt  (Gelesen 1266 mal)

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Welchen apt-get Befehl verwendet Synaptic dafür?

Hintergrund: Während mir Synaptic nur 4 Pakete zum Update anzeigt, will das in der Konsole eingegebene
sudo apt-get upgrade
ca. 60 Pakete aktualsieren.

(Mate 18.x)

Es gibt keinen Befehl, der dieser Einstellung der Aktualisierungsverwaltung entspricht.

Wenn Du Deinen Rechner "nur sicher" halten willst, musst Du eben die Aktualisierungsverwaltung (mintupdate) verwenden.
Die ist dafür gedacht und doch einfach zu benutzen.

Die Synaptic-Paketverwaltung ermöglicht Dir persönliche Varianten und die "apt"-Kommandos im Terminal holen in der Regel alles, was in den Quellen an Updates verfügbar ist.
Hast Du ja selbst festgestellt. 
Das Maximum wäre:
apt full-upgrade - das System durch Entfernung/Installation/Aktualisierung der Pakete vollständig hochrüsten.
« Letzte Änderung: 12.01.2018, 08:11:05 von aexe »

Tschuldigung, hab mich aus Unwissenheit mehrfach falsch ausgedrückt. Hätte schreiben müssen:
  • In der Aktualisierungsverwaltung ist eingestellt: Bearbeiten|Aktualisierungsrichtlinie|"Meinen Rechner nur sicher halten"
  • Statt Synaptic meint ich die GUI der Aktualisierungsverwaltung mintUpdate
  • Ich nahm an die GUI der Aktualisierungsverwaltung mintUpdate greift intern auf apt-get zurück (deshalb war ich irritiert dass per Konsole apt-get viel mehr Pakete auflistete)
Für mich ist das Thema auch deshalb irritierend weil ich eben in einem Posting las, dass mintupdate  (Level 1 & 2) absolut sicher ist und von "apt-get update" sogar abgeraten wird weil es alle verfügbaren Updates ohne Rücksicht auf deren Stabilität installiert. Dann würde ich als Laie "apt-get update/upgrade" ja nie wieder einsetzen. Schon gar nicht auf einem Server. Wiso nutzt dann scheinbar alle Welt bis hin zu den Profis apt-get?

Die ewige Diskussion, an sich erhältst du bei Mint nur stable updates über "apt". Vereinfacht gesagt; hast du jedoch auch software händisch installiert bzw. spezielle Treiber könnte es zu Problemen kommen wenn z.B. ein neuer Kernel kommt.
Die sogenannten Profis warten ihre Systeme auch oft über ssh da ist apt einfach praktisch und apt bietet natürlich auch die Möglichkeit zu schauen was an updates angeboten wird und bei bedarf auf einzelne zu verzichten.

Entschuldigungen sind nicht nötig.
Die Paketverwaltung ist kompliziert und speziell über die Mint-Strategie gab und gibt es immer wieder Unverständnis und in der Folge heftige Diskussionen, ohne dass dabei ein Konsens in der Gemeinde erzielt wurde.
Gunair hat schon erwähnt, dass es auch auf individuelle Gewohnheiten und Voraussetzungen ankommt. 

In der Tat ist "Mintupdate" eine Art Aufsatz für die Synaptic-Paketverwaltung, welche dadurch etwas in den Funktionen beschnitten ist.

Alle diese grafischen "Updater"-Anwendungen greifen, gesteuert durch Scripte, auf die Basiswerkzeuge der Paketverwaltung zurück, die man auch über das Terminal verwenden kann, "apt", "apt-get", "aptitude" und letztlich "dpkg".

Die Sinnhaftigkeit der Restriktionen durch die Ebenen der Mint-Aktualisierungsverwaltung hat sich erst in letzter Zeit wieder durch Kernel-Bugs gezeigt, die im Extrem bei bestimmten Rechnern das BIOS beschädigen konnten. Ganz zu schweigen von dem aktuellen Durcheinander wegen der Intel-CPU-Sicherheitslücken, die hektische Änderungen nach sich ziehen, die nicht immer gelungen sind und deshalb nach kurzer Zeit wieder korrigiert werden müssen. 

LinuxMint legt den Schwerpunkt auf System-Stabilität und erst in zweiter Linie auf Sicherheitsbedürfnisse und ist deswegen - je nach gewählter Update-Richtlinie - mehr oder weniger restriktiv gegenüber bestimmten Updates.
Erklärt wird das ausführlich mit der eingebauten Hilfe in der Aktualisierungsverwaltung.

Es ist mMn sinnvoll, sich für eine Update-Strategie zu entscheiden und diese dann auch beizubehalten, also entweder mit dem Mint-Updater oder mit dem Terminal arbeiten. Nicht mal so und dann wieder mal anders.
Zur Installation zusätzlicher Software ist die Synaptic-Paketverwaltung sehr zu empfehlen.
« Letzte Änderung: 12.01.2018, 11:17:23 von aexe »

Für mich ist das Thema auch deshalb irritierend weil ich eben in einem Posting las, dass mintupdate  (Level 1 & 2) absolut sicher ist und von "apt-get update" sogar abgeraten wird weil es alle verfügbaren Updates ohne Rücksicht auf deren Stabilität installiert. Dann würde ich als Laie "apt-get update/upgrade" ja nie wieder einsetzen.
Ich aktualisiere mein System immer über ein Terminal, um zu sehen, dass die Aktualisierung ohne Fehler verlaufen ist. Wenn Du  bei der System-Aktualisierung über ein Terminal sehen willst, welche Pakete aktualisiert werden, kannst Du eine Simulation durchführen:
sudo apt-get dist-upgrade -sund mit Mintupdate vergleichen. Nach den augewählten Aktualisierungsstufen in Mintupdate werden auch die Pakete über ein Terminal aktualisiert. ;)

Nach den augewählten Aktualisierungsstufen in Mintupdate werden auch die Pakete über ein Terminal aktualisiert
Sicher, dass das so ist?

Ich aktualisiere mein System immer über ein Terminal, um zu sehen, dass die Aktualisierung ohne Fehler verlaufen ist.
Fehler bei der Aktualisierung werden auch von der Aktualisierungsverwaltung angezeigt, dafür braucht man das Terminal nicht.

Bei der ganzen Ebenen-Diskussion sollte man 2 Dinge im Blick behalten:
1. machen dieses nur ganz wenige Distributionen außer Mint. Und die anderen gelten allgemein auch nicht als hoch instabil.
2. Lässt sich bei Problemen mit einem Kernelupdate i.d.R. leicht der Vorgänger booten.
« Letzte Änderung: 12.01.2018, 11:52:58 von toffifee »

Ich habe das gerade mal in der VM nachvollzogen. Es gibt Unterschiede in der Anzeige anstehender Updates in mintupdate und bei apt. Das ist aber noch kein Beweis dafür, dass sich apt genauso verhält wie mintupdate. Und das wurde hier bisher auch nicht so berichtet.

LM-18-2 Cinnamon, aktuelle Situation: sudo apt-get dist-upgrade -s
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.       
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Paketaktualisierung (Upgrade) wird berechnet... Fertig
Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
  libllvm5.0
Die folgenden Pakete werden aktualisiert (Upgrade):
libegl1-mesa libgbm1 libgl1-mesa-dri libgl1-mesa-glx libglapi-mesa
libgles1-mesa libgles2-mesa libpam-systemd libsystemd0
libudev1 libwayland-egl1-mesa libxatracker2 systemd systemd-sysv udev
[…]

Die Aktualisierungsverwaltung würde diese Pakete nicht installieren
("Ihr System ist auf dem neuesten Stand"):
« Letzte Änderung: 12.01.2018, 12:49:45 von aexe »

Alles hängt  auch davon ab, wie viele PPAs hinzugefügt und wie viele Anwendungen installiert außer den Paketquellen sind. Der Unterschied ist auch darin,  MintUpdate zeigt nur ein bestimmtes Paket/die bestimmten Pakete zur Aktualisierung aber ein Terminal auch die Pakete, die von einem bestimmten Paket abhängig sind. Z.B. das Paket skypeforlinux ist von 36 Paketen abhängig (natürlich müssen nicht immer alle aktualisiert werden). MintUpdate hätte in diesem Fall also nur ein Paket zur Aktualisierung gezeigt , ein Terminal viel mehr.
Der TE hallo hat das auch in seinem erstem Beitrag erwähnt:
Zitat
...nur 4 Pakete zum Update anzeigt, will das in der Konsole eingegebene
sudo apt-get upgrade ca. 60 Pakete aktualisieren.
Das alles kann man über Synaptic überprüfen: PAKET → Eingenschaften → Abhängigkeiten.

Man sollte aber auch zwischen den Befehlen apt upgrade und apt dist-upgrade unterscheiden. Ich hatte oben einen falschen Beispiel mit apt dist-upgrade für Simulation angeführt, mit apt upgrade wäre es besser gewesen.

@aexe – und was zeigt das Terminal, wenn Du
sudo apt-get upgrade -s  # das ist nur Simulationeingibst? Es sollten  keine Pakete zur Aktualisierung zur Verfügung stehen, wenn Dein System jetzt auf dem neusten Stand ist.

LM fahre ich nur ein paar Monaten, Jahrelang benutzte ich Ubuntu und als Ubuntu 12.04 mit Unity erschien, begann ich Kubuntu zu benutzen. Zwischen LM und Ubuntu sind Unterschiede und es kann sein, dass ich das Verhalten von MintUpdate nicht richtig verstehe.  ;) Ich denke aber, dass MintUpdate ähnlich dem Befehl apt upgrade ist oder sein könnte. Wenn ich mich irre, entschuldige ich mich :-)