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Autor Thema: [gelöst]  Suche Tool für Multiboot-USB-Stick  (Gelesen 3955 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[gelöst] Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #30 am: 14.10.2020, 19:41:29 »
Das ist ein relativ dickes Programm mit vielen Funktionen, welches ohne weitere Verenkungen nur auf eine Partition installiert und den Rest des Datenträgers unberührt lässt.

Es ist mir nicht plausibel, warum Multisystem manche ISOs entpackt auf dem Stick speichert und andere wieder nicht. Ventoy ist da schon einfacher. Die ISOs bleiben ISOs und starten immer nach dem Ventoy-Bootscreen den Original-Bootloader des ISOs.

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #31 am: 15.10.2020, 02:36:04 »
ok iss auf gelöst gesetzt,
könnte mal ganz kurz schreiben wie ich mir einen 32iger Usb-Stick
mit Ventoy eingerichtet habe, so das noch Platz für Daten ist,
im entpackten Verzeichnis rechtklick im Terminal öffnen, dann
sudo ./Ventoy2Disk.sh -i -r 20480 /dev/sdiwobei 20480 der freie Speicher ist und natürlich angepasst werden kann
und sdi angepasst werden muß

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #32 am: 15.10.2020, 10:29:31 »
Danke @red1900,
da mein Notebook im UEFI Modus installiert ist, wurde mein zuerst mit Win erstellter Ventoy-Stick vom dortigen Installer der "Style" GPT vorgeschlagen und in exfat formatiert, anschliessend habe ich einige Isos auf den Stick kopiert und neu gestartet. Über die UEFI Boot-Auswahl mit [f9] den Stick angewählt und konnte aus dem Ventoy-Menü auch einige Isos starten. Nach einem Neustart zu Cinnamon zeigte nemo zwei Ventoy-Geräte an: 1x ventoy und 1x ventoy-uefi.

Jetzt bin ich deinem Vorschlag gefolgt:sudo ./Ventoy2Disk.sh -i -r 20480 /dev/sdiund habe den Stick zuerst mit GParted gelöscht, mit fat32 formatiert und deinen Befehl angepasst umgesetzt:kuehhe1@HP-470:~$ cd /mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.22
kuehhe1@HP-470:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.22$ sudo ./Ventoy2Disk.sh -i -r 4096 /dev/sdb


**********************************************
      Ventoy: 1.0.22
      longpanda admin@ventoy.net
      https://www.ventoy.net
**********************************************

Disk : /dev/sdb
Modell: SanDisk Ultra USB 3.0 (scsi)
Size : 28 GB
Style: MBR

You will reserve 4096 MB disk space

Attention:
You will install Ventoy to /dev/sdb.
All the data on the disk /dev/sdb will be lost!!!

Continue? (y/n) y

All the data on the disk /dev/sdb will be lost!!!
Double-check. Continue? (y/n) y

Create partitions on /dev/sdb by parted in MBR style ...
Done
mkfs on disk partitions ...
create efi fat fs /dev/sdb2 ...
mkfs.fat 4.1 (2017-01-24)
success
mkexfatfs 1.3.0
Creating... done.
Flushing... done.
File system created successfully.
writing data to disk ...
sync data ...
esp partition processing ...

Install Ventoy to /dev/sdb successfully finished.

kuehhe1@HP-470:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.22$
soweit ok,
hierbei wurde der Stick anstatt im GPT im MBR "Style" und exfat formatiert sowie mit eine Persistenz von 4096 MB erstellt. Nemo zeigte danach nur ein Ventoy-Gerät an. Anschliessend habe ich wieder mit nemo einige Iso's ins Ventoy-Verzeichnis hineinkopiert und Neu gestartet. Auch mit dieser Formatierung im MBR "Style" wurde der Ventoy-Stick nach der UEFI Auswahl über die [f9] Taste angezeigt, liess sich booten und fünf von sieben Iso's ließen sich auswählen und Starten. Vom Gebrauch her prinzipiell das selbe Resultat wie im GPT Style.

Meine Frage da hier beide Varianten (GPT und MBR) funktionieren,
wozu oder warum besteht beim Erstellen des Ventoy-Sticks die Wahl zwischen GPT und MBR? Dient sie nur für die darauf befindlichen Iso Files denn für die Erkennung und das Booten des Ventoy-Sticks scheint es Hier egal zu sein. Ob sich jetzt die selben Iso's vom dem im GPT "Style" erstellten Stick nicht starten lassen habe ich noch nicht getestet.

Die getesteten *.iso's
kuehhe1@HP-470:~$ ls /media/kuehhe1/ventoy
clonezilla-live-20180812-bionic-amd64.iso  redorescue-2.0.6.iso  rescuezilla-1.0.6.1-64bit.iso       Win10_2004-Mai_v.19041.450.iso
lm-18.3-xfce-mini-Live-64bit.iso           rescatux-0.41b1.iso   super_grub2_disk_hybrid_2.02s9.iso

Diese Beiden Iso's ließen sich im MBR Style zwar auswählen nicht starten:redorescue-2.0.6.iso
rescatux-0.41b1.iso
starteten aber nicht,

und brachen mit der Fehlermeldung ab:
Zitat
No bootfile found for UEFI!
Maybe the image does not support X64 UEFI!

Nach erneutem Test mit einem Ventoy-Stick im gpt "Style" starteten die Beiden zuvor genannten *.iso's mit selbiger Fehlermeldung, scheint also nicht aus dem gewähleten "Style" gpt oder mbr zu resultieren.

Ungetestet ist die Funktion der Persistenz, wobei ich denke das da noch etwas falsch ist, die erstellte Partition ist unformatiert.

Anhänge:
GParted: /dev/sdb
nemo: /media/kuehhe1/ventoy isos
« Letzte Änderung: 15.10.2020, 21:51:10 von kuehhe1 »

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #33 am: 15.10.2020, 14:52:50 »
Ungetestet ist die Funktion der Persistenz, wobei ich denke das da noch etwas falsch ist, die erstellte Partition ist unformatiert.
die Persistenz wurde angelegt aber GParted zeigt sie mir als unformatiert an, muss die Partition "persistence" formatiert sein?

Bin weiter der Ventoy-Anleitung gefolgt: https://ventoy.net/en/plugin_persistence.html
Zitat
Many distros (like Ubuntu/MX/LinuxMint ...) provide feature for persistence. This allows saving any changes you make to the live system, so that they are still present the next time you boot to it. In normal case, we create a separate partition to do this which is not so flexible.
Now Ventoy brings a new feature here. You have no need to create any partition, no need to add persistent boot parameter. Just put a persistence data file in the 1st partition and tell Ventoy by the json configuration, and that's all.
und hab mir entsprechend der Vorlage:{
    "persistence": [
        {
            "image": "/ISO/MX-19.1_x64.iso",
            "backend": "/persistence/MX-19.1_x64.dat"
        },
        {
            "image": "/ISO/ubuntu-20.04-desktop-amd64.iso",
            "backend": [
                "/persistence/ubuntu_20.04_1.dat",
                "/persistence/ubuntu_20.04_2.dat",
                "/persistence/ubuntu_20.04_3.dat"
            ],
            "autosel": 2
        },       
        {
            "image": "/linuxmint-19.3-xfce-64bit.iso",
            "backend": "/persistence/linuxmint_19.03.dat",
            "autosel": 1           
        }
    ]
}
meine ventoy.json Datei speziell für die "lm20cin-64bit-de.iso" auf der 1.Ventoy-Partition (nemo Verzeichnis: /media/kuehhe1/ventoy) erstellt, der Name der Iso ist eingekürzt da er zuvor beim Erstellen der Persistenz automatisch eingekürzt wurde und laut Anleitung sollen ja beide Namen, der *.Iso und der *.dat in den Verzeichnissen /ISO und /persistence gleich lauten. ::)
{
    "persistence": [
        {
            "image": "/ISO/lm20cin-64bit-de.iso",
            "backend": "/persistence/lm20cin-64bit-de.iso.dat"
        }
    ]
}
was mich allerdings verwirrt ist der Pfad im Script: "image": "/ISO/lm20cin-64bit-de.iso" Das Verzeichnis /ISO ist doch dort gar nicht vorhanden, muss ich das Verzeichnis erstellen oder muss der Pfad im Script Ventoy bedingt so aussehen ?

Versuch: der Ventoy-Stick bootet, Ventoy startet, zeigt die Isos an, die lassen sich auch auswählen und starten, aber die "lm20cin-64bit-de.iso" ist nicht persistent.  :(

 
« Letzte Änderung: 19.10.2020, 13:17:09 von kuehhe1 »

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #34 am: 15.10.2020, 14:55:54 »
wobei ich denke das da noch etwas falsch ist, die erstellte Partition ist unformatiert.
nunja ich habe sie auch hinterher mit Gparted in 32 fat formatiert,
wollte nicht noch ewig am code rumexperimentieren  ::)

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #35 am: 15.10.2020, 15:25:19 »
nunja ich habe sie auch hinterher mit Gparted in 32 fat formatiert,
in fat32 wegen der Kompatibilität? Für die Mint Iso Persistenz ginge doch auch ext4?

Hast du auch das Script /ventoy/ventoy.json angelegt oder funktioniert die Persistenz auf andere Weise?

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #36 am: 15.10.2020, 15:40:08 »
in fat32 wegen der Kompatibilität?
ja und ansich wollte ich nur Platz für andere Daten,
auf die ich zugreifen kann, wenn vom Stick gebootet ist

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #37 am: 15.10.2020, 16:18:14 »
auch gut, aber ich dachte da eher das LM20Cin. geänderte Einstellungen bzw. Updates des Live-System in der Persistenz (persistence) ablegt.

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #38 am: 15.10.2020, 16:43:45 »
@kuehhe1
schau mal hier wird beschrieben wie du es Persistent machen kannst
https://ostechnix.com/create-persistent-bootable-usb-using-ventoy-in-linux/
für mich erstmal nicht so wichtig

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #39 am: 15.10.2020, 17:14:37 »
Hi
Nur mal so aus der Reihe .

Ich benutze Ventoy (240GB SSD USB) und E2B (240GB SSD USB)seit sie hier mal im Forum aufgetaucht sind .
Alle im BIOS Modus ( da keiner meiner 6 Rechner UEFI hat)
Grund warum 2 mal :
Ventoy kann nicht mit allen ISO‘s umgehen , und umgekehrt E2B auch nicht .
E3B kann aber auch meine Windows VHD‘s benutzen .
Persistenzen können Beide . (Wo bei ich faul bin , und Persistens Systeme mit YUMI unter Windows erstelle (YUMI macht auch einfach Persistenzen größer 4GB) , und dann auf die Platten kopiere und halt Namentlich zurechtmache .
Läuft prima , und ich und meine Kumpels sind happy !

MfG soyo

Aber : in der 3 Wochen Anfangsphase , bin ich verrückt geworden !!! Und hab an mir selber gezweifelt .
Grund war der HP Laptop an dem ich das gemacht hab .
Es gibt einen USB Bug , auf einigen Boards aller möglichen Hersteller .
Dieser BUG bewirkt , das von einer bootfähigen USB Partion , größer als 136 GB (ja 136GB) , die dann mit über 136GB befüllt ist , nicht mehr gebootet wird .
Wollte ich nicht glauben , ist aber so , mein HP und mein ASROCK wollten davon nicht booten , die Anderen 4 Rechner , einwandfrei !
Nun wurde geschrieben , das ein BIOS Update , der Hersteller , das Problem beseitigen sollte .    
(man muß dazu sagen , das selbst die Hersteller an diesem BUG rätseln , da es bei einigen , auch richtig neuen Boards  wieder auftrat )
Ok. Nun mein nächster Fehler : Ich holt mir ür meinen HP das BIOS Update ( Stimmte alles bis auf die REV Nr :-( )   Update gemacht . Das wars . Rechner ging nur noch mit Fehlermeldung über die WLAN Karte bis ins BIOS . Karte dort deaktiviert . Dito . Zurückflashen war nicht .
Also Karte ausgebaut ! Rechner startet wieder wie früher . Nur für WLAN braucht er jetzt nen Stick. :D

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #40 am: 15.10.2020, 19:24:53 »
Ok @Soyo,
danke für deine Erkenntnisse. Momentan hab ich hier am HP Probook nur einen 32GB Stick dran.
Dito . Zurückflashen war nicht
keine Rückfall-Option im Bios? Ach so, geht vermutlich nur bei UEFI Rechnern.

Und hab an mir selber gezweifelt .
beim Erstellen der Persistenz wurde mein Brett vorm Kopf auch immer dicker. ???

Wo bei ich faul bin , und Persistens Systeme mit YUMI unter Windows erstelle (YUMI macht auch einfach Persistenzen größer 4GB)
vorhin mal geschaut, Persistenz über Windows u. YUMI zu erzeugen scheint der einfachere Weg....


Zurück zum Ventoy Problem, die in diesen Anleitungen:
https://ostechnix.com/create-persistent-bootable-usb-using-ventoy-in-linux/
https://www.linux-bibel-oesterreich.at/2020/06/17/ventoy-multiboot-usb-sticks-mit-linux-und-windows/
gezeigten Befehle sollen eine Datei: /ventoy/persistence.img erzeugen...

...stattdessen wird aber wie auf der Ventoy-Seite:
https://ventoy.net/en/plugin_persistence.html
geschrieben eine Datei: /ventoy/persistence.dat erzeugt.

Da kommt man schon ins Grübeln, vor allem weil die Datei angeblich per Befehl: sudo ./CreatePersistentImg.sh -s 4096 -t ext4 -l lm20cin-64bit-de.iso
benannt werden könne, sie heißt aber "Immer": persistence.dat. Der über die Option (-l ) vergebene Name wird vermutlich innerhalb der persistence.dat abgelegt, leider lässt sich mit xed die Datei zwecks Kontrolle nicht öffnen. Vermutlich ist dieses Verhalten dieser Ventoy-Version: 1.0.22 geschuldet.

Ebenfalls unglücklich beschrieben ist der Speicherort und die Erstellung derKonfigdatei: ventoy.json auf dem Ventoy-Stick, zumal ausser der per Befehl zu erstellenden persistence.dat auch noch fertige Vorlagen als Download verwendet werden könnten: https://github.com/ventoy/backend/releases  ???

Meine vorhin gestellte Frage:
... da hier beide Varianten (GPT und MBR) funktionieren,
wozu oder warum besteht beim Erstellen des Ventoy-Sticks die Wahl zwischen GPT und MBR? Dient sie nur für die darauf befindlichen Iso Files denn für die Erkennung und das Booten des Ventoy-Sticks scheint es Hier egal zu sein.
wird hier beantwortet: https://ventoy.net/en/doc_mbr_vs_gpt.html

Fazit:
Auch nach mehrfachen Versuchen funktioniert leider die gewünschte Persistenz nicht, nach erneutem Booten der persistenten Variante sind die zuvor gemachten Einstellungen wieder futsch.
Aber zumindest lassen sich vom Ventoy Stick alle hier vorhandenen Iso's starten. ;)

« Letzte Änderung: 30.10.2020, 18:40:15 von kuehhe1 »

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #41 am: 15.10.2020, 19:57:38 »
Hi
Zitat
Momentan hab ich hier am HP Probook
Nein , nein , nein ! Liegt nicht generel an HP , ASUS ; ASROCK . DELL . usw.. zu tun !  Nur einige Boardmodelle von den Herstellern (anscheinend bestimmte Chip Zusammenstellungen) sind betroffen.
MfG soyo

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #42 am: 25.10.2020, 18:01:40 »
Hallo,
da Ventoy in aktueller Version 1.0.26 vorliegt: https://github.com/ventoy/Ventoy/releases
habe ich meinen 32GB Ventoy-Multiboot-Stick upgedatet:
kuehhe1@lm20-test:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26$ sudo ./Ventoy2Disk.sh -u -r 4096 /dev/sdb

**********************************************
      Ventoy: 1.0.26
      longpanda admin@ventoy.net
      https://www.ventoy.net
**********************************************

Upgrade operation is safe, all the data in the 1st partition (iso files and other) will be unchanged!

Update Ventoy  1.0.22 ===> 1.0.26   Continue? (y/n)y
mount: /mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26/tmp_mnt: Spezialgerät /dev/sdb2 ist nicht vorhanden.

Update Ventoy to /dev/sdb successfully finished.

kuehhe1@lm20-test:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26$
« Letzte Änderung: 30.10.2020, 18:42:13 von kuehhe1 »

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #43 am: 30.10.2020, 19:11:05 »
Da mit Version 1.0.22 die Persistenz des Ventoy Sticks nicht funktionierte habe ich mit aktueller Version 1.0.26 und einem "PNY 64GB" USB-Stick einen weiteren Versuch gestartet.
Wer das Prozedere kennt kann gleich nach Unten zu Test scrollen.

Das ganze Prozedere nach Ventoy Anleitung: https://ventoy.net/en/doc_start.html
Zuerst den USB-Stick mit GParted in fat32 formatiert, die Partition verkleinert und am Ende eine 8GB (8GB=8192MB) Partition für die heruntergeladene Daten des Live-Systems in ext4 erstellt.

Da die Ventoy Installation im Terminal aus dem entpackten Ventoy-Verzeichnis erfolgt gelten Befehle und Pfade für meine Situation und müssen auf anderen Systemen angepasst werden.
(Wechsel ins entpackte Ventoy Verzeichnis)
kuehhe1@lm20-test:~$ cd /mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26Die Installation von Ventoy auf die richtige Partition erfolgt nach Erkennunung mit lsblk auf dem USB-Stick:
kuehhe1@lm20-test:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26$ sudo ./Ventoy2Disk.sh -i -r 8192 /dev/sdb
Erstellen des Persistenz-Files ventoy.json:
mit nemo auf dem Ventoy-Stick das Verzeichnis: /media/kuehhe1/ventoy/ventoy erstellen.
In diesem erstellten Verzeichnis wird nun mit re.-Klick > Kontext: "Neues Dokument anlegen" die Datei angelegt, als ventoy.json benannt und entsprechend der Ventoy-Anleitung für die Persistenz einer: lm20cin-64bit-de.iso dieser Inhalt eingetragen:
{
    "persistence": [
        {
            "image": "/lm20cin-64bit-de.iso",
            "backend": "/persistence.dat"
        }
    ]
}
gespeichert und abschließend die Datei zur Ausführung berechtigt (nemo>/media/kuehhe1/ventoy/ventoy/ventoy.json>Datei-Eigenschaften>Zugriffsrechte>Ausführen: [X]

Erstellen des Persistenz Image-Files: persistence.dat in einer Größe von 8192MB in ext4 formatiert:
Im Terminal Wechsel in das entpackte Ventoy Verzeichnis:
kuehhe1@lm20-test:~$ cd /mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26Ausführen des Scripts: CreatePersistentImg.sh
kuehhe1@lm20-test:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26$ sudo ./CreatePersistentImg.sh -s 8192 -t ext4 -l lm20cin-64bit-de.iso Hinweis: egal welcher Name am Schluss des Befehls verwendet wird, letztendlich heißt die Datei immer "persistence.dat".

Kopieren des erstellten Image-Files: persistence.dat aus dem entpackten Ventoy-Verzeichnis auf den USB-Stick,
mit Dateimanager nemo:
/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26/persistence.datauf den Ventoy-USB-Stick:
/media/kuehhe1/ventoy/Anstatt mit nemo kann das Kopieren der persintence.dat auch im Terminal erfolgen:kuehhe1@lm20-test:~$ cp /mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26/persistence.dat /media/kuehhe1/ventoy/
Zuletzt noch die lm20cin-64bit-de.iso (und weitere *.iso's) auf den USB-Stick: /media/kuehhe1/ventoy/ kopieren, Fertig.

Test:
nach Neustart mit eingestecktem Ventoy-USB-Stick und Booten über die HP-UEFI Auswahl mit [ f9 ] öffnet sich das Ventoy-Menü und zeigt alle vorhandenen *.iso's an, nach Auswahl der: lm20cin-64bit-de.iso öffnet sich ein weiteres Ventoy-Menü-Fenster und bietet die lm20cin-64bit-de.iso: Ohne und Mit Persistenz zur Auswahl an. Ein Klick auf den [OK] Button startet den LM20-Cin.-Live-System Dialog.

Soweit so gut, aber es gibt drei Probleme:
  • mit eingestecktem USB-Stick und eingerichtetem Triple-Boot-System öffnet sich das Grub-Menü nicht mehr, dass System bleibt beim HP-Logo hängen.
  • mit eingestecktem Stick ist das Booten nur über die UEFI Auswahl mit [f9] möglich.
  • die Persistenz funktioniert nicht.

Da ich das Prozedere nun mehrmals durchführte aber nie eine Persistent erreichte bitte ich um Rückmeldungen falls Jemand einen Fehler in meiner Vorgehensweise erkennt.

In der Zwischenzeit versuche ich mal die Erstellung der Persistenz mit der Windows-Version.
« Letzte Änderung: 31.10.2020, 15:46:57 von kuehhe1 »

Re: Suche Tool für Multiboot-USB-Stick
« Antwort #44 am: 01.11.2020, 18:26:22 »
Versuche mit der Ventoy-Version für Windows wurden erfolglos beendet, ich konnte damit keine *iso mit Persistenz erstellen.


Darum hab ichs noch mal mit der Linux-Version 1.0.26 versucht und bin diesem Thema gefolgt:
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=62734.msg826968#msg826968
Wobei im älteren Thema noch ein persistence.img erstellt wurde, mit der aktuellen Version wird aber eine persistence.dat Datei erzeugt.

Alle Schritte der Reihe nach:
1. Auf dem PNY 64GB Stick eine Neue Partitionstabelle und eine Partition /dev/sdb/ventoy in fat32 erstellt
2. Die 64GB Partition verkleinert und eine zweite Partition mit 8GB in fat32 am Ende erstellt
3. Ventoy per Script Ventoy2Disk.sh auf dem USB-Stick installiert:
kuehhe1@lm20-test:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26$ sudo ./Ventoy2Disk.sh -i -r 4096 /dev/sdb4. In die verkleinerten /ventoy Partition diese drei Verzeichnisse: iso, persistence und ventoy erstellt
5. In das Verzeichnis /ventoy/ventoy die ventoy.json mit folgendem Inhalt erstellt:
{
    "persistence": [
        {
            "image": "/iso/lm-20-cinnamon-64bit-de-20200719-0231.iso",
            "backend": "/persistence/lm-20-cinnamon-64bit-de-20200719-0231.dat"
        },
        {
            "image": "/iso/lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322.iso",
            "backend": "/persistence/lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322.dat"
        },
        {
            "image": "/iso/ubuntu-mate-20.04.1-desktop-amd64.iso",
            "backend": "/persistence/ubuntu-mate-20.04.1-desktop-amd64.dat"
        }
    ]
}
6. Im Terminal ausgehend vom entpackten Ventoy Verzeichnis dreimal nacheinander die Persistenzen erstellt:
kuehhe1@lm20-test:/mnt/Mint-Safe/Boot-Rescue-Sticks/Ventoy-Linux/ventoy-1.0.26$ sudo ./CreatePersistentImg.sh -s 4096 -t7. Das erstellte File persistence.dat auf den USB-Stick ins Verzeichnis /ventoy/persistence verschoben und entsprechend der benötigten Perstenzen mit dem Namen der jeweiligen *.iso versehen. Zur Erklärung: Ich bin deshalb so vorgegangen da bei voraus gegangenen Erstellungen der persistence.dat, egal welchen Namen man an den Erstellungsbefehl anhing, immer eine Datei namens: persistence.dat erstellt wurde.

8. Die erstellten und umbenannten persistence Dateien liegen nun auf dem USB-Stick: /ventoy/persistence :
lm-20-cinnamon-64bit-de-20200719-0231.dat
lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322.dat
ubuntu-mate-20.04.1-desktop-amd64.dat

9. Und noch die drei *.iso Dateien auf den USB-Stick nach /ventoy/iso kopiert:
lm-20-cinnamon-64bit-de-20200719-0231.iso
lmde-4-cinnamon-64bit-de-20200322.iso
ubuntu-mate-20.04.1-desktop-amd64.iso

10. Neustart
11. Mit der UEFI Auswahl vom USB-Stick gestartet
12. Ventoy zeigt das Ventoy-Menü mit meinen *.iso's
13. Auswahl der Iso: lm-20-cinnamon-64bit-de-20200719-0231.iso
14. Ventoy öffnet ein weiteres Fenster und bietet die iso Ohne und Mit Persiszenz an
15. Auswahl der iso mit Persistenz.
16. Das Installations-Menü des Live-Systems öffnet sich
17. Start des LM20Cin. Live-Systems, nach Hinzufügen einer Anwendung und eines Leisten-Icon, der Korrektur der Sprach-Einstellung im Live-System den Neustart angefordert.
18. Beginnend mit Schritt 11-17 ... öffnet sich das Live-System LM20Cin. jedoch ohne die zuvor getätigten Änderungen. :(

>>>Genau so verhält es sich mit den zwei Anderen *.iso's, die Persistence funktioniert einfach nicht.

19. Testhalber Weitere *.iso's ins Verzeichnis /ventoy/iso kopiert, diese Iso's ohne erstellte Persistence konnten gestartet werden.

Jedenfalls ist dieser Sonntag gelaufen, entweder ist das Brett vorm Schädel zu dick oder der Fehler steckt im Detail.

Die Stick-Übersicht im Anhang:
« Letzte Änderung: 02.11.2020, 19:00:11 von kuehhe1 »